'Das Haus in der Nebelgasse' - Seiten 086 - 178

  • Die Geschichte entwickelt sich ja immer mehr zu einer Art Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
    Ich habe immer noch keine Ahnung, warum Laura wollte, dass ausgerechnet Matilda das Kästchen findet.
    Ihr Vormund scheint irgendwie zu wissen, dass Laura etwas in ihrem Zimmer versteckt hatte. Sonst hätte er nicht diesen Brief geschrieben. Aber er scheint auch nicht genau zu wissen, um was es sich eigentlich handelt. Und ich bin immer noch überzeugt davon, dass die Krankheit von Laura nur vorgeschoben wird, damit sie nicht mehr in die Schule geht.


    Der Professor Fleming gefällt mir ausgesprochen gut. Und auch seine Art mit den Studenten umzugehen und Vorlesungen zu halten. Bei ihm hätte ich auch gerne einmal eine Vorlesung besucht.
    :-]


    Meiner Ansicht nach hat Matilda richtig gehandelt, als sie sich für Fleming und gegen diesen unsympathischen Sammler entschieden hat. Fleming wird ihr bestimmt gerne mit dem Kästchen weiterhelfen.


    Was mir an den Buch sehr gut gefällt ist, wie so atmosphärische Stimmungen geschaffen werden. Zum Beispiel als Matilda das Haus von Laura in London aufsucht und sie dann in der Dämmerung und im Nebel davor steht und auf den Mandelverkäufer trifft. Das fand ich richtig unheimlich und ich hatte schon eine Gänsehaut an den Armen. Also alles ist richtig anschaulich und lebendig geschildert. Das finde ich wirklich sehr schön.

  • Das Haus gibt es übrigens wirklich, dazu mehr im Nachwort. Ich war schon mal dort und werde es mir nächste Woche noch einmal ansehen. Der Besitzer hat mir netterweise gestattet, Fotos zu machen.


    Schatzsuche trifft es ziemlich gut. So habe ich es mir auch vorgestellt. :-)

  • Zitat

    Original von Rouge
    Was mir an den Buch sehr gut gefällt ist, wie so atmosphärische Stimmungen geschaffen werden. Zum Beispiel als Matilda das Haus von Laura in London aufsucht und sie dann in der Dämmerung und im Nebel davor steht und auf den Mandelverkäufer trifft. Das fand ich richtig unheimlich und ich hatte schon eine Gänsehaut an den Armen. Also alles ist richtig anschaulich und lebendig geschildert. Das finde ich wirklich sehr schön.


    Das fand ich auch. Und sehr mutig von Matilda, sich allein durch die verlassenen Straßen zu begeben. Ich kenne London nicht, aber ich war des öfteren in Hamburg und die dortige Speicherstadt stelle ich mir so ähnlich vor wie die Gegegnd, durch die Matilda da kommt. Und dort möchte ich auch nicht abends allein unterwegs sein und dann noch bei Nebel. Unheimlich.

  • Ich mag Flemming, er scheint ja eher das Gegenteil von Arkwright zu sein. Seine Art Unterricht zu machen finde ich toll, da macht Geschichte doch Spaß!


    Ich bin ja sehr gespannt, was es mit dem Kästchen und Lauras Familie auf sich hat.....bis jetzt sehe ich da noch keinen Zusammenhang....allerdings ist mir ihr Vormund auch suspekt. Matilda muss sich auch keine Vorwürfe machen, dass sie das Kästchen nicht herausrückt, Laura hatte es ja gut versteckt und ohne die Postkarte hätte in der Schule ja auch niemand davon gewusst...sprich sie hätten es auch nicht zurückgeben können.

  • Die Atmosphäre in dem Buch gefällt mir auch besonders gut. Alles ist so lebhaft beschrieben.


    Ich fand es auch sehr unheimlich als Matilda im Nebel vor dem verlassenen Haus steht und auf dem Mandelverkäufer trifft. Vor allem finde ich es ebenfalls sehr mutig von ihr, das sie allein durch die Straßen läuft.


    Ich frage mich was dieses Kästchen für ein Geheimnis birgt. Lauras Vormund scheint zu wissen, das Laura einen Gegenstand vor ihm geheim hält. Aber er weiß nicht, um was es sich genau handelt. Ich finde gut, das Matilda das Kästchen nicht heraus gegeben hat. Laura hatte es ja in ihrem Zimmer versteckt und durch eine geheime Botschaft Matilda darauf aufmerksam gemacht. Also wusste sonst niemand davon. Es kann ihr keiner vorwerfen, den Gegenstand zurückgehalten zu haben.


    Es entsteht der Eindruck, das der Vormund nicht ganz einwandfrei ist. Laura wollte es immer umgehen, bei ihm die Ferien zu verbringen. Ich hoffe, sie ist nicht ernsthaft in Gefahr.

  • Ich musste ja kräftig grinsen, als ich las, dass Flemings Haushälterin seine Bücher einmal nach Größe und Farbe sortiert hat :grin. Das geht ja nu mal gar nicht!


    Katie hatte das Kästchen vor dem großen Brand versteckt, was für mich darauf hindeutet, dass es einen geheimen Keller oder Ähnliches unter dem Ancroft Haus gibt. Laura hat ihn vielleicht durch Zufall entdeckt. Warum Easterbrock ihn aber so unbedingt in die Hände bekommen will, ohne zu wissen, um was es sich eigentlich handelt, kann nur bedeuten, dass er Hinweise auf Bedeutendes enthält. Auf einen Schatz? Auf etwas, das Easterbrock schaden könnte?


    Sehr gelungen finde ich, die Feindschaft zwischen Arkwright und Fleming ins Spiel zu bringen. Das gibt der Geschichte zusätzlich Würze.
    Fleming war mir von Anfang an sehr sympathisch. Da könnte sich doch etwas entwickeln zwischen ihm und Matilda. :-)

  • Zitat

    Original von JaneDoe


    Sehr gelungen finde ich, die Feindschaft zwischen Arkwright und Fleming ins Spiel zu bringen. Das gibt der Geschichte zusätzlich Würze.
    Fleming war mir von Anfang an sehr sympathisch. Da könnte sich doch etwas entwickeln zwischen ihm und Matilda. :-)


    Diese Feindschaft zwischen Akrwright und Fleming ins Spiel zu bringen finde ich auch sehr gelungen.
    Da ich bisher noch nicht weiß, warum die beiden sich so spinnefeind sind, stehe ich erstmal noch eher auf der Seite von Arkwright, ich mag so komische Kauze einfach, Fleming dagegen ist mir fast schon ein bisschen zu nett.


    Zitat

    Original von Rouge



    Was mir an den Buch sehr gut gefällt ist, wie so atmosphärische Stimmungen geschaffen werden. Zum Beispiel als Matilda das Haus von Laura in London aufsucht und sie dann in der Dämmerung und im Nebel davor steht und auf den Mandelverkäufer trifft. Das fand ich richtig unheimlich und ich hatte schon eine Gänsehaut an den Armen. Also alles ist richtig anschaulich und lebendig geschildert. Das finde ich wirklich sehr schön.


    :write

  • Auch nach diesem zweiten Abschnitt gefällt mir das Buch immer noch sehr gut - und fast noch besser als nach dem ersten Abschnitt. Es ist eine Geschichte zum Reintauchen und alles um sich herum zu vergessen. Es ist spannend und zuweilen amüsant - vor allem auch wenn Mrs. Westlake ins Spiel kommt. ;-) Wie gut, dass jetzt Wochenende ist und das Wetter nicht zum Rausgehen einlädt... :-]


    Mein Kopfkino läuft nach wie vor auf Hochtouren und ich kann mir alles wunderbar als Film vorstellen. Ich bin nur noch nicht mit mir selber einig geworden, ob ich eher Gregory Peck oder James Stewart als Fleming sehe. :lache


    Matilda kommt mir ein bisschen vor wie die junge Mrs. Marple. Sehr schlau, wie sie Lauras Adresse von der Schulsekretärin erfahren konnte. Und auch sonst ist sie sehr schnell dabei, gute Rückschlüsse zu ziehen. So wird sie auch sofort misstrauisch als sie den Brief vom Vormund liest. Der scheint es in der Tat nicht ehrlich mit Laura zu meinen. Und das Kästchen ist wohl weit wertvoller als dass er im Brief angibt.


    Ich freue mich jedenfalls sehr aufs Weiterlesen... :-]

  • Zitat

    Original von Ayasha
    Mein Kopfkino läuft nach wie vor auf Hochtouren und ich kann mir alles wunderbar als Film vorstellen. Ich bin nur noch nicht mit mir selber einig geworden, ob ich eher Gregory Peck oder James Stewart als Fleming sehe. :lache


    Beide würden ganz gut passen :-) Auf jeden Fall ist er in meiner Phantasie keinesfalls blond, das passt für mich gar nicht. Und blond mit grauen Schläfen finde ich ganz merkwürdig. Blonde bekommen meist sehr spät erst graue Haare und wenn sie graue Schläfen hätten, fiele das nicht auf. Es sei denn, Fleming ist Straßenköterblond :lache

  • Zitat

    Original von JaneDoe


    Beide würden ganz gut passen :-) Auf jeden Fall ist er in meiner Phantasie keinesfalls blond, das passt für mich gar nicht. Und blond mit grauen Schläfen finde ich ganz merkwürdig. Blonde bekommen meist sehr spät erst graue Haare und wenn sie graue Schläfen hätten, fiele das nicht auf. Es sei denn, Fleming ist Straßenköterblond :lache


    Das geht mir genauso. Ich hatte schon ein Bild im Kopf als dann die Beschreibung mit blond kam - aber das kann ich in meinen Gedanken nicht mehr ändern. Sorry, Bücherfrau! ;-)

  • hm Bastian Schweinsteiger ist ja auch schon grau und eigentlich blond. Da fällt es nur nicht so sehr auf....



    Ich hab eigentlich nicht wirklich einen Schauspieler vor Augen, wenn dann geht es eher so in die Richtung Jack Ashton, allerdings mit helleren Haaren :lache (ich weiss, ich kuck zuviel Call the midwife ;-))

  • Zitat

    Original von streifi
    Ich mag Flemming, er scheint ja eher das Gegenteil von Arkwright zu sein. Seine Art Unterricht zu machen finde ich toll, da macht Geschichte doch Spaß!


    :write So empfinde ich ihn auch! Ich wünschte mein Geschichtslehrer damals wäre so gewesen... ;-)



    Zitat

    Original von JaneDoe
    Ich musste ja kräftig grinsen, als ich las, dass Flemings Haushälterin seine Bücher einmal nach Größe und Farbe sortiert hat :grin. Das geht ja nu mal gar nicht!


    Ja, das ist eine schreckliche Vorstellung! :yikes:lache



    Zitat

    Original von JaneDoe
    Sehr gelungen finde ich, die Feindschaft zwischen Arkwright und Fleming ins Spiel zu bringen. Das gibt der Geschichte zusätzlich Würze.
    Fleming war mir von Anfang an sehr sympathisch. Da könnte sich doch etwas entwickeln zwischen ihm und Matilda. :-)


    Diese Feindschaft ist in der Tat sehr spannend. Ich wüsste zu gerne wie sie entstanden ist... :gruebel Vielleicht erfahren wir das ja noch. Arkwright hat mich in diesem Abschnitt ziemlich genauso kalt erwischt wie Matilda. Ich hielt ihn für einen verschrobenen, menschenscheuen Kauz - aber für bösartig hätte ich ihn nicht gehalten.


    Mir fällt gerade der Brief von einem Dr. ... (der Name fällt mir gerade nicht mehr ein), der auf Flemins Schreibtisch lag und ihm den Abend verdorben hatte. Ob dieser Doktor etwas mit der Feindschaft der beiden zu tun hat? :gruebel


    Ich könnte mir vorstellen, dass wir gespannt sein dürfen, wie es sich zwischen Matilda und Fleming entwickelt. Er scheint ja durchaus eine romantische Ader zu haben... ;-)

  • Zitat

    Original von Ayasha
    Mir fällt gerade der Brief von einem Dr. ... (der Name fällt mir gerade nicht mehr ein), der auf Flemins Schreibtisch lag und ihm den Abend verdorben hatte. Ob dieser Doktor etwas mit der Feindschaft der beiden zu tun hat? :gruebel


    Stimmt, das fand ich auch merkwürdig. Da kommt bestimmt noch was. Habe gerade nachgeschaut, der Brief kommt von einem Dr. Cranford, High Lavering, Bucks. Ein Arzt, ein Anwalt?
    Wovon lebt Fleming? Ist er vielleicht ein abtrünniger Sohn einer adeligen Familie, der lieber an der Uni lehrt, statt sich den Verpflichtungen innerhalb der Familie zu beugen? Vielleicht muss er erin Erbe antreten? Oder er ist krank? Das glaube ich allerdings weniger.

  • Zitat

    Original von Zwergin
    Diese Feindschaft zwischen Akrwright und Fleming ins Spiel zu bringen finde ich auch sehr gelungen.
    Da ich bisher noch nicht weiß, warum die beiden sich so spinnefeind sind, stehe ich erstmal noch eher auf der Seite von Arkwright, ich mag so komische Kauze einfach, Fleming dagegen ist mir fast schon ein bisschen zu nett.


    Genau das gleiche hab ich mir auch gedacht. Fleming ist fast zu perfekt, um wahr zu sein. :lache Warum ist er denn Single, wenn er so ein "Traummann" ist? So jung kann er ja nicht mehr sein, wenn er schon als Professor arbeitet (wenn auch ohne eigenen Lehrstuhl).


    Ich glaube, Matilda hat Akrwright einfach zu einen schlechten Zeitpunkt erwischt und er war wohl über den Ausgang des Gespräches genauso erschrocken wie sie. Wobei es wirklich mies war von ihm, sie vor die Wahl zu stellen. Stirnrunzeln hat bei mir auch schon seine Forderung nach "mehr Informationen" ausgelöst. Er muss es doch gewohnt sein, Dinge zu erforschen, ohne deren Hintergrund zu kennen. Abgesehen davon ist er auf den Inhalt des Buches überhaupt nicht eingegangen - der ist doch meiner Meinung nach entscheidend! Und als Experte für alte Schriften dürfte er durchaus mehr als Matilda entziffern können.


    Zitat

    Original von Ayasha
    Ich könnte mir vorstellen, dass wir gespannt sein dürfen, wie es sich zwischen Matilda und Fleming entwickelt. Er scheint ja durchaus eine romantische Ader zu haben... ;-)


    Darauf bin ich wirklich gespannt, vor allem, da ich mir nicht sicher bin, ob Matilda überhaupt an ihm interessiert wäre. So ganz grundsätzlich. :lache Jack Ashton - ja, das würde für mich auch ganz gut passen. Etwas längere Haare und mehr dunkelblond als braun (damit man die grauen Schläfen noch erkennen kann :lache) - so ungefähr kommt das ganz gut hin! Den Brief hab ich schon wieder verdrängt, weil nur sehr kurz angesprochen. Aber ihr habt recht - irgendwas passt da noch nicht ganz ins Bild.


    So ganz grundsätzlich stelle ich mir immer noch die Frage, warum Laura Matildas auf ihren "Schatz" aufmerksam macht. Sie hat ja anscheinend nicht mal Anne ins Vertrauen gezogen. Schade, dass wir von Lauras Beweggründe gar nichts wissen. Matildas Angst um sie teile ich, diese ganze Sache mit der Reise mit dem Anwalt ist sehr, sehr seltsam. Er wird wohl kaum aus lauter Nettigkeit seine Kanzlei monatelang allein lassen und auf sämtliche Einnahmen verzichten, nur um mit seinem Mündel eine schöne Reise zu erleben. Leider wird Matilda momentan da gar nichts machen können, solange sie sich weit weg im Ausland befinden.

    "Wir brauchen alle immer mal wieder Beschäftigungen, die uns eine Pause von uns selbst gönnen." Tracy Chevalier, Violet, Atlantik Verlag 2020

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  • Also ich finde es ja gar nicht schlimm, dass Matilda sich mit Mr. Arkwright überworfen hat (bzw. er mit ihr). Stephen Fleming erscheint mir weitaus sympathischer zu sein als dieser Eigenbrödler. Zu schade, dass die beiden nicht miteinander können, denn sie könnten sicher sehr voneinander profitieren. Irgendwie hätte ich mir ja gewünscht, dass Matilda es schafft, die beiden zu versöhnen. Doch das wäre sicher eher eine für Mrs. Westlakes Geschichten geeignete Wandlung. :grin Ach ja, Mrs. Westlakes Geschichten. Adela kommt ja ziemlich in der Welt rum. Als nächstes wird sie wohl von einem Luchs angegriffen, wie mir scheint. :rofl


    Aber täusche ich mich oder hat Matilda das Medaillon jetzt in Arkwrights Obhut gelassen? Ob sie es nicht wiederhaben will? Schließlich gehört es doch Laura...


    Und dieser seltsame Brief von Easterbrook - irgendwas weiß er. Ob er nur Lauras Vormund geworden ist, um sich das Kästchen anzueignen? Das muss ja ein wahrer Schatz sein, wenn das zutreffen sollte. Laura tut mir leid. Wer weiß, was sie alles ertragen muss. Er scheint ihr ja nicht wohlgesonnen zu sein, wenn sie schon vorher nichts mit ihm zu tun haben wollte. Anne hat das sehr gut beobachtet, aber Laura hat sich ihr leider nicht anvertraut.


    Das, was Fleming über das Anwesen rausfindet, klingt sehr interessant. Katie hat vermutlich in dem Haus gewohnt, dass dort zuvor gestanden haben muss und 1666 in Flammen aufgegangen ist. Das Kästchen hatte sie ja in der Kellermauer versteckt - die blieb wahrscheinlich stehen und diente als Grundmauer für das neue Gebäude. So kann es dann in Lauras Hände gekommen sein... Und es würde Lauras Hinweis auf das "Haus unter dem Haus" erklären. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, erschließt sich mir immer noch nicht, was genau nun die Besonderheit daran ist und weshalb jemand anders (Easterbrook) ein Interesse daran haben könnte. Welches Geheimnis steckt dahinter?


    Edit weiß nun, wie man Easterbrook richtig schreibt...

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  • Zitat

    Original von Lese-rina
    So ganz grundsätzlich stelle ich mir immer noch die Frage, warum Laura Matildas auf ihren "Schatz" aufmerksam macht. Sie hat ja anscheinend nicht mal Anne ins Vertrauen gezogen. Schade, dass wir von Lauras Beweggründe gar nichts wissen. Matildas Angst um sie teile ich, diese ganze Sache mit der Reise mit dem Anwalt ist sehr, sehr seltsam. Er wird wohl kaum aus lauter Nettigkeit seine Kanzlei monatelang allein lassen und auf sämtliche Einnahmen verzichten, nur um mit seinem Mündel eine schöne Reise zu erleben. Leider wird Matilda momentan da gar nichts machen können, solange sie sich weit weg im Ausland befinden.


    Laura hatte sicher nicht damit gerechnet, dass sie nicht wieder in die Schule zurückkäme. Und sie hatte große Angst, dass Easterbrook das Kästchen in die Finger kriegen würde. Um es vor ihm in Sicherheit zu bringen, hat sie die einzige Person, der sie in der Schule vertraut, um Hilfe gebeten, Matilda.

  • Zitat

    Original von streifi
    Matilda muss sich auch keine Vorwürfe machen, dass sie das Kästchen nicht herausrückt, Laura hatte es ja gut versteckt und ohne die Postkarte hätte in der Schule ja auch niemand davon gewusst...sprich sie hätten es auch nicht zurückgeben können.


    Ich hab den Eindruck, dass Laura geahnt hat, dass ihr Vormund das Kästchen einfordern könnte, und sie Matilda deshalb die Karte geschickt hat, damit es rechtzeitig aus dem Versteck entfernt wird. Das Kästchen muss für Laura eine größere Bedeutung haben als einen reinen "sentimentalen Wert", von dem Easterbrook schreibt.


    Zitat

    Original von Ayasha
    Arkwright hat mich in diesem Abschnitt ziemlich genauso kalt erwischt wie Matilda. Ich hielt ihn für einen verschrobenen, menschenscheuen Kauz - aber für bösartig hätte ich ihn nicht gehalten.


    Ich war auch überrascht, dass er seine Feindschaft mit Fleming über sein Interesse an Matildas Informationen stellt. Das spricht für ein tief gekränktes Ego, es muss ja etwas Schlimmes zwischen den beiden vorgefallen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Feindseligkeit nur wegen unterschiedlicher Ansichten hochgeschaukelt haben sollte. Hoffentlich wird das noch aufgeklärt.


    Zitat

    Original von JaneDoe
    Habe gerade nachgeschaut, der Brief kommt von einem Dr. Cranford, High Lavering, Bucks. Ein Arzt, ein Anwalt?


    Vielleicht jemand, bei dem er Schulden hat? Solche Briefe können einem sicher auch den Abend vermiesen.
    Dr. Cranford wird bestimmt noch mal auf der Bildfläche auftauchen, wenn so viel Augenmerk auf den Brief gelenkt wird... Jedenfalls scheint es kein guter Freund zu sein.