In der Ferne rief eine Eule ...

  • >>Vom ganzen Trubel wachgehalten klagte ein Eichelhäher sein Leid, ein Käuzchen antwortete ihm. Ansonsten war es sehr ruhig hier.<<


    Ulrike Renk: Jahre aus Seide, Seite 477

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Heinrich Mann: Der Untertan

  • "Zweige knackten, aber es war lediglich ein Schneeschuhhase, der durch die Erlen sprang, und später, als die Nacht einbrach, schrie weit entfernt eine Eule."


    Das Schneemädchen - Eowyn Ivey, TB Seite 116

    "Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder!" (Dante Alighieri)

  • "Die drei lauschten den Wellen, die sich am Ufer brachen, und dem Ruf der Eulen in den Espen und Kiefern in den Dünen hinter ihnen."


    Für immer in deinem Herzen - Viola Shipman, TB Seite 283

    "Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder!" (Dante Alighieri)

  • Wollmer doch gleich mal der größten Eulenart die Ehre erweisen:



    Der Uhu


    Das rauscht und klingt

    Das pfeift und singt,

    In Lüften allerwegen!

    Hu! Das Gesindel groß und klein,

    Das freut sich all' am Sonnenschein

    Und jauchzt dem Licht entgegen.


    Mir ist zur Last

    Und tief verhaßt

    Das flackernde Gefunkel.

    Was heller Tag und Farbenpracht!

    Ich lobe mir die stille Nacht

    Mit ihrem tiefen Dunkel.


    0 schöne Zeit,

    Wenn weit und breit

    Die Narr'n der Schlaf befallen!

    Dann stört mich nichts in meiner Ruh,

    Dann laß ich weithin mein Schuhu

    Im dunklen Wald erschallen.


    I. Sturm


    aus "Deutsche Gedichte" Berlin, 1954