Rumpelstilzchens Gartenbank

  • Wir haben auch eine großen, alten Friedhof/Park in der Nähe und können die ganze Palette an Singvögeln, Spechten, Elstern und Käuzen bieten.

    Und das, obwohl wir in der Stadt wohnen.


    Marienkäfer-Swinger-Club:rofl:rofl:rofl

    Da entstehen gerade Bilde in meinem Kopf...

  • Bisher haben wir hier nur einmal Igel gesehen.

    Da hatte einer der heftigen Stürme die große Tanne umgeworfen, die auf der Nordseite des Hauses stand. Es hat länger gedauert, bis Helfer und Maschinen versammelt waren und nun sollte das Monstrum zerlegt und weggeräumt werden.

    Als wir aber einen der langen unteren Äste absägen wollten, entdeckten wir darunter, gut versteckt, Igelmama mit fünf Jungen. Die Aktion haben wir dann verschoben.

    Seitdem halten sich die Igel hier versteckt.


    Dafür sind mir heute früh beim Rundgang mit dem Gartenschlauch massenweise winzige Frösche über den Weg gesprungen. So groß wie mein Daumennagel. Ich musste ganz vorsichtig sein, um nicht aus Versehen auf eines draufzutreten. Sozusagen den schlurfenden Schleichgang einlegen. :)

  • Habt Ihr einen Teich im Garten oder wie weit ist der nächste Tümpel entfernt?

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend ?

  • @Rumpelstilzchen


    Schön ist es in deinem Garten auf der gemütlichen Gartenbank.

    Danke, dass du deine Erlebnisse mit uns teilst. :bluemchen

    Vom Igel finde ich immer nur Hinterlassenschaften. Ich hatte einen Steinigel auf unserer Haustreppe stehen, da kam jeden Sommer eine dicke Kröte und hat sich stundenlang dazu gesetzt, zur Walpurgisnacht habe ich den Steinigel in den Garten geräumt und nicht wieder zurück gestellt. Nun ist die Kröte wieder da, mein Mann meinte, die vermisst ihren steinernen Freund, ich habe ihn ausgelacht.

    Gestern war genau an dieser Stelle ein Igelwürstchen.

    Ich denke, ich werde die Figur wieder an ihren Platz stellen - wenn es nicht mehr so heiß ist.


    Liebe Grüße und sanfte Regengüsse in alle Gärten, die es brauchen!

    :wave

    Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten.

    Oscar Wilde (1854 - 1900)


  • Sanfte Regengüsse sind genau das, was wir brauchen. Leider ist derzeit kein Regen in Sicht.

    vev, deine Igel und Krötengeschichte gefällt mir. Meinst du, es ist immer dieselbe Kröte?


    Bei uns sind es mehr Frösche und nur wenige Kröten. Meist kann ich sie nur daran erkennen, wie sie wegspringen. So ein flüchtender Frosch ist ein echter Weitsprungmeister.


    In unserem Garten gibt es keinen Teich, dafür gibt es etwas unterhalb unseres Grundstücks, so in etwa 200m ein Feuchtgebiet mit einem verschlammten Teich, der aber nie völlig austrocknet, da er im Wald in der Nähe eines Bachs liegt.

    Etwas weiter weg, es mögen so 400 m Luftlinie sein, gibt es alte Röteteiche. Die wurden früher zum Einweichen von Flachs benutzt, es gab hier eine bedeutende Leineweber Industrie. Jetzt wurden die Teiche renaturiert und sind Heimat von allerlei Getier, unter anderem wohnen die seltenen Laubfrösche dort.

    Leider haben die Teiche sehr unter der Trockenheit gelitten und haben nur noch wenig Wasser. Es hat im Winter und Frühjahr auch nicht viel geregnet und jetzt kann man dem Wasserspiegel zusehen wie er absinkt.


    Durch die Teiche haben wir auch viele Libellen im Garten. Die sind unglaublich spannend zu beobachten, weil sie sich richtige Ansitze für die Jagd suchen.

  • Ich geselle mich auch mal mit auf die Gartenbank - wird langsam eng. ;)


    In meinem Garten wachsen Spinat, Kartoffeln, Salat, Mais, Blumen (für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge), Kürbisse, Paprika, Kräuter und leider auch seeeeeehr viel Unkraut. Ich schaffe es derzeit nicht mich um meinen geliebten Garten (geschweige denn ums Lesen) zu kümmern. :brabbel Ich bin schon am überlegen, ob ich Salat und Spinat, die sich schon sehr sehr breit machen, entferne und an Gans, Ente und Pute verfüttere. Ja, man könnte den Spinat auch ernten und einfrieren. Man müsste den Spinat dazu aber vorher wenigstens kurz abkochen - auch dafür fehlt mir die Zeit. Meinem Freund und mir tut es sehr weh zuzusehen, wie unser Garten verkommt, aber ich schaffe es nicht mehr und er ist momentan mit dem Bau unserer Wohnung beschäftigt.

    So ein Garten benötigt eben auch viel Pflege und wenn ich es nicht mehr schaffe, dann muss ich eben was ändern - raus mit Unkraut und Pflanzen und nächstes Jahr erneut versuchen.

    Tiere sind bei uns auch einige unterwegs, aber Rehe wie bei Rumpelstilzchen haben wir nicht. Der Fuchs lässt sich gerne mal sehen - in die Falle will er nicht so recht, lieber in den Hühnerstall :lache. Und ansonsten viele Vögel und eben unsere eigenen Tiere.

  • Da hast du ganz recht, Totenleserin. Ein Garten macht viel Arbeit. Je nach Größe und was man so anbaut. Egal, was Bücher und Zeitschriften versprechen: den Garten, der sich von selber macht, den gibt es nicht.

    Natürlich kann man Gärten so anlegen, dass sie nicht so sehr pflegeintensiv sind. Aber - siehe oben.


    :biene

  • Meinem Freund und mir tut es sehr weh zuzusehen, wie unser Garten verkommt, aber ich schaffe es nicht mehr und er ist momentan mit dem Bau unserer Wohnung beschäftigt.

    So ein Garten benötigt eben auch viel Pflege und wenn ich es nicht mehr schaffe, dann muss ich eben was ändern -

    :gruebel Vielleicht könntet Ihr jemanden finden, der sich kurzfristig und übergangsmäßig um den Garten kümmert. Früher war das Studentenwerk der Ansprechpartner, wenn man mal einen kleinen Job zu vergeben hatte - heute soll man sich wohl beim Arbeitsamt für dergleichen melden (habe ich die Info erhalten, als ich mal nachgefragt habe).

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend ?

  • Ob es immer dieselbe Kröte ist?

    Das wäre schon möglich, ich denke, es ist eine Erdkröte und die können 12 - 15 Jahre alt werden, sie gelten auch als sehr standorttreu. Wir haben auch einen kleinen Tümpel, da sehe ich im Frühjahr Laich, könnte aber auch vom Frosch sein. Allerdings leben da auch sehr räuberische Libellenlarven, die das gerne fressen.

    Wenn ich eine Kröte wäre, würde ich auch in meinen Garten ziehen, hier gibt es Futter und genügend Verstecke.


    Wir hatten heute etwas Regen, reicht nicht, aber es hat wenigstens abgekühlt.

    :wave

    Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten.

    Oscar Wilde (1854 - 1900)


  • Nach meinem Abendrundgang mache ich mir Sorgen. So langsam wirkt sich die lange Trockenheit und die starke Sonneneinstrahlung aus.

    Die Hortensien bekommen tatsächlich Sonnenbrand und die Blüten verbrennen. Da nutzt auch gießen nicht. Immerhin schadet es den Pflanzen bisher nicht andauernd. Ich habe die trockenen Äste im Frühjahr herausgeschnitten und die Hortensien haben viele Blüten.


    Schlimmer ist, dass sich Mehltau ausbreitet. Auch der echte Mehltau gedeiht besonders bei Trockenheit. Bisher hat es immer genügt, betroffene Pflanzen radikal zurückzuschneiden und die abgeschnittenen Teile zu vernichten. Bei mir kommen die in die Tonne.

    In diesem Jahr kann ich gar nicht so viel abschneiden wie nötig wäre.


    Selbst die alten Obstbäume leiden. Unser Apfelbaum beginnt, die Blätter abzuwerfen und die Früchte sehen auch nicht gut aus. Der Pflaumenbaum wirft die unreifen Pflaumen ab.


    Ich hoffe ja auf mehrere Regentage in der kommenden Woche.

  • Hortensie mit Sonnenbrand hatte ich in diesem Jahr auch. Nun habe ich sie in den Garten hinters Haus gepflanzt, wo sie sich wohler fühlt. Vor der Haustür im Topf war es einfach zu heiß.


    Ich kann das Buch von Meike Winnemuth „Bin im Garten“ sehr empfehlen, Sie schildert aus hier Sicht ein Gartenjahr in einem Garten, den sie übernommen und verändert hat. Es ist sehr inspirierend, das Buch zu lesen, da sie Laie ist, aber mit ganz viel Begeisterung herangeht.

  • Guten Morgen


    Das Problem mit dem Sonnenbrand habe ich hier auch. Obwohl meine Hortensien nicht vollsonnig stehen, bekommen die Weißen braune Flecken, bei den dunkelrosafarbenen geht es noch...


    Das Problem mit den unreifen Früchten, die abgeworfen werden, hatte ich bei meiner wilden Mirabelle (Kirschpflaume) auch, allerdings hing da dieses Jahr soviel dran, dass es nicht wirklich ins Gewicht viel.

    Ich werde die Bäume dieses Jahr allerdings auch gut zurückschneiden, den dünnen Ästchen bekommt die Trockenheit nicht.


    Zum Glück habe ich meinen Garten in den letzten Jahren sehr naturnah angelegt, ich habe zwar einige Pflanzen in Töpfen, die jeden Tag Wasser benötigen, aber alles in allem halten die Pflanzen hier auch mal eine Trockenperiode aus, ohne sofort einzugehen...

  • Trockenperioden machen meinem Garten auch nichts aus. Hier ist schwerer Lehmboden, bis der ausgetrocknet ist, dauert es eine Weile.

    Das Problem ist die lange Dauer. Es hat letztes Jahr nicht geregnet, im Winter wenig und in diesem Sommer wieder extrem wenig. Wenn ich im Boden grabe, ist alles trocken. Bis zu einem halben Meter habe ich kürzlich ausgehoben, weil ich etwas umgepflanzt habe. Alles trocken.

    Mein Nachbar hat eine Wasserleitung legen lassen, weil sein Hausbrunnen nicht mehr genug Wasser lieferte und die waren 1.50 m in der Erde. Ebenfalls alles trocken.


    Hortensien sind unterschiedlich sonnenempfindlich. Die hellen Sorten am meisten. Wie bei Mariion. Deshalb steht die auch auf der Nordseite des Hauses. Aber selbst da ist es ihr zu sonnig. Und zum Umpflanzen ist sie zu groß.


    Also im nächsten Jahr doch eher Steppenpflanzen. Die mögen auch die Rehe nicht.

  • :gruebel Vielleicht sollten wir hier anfangen Kakteen und andere Sukkulenten in die Gärten zu pflanzen?

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend ?