'Noah' - Seiten 001 - 084

  • Zitat

    Original von Sabine Sorg
    Auch ich habe diesen ersten Abschnitt durch und bin begeistert. Schon der Einband des Buches hat mich fasziniert. Die Hand leuchtet bei Dunkelheit, da war ich sehr überrascht.


    Das geht den Ebook-Lesern leider ab. :-(

  • Zitat

    Original von JaneDoe


    Klar. Ich darf's aber nicht weitersagen :chen


    Dazu passt, dass eine Freundin mich gestern abend fragte, was ich denn am Abend noch machen wolle und ich dann meinte: "Ich schnappe mir Noah und kuschel mich mit ihm ins Bett." Ihre Reaktion: "WAS??? Wer ist Noah? Wie alt ist er? Wie sieht er aus? Wo hast du ihn kennen gelernt? Und vor allem: warum erzählst du mir erst jetzt von ihm????" Ähm, ja... ich habe sie dann aufgeklärt ;)

  • Zitat

    Original von Woelfchen85
    Dazu passt, dass eine Freundin mich gestern abend fragte, was ich denn am Abend noch machen wolle und ich dann meinte: "Ich schnappe mir Noah und kuschel mich mit ihm ins Bett." Ihre Reaktion: "WAS??? Wer ist Noah? Wie alt ist er? Wie sieht er aus? Wo hast du ihn kennen gelernt? Und vor allem: warum erzählst du mir erst jetzt von ihm????" Ähm, ja... ich habe sie dann aufgeklärt ;)


    Hihi das ist ja niedlich. Ich hätte sie ja an deiner Stelle erst einmal schmoren lassen und ihr dann am nächsten Tag ein Bild vom Buchcover geschickt. :lache


    Für alle eBook- Leser, ich hab mal ein Bild vom "Noah" im Dunkeln gemacht. Das Buch liegt in völliger Dunkelheit, auch wenn es auf dem Bild nicht ganz so aussieht. Wenn man es lange angestrahlt hat, dann sieht die Hand ja erst einmal grünlich aus, sehr mysteriös...

  • Das mit der leuchtenden Hand ist echt klasse!!


    Ich bin total begeistert vom Buch!!


    Da ich grad daheim kein Internet hab (wie ätzend!!!) - hab ich mir beim Lesen paar Notizen gemacht. Jetzt bin ich grad bei meinenEltern am PC und versuche, meine NOtizen hier an den richtigen STellen einzufügen!


    Mit großer Spannung habe ich auf das Buch „Noah“ von Sebastian Fitzek gewartet – und kann nur sagen: Man wird nicht enttäuscht!!!


    Das Buch soll ja von einem Obdachlosen in Berlin handeln, der sein Gedächtnis verloren hat. Umso erstaunter war ich, dass das erste Kapitel mit einer jungen Mutter aus Manila begann?!


    Dann taucht Noah auf, der sich an nichts erinnern kann, und nicht einmal weiß, wer er ist. Dennoch scheint er Kenntnisse oder irgendwelche Vorahnungen zu haben, die er sich aber nicht erklären kann?! Auch Oscar lernen wir kennen, der ihn gefunden und gepflegt hat, aber auch gleichzeitig irgendwie ein bisschen verrückt zu sein scheint...


    Noah und Oscar werden toll beschrieben, man kann sich von Anfang an sehr gut in sie reinversetzen! Besonders die Beschreibung von Oscars Verschlag fand ich sehr süß! Hat mich irgendwie an meine Kindheit erinnert, als ich mir auf unserem Dachboden auch immer aus alten Möbeln und Schachteln eine „Wohnung“ zum Spielen gebastelt habe :-)


    Aber aus ominösen Gründen können Oscar und Noah in dieser Nacht nicht dort Unterschlupf finden, sondern müssen in einem Berliner U-Bahnhof schlafen. Wie in dem Zuge die Lebensumstände von Obdachlosen geschildert werden, samt des Randalismus und der Gewalt ihnen gegenüber, fand ich richtig beklemmend!


    Logisch, dass also Oscar und Noah abwechselnd Nachtwache halten müssen! Um nicht einzuschlafen, liest Noah dem kleinen Welpen Toto aus der Zeitung vor – und da taucht zum ersten Mal der Zusammenhang mit Manila auf! Genial subtil wird von Fitzek der andere Handlungsfaden aufgenommen und in Noahs Geschichte hineingewebt, ohne dass der Leser aber jetzt schon erfahren würde, was es damit auf sich hat.


    Im Gegenteil – während man noch denkt, jetzt würde man über diesen Zusammenhang mehr erfahren, leitet Fitzek über zu einer ganz anderen Schlagzeile, die wiederum ein neues Rätsel aufgibt! Und plötzlich hat Noah eine Vision! Dies wird so drastisch geschildert, dass es einem durch und durch geht!


    Und während einen der Schluss des 5. Kapitels noch atemlos zurücklässt, macht Fitzek schon den nächsten Sprung und wir befinden uns in New York City und lernen Celine kennen. Obwohl man wieder mal überhaupt nicht weiß, wie die nun in diese ganze Geschichte reinpassen soll, wird man von ihrer Persönlichkeit gleich eingefangen – eine allein gelassene Frau, schwanger, mit Ängsten, mit einer missglückten Frisur... die muss man ja sympathisch finden :-)


    Bald kommt es auch zu einer Verknüpfung von Noah und Celine – aber es wird kein Rätsel gelöst, sondern es tut sich ein noch viel größeres Fragezeichen auf! Was mir dann richtig super gefallen hat, war wieder der Bezug zum Schauplatz Berlin – Noah soll sich ins Hotel Adlon begeben! Das bedarf keiner weiteren Erklärung – man weiß einfach, dass das Adlon DAS absolute Nobel-Hotel in Berlin ist! Damit schafft Fitzek eine Insider-Verbindung zu seinen Lesern, wie nur er es kann!


    Man sollte meinen, nun wären es der Verstrickungen genug – aber nein, im nächsten Kapitel tut sich ein weiterer Handlungsstrang auf! Wir sind in Los Angeles auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung und Zaphire tritt auf – ein Typ, der kein Blatt vor den Mund nimmt, der gegen alle Konventionen verstößt und Tabus thematisiert! Was er dem Publikum alles an den Kopf wirft, macht einen beklommen und sprachlos, denn er hat ja durchaus recht – aber das ist noch nicht alles! Zaphire macht eine Ankündigung, die die Situation eskalieren lässt...

  • Zitat

    Original von Nightflower


    waaas? Das Ding leuchtet?? Das muss ich testen gehn!!!
    Hab ich nicht bemerkt, aber wenn man auch mit Licht liest... Danke! :knuddel1


    Ich mache den Umschlag beim Lesen immer ab und lege ihn ins Regal. Habe gar nicht bemerkt, dass er leuchtet. Muss ich gleich mal gucken :-)

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)

  • Ich bin nun auch endlich zum Lesen gekommen. Hätte es beinahe nicht mehr ausgehalten! :-)


    Der Einstieg war ganz gut. Ich muss gestehen, dass ich noch nicht so gefesselt bin wie von den anderen Fitzekbüchern, aber das liegt wohl auch an der Thematik. Für mich ist "Noah" bisher kein typischer Fitzek, aber das kann sich noch ändern. Es ist auf jeden Fall vielschichtiger.


    Was ich von Oscar halten soll, weiß ich auch nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass uns hier noch eine böse Überraschung blüht.


    Und Noah? Ich denke auch, dass es sich hier um N.O.A.H. handelt und er in irgendeinem Bezug zu Zaphire steht. Aber was hat es dann mit diesem Bild auf sich? Und vor allem, wie kam er nach Berlin?


    Ich bin nun wirklich gespannt wie es weitergeht, was es mit diesem seltsamen Typen auf sich hat, der Pattrix mitnehmen wollte und vor allem wer Noah wirklich ist.


    Morgen lese ich weiter.

  • Ich hab das Buch schon am Freitag begonnen - Mitten in der Nacht.
    Die ersten Seiten angelesen, und das Buch weg gelegt. Dann hab ich mich gewundert, was schimmert denn da so, hat mir Totentanz schon auf das Gemüt geschlagen..... Aber nein, was entdecke ich.... eine Hand, die nachts leuchtet.... Mensch hab i schnell den Einband aus dem Schlafzimmer entfernt! :chen


    Aber das Cover isct echt supper.... gott sei dank kindelt es bei mir noch nicht....


    Aber nun zur Handlung. Der Deckeltext ist jedoch unscheinbar, und wenn ich nicht wüsste, daß es ein Fitzek, ich glaub ich hätt es nicht gekauft.
    Aber die Handlung ist schon recht mysteriös. Ich brauch da wohl nichts erläutern, da lese ich doch lieber weiter...

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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  • Ich habe diesen Abschnitt nun auch mal beendet.
    Ich habe noch nie einen Fitzek gelesen. Aber das was ich in diesem Buch bisher gelesen habe, gefällt mir sehr.
    Obwohl es ja schon um so viele Personen ging, mit einigen Sprüngen zur nächsten, wieder ganz anderen Situation. Ich das eigentlich nicht so mag. Habe ich mich aber ganz gut jeweils ein gefunden.
    Dieser Zaphire ist ja mal heftig vor gegangen, sollte es jedoch gleich verbüßen. Aber ich fands sehr informativ. :yikes
    Ja und Toto, was soll ich sagen. Ich bin verliebt. :-] Ich hoffe noch vieles über den kleinen erfahren zu können. Auch wenn er nicht der Mittelpunkt ist. Das ist klar. :chen
    Ich freu mich schon weiter zu lesen. :grin

  • So auch endlich geschafft zu starten und die ersten Kapitel verschlungen. Ich weiss schon wieso ich die Fitzek Bücher nicht im Halbschlaf lesen kann. Da brauch ich volle Konzentration.


    Fangen wir mit Noah an, anfangs ist alles so verwirrend und ich hab auch nicht das Gefühl das Oskar ihn so zufällig gefunden hatte, würde mich nicht wundern wenn da noch mehr ans licht kommt und Oskar mehr weiss von Noah als wir zum jetzigen Zeitpunkt denken.
    Der Wechsel von Celine beim Arzt und kurz darauf die Verbindung zu Noah ist mir auch noch nicht ganz klar...wird der Arztbesuch noch eine besondere Rolle spielen oder dient es nur dazu einzelne Schicksale auszuleuchten.


    Und ist ihr Chef so ahnungslos oder steckt der nicht auch voll in der Geschichte drin?


    Auch wenn es kein Typischer Fitzek ist, in seinen Büchern gibt es meist schlussendlich für alles einen Grund!


    Tjaha Zaphir, komischerweise fand ich es nie unglaubwürdig. Er übertreibt und genau gleich wird die vor ihm sitzende Gesellschaft übertrieben dargestellt. Aber im Grunde hat er recht und der Grossteil der Gesellschaft amüsiert sich wahrscheinlich über seine Rede, weil sie nicht begreifen wollen.
    Ich bin gespannt ob das schon das ende war von Zaphir und wer es auf ihn abgesehen hat. und wie es mit den Medikamenten weitergeht.

  • Vielen Dank für die Anmerkungen zu Oskar.... da bin ich wirklich nicht drauf gekommen! :gruebel Das ist ja was. Ich werde ihn jetzt mit anderen Augen lesen!! :grin


    Im ersten Abschnitt werden ja nun hauptsächlich die Protagonisten vorgestellt und ich bin gespannt, wohin es führen wird.


    Ein typischer Fitzek, der von der ersten Seite an fesselt!


    Ich bin gespannt, wie es weiter geht! :-]

  • Zitat

    Original von TiGi86


    Der Gedanke kam mir auch schon. Vielleicht ist er ja nicht der einzige, vielleicht trägt er ja den Impfstoff in sich oder ist irgendwie immun gegen die Krankeheit, oder der Impfstoff sollte in seinem Körper in die Slums geschleust werden, weshalb er er auch getötet werden sollte.


    Die Idee gefällt mir, ja, das kann gut sein - vielleicht nicht gerade, das Noah (oder mehere Noah's, so es sie geben sollte) den Impfstoff in die Slums schmuggeln sollte, aber das er nicht der EINZIGE seiner "Art" ist, und das er möglicherweise immun ist gegen Manila, und darum "besonders" ist....? :gruebel



    Zaphire, ja.... Recht hat(te) er ja irgendwie mit seiner flammenden Rede, und hat sicher damit einem Großteil der Menschheit einen Spiegel vorgehalten.
    Nützt das was? Nun - ich schau auch ständig in den Spiegel, jammere, und meine etwas ändern zu müssen - aber BIS ich es tue.... :rolleyes
    Schrecklich fand ich schon die Bilder (in meinem Kopf) von dem kleinen Schlauchboot mit den leblosen Beinpaaren und das Wissen darum, das sich keiner darum schert, das auch der letzte noch lebende Mensch dort bald -ja, sorry- verreckt sein wird...
    Schlimm, aber -wie hier in bezug auf ähnliche Buchszenen bereits des öfteren bemerkt- leider KEIN Science Fiction, sondern bittere Realität.


    Fazit bis hier:
    Ich bin ein großer FITZEK Fan (schmunzel, großartig, ja - es reicht der Nachname!!), und auch wenn dieser hier nicht typisch ist, weil Gesellschaftskritisch (kann man das so sagen? Ein wenig schon, hm?) oder zumindest zum Nachdenken anregend - ich fand ihn bis zu diesem Punkt schon mal fesselnd!!


    Grüßle in die (Lese)Runde
    Grinse