'Der Palast der Meere' - Seiten 079 - 152

  • Robin Dudley hat seine Ehefrau Amy nur wegen ihrer Ähnlichkeit mit der Königin geheiratet, ist aber wohl trotzdem mehr in Elisabeth verliebt. Seine Frau ist zwar todkrank und hat nicht mehr lange zu leben, sie stirbt unter mysteriösen Umständen, so dass Königin und Ehemann unter Verdacht geraten.


    Isaac fühlt sich auf dem Schiff soweit wohl, obwohl er entdeckt wurde, als ein schlimmer Sturm wütete und arbeitet für seine Überfahrt als Matrose. Interessant finde ich, dass Francis Drake an Bord ist, ich hoffe der spielt später auch noch eine Rolle.
    Auf Teneriffa wird die Ladung gelöscht und Zucker an Bord genommen, jedoch Isaac wird vom Kapitän als Sklave verhökert, da der Sohn seines Handelspartners Englisch lernen soll. Er stellt ihm zwar ein vielleichtes Aislösen nach einem Jahr in Aussicht, aber Isaac ist da verständlicherweise wenig begeistert :lache


    Rebecca Gable schafft auch hier wieder meisterhaft, eine ziemliche Spannung aufzubauen, ich mag das Buch gar nicht weg legen. Eleanor ist mir momentan zwar einen Ticken zu tough, aber das kann sich später legen

    Ich lese grade:


    Der Herr des Turms - Anthony Ryan
    ________
    Save the earth - it's the only planet with chocolate!

  • Und weiter geht es:


    Zwar schlägt sich Isaac als Seemann tapfer, bloß ist es auch nicht so richtig das, was er sich vorgestellt hat und ein Naturtalent ist er auch nicht. Nun, wenn man als - Verzeihung - adeliger Schnösel nur die schönen Seiten des Matrose-Seins mitbekommen will und von Arbeit generell nichts hält, wird es wohl die eine oder andere Enttäsuchung geben. Irgendwie gönne ich es ihm auch ein wenig, dass seine zweite Flucht nicht so einfach geklappt hat. Er kann froh sein, dass ihn Hawkins - wahrscheinlich auch wegen des Geldes - nicht einfach über Bord geschmissen hat...Nun ja, Tenreriffa ist mal ein Handelsschauplatz den ich äußerst interessant finde und ich denke auch, dass er Isaac etwas nützen könnte, wenn er schlau ist. Was im Moment nicht so aussieht, da er sich Tomás zuliebe und aus seiner edlen Gesinnung heraus (Nicholas lässt grüßen!), gleich wieder den nächsten Feind schafft. Man sieht sich leider immer zweimal...


    Eleanor begegnet unterdessen Dudelys Ehefrau Amy - dem arnem Luder - und dem König der Diebe. Nun, das ist doch auch mal eine äußerst interessante Begegnung. Wenn das keine Folgen für das eiserne Auge hat, fress´ ich einen Besen! :chen
    Amy Dudley tut mir wirklich leid und so richtig wohl scheint sich ihr Mann bei aller Liebe - oder hündischer Ergebenheit zur Königin - auch nicht zu fühlen. Zumindest ist er mir das erste Mal richtig sympathisch, als er wenigstens bei der Nachricht ihres Todes ein bißchen ehrliches Gefühl zeigt. Wer wohl hinter Amys Tod steckt? Ich bezweifle noch ein wenig, dass Inspektorin El sofort darauf kommen wird, wenn überhaupt.


    Die Rolle, die Elisabeth hier spielt, macht sie mir reichlich unsympathisch. Sie geht über Amy hinweg, als wäre sie ein Gegenstand. Als hätte sie es gar nicht nötig, ihre Existenz zu würdigen. Gute Miene zum bösen Spiel zu machen oder wenigstens den Scehin zu wahren, wie ihre Mutter es so meisterhaft konnte, ist ihr anscheinend nicht in die Wiege gelegt worden.
    Der gute Francis hat so seine Probleme mit ihr. Den mag ich eigentlich sehr gut leiden, fürchte nur, dass er sich sein eigenes Grab schaufeln wird, da die Königin ihn nicht halb so sehr schätzt, wie es ihm eigentlich gebührt.

  • Der Fall Amy Dudley..... mir tut sie auch leid, aber irgendwie ist die Geschichte für mich mittlerweile ausgelutscht. Man wird eh nie wissen wie es war, und ehrlich gesagt es interessiert mich auch nicht....


    Isaaks Abenteuer auf Teneriffa waren da schon interessanter, der Captain ist echt ein Drecksack, und als er Isaak dann noch als Sklaven verhökert, das ist schon krass. Ein Pirat ist er ausserdem, doof das sich der arme Isaak ausgerechnet auf dem Schiff versteckt das er dann noch kapert - zu blöd aber auch. Also wird er wohl seinen Dienst als Englischlehrer ableisten müssen, ob es ihm passt oder nicht. Und jeden Tag die Messe besuchen.


    Der Hass und die Abneigung den die Protestanten und die Papisten sich entgegenbringen ist gut dargestellt finde ich, auch wenn es Menschen wie den Kapitän gibt, die das geschickt auszunutzen wissen. Letztendlich sind beide Seiten ziemlich fanatisch unterwegs, und es wird wohl vorerst nicht besser.


    Eleanor und der König der Diebe, der diesmal sogar ein waschechter Durham ist. Das wird sicherlich noch interessant :chen


    Elisabeth wirkt in diesem Abschnitt tatsächlich sehr unsympathisch. Sie nutzt ihre Macht gnadenlos aus und merkt vermutlich wie sie andere ins Unglück stürzt, aber es interessiert sie nicht.
    Insofern ist sie schon ein bisschen Daddys Girl....

  • Über Amy Dudley mag ich mittlerweile auch nichts mehr lesen, wobei mir das Buch von Tanja Kinkel "Im Schatten der Königin" sehr gut gefallen hat. Pirgo kommt hier in diesem Buch als ziemlich schlagfertig rüber.


    Eleanor und der König der Diebe - da kommt sicher noch mehr. Allein das erste Treffen hat mir sehr gut gefallen!


    Elizabeth wird hier wirklich sehr kalt und eigennützig dargestellt. Aber nachdem sie in ihren Leben schon soviele Verluste hat hinnehmen müssen, ist es vielleicht verständlich, daß sie jetzt zuerst an sich selbst denkt.


    Isaak als Sklave- ich bin neugierig, wie dieser Teil der Geschichte weitergeht. Francis Drake gefällt mir sehr gut (wobei diesmal der Name Francis wirklich oft vorkommt....). :wave

  • Wenn Elisabeth I. ein Mann gewesen wäre, würden wir über ihre Kaltschnäuzigkeit vielleicht anders denken und hier schreiben. ;-)
    Natürlich ist sie kalt und egoistisch. Das muss sie ja auch sein, noch kälter und egoistischer als ein Mann/König zur damaligen Zeit. Sie wollte diesen Thron und sie wollte ihn behalten. Wie eine Herrscherin zur damaligen Zeit endet, die weniger intelligent und kalt ist, bekommen wir ja vielleicht im Laufe des Buches noch zu lesen. :-)


    John Hawkins und Francis Drake in Verbindung mit einem Waringham. Das ist eine sehr interessante Kombi, zumal Isaac es ist, der Francis die später nötigen höfischen Manieren beibringt. Ich habe da mich doch köstlich amüsiert.
    Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Ein Waringham als Sklave, das erinnert wieder ein wenig an seine Vorfahren Robin und John. Ich bin gespannt, wie sehr ihm der waringhamsche Stolz hier im Weg stehen wird und ob er sein Gespür dafür, dass Gut und Böse eben nicht standesabhängig sind, behält.


    bibliocat :
    Ich warte noch auf den Auftritt eines weiteren Francis, nämlich Walsingham. Den habe ich bis jetzt vermisst (genau wie John Dee). :lache


    Ich mag diese Rangelei um die Gunst der Königin zwischen Cecil und Robin Dudley. Ich kann mir gut vorstellen, dass der gute Cecil mehr als einmal ziemlich verzweifelt und wütend war, wenn die Königin wieder auf Dudley gehört hat, anstatt auf seinen eigenen, vernünftigeren Rat. Ich hoffe, darüber noch mehr zu lesen.
    Cecil ist eine historische Figur, die ich sehr spannend finde.


    Ein waschechter Durham ist also der König der Diebe. Da bahnt sich wohl was an, zwischen Cousin und Cousinchen entfernteren Grades. :grin


    :lesend

    “I don't believe in the kind of magic in my books. But I do believe something very magical can happen when you read a good book.”

    J. K. Rowling

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  • Zitat

    Original von Saiya
    Wenn Elisabeth I. ein Mann gewesen wäre, würden wir über ihre Kaltschnäuzigkeit vielleicht anders denken und hier schreiben. ;-)
    Natürlich ist sie kalt und egoistisch. Das muss sie ja auch sein, noch kälter und egoistischer als ein Mann/König zur damaligen Zeit. Sie wollte diesen Thron und sie wollte ihn behalten. Wie eine Herrscherin zur damaligen Zeit endet, die weniger intelligent und kalt ist, bekommen wir ja vielleicht im Laufe des Buches noch zu lesen. :-)


    Sehe ich ganz genauso, um auf einen Königsthron zu kommen und vor allem auch drauf zu bleiben, musste man kalt und egoistsich sein, vor allem, wenn man noch mit einem Makel behaftet war, wie eine Frau zu sein.


    Amy Dudley tut mir natürlich auch leid, aber mir geht es wie Maharet, über die ganze Geschichte habe ich in letzter Zeit zu viel gelesen und hoffe, dass es hier keinen allzu großen Teil einnimmt.

  • Nun gut, wie es mit Amy endet, war klar. Leid tut sie mir schon, aber die Ehe stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Elizabeth geht nicht zimperlich mit denen um, die ihr im Weg stehen, aber wie hier schon geschrieben wurde, hatte sie auch keine andere Wahl, um in dieser männerdominierten Welt ihre Macht behalten zu können. Kaltschnäuzig wirkt sie aber schon, das stimmt.


    Die Begegnung zwischen Eleanor und Gabriel war toll, da warte ich gespannt auf mehr. Ich habe mir jetzt auch schon Der König der purpurnen Stadt rausgelegt, ich muss die Geschichte der Durhams dringend nochmal lesen. Da habe ich doch einiges vergessen und ein Besuch bei Jonah lohnt sich doch sowieso immer.


    Isaak sitzt auf Teneriffa fest, was erstmal nicht so schlimm klingt, unter Berücksichtigung des Glaubenskonflikts aber schon nicht leicht sein wird. Er muss sich damit arrangieren, denn weg kommt er dort bestimmt nicht so schnell. Ich bin gespannt, wie sich seine Geschichte entwickeln wird.


    Das Buch ist wie erwartet toll. Ich lese dann mal weiter. :grin

  • Zitat

    Original von Saiya
    Wenn Elisabeth I. ein Mann gewesen wäre, würden wir über ihre Kaltschnäuzigkeit vielleicht anders denken und hier schreiben. ;-)
    Natürlich ist sie kalt und egoistisch. Das muss sie ja auch sein, noch kälter und egoistischer als ein Mann/König zur damaligen Zeit. Sie wollte diesen Thron und sie wollte ihn behalten. Wie eine Herrscherin zur damaligen Zeit endet, die weniger intelligent und kalt ist, bekommen wir ja vielleicht im Laufe des Buches noch zu lesen. :-)...


    Die Dame ist aber noch in erster Ehe in Frankreich verheiratet. :-)


    Walsingham hat doch schon über Thockmorten einen Brief geschrieben. (oder passt hier wieder Print und eBook nicht mit der Seitenzahl?)


    @all
    Amy Robsart ist bestimmt schon viel beschrieben worden, aber es hätte hier ja auch nicht fehlen dürfen. Die Frau von Robin Dudley muss einen Platz in einem solchen Roman haben. Immerhin hat ihr Tod Elizabeth einige Probleme bereitet. Es war bestimmt nicht leicht für sie, sich in der Zeit von ihrem Vertrauten zu distanzieren. Ich persönlich finde ja die Erklärung im Nachwort von Tanja Kinkel zu Im Schatten der Königin plausibel.


    Ich finde es wieder klasse, dass hier ein ganzes Zeitalter betrachtet wird und wir uns wie in einem Film einfach zurücklehnen können und zuschauen.

  • Zitat

    Original von Saiya
    bibliocat :
    Ich warte noch auf den Auftritt eines weiteren Francis, nämlich Walsingham. Den habe ich bis jetzt vermisst (genau wie John Dee). :lache


    Laut Personenverzeichnis taucht er noch auf (hoffentlich mehr als nur als Schreiber eines Beriefes...).... - John Dee leider nicht :-(

  • Zitat

    Original von Saiya
    Büchersally, du hast Recht. Der Brief von Walsingham kam in diesem Abschnitt an. :-)


    Mich hat ein bisschen verwundert, dass er immer noch in Frankreich rumreist. Ich dachte, er sei mindestens schon wieder zwei Jahre in England. Allerdings kann die Annahme auch durch die Handlungsverläufe anderer Bücher hervorgerufen sein. :wow

  • Zitat

    Original von Saiya
    Wenn Elisabeth I. ein Mann gewesen wäre, würden wir über ihre Kaltschnäuzigkeit vielleicht anders denken und hier schreiben. AugenzwinkernNatürlich ist sie kalt und egoistisch. Das muss sie ja auch sein, noch kälter und egoistischer als ein Mann/König zur damaligen Zeit. Sie wollte diesen Thron und sie wollte ihn behalten. Wie eine Herrscherin zur damaligen Zeit endet, die weniger intelligent und kalt ist, bekommen wir ja vielleicht im Laufe des Buches noch zu lesen.


    Das sehe ich wie du!
    Ich finde Elisabeth nicht sonderlich unsympathisch und bin auch nicht der Meinung, dass sie ihre Macht eiskalt ausnutzt. Sie ist die Königin, eine relativ junge dazu, und hat eine unglaubliche Verantwortung geschultert, der sie gerecht werden muss und auch will. Dass sie dabei auch ein klein wenig an sich denkt, halte ich für legitim.


    Was mit Amy Robsart geschah, wird man tatsächlich nicht mehr ergründen.
    Aber ich finde dieses Thema nach wie vor spannend, und überaus interessant mit dem Hintergrundwissen aus Tanja Kinkels Buch nun zu lesen, wie es Rebecca Gablé behandelt wird.


    Zitat

    John Hawkins und Francis Drake in Verbindung mit einem Waringham. Das ist eine sehr interessante Kombi, zumal Isaac es ist, der Francis die später nötigen höfischen Manieren beibringt. Ich habe da mich doch köstlich amüsiert.Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Ein Waringham als Sklave, das erinnert wieder ein wenig an seine Vorfahren Robin und John. Ich bin gespannt, wie sehr ihm der waringhamsche Stolz hier im Weg stehen wird und ob er sein Gespür dafür, dass Gut und Böse eben nicht standesabhängig sind, behält


    :write Auch hier schließe ich mich an.
    Isaac riskiert eine ganz schön kesse Lippe in Anbetracht seiner besch.... Lage.
    Seinen Stolz hat er bis jetzt noch nicht eingebüßt, auch wenn der es ihm in vielen Situationen nicht unbedingt leichter macht.


    Zitat

    Ein waschechter Durham ist also der König der Diebe. Da bahnt sich wohl was an, zwischen Cousin und Cousinchen entfernteren Grades.


    Ganz sicher. Es knisterte ja schon bei der ersten Begegnung irgendwie :-).


    Das Buch liest sich genauso großartig wie alle seine Vorgänger, finde ich.


    Wenn ich mich sehr anstrenge, einen Kritikpunkt zu finden, dann den, dass "das Auge der Königin" ein klein wenig zu häufig bemüht wird ;-).

  • Zitat

    Original von Schwarzes Schaf
    Die Begegnung zwischen Eleanor und Gabriel war toll, da warte ich gespannt auf mehr. Ich habe mir jetzt auch schon Der König der purpurnen Stadt rausgelegt, ich muss die Geschichte der Durhams dringend nochmal lesen. Da habe ich doch einiges vergessen und ein Besuch bei Jonah lohnt sich doch sowieso immer.


    Das ist eine gute Idee.
    Auch wenn ich das wahrscheinlich lesezeittechnisch nicht hinkriegen werde.

  • Anscheinend bin ich eine der wenigen ( die Einzige? ), die noch nichts von Amy Dudley gehört bzw. gelesen hat. Insofern ist es für mich spannend und interessant zu lesen. ;-)
    Vielleicht sollte ich mal das Buch von Tanja Kinkel lesen, auf das ihr euch bezieht....


    Eleanor und Gabriel werden sich mit Sicherheit noch öfter über den Weg laufen, mal sehen ob El wirklich kinderlos bleiben wird. :chen
    Isaacs Schicksal ist wirklich hart, aber er wird dadurch auch viel lernen können und reifer werden. Bleibt zu hoffen, dass sein "Herr" ihn fair behandeln wird.

  • Mir gefallen im Moment beide Handlungsstränge gut, wenn auch der von Eleanor einen kleinen Ticken besser. Die Geschichte um Isaac hat grad so ein richtiges Abenteuerflair ala Schatzinsel & Co. (und dazu noch ein Captain Hawkins, wenn dieser auch nicht gerade eben zur netten Sorte Pirat gehört). Ich hatte, nachdem Isaac jetzt auf dem Schiff so mitgearbeitet hatte und dem Captain als Bursche zur Hand ging, schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass er wirklich hier schon zum Sklaven wird. Hawkins ist in der Tat ein zwielichtiger Geselle. So richtig sicher kann man sich bei ihm wirklich nicht sein, ob er nun Protestant ist oder Papist oder vielleicht gar nichts von beidem so richtig, sondern nur angepasst je nachdem wie es ihm gerade am Besten nützt. :gruebel
    Immerhin scheint Isaacs Sklavendienst erst mal nicht mit schwerer körperlicher Arbeit zusammenzuhängen. Bleibt abzuwarten ob es dabei bleibt.


    Amy Dudley ist wirklich eine tragische Figur. Muss schrecklich sein, wenn man sich gegen die vermeintliche Geliebte des Gatten nicht wehren darf, weil diese die Königin ist. Und dann diese Krankheit, die ihren Körper zerfrisst. Manchmal scheint das Schicksal wirklich gnadenlos unfair.
    Ich bin mal wirklich gespannt, ob Eleonor noch etwas zu den merkwürdigen Todesumständen herausfinden kann bzw. was Rebecca Gablés Theorie ist.
    Allerdings entgeht einem als Leser auch durch Eleanors scharfe Augen auch nicht, dass Robin Dudley seiner Königin zwar sehr ergeben ist, sich aber manchmal auch ein bisschen als Gefangener im goldenen Käfig fühlt. Die Frage ist, was er hofft er sich? Glaubt er wirklich, er könnte König an ihrer Seite sein? Ist er so ehrgeizig? Oder liebt er sie wirklich? Aber welcher Mann (gerade auch zu jener Zeit) kann denn dauerhaft als "Lieblingsspielzeug" zufrieden sein? Früher oder später ist doch vorprogrammiert, dass er seiner Rolle überdrüssig wird und irgendetwas tut, das Elizabeth erzürnt und dann gnade ihm Gott.
    Der König der Diebe ist aufgetaucht. Und ich werd das Bild von Kevin Costner zwangsläufig nicht los. :rofl Mal schaun, was das jetzt wieder für ein Spitzbube ist. Er scheint immerhin recht amüsant. Aber was wollte er wegen dem Falschgeld wissen? Hat er es vielleicht herstellen lassen und jetzt Angst, dass man seinen Leuten auf die Schliche kommen könnte?


    Ich habe von Elizabeth durch diverse Medien und Bücher auch ein größtenteils positives Bild (okay, vielleicht nicht unbedingt durch BlackAdder :lache). Im Moment bleibt sie noch ein bisschen die Figur am Rande, und obwohl Eleanor ihr treu ergebenes Geschöpf ist, überwiegen doch eher die zweifelnden Töne (mein Eindruck). Ich meine mich aber noch zu erinnern, dass sie auch schon im dunklen Thron eher als verzogenes Gör dargestellt wurde, vielleicht auch als umgedrehte Darstellung zur erstaunlich sanften Mary.


    Im Moment haben wir praktisch Historien-Krimi und Piratenabenteuer in einem, mir gefällts recht gut. :-]

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Die Fülle an historischen Persönlichkeiten gefällt mir. Dazu noch ein König der Diebe... Die Königin würde ich nicht, als kalt bezeichnen. Sie muss ihre Rolle im Leben ausfüllen, ist Kind ihrer Zeit und liebt einen Mann, den sie nicht heiraten kann.


    Isaac lernt das Sklavenleben kennen, kann aber seine große Klappe einfach nicht halten. :lache


    Das alles kommt so ungeheuer leicht erzählt daher.