Büchereulen im Lesetief

  • @ killerbienchen

    Wenn ich eigentlich lesen will, aber gerade nichts an mich herangeht (trotz HUB statt SUB), dann blättere ich gerne in den Vorschaukatalogen, setz Bücher die mich ansprechen auf die Wunschlisten und in der Tat kommt dann irgendwann der Weg zum nächsten Buch.


    Wichtig ist aber im Lesetief Bücher, die nach einigen Seiten nicht faszinieren können, abzubrechen, bis endlich eins dabei ist, das mir wieder Freude macht. Und wenn ich 20 Bücher abbreche.

  • Wichtig ist aber im Lesetief Bücher, die nach einigen Seiten nicht faszinieren können, abzubrechen, bis endlich eins dabei ist, das mir wieder Freude macht. Und wenn ich 20 Bücher abbreche.

    Das sollte ich vielleicht auch einmal versuchen...

    Meine beiden angebrochenen Bücher habe ich beendet, aber nicht weil sie mich so gefesselt hatten. Irgedwie siegte das "Lesepflichtgefühl":rolleyes:

    Ich suche das nächste etwas gründlicher aus. Vielleicht eine Neuerscheinung? :gruebel

  • Das Lesepflichtgefühl mal zu vergessen und das schlechte Gewissen, ob der angefangenen und unbeendeten Bücher beiseite zu schieben, hat mir auch geholfen. Ich bin soweit gegangen, ein Buch zur Hand zu nehmen, das nicht in mein Beuteschema passte. Das hat mir letztendlich aus dem Tief geholfen.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Das Schöne an Büchern aus öffentlichen Bücherzellen, von Flohmärkten oder anderen 'günstigen' Schätzchen ist, dass das schlechte Gewissen deutlich geringer ausfällt, als wenn mir ein Buch nicht gefällt, für das ich zwanzig Euro (Hardcover) ausgegeben habe... Das ärgert mich dann maßlos.

    Prinzipiell finde ich, dass man sich nicht unter Druck setzte sollte... Wobei ich das zum Glück noch nie lange hatte - ich komme mit meinen re-reads der Lieblinge immer wieder schnell auf Spur :-)

    Lieben Gruß  :zwinker Mariion


    If your world doesn't allow you to dream, move to one where you can...

  • Och Mönsch, ich kann das gar nicht gut sehen, ihr leidet ja richtig! Das tut mir echt leid!


    Dass man in schlechten Lebensphasen mal nicht lesen kann, ist klar. Aber so ein Dauertief würde mich auch fertig machen.


    Man kann es ja auch mal mit schönen Bilderbüchern versuchen. Egal, ob für Kinder oder Erwachsene. Hauptsache, ein Buch in der Hand...


    Pelican

    Da haben wir ja eine ähnliche Strategie, die zu funktionieren scheint.

    Das Beschäftigen mit Büchern...

  • Pelican

    Da haben wir ja eine ähnliche Strategie, die zu funktionieren scheint.

    Das Beschäftigen mit Büchern...


    Das führt aber meist zu Folgekosten... :lache


    @ nofret78

    Das Leben ist einfach zu kurz für Lesepflichtgefühl.


    Mittlerweile entscheide ich beim Abbrechen, ob ich dem Buch gar keine Chance mehr geben will oder zweite Chance zu einer anderen Zeit. Im Falle gar keiner Chance vertausche oder verkaufe ich es, dann hält sich das schlechte Gewissen auch sehr stark in Grenzen.

  • @ nofret78

    Das Leben ist einfach zu kurz für Lesepflichtgefühl.


    Mittlerweile entscheide ich beim Abbrechen, ob ich dem Buch gar keine Chance mehr geben will oder zweite Chance zu einer anderen Zeit. Im Falle gar keiner Chance vertausche oder verkaufe ich es, dann hält sich das schlechte Gewissen auch sehr stark in Grenzen.

    Ich versuch das inzwischen auch. Gestern wollte ich das Buch nach knapp der Hälfte weglegen. Aber irgendwie konnte ich doch nicht - zum Glück, denn es wurde dann doch noch ganz gut.


    Aber, ich will künftig nicht mehr zu lange fackeln, dafür liegen noch zuviele Bücher ungelesen rum. :grin

  • Wichtig ist aber im Lesetief Bücher, die nach einigen Seiten nicht faszinieren können, abzubrechen, bis endlich eins dabei ist, das mir wieder Freude macht. Und wenn ich 20 Bücher abbreche.

    :write:write

    Ich habe zwischendurch auch immer mal wieder kurze Phasen von einem Lesetief. Es passiert oft nach einem Buch, welches mir ganz besonders gut gefallen hat. Da habe ich dann gar keine Lust ein neues Buch anzufangen, weil ich mir denke, dass es an das tolle Vorgängerbuch gar nicht herankommen kann.

    Oder auch in Phasen, in denen ich wegen der Arbeit oder privat sehr angespannt und gestresst bin. Und ich halte es da so wie Pelican: ich fange ein Buch an zu lesen und wenn es mich nach einigen Seiten nicht packen kann dann lege ich es zur Seite und fange etwas anderes an. Und das können auch mal mehrere Bücher hintereinander sein.

    Es bring mir nichts, mich seitenlang durch ein Buch zu quälen, welches mir nicht wirklich gefällt. Dafür ist mir meine Lesezeit zu kostbar.


    Was ich in letzter zeit festgestellt habe: ein Buch von Agatha Christie geht bei mir fast immer. Wenn ich mehrere Bücher hintereinander in den Händen habe und mir keins davon zusagt, dann nehme ich einen Krimi von ihr ( da gibt es ja zum Glück so viele, dass immer noch ein ungelesener dabei ist). Und die Christie-Bücher machen mir immer wieder Spaß und Freude. Und danach habe ich eigentlich auch immer wieder Lust auf ein anderes Buch bekommen.