'Alles, was wir geben mussten' - Kapitel 14 - 17

  • Jetzt hatte ich vergessen, dass noch ein Abschnitt kommt und das bereits als Teil zum vorherigen Abschnitt gepostet. Habs mal rüber kopiert.



    Kathy wirkt seltsam distanziert, sie hat ihre Gefühle am stärksten unter Kontrolle, bis auf ihren Sexualtrieb was ihr seltsam vorkommt, Ruth kann das aber nicht verstehen. Ruth ist für mich eher ein rotes Tuch. Sie intrigiert, will immer im Mittelpunkt stehen, dazu gehören. Wenn etwas schief läuft sind dann immer die anderen Schuld.

    Am Ende hält Kathy das nicht mehr aus und meldet sich zur Ausbildung als Betreuerin an.


    Es wird aber auch klar, dass nicht alle mit ihrer Situation als Spender gleichgültig gegenüber stehn. Chrissy und Rodney sind regelrecht verzweifelt und versuchen aus Ruth Tommy und Kathy herauszubekommen ob es einen Möglichkeit gibt für Paare, die sich wirklich lieben, sich von der Spende ein paar Jahre zurückstellen zu lassen. Sie hätten davon gehört dass das geht.

    Ob das nun wirklich mit der Kreativität zu tun hat? Kann man da feststellen, ob Paare wirklich zueinander passen und es quasi verdienen, länger leben zu dürfen.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Es geht vielleicht grundsätzlich darum, ob Klone eine Seele haben können. Die Kreativität in der Kunst soll wohl zeigen, dass sie Gefühle haben, sich deren bewusst sind und sie auch ausdrücken können.

    Tommys Theorie, dass man durch Kunstwerke die Seele erkennen kann und somit auch die Liebesfähigkeit, wird von Ruth lächerlich gemacht. Wahrscheinlich, weil sie ahnt, dass Tommy sie nicht wirklich liebt und sie deshalb auf das falsche Pferd gesetzt hätte, wenn diese Theorie stimmen würde.


    Chrissy und Rodney suchen nach Schlupflöchern im System, aber sie stellen es nicht prinzipiell in Frage. Leider wird die Öffentliche Meinung nicht eingeblendet und alles nur aus Kathys beschränkter Sicht erzählt. Dabei lesen die Cottage-Bewohner doch anscheinend die Zeitung. Da müsste das Ganze doch auch mal als Thema erwähnt werden. Ishiguro hätte da durchaus auch Außenstimmen einfließen lassen können.


    Bei dem Besuch in der Kunstausstellung in Norfolk wird ein wenig beleuchtet, wie die Klone denken, dass die Normalbevölkerung ihnen gegenüber empfindet: Die Galeristin dort hätte sich nicht die Mühe gemacht, Klonen diesen ausführlichen Vortrag über den Künstler zu halten:!:

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Michaela Karl: "Noch ein Martini und ich liege unterm Gastgeber"

    Dorothy Parker - Eine Biografie

  • Bei dem Besuch in der Kunstausstellung in Norfolk wird ein wenig beleuchtet, wie die Klone denken, dass die Normalbevölkerung ihnen gegenüber empfindet: Die Galeristin dort hätte sich nicht die Mühe gemacht, Klonen diesen ausführlichen Vortrag über den Künstler zu halten:!:

    Da spielt wohl Ruths Ausbruch eine Rolle dabei. Als sie festgestellt hatten, dass die Bürofrau nicht Ruths Vorbild fürs Klonen war, sagt sie ja, man müsste im Müll nach ihnen suchen, also wie sie es ausdrückt unter Obdachlosen, Pornodarstellern, dabei spielen wohl die Heftchen eine Rolle, Drogenabhängigen usw. Mit solchen Leuten, so habe ich das verstanden, hätte sich die Galeristin keine Mühe gegeben.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Was für eine seltsame Idee, was die Herkunft der Klonkinder angeht. Und sie ist mit Sicherheit unzutreffend, weil niemand das Risiko eingehen würde, ausgerechnet Risikogruppen zu klonen.

    Ich würde eher denken, bei der Wald der "Originale" wird besondere Sorgfalt geübt.


    Jedenfalls zeigt es Ruths labile Seelenlage. Ich denke, sie hätte besonders liebevolle Führung gebraucht. Aber die ist weit und breit nicht zu finden.


    Die Außenwelt spielt für Ishiguro wohl eine geringere Rolle - taucht ja immer nur am Rande mal auf. Vermutlich würde man in den Zeitungen eher wenig zu den Klonkindern finden. Es macht ja mehr den Eindruck, als meide man jede Berührung mit ihnen.

    Und dann macht es auch SInn, dass die Betreuer der Spender selber Klone sind.

    Dann braucht sich die Normalbevölkerung mit dem Thema gar nicht zu beschäftigen. Nur die Vorteile genießen.


    Es ist wirklich gruselig.

  • Es geht vielleicht grundsätzlich darum, ob Klone eine Seele haben können. Die Kreativität in der Kunst soll wohl zeigen, dass sie Gefühle haben, sich deren bewusst sind und sie auch ausdrücken können.

    Tommys Theorie, dass man durch Kunstwerke die Seele erkennen kann und somit auch die Liebesfähigkeit, wird von Ruth lächerlich gemacht. Wahrscheinlich, weil sie ahnt, dass Tommy sie nicht wirklich liebt und sie deshalb auf das falsche Pferd gesetzt hätte, wenn diese Theorie stimmen würde.

    Generell finde ich, dass Ruth nicht viel Liebe für Tommy übrig hat, zumindest bekommt man davon nicht viel mit. Sie stellt ihn vor den anderen bloß, sie macht sich über ihn lustig - ich schätze sie ist mit ihm zusammen, weil sie nicht will, dass Kathy mit ihm zusammen kommt (was sie ja am Ende des Abschnitts auch nochmal deutlich macht) oder weil sie vielleicht diesen Aufschub erwirken will? Aber dann hätte sie in Hailsham schon davon wissen müssen...


    Ich fand es so schön, als Kathy und Tommy zusammen in Norfolk unterwegs waren - wie ein kurzer Ausflug in ein normales Leben, ohne Sorgen, ohne vorgegebenen Lebensweg. Schade, dass es nur von kurzer Dauer war...

    Was für eine seltsame Idee, was die Herkunft der Klonkinder angeht. Und sie ist mit Sicherheit unzutreffend, weil niemand das Risiko eingehen würde, ausgerechnet Risikogruppen zu klonen.

    Ich würde eher denken, bei der Wald der "Originale" wird besondere Sorgfalt geübt.

    Ja das hab ich auch gedacht. Aber vielleicht werden die Originale gut dafür bezahlt, ihr Erbgut zur Verfügung zu stellen - das hätten dann natürlich nicht alle nötig. Ich fand es so traurig, dass Kathy so irritiert von ihrem Sexualtrieb ist, dass sie fest davon ausgeht, ihr Original ist eine Prostituierte oder ein Pornostar. Es zeigt so deutlich, wie einsam und abgeschottet sie aufgewachsen sind und dass sie auch niemanden haben, mit dem sie über sowas sprechen können. Sie sind in den Cottages ja auch mehr oder weniger auf sich allein gestellt.


    Ich bin gespannt, wie es jetzt weiter geht, nachdem Kath sich entschieden hat, Carer zu werden...

  • Was ich noch vergessen habe - ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht, von der Geschichte hinter der Kunst-Sache. Die Kinder erschaffen Kunstwerke, Madame sucht die besten für ihre Gallerie aus und falls jemand um einen Aufschub bittet, entscheidet sie anhand der Kunst? Das ist für mich irgendwie sehr weit hergeholt X/


    Allerdings bin ich noch nicht fertig mit dem Buch und weiß nicht, ob es wirklich so ist :/

  • Das sind auch meine Gedanken zu diesem Abschnitt.

    Der Glaube ihr "Möglichen" kämen aus "der Gosse" ist wohl auch wieder Teil der Gehirnwäsche und Methode zur Kontrolle der Spender. Das dämpft das Selbstwertgefühl.

    Das ist alles einfach widerlich.

  • Chrissy und Rodney suchen nach Schlupflöchern im System, aber sie stellen es nicht prinzipiell in Frage. Leider wird die Öffentliche Meinung nicht eingeblendet und alles nur aus Kathys beschränkter Sicht erzählt. Dabei lesen die Cottage-Bewohner doch anscheinend die Zeitung. Da müsste das Ganze doch auch mal als Thema erwähnt werden. Ishiguro hätte da durchaus auch Außenstimmen einfließen lassen können.

    Dass wir so gar nichts über die Welt außerhalb des Systems der Spender und Betreuer erfahren, finde ich auch schade.


    Was ich noch vergessen habe - ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht, von der Geschichte hinter der Kunst-Sache. Die Kinder erschaffen Kunstwerke, Madame sucht die besten für ihre Gallerie aus und falls jemand um einen Aufschub bittet, entscheidet sie anhand der Kunst? Das ist für mich irgendwie sehr weit hergeholt X/


    Allerdings bin ich noch nicht fertig mit dem Buch und weiß nicht, ob es wirklich so ist :/

    Ich denke, bei dieser Kunst-Sache kommt noch was, die Erklärung, die sich Kathy und die Anderen zurecht gelegt haben, finde ich auch sehr weit hergeholt.

  • Dass wir so gar nichts über die Welt außerhalb des Systems der Spender und Betreuer erfahren, finde ich auch schade.


    Ich denke, bei dieser Kunst-Sache kommt noch was, die Erklärung, die sich Kathy und die Anderen zurecht gelegt haben, finde ich auch sehr weit hergeholt.

    :gruebel Ist das nicht immer so, dass alle möglichen Gerüchte entstehen, wenn nicht genug echte Information verbreitet wird?

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


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  • :gruebel Ist das nicht immer so, dass alle möglichen Gerüchte entstehen, wenn nicht genug echte Information verbreitet wird?

    Da hast du natürlich recht. Ich finde es auch absolut nachvollziehbar, dass Kathy und die Anderen auf diese Erklärung kommen, nur als endgültige Auflösung des "Galerie-Rätsels" würde es mir nicht gefallen.

  • In diesem Abschnitt gab es wieder ein paar Szenen, die einem deutlich machen, wie erfolgreich die Gehirnwäsche in Hailsham wirklich war.

    Zum Beispiel sagt Ruth in Hinblick auf den Aufschub: "Wahrscheinlich wussten wir immer, dass wir nur in Hailsham Bescheid zu sagen brauchten, falls wir uns je dafür interessieren sollten..." (S.159, eBook). Allein schon dieser letzte Satzteil hat bei mir für einen Kloß im Hals gesorgt. Es zeigt, auch wenn Ruth anscheinend keine Ahnung hat, wie sorglos sie mit dem Thema umgehen. Als wäre ein solcher eine Nebensächlichkeit und nicht weiter von Bedeutung und nicht, als würde er dafür sorgen, dass sie noch ein paar Jahre länger zu leben haben.

    Oder als die Veteranen weggehen, um mit ihrer Ausbildung zu beginnen, wird beschrieben, dass sie dies mit einem "vergnügten Lächeln" tun. Sie laufen sehenden Auges auf ihr Ende zu und scheinen sich sogar noch darüber zu freuen. Das ist alles einfach nur falsch und krank.


    Auf S.188 wird auch noch einmal deutlich, wie sehr sich Hailsham in das allgemeine Denken eingeprägt hat. In der Szene zeigt Tommy Kathy gerade seine Fantasietiere und sie weiß nicht, was sie davon halten soll, da die Zeichnungen "so anders als alles, was (ihnen) die Aufseher in Hailsham beigebracht hatten" waren. Zwar wurden die Kinder also darin erzogen, kreativ zu sein, jedoch nur in festgelegten Bahnen. Tommy bricht mit seinen Tieren aus den Normen von Hailsham aus und versucht etwas neues, er ist wirklich kreativ, doch eben anders als sie es beigebracht bekommen haben und so kommt es eben auch zu Ruth Ausfall, den ich im Übrigen absolut schrecklich fand.

    Sie stellt ihn vor den anderen bloß, sie macht sich über ihn lustig - ich schätze sie ist mit ihm zusammen, weil sie nicht will, dass Kathy mit ihm zusammen kommt (was sie ja am Ende des Abschnitts auch nochmal deutlich macht) oder weil sie vielleicht diesen Aufschub erwirken will?

    Das Gespräch, in dem Ruth Kathy sagt, dass Tommy eh nichts von ihr wolle fand ich auch sehr seltsam. Irgendwie hatte ich dabei eher das Gefühl, Ruth wolle nur verhindern, dass Tommy und Kathy das Glück finden, das sie selbst nicht haben kann. Bei Ruth bin ich immer noch sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite tut sie mir unendlich leid, da sie sich anscheinend nicht so sehr mit ihrer Situation abfinden kann, wie die anderen, auch wenn sie es immer wieder zu überspielen versucht. Andererseits agiert sie für mich einfach immer wieder unmöglich und macht dadurch das Leben und vielleicht auch das bisschen Glück, das andere zu finden versuchen kaputt.


    Der Glaube ihr "Möglichen" kämen aus "der Gosse" ist wohl auch wieder Teil der Gehirnwäsche und Methode zur Kontrolle der Spender. Das dämpft das Selbstwertgefühl.

    Das kann ich mir auch gut vorstellen, auch wenn ich so noch nicht darüber nachgedacht habe. Aber du hast natürlich recht. Wenn die Kinder wüssten, dass ihre Originale einflussreiche Personen wären, würden sie sich wahrscheinlich auch ganz anders geben und vielleicht eher einmal aufsässig werden.


    Ich bin jetzt gespannt wie es mit Kathy und ihrer Ausbildung zur Betreuerin weitergeht und wie sich die drei wiedertreffen.

    :lesend Peter V. Brett; Das Leuchten der Magie

    :lesend Dörte Hansen; Altes Land (eBook)

    :lesend Joanne K. Rowling; Harry Potter und der Orden des Phönix (Hörbuch: Rufus Beck)

  • Generell finde ich, dass Ruth nicht viel Liebe für Tommy übrig hat, zumindest bekommt man davon nicht viel mit. Sie stellt ihn vor den anderen bloß, sie macht sich über ihn lustig - ich schätze sie ist mit ihm zusammen, weil sie nicht will, dass Kathy mit ihm zusammen kommt (was sie ja am Ende des Abschnitts auch nochmal deutlich macht) oder weil sie vielleicht diesen Aufschub erwirken will? Aber dann hätte sie in Hailsham schon davon wissen müssen...

    Das Gespräch, in dem Ruth Kathy sagt, dass Tommy eh nichts von ihr wolle fand ich auch sehr seltsam. Irgendwie hatte ich dabei eher das Gefühl, Ruth wolle nur verhindern, dass Tommy und Kathy das Glück finden, das sie selbst nicht haben kann. Bei Ruth bin ich immer noch sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite tut sie mir unendlich leid, da sie sich anscheinend nicht so sehr mit ihrer Situation abfinden kann, wie die anderen, auch wenn sie es immer wieder zu überspielen versucht. Andererseits agiert sie für mich einfach immer wieder unmöglich und macht dadurch das Leben und vielleicht auch das bisschen Glück, das andere zu finden versuchen kaputt.

    Vielleicht ist Ruth ein besonders bemitleidenswertes Geschöpf, obwohl ich nicht sehen kann, warum sie es in irgendeiner Form schwerer haben sollte als die übrigen. Sie ist ja schon von Beginn an sehr ichbezogen, kompliziert und wankelmütig, aber gerade hab ich den Eindruck, dass sich diese Eigenschaften zuspitzen. Ihre Intrigen ihren angeblichen Freunden gegenüber werden zunehmend übler, vor allem den Keil, den sie mehr oder weniger subtil zwischen Tommy und Kathy treibt.


    Möglicherweise kann sie ja auch gar nichts dafür und hat diese wenig liebenswürdigen Eigenschaften mit ihrem "Original" gemeinsam.

  • Vielleicht ist Ruth ein besonders bemitleidenswertes Geschöpf, obwohl ich nicht sehen kann, warum sie es in irgendeiner Form schwerer haben sollte als die übrigen. Sie ist ja schon von Beginn an sehr ichbezogen, kompliziert und wankelmütig, aber gerade hab ich den Eindruck, dass sich diese Eigenschaften zuspitzen.

    Ich denke einfach, das sie auf ihre weise sensibler ist als die anderen Kollegiaten und eher mit ihrem Schicksal hadert. Es ist ihre Art und Weise sich auszudrücken. Leider verletzt sie dabei - vielleicht auch ohne es zu merken oder sich dessen bewusst zu sein - andere.

    An Kathys Stelle wäre mir das irgendwann zu viel geworden. Ruth macht ja immer wieder solche Sachen und nie beschwert sich einer der anderen. Da verstehe ich die Reaktion von Kathy und Tommy auch nicht so wirklich. Vielleicht hätte Ruth ja mal etwas an ihrem Verhalten geändert, wenn sie mal vernünftig darauf angesprochen worden wäre.

    :lesend Peter V. Brett; Das Leuchten der Magie

    :lesend Dörte Hansen; Altes Land (eBook)

    :lesend Joanne K. Rowling; Harry Potter und der Orden des Phönix (Hörbuch: Rufus Beck)

  • Ich denke einfach, das sie auf ihre weise sensibler ist als die anderen Kollegiaten und eher mit ihrem Schicksal hadert. Es ist ihre Art und Weise sich auszudrücken. Leider verletzt sie dabei - vielleicht auch ohne es zu merken oder sich dessen bewusst zu sein - andere.

    Ich glaube nicht, dass ihr Handeln unbewusst war. Dazu war es oft viel zu zielgerichtet. Dass Kathy sich das alles so gefallen ließ, verstehe ich auch nicht. Aber so wie es mir scheint, ist sie ja so ziemlich die einzige enge Freundin die sie hat, die will sie nicht verlieren.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]