'Das zweite Königreich' - Seiten 277 - 357

  • Wie immer wird es nicht langweilig...


    Politisch hat sich Caedmon ins Abseits manöviert, ich bin gespannt ob der König und er sich noch einmal annähern. Schließlich hielt er ziemlich viel von ihm, sonst hätte er ihm seinen Söhne wohl kaum anvertraut.


    Hyld findet ihren Bruder wieder und bringt ihn nacht Hause, dafür verliert sie aber Erik und seine Zukunft ist ungewiss. Aber auch das sie ihren Bruder nach Helmsby zurück bingt erweicht nicht das Herz der Mutter. Die letzte Szene war schon echt hart.


    Caedomon liebt Aliesa immer noch und sein bester Freund ahn nichts. Aliesa verhält sich zumindest beim ersten gemeinsamen Lautenspiel - Gesang sehr auffällig, ob sie für Caedmon doch mehr empfindet.


    Schön fand ich das Caedmon bei Wulfnoth seine Erkältung auskurieren kann und sich in Ruhe überlgen kann, wie es weitergehen soll.


    Ich finde auch diesem Roman wieder so spannend, wie alle anderen Bücher von Rebecca Gablé und muss mal wieder beim Bahnfahren aufpassen, dass ich nicht zu weit fahre...


    :wave

  • Caedmon ist Vater geworden. Na wer hätte das gedacht? Ich fand es schön, dass er seinen Sohn nach seinem Vater benannt hat. Allerdings spielt der Kleine bisher gar keine Rolle in der Geschichte.


    Als Eadwig vermisst gemeldet wurde, hatte ich schon die Befürchtung, dass es um ihn geschehen war. Was Hyld und Erik getan haben war wirklich mehr als wagemutig und ich hätte nicht gedacht, dass das gut ausgeht. Allerdings musste Erik nun zurück bleiben. Ich bin gespannt, was aus ihm werden wird.


    Den König kann ich hier einfach nur grausam nennen. Ich fand es so schrecklich, was er den armen Menschen angetan hat. Als Caedmon ihm so offen widersprochen hat, dachte ich, sein letztes Stündlein hat geschlagen. Das Lucien ihn hat fliehen lassen, hat ihn mir das erste Mal ein wenig sympathischer gemacht. Auch als er Hyld und die Kinder hat gehen lassen, habe ich ihm innerlich gedankt. Ich habe so um sie und die anderen gebangt.


    Nun hat es sie zurück nach Helmsby verschlagen und nach wie vor, will ihre Mutter sie nicht einmal ansehen. Das der kleine Olaf im Sterben liegt finde ich soo traurig. ;-(


    Auch Wulfnoth treffen wir nun wieder. Das Caedmon dorthin zurück gekehrt ist, ist wirklich mutig, allerdings hat er in ihm auch einen sehr guten Freund gefunden.

    :lesendIlsa J. Bick - Brennendes Herz


    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney )

  • Williams Taten im Norden Englands sind so grausam, dass einem die Worte fehlen. In solchen Momenten ist man dankbar, dass zumindest in unserem Land solche Zustände nicht mehr zu finden sind. Zum Glück leben wir in der heutigen Zeit...


    Ich bin sehr froh, dass Hyld, Eadwig und Caedmon alles unbeschadet überstanden haben, aber das mit Olaf ist so schlimm. ;-(


    Hoffentlich stößt Erik bald wieder zu seiner Familie, vor allem, wenn Hyld wirklich noch einmal schwanger ist.
    Dass ihre Mutter ihr immer noch nicht vergeben kann ist furchtbar und nicht ganz nachvollziehbar. Nach allem, was ihre Tochter erleiden musste und allem, was Erik für Eadwig getan hat... Man sollte meinen, irgendwann ist es gut und Marie kann Hyld verzeihen. Anscheinend hat sie der Tod ihres Mannes aber so bitter gemacht, dass das in weite Ferne rückt.

  • Hier gibt es so einige Personen, die ich gar nicht verstehen kann -wie ihr auch schon schreibt-: die Mutter, die so kaltherzig, fast schon garstig zu ihrer Tochter ist :nono. Und auch Lucien handelt völlig für ihn untypisch (worüber wir aber natürlich froh sind ;-))


    Was Hyld und Erik getan haben, war mehr als wagemutig :anbet und über den König brauchen wir ja gar nicht erst zu sprechen :yikes Mir war nicht klar, dass William im NOrden so ein Gemetzel angerichtet hat. Würde mich mal interessieren, ob das den Engländern heute noch im Bewußtsein ist?


    Caedmon kann mal wieder seinen Mund nicht halten ;-)


    Eadwig is back :anbet und Olaf: ;-(

    Liebe Grüße :wave


    Waldmeisterin


    Every day I give my family two choices for dinner: take it or leave it!


    Nulla unda tam profunda quam vis amoris furibunda

  • Zitat

    Original von Eliza08
    Hyld findet ihren Bruder wieder und bringt ihn nacht Hause, dafür verliert sie aber Erik und seine Zukunft ist ungewiss. Aber auch das sie ihren Bruder nach Helmsby zurück bingt erweicht nicht das Herz der Mutter. Die letzte Szene war schon echt hart.


    Zitat

    Original von Lady Tudor
    Dass ihre Mutter ihr immer noch nicht vergeben kann ist furchtbar und nicht ganz nachvollziehbar. Nach allem, was ihre Tochter erleiden musste und allem, was Erik für Eadwig getan hat... Man sollte meinen, irgendwann ist es gut und Marie kann Hyld verzeihen. Anscheinend hat sie der Tod ihres Mannes aber so bitter gemacht, dass das in weite Ferne rückt.


    Ja!
    Marie`s Härte gegen zwei ihrer verbleibenden Kinder ist erstaunlich, nach ihren Verlusten sollte man meinen, dass sie eher zu Milde und Verständnis walten lässt. Dafür neigt sie dazu Eadwig zu verzärteln.



    Zitat

    Original von Jessamy
    Allerdings spielt der Kleine bisher gar keine Rolle in der Geschichte.


    Kommt vielleicht noch. Er ist ja noch sehr klein, und halt auch "nur" ein Bastard. Nicht alle legen eine Karriere hin wie William :grin.


    Zitat

    Auch Wulfnoth treffen wir nun wieder. Das Caedmon dorthin zurück gekehrt ist, ist wirklich mutig, allerdings hat er in ihm auch einen sehr guten Freund gefunden.


    Das hat mich auch gefreut, Wulfnoth ist ein wirklicher Freund.
    Eine mutige, aber wohl auch gut Idee, nach Rouen zu gehen. Wer vermutet ihn schon in der "Höhle des Löwen".


    Zitat

    Original von Waldmeisterin
    Caedmon kann mal wieder seinen Mund nicht halten


    :grin
    Er ist unglaublich geradlinig und ehrlich. Und William weiß das zu schätzen. Deshalb bin ich sicher, dass die beiden wieder zusammenkommen. Es gibt für William sicher nicht viele Männer, denen er trauen kann, besonders nicht unter den Engländern. Und mit Königin Matilda als Fürsprecherin stehen die Chancen gut.


    Was das unmenschliche Gemetzel angeht, kann ich Williams Entscheidung irgendwo nachvollziehen, obgleich es natürlich unentschuldbar ist. Aber er hat einfach keine andere Möglichkeit gesehen, seine Herrschaft zu halten.

  • Eigentlich hatte ich mir die Beschreibung der Schlacht bei Hastings schrecklicher vorgestellt, was ein Glück, daß es nicht ganz so schlimm war, aber wahrscheinlich kommt das jetzt noch bei den Nachfolgenden.


    Ich finde die Figur des Eroberers sehr interessant dargestellt. Es ist aus unserer heutigen Sicht gar nicht so einfach, ihm gerecht zu werden. Er war hart und grausam, wie es damals sein mußte (fressen oder gefressen werden), hatte aber auch seine etwas weichere Seite, was nicht jeder seiner Zeitgenossen aufweisen konnte.

    Weiß eigentlich jemand von Euch etwas mehr über die Kirche im derzeitigen England zum Unterschied zu den Gepflogenheiten auf dem Kontinent. Ich dachte immer, der Unterschied sei erst mit Heinrich VIII. gekommen.

  • Zitat

    Original von gealein
    Weiß eigentlich jemand von Euch etwas mehr über die Kirche im derzeitigen England zum Unterschied zu den Gepflogenheiten auf dem Kontinent. Ich dachte immer, der Unterschied sei erst mit Heinrich VIII. gekommen.


    Das hat mich jetzt auch interessiert und ich habe nachgeschaut. ;-) Ich zitiere mal in der Kurzfassung aus Hans-Dieter Gelfert: "Kleine Kulturgeschichte Großbritanniens" (S. 53, wenn es genau sein soll):
    "Englische Kathedralen unterscheiden sich von kontinentalen durch eine Reihe von Besonderheiten. Während letztere im Zentrum einer Stadt stehen, wo sie von Häusern umringt sind, liegen die englischen entweder abseits der Stadt oder in klösterlicher Abgeschiedenheit inmitten eines weiträumigen cathedral close, der durch eine Mauer von der Stadt abgegrenzt ist. (...) Der zweite auffällige Unterschied ist die extreme Länge der englischen Kathedralen. (...) Für den nächsten auffälligen Unterschied, die deutlich geringere Höhe, gibt es keine schlüssige Erklärung. (...) Ein anderer Unterschied ist der massige Zentralturm dort, wo französische Dome nur einen leichten Dachreiter haben. (...)
    Die ersten Kathedralen nach Ankunft der Normannen wurden im romanischen Stil gebaut, der deshalb in England als Norman bezeichnet wird."

  • Zitat

    Original von LadyTudor


    Williams Taten im Norden Englands sind so grausam, dass einem die Worte fehlen. In solchen Momenten ist man dankbar, dass zumindest in unserem Land solche Zustände nicht mehr zu finden sind. Zum Glück leben wir in der heutigen Zeit...


    Ich bin sehr froh, dass Hyld, Eadwig und Caedmon alles unbeschadet überstanden haben, aber das mit Olaf ist so schlimm. ;-(


    Man muss sich wundern, dass sie überhaupt heil angekommen sind.


    William muss wohl so handeln um zum einen die Dänen und zum andren das rebellische Volk ein für alle Mal zur Ruhe zu bringen.


    Ob es richtig ist, mir ginge es sicher wie Caedmon und wäre entsetzt und enttäuscht.


    Maries Verhalten ist für mich nicht nachvollziehbar. Soll sie doch froh sein, wenigstens einen Teil ihrer Kinder zurück zu haben. Und Hyld hat ihr ja ihren Sohn zurück gebracht.


    Ich bin ja mal gespannt wie es mit Caedmon und seiner heimlichen Liebe weitergeht.
    Wahrscheinlich stirbt entweder Etienne oder seine Frau.

  • Mit Maries Verhalten tue ich mich immer schwer. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum sie Hyld nicht vergeben kann. Vielleicht verstehe ich den Stolz dieser normannischen Edelfrau einfach nicht, zumal das kleine Kind vollkommen unschuldig ist.

  • Zitat

    Original von Saiya
    Mit Maries Verhalten tue ich mich immer schwer. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum sie Hyld nicht vergeben kann. Vielleicht verstehe ich den Stolz dieser normannischen Edelfrau einfach nicht, zumal das kleine Kind vollkommen unschuldig ist.


    Das geht mir ähnlich, Saiya.
    Wie man als Mutter so hart sein kann, bleibt mir unverständlich.

  • Ich hätte Marie anfangs auch gar nicht so eingeschätzt, dass sie so hart gegen ihre Kinder sein könnte. Auch wenn der Verlust ihres Mannes sie zutiefst getroffen hat, ist das dennoch keine Entschuldigung.

    :lesendIlsa J. Bick - Brennendes Herz


    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney )

  • Zitat

    Original von gealein
    @lady Tudor, danke für Deine Mühe, aber eigentlich war meine Frage weniger auf den Baustil ausgerichtet als auf das Leben selbst. Mich hatte da die Bemerkung irritiert, daß Pfarrer verheiratet waren. Ich hatte zwar herausgefunden, daß dem so war aber nicht wieso.


    Vielleicht kamen die Missionare von woanders her oder waren früher? :anbet :rofl


    :lache
    Klassisches Missverständnis. Macht nichts, hat mich persönlich weitergebildet und interessiert. ;-)

  • Dieser Abschnitt hat es wieder absolut in sich gehabt.


    Was Hyld, Erik und Caedmon alles auf sich nehmen müssen. Die Befreiung von Eadwig, war von Hyld und Erik sehr gewagt. Hyld muss Erik bei den dänischen Prinzen zurücklassen und muss sich nach Helmsby alleine durchschlagen. Marie empfängt nur ihren jüngsten Sohn Eadwig herzlich. Bei Hyld ist sie wie eh und je sehr unterkühlt. Ich finde so langsam reicht es. Und dann der arme kleine Olaf. :-(


    Williams Handeln im Norden Englands ist sehr grausam. Das er durchgreifen musste ist verständlich. Er hat es einerseits wegen den Dänen gemacht und anderseits wollte er endlich Ruhe im Land haben. Aber ich fand es wirklich sehr heftig.


    Caedmon hat sich wegen dieser Angelegenheit, weil er dieses Gemetzel nicht gutheißen konnte, mit dem König überworfen. Ich war sehr überrascht, das gerade Lucien ihn zur Flucht verhilft.

  • Zitat

    Original von Jessamy
    Das Lucien ihn hat fliehen lassen, hat ihn mir das erste Mal ein wenig sympathischer gemacht. Auch als er Hyld und die Kinder hat gehen lassen, habe ich ihm innerlich gedankt. Ich habe so um sie und die anderen gebangt.


    Das hat mich auch sehr positiv überrascht ! Vor allem bin ich froh, daß Lucien kein zweiter Mortimer und von Grund auf böse ist. Er und Caedmon werden sicher nie Freunde werden, aber glücklicherweise auch keine erbitterten Feinde.


    Zitat

    Original von LadyTudor
    Dass ihre Mutter ihr immer noch nicht vergeben kann ist furchtbar und nicht ganz nachvollziehbar. Nach allem, was ihre Tochter erleiden musste und allem, was Erik für Eadwig getan hat... Man sollte meinen, irgendwann ist es gut und Marie kann Hyld verzeihen. Anscheinend hat sie der Tod ihres Mannes aber so bitter gemacht, dass das in weite Ferne rückt.


    Maries Verhalten ist für mich auch nur sehr schwer nachvollziehbar. Zumal wenn man bedenkt, daß ihre Ehe auch eine Liebesheirat war und sie ihre Heimat ihres Mannes wegen verlassen hat. Und wenn Caedmon Erik verzeihen kann, warum dann nicht sie ?


    Zitat

    Original von Findus
    Ich bin ja mal gespannt wie es mit Caedmon und seiner heimlichen Liebe weitergeht.
    Wahrscheinlich stirbt entweder Etienne oder seine Frau.


    Ich tippe mal auf Etienne ... und Caedmon und Alisea leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. :lache


    Meine Meinung von William schwankt stark zwischen Bewunderung und Abscheu. Das ich seine Entscheidung in Nordengland schockierend fand, brauche ich nicht zu erwähnen und natürlich frage ich mich, ob es nicht eine Alternative gegeben hätte. William scheint seine Entscheidungen immer sehr schnell zu treffen. Ich bin wirklich gespannt, wie mein Gesamteindruck am Ende des Buches von ihm sein wird.

  • Zitat

    Original von -Christine-


    Meine Meinung von William schwankt stark zwischen Bewunderung und Abscheu. Das ich seine Entscheidung in Nordengland schockierend fand, brauche ich nicht zu erwähnen und natürlich frage ich mich, ob es nicht eine Alternative gegeben hätte. William scheint seine Entscheidungen immer sehr schnell zu treffen. Ich bin wirklich gespannt, wie mein Gesamteindruck am Ende des Buches von ihm sein wird.


    Bewundern muss man ihn schon für seine Stärke und absolute Meinung über sich selbst, dass er das Richtige tut. Sicher sind die Urteile abscheulich und man könnte ihn für ein Monster halten, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, aber ich frage mich, (müßig, ich weiß) wäre England das was es heut ist, wäre er nicht gewesen??

  • Da ich schon weitergelesen habe, werde ich hoffentlich nicht spoilern, andererseits bin ich wahrscheinlich die Einzige, die überhaupt noch liest, oder? Jetzt wird kein anderes Buch mehr dazwischen kommen und ich kann es endlich ohne Unterbrechung lesen.


    Wir machen einen Zeitsprung von 2 1/2 Jahren. Caedmon unterrichtet die Königssöhne in englischer Geschichte und englischen Gebräuchen, gut, dass ein Eroberer auch bereit ist, sich dem Land anzupassen und nicht versucht, diesem auf Teufel komm raus seinen Stempel aufzudrücken. Trotzdem hat William genug Probleme mit Rebellionen und weiteren Überfällen, rebellische Engländer, Dänen, Schotten machen ihm das Leben schwer (und auch auf dem Kontinent scheint es Probleme zu geben).


    Lucien ist für die militärische Ausbildung zuständig (sozusagen der zweite Jehan), bekommt einen unschönen Auftrag und verhält sich mehrmals anständig, rettet nicht nur Caedmon, sondern auch Hyld und ihre Familie.


    Caedmon hat einen Bastardsohn, Marie ist immer noch sehr verbittert (und dadurch äußerst unsympathisch), Eadwig wird bei einem Angriff von den Dänen entführt. Nicht nur Caedmon, sondern auch Erik und Hyld wollen ihn retten und alle kommen in Gefahr. Dass der kleine Olaf am Ende wohl nicht überlebt, fand ich sehr traurig. Auch wenn es damals Alltag war, muss es für die Eltern trotzdem schrecklich gewesen sein. Als Marie sagt "Sag deiner Schwester, ihr Sohn stirbt", hätte ich sie am liebsten geschüttelt.


    Dass Caedmon in Ungnade fällt, obwohl er ja Recht hatte, fand ich schon heftig, aber so sieht er (und wir) wenigstens Wulfnoth einmal wieder. Und man kann sich nicht vorstellen, dass William lange auf ihn verzichten wird.

  • Zitat

    Original von Findus


    Bewundern muss man ihn schon für seine Stärke und absolute Meinung über sich selbst, dass er das Richtige tut. Sicher sind die Urteile abscheulich und man könnte ihn für ein Monster halten, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, aber ich frage mich, (müßig, ich weiß) wäre England das was es heut ist, wäre er nicht gewesen??


    Es wäre damals sicher ein anderes England gewesen. Ob das bis heute Auswirkungen hätte, keine Ahnung. Ich glaube vor allem Elizabeth I. hat England geprägt und wenn sie nicht gewesen wäre, sähe es sicher ganz anders heute aus.


    Caedmon hat sich für mich zu einem der stärksten Charaktere entwickelt, die Rebecca Gable erfunden hat. Das Buch gefällt mir unglaublich gut.