• Saiya Danke, du machst mir Hoffnung! :knuddel Das größere Pubertier wünscht sich im Prinzip täglich "Pizza", aber mehr als einmal die Woche mag ich das wirklich nicht und die Schwester auch nicht... Alle zwei Wochen reicht mir da. :lache

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Hm. Ich muss aber mal sagen. Es ist ein Unterschied, ob man sich wirklich ekelt - oder etwas einfach nur nicht mag.

    Bei einer großen Familie und berufstätiger Mutter - wir waren zu fünft - kann es doch nicht jeden Tag das Lieblingsessen für jeden geben. Ich mochte Linsensuppe nie, mag ich bis heute nicht. Nicht aus Ekel, sondern rein geschmacklich. Trotzdem gabs die manchmal für meinen Vater und dann hab ich die auch gegessen. Dafür gabs dann auch mal Tortellini, die mein Vater und meine Brüder nicht mochten.


    Dinge wie Pizza oder Burger gab es bei uns nie zum Mittagessen, sondern immer nur als was Besonderes beim gemeinsamen gemütlichen Videoabend.


    Auch heute, wo ich selber koche, ess ich manchmal Dinge, die ich nicht sooo gern mag, weil ich ja nicht jeden Tag Blumenkohlauflauf essen kann.

    Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen.


    Johann Nepomuk Nestroy
    (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

  • Ich finde, man sollte alles Unbekannte zumindest einmal probieren. Ablehnen kann man dann immer noch. Voraussetzung ist aber natürlich, daß es sich wirklich nur um etwas "normal Unbekanntes" handelt. Wenn man sich vor etwas wirklich ekelt (ich finde z.B. Austern ganz fürchterlich schlabbelig und würde sie deswegen auch nicht essen wollen), dann muß man sich auch nicht mit Gewalt überwinden.


    Ich habe ja bekanntermaßen eine Spinatallergie :lache , dennoch probiere ich von Zeit zu Zeit auch mal Gerichte, in denen dieses Zeug enthalten ist. Wenn es sich um Blattspinat handelt, der sehr sparsam z.B. in Gemüseomeletts verarbeitet wurde, kann es sogar sein, daß ich es esse...

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Wenn man sich vor etwas wirklich ekelt (ich finde z.B. Austern ganz fürchterlich schlabbelig und würde sie deswegen auch nicht essen wollen), dann muß man sich auch nicht mit Gewalt überwinden.

    Das dachte ich auch immer. Aber, als ich mal bei einem Besuch bei meiner Tochter mit ihr essen war, sie hatte da gebratene Austern bestellt, hab ich die probiert, und die waren wirklich lecker. Aber wie gesagt, die waren ja nicht roh und geschlürft. Allerdings haben mir die Krebse, obwohl frisch gefangen, nicht geschmeckt. Aber ich hab probiert. Eigentlich bin ich kein Fan von seafood.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • breumel und Booklooker

    Danke für die Schokitipps 😍und an alle für die Eisempfehlungen. Wobei ich gespannt auf die Ergebnisse aus der Versuchsküche von Saiya bin. :grin

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")

  • Ich finde, man sollte alles Unbekannte zumindest einmal probieren. Ablehnen kann man dann immer noch. Voraussetzung ist aber natürlich, daß es sich wirklich nur um etwas "normal Unbekanntes" handelt. Wenn man sich vor etwas wirklich ekelt (ich finde z.B. Austern ganz fürchterlich schlabbelig und würde sie deswegen auch nicht essen wollen), dann muß man sich auch nicht mit Gewalt überwinden.


    Ich habe ja bekanntermaßen eine Spinatallergie :lache , dennoch probiere ich von Zeit zu Zeit auch mal Gerichte, in denen dieses Zeug enthalten ist. Wenn es sich um Blattspinat handelt, der sehr sparsam z.B. in Gemüseomeletts verarbeitet wurde, kann es sogar sein, daß ich es esse...

    Da hast Du noch nie meine Pfannkuchen mit Blattspinat, Tomaten, Schafskäse probiert. Eins meiner Lieblingsessen.


    Was einen ekelt, ekelt einen.

    Ich mag Vieles aus dem Meer nicht.

    Eine Freundin hat mich mal überzeugt, Krabbencocktail zu probieren. Bei Krabben hab ich immer Maden oder Mehlwürmer oder vor Augen. Auch die Konsistenz fand ich ekelig.

    Wobei ich zugebe, dass ich voreingenommen bin. Sich vor Innereien oder Austern zu ekeln, find ich normal. Aber wie kann man sich ekeln vor Blumenkohl oder Erbsen?

    Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen.


    Johann Nepomuk Nestroy
    (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

  • Aber wie kann man sich ekeln vor Blumenkohl oder Erbsen?

    Letztlich kann man sich vor allem ekeln, da muss kein rationaler Grund dahinterstecken. Oft ist es auch ein traumatisches Erlebnis aus der Vergangenheit, dass man z.B. mal was nicht vertragen hat, von irgendwas zu viel gegessen hat o.ä. Manchmal kann es auch einfach an der Konsistenz oder der Textur liegen. Viele mögen ja nichts Püriertes oder Breiiges und Püree mit Stückchen drin finden viele auch ganz gruselig. Ich finde, das muss man einfach akzeptieren und auch nicht ständig hinterfragen.


    LG, Bella

  • Ich mochte immer gern Garnelen. Als einziges Lebewesen aus dem Meer.

    Vor einem Jahr habe ich mir vegetarisches Sushi gekauft und dachte, der Fischgeruch kommt daher, weil mein Hirn denkt, es wäre richtiges Sushi. Probiert und festgestellt, dass da was mit Fisch dran war. Ich hasse Fisch. Der ist hässlich und schmeckt nicht :lache

    Seitdem kann ich nicht mal mehr Garnelen essen. Beim Gedanken dran wird mir schon schlecht.
    so schnell geht das.

  • Es gibt so viele Gründe, etwas nicht essen zu wollen - zusätzlich noch abhängig vom Alter...

    Bei Kindern würde ich auch eher noch einen zweiten Versuch wagen, etwas anzubieten, oftmals ist es dort das 'Unbekannte'...


    Wenn ich als Erwachsene etwas nicht essen möchte, WILL ICH NICHT diskutieren müssen, warum und weshalb. Ich bin groß - ich kann das alleine entscheiden und möchte mich nicht dafür rechtfertigen oder erklären:!:


    Es gibt tolle vegane Gerichte - z.B. Linsensuppe, die ich als klassische Variante sowie mit Kokosmilch indisch liebe... Überhaupt bietet die indische Küche sehr viel vegane Köstlichkeiten. Vegatarisch ist fast Standard bei mir, Fleisch esse ich wenig, wenn dann gezielt bio oder Bauernhof.


    Ich glaube, Herr Grün kocht... hat hier schon einige Liebhaber. Ich stöbere immer gerne auf diesem Blog. Er ist wirklich besonders schön.

  • Herr Grün kocht ist toll.:love:


    Ich bin auch der Meinung, dass man sich nicht dafür rechtfertigen muss, wenn man etwas nicht essen will.

    Man kann es erklären und auch darüber reden ( wenn man will ).........aber man muss deswegen kein schlechtes Gewissen oder Gefühl haben.

  • Bei Herrn Grün habe ich eben diese Marke entdeckt ( vielleicht wurde sie hier auch schon erwähnt?:/ )


    https://madewithluve.de/


    Da muss ich mal Ausschau danach halten..............Edit: Laut Infoseite gibt es das wohl bei "meinem" Edeka. Werde ich beim nächsten Einkauf mal direkt danach gucken.......denn diese Rhabarber-Mandel-Cookies bei Herrn Grün sehen ja soooooo lecker aus. Die möchte ich nachbacken.

  • Herr Grün kocht ist toll :-)


    Habe in den letzten Jahren auch viel bei der ayurvedischen Küche entdeckt und bei Blogs für traditionelle chinesische Medizin. Meine Kolleginnen kochen - wenn wir alle im Büro sind - eine Art Porridge, immer vegan, je nach Jahreszeit variieren die Zutaten. (zB mit Mungobohnen im Sommer und kleinen roten Bohnen im Winter, Birne im Frühjahr für die Lunge usw.)

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")

  • Ich würde so gern Porridge frühstücken. Allerdings esse ich erst auf der Arbeit. Ich habe noch keinen Weg gefunden um mein Essen halbwegs warm um neun oder so zu essen. Mikrowelle ist da, aber im Keller. Da muss ich Ewigkeiten durchs Haus laufen.


    Meistens esse ich Müsli, aber das ist auf Dauer auch langweilig. Ich suche noch nicht allzu aufwändige Alternativen.

  • Ich würde so gern Porridge frühstücken. Allerdings esse ich erst auf der Arbeit. Ich habe noch keinen Weg gefunden um mein Essen halbwegs warm um neun oder so zu essen. Mikrowelle ist da, aber im Keller. Da muss ich Ewigkeiten durchs Haus laufen.


    Meistens esse ich Müsli, aber das ist auf Dauer auch langweilig. Ich suche noch nicht allzu aufwändige Alternativen.

    Was ist mit sog. "Over Night Oats", also kaltem Porridge?


    :lesend

    “I don't believe in the kind of magic in my books. But I do believe something very magical can happen when you read a good book.”

    J. K. Rowling

  • Ich habe noch keinen Weg gefunden um mein Essen halbwegs warm um neun oder so zu essen.

    Vielleicht wäre DAS etwas für dein Problem. So etwas hatten wir früher beim Klettern immer mit...

  • Was ist mit sog. "Over Night Oats", also kaltem Porridge?

    Das wollte ich auch gerade vorschlagen. Wobei es mit warmen Frühstück zum Mitnehmen auch recht fix geht. Die Zutaten weichen über Nacht ein und auf dem Weg ins Bad mache ich den Herd an und fülle dann nur noch um.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")

  • Das wollte ich auch gerade vorschlagen. Wobei es mit warmen Frühstück zum Mitnehmen auch recht fix geht. Die Zutaten weichen über Nacht ein und auf dem Weg ins Bad mache ich den Herd an und fülle dann nur noch um.

    Ich fahre um 6 los und esse selten vor 9. Bis dahin wäre es auf jeden Fall kalt. :gruebel
    Luxusprobleme :lache