• Mich würde mal interessieren, ob und wem Ihr Trinkgeld gebt? Oder wenn Ihr einen entsprechenden Beruf habt, wie das Trinkgeldverhalten Eurer Kunden so ist?


    Bekommen Handwerker und Dienstleister was von Euch? Oder nicht?


    Ich gebe eigentlich immer Trinkgeld. Nachdem ich gestern auf Nicht-Trinkgeldgeber gestossen bin, würden mich mal ein paar mehr Stimmen dazu interessieren.

  • Ich gebe meistens Trinkgeld, mal mehr, mal weniger, ganz nach Zufriedenheit. Ich sehe das auch als Anerkennung an für die Bereitschaft, mich zu bedienen, die ich nicht als selbstverständlich erachte. Ich bin häufig in GB, dort ist es selbstverständlich, ein 'tip' zu geben.:wave

  • Im Restaurant gebe ich fast immer Trinkgeld - außer ich war mit dem Service richtig unzufrieden.

    Bei Handwerkern ist das unterschiedlich. Manchmal verabschieden die sich so abrupt, dass mir die Gelegenheit dazu fehlt. Bei Barbezahlung kann ich eher den Betrag aufrunden.

    Peinlich ist mir das meist schon - ich fühle mich ungern gönnerhaft :/

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Charlotte Link: Schattenspiel

  • Manche Handwerkerrechnungen erscheinen mir so hoch, dass ich denke, die haben sich schon selber ein gutes Trinkgeld darin eingerechnet.

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  • :lache

    Naja, aber ob der Mensch, der die eigentliche Arbeit tut, davon so viel abbekommt?

    Das hoffe ich dann schon. Aber selbst die Arbeiter/Techniker*innen haben vermutlich ein höheres, regelmäßiges Einkommen als ich.

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  • Ich runde im Restaurant oder bei einer (seltenen) Taxifahrt auch auf - je nach Zufriedenheit mal mehr, mal weniger. Gar kein Trinkgeld habe ich bisher nur ein einziges Mal im Zugrestaurant gegeben - der Kellner war dermaßen schlecht gelaunt, das ging nicht anders.

    Bei meinem Friseur steht ein Sparschwein für Trinkgeld da, da werfe ich auch immer was rein.

    Wenn es weihnachtet, bekommt auch die Briefträgerin und der DHL-Mann einen Umschlag mit Geld, sofern ich sie erwische.

    Bei Handwerkern kam ich jetzt noch nie auf die Idee, ihnen Geld zuzustecken. Die kriegen aber immer Kaffee und Kekse. :)

  • Ich gebe im Restaurant/Cafe und beim Friseur was. Da runde ich auf oder mach iwie ne glatte Summe raus.

    Bei anderen Dienstleistern oder Handwerkern bin ich iwie noch nie auf die Idee gekommen und kenne auch keinen der denen was gibt. Da kommt iwann ne Rechnung und gut ist.

    Was zu trinken oder im Sommer nen Eis hab ich aber durchaus auch schon angeboten.

  • Ich hatte vor kurzem einen jungen Handwerker, er kam zu meinem Wunschtermin, hat mein seit Monaten bestehendes Problem in 45 Minuten behoben und war ausgesprochen freundlich. Da gab es ein 10 € Trinkgeld. Er hat sich sehr darüber gefreut.

    Gute Arbeit wird belohnt 😊

    Ich freue mich in meinem Job auch, wenn jemand was in unser Thekenschwein schmeißt.

  • Ich hatte vor kurzem einen jungen Handwerker, er kam zu meinem Wunschtermin, hat mein seit Monaten bestehendes Problem in 45 Minuten behoben und war ausgesprochen freundlich. Da gab es ein 10 € Trinkgeld. Er hat sich sehr darüber gefreut.

    Gute Arbeit wird belohnt 😊

    Ich freue mich in meinem Job auch, wenn jemand was in unser Thekenschwein schmeißt.

    Ich habe Handwerkern auch schon Trinkgeld gegeben, z. B. denen, die zwei Tage lang meine Küche aufgebaut haben und alle Komplikationen dabei mit Kompetenz und Humor gemeistert haben. Oder, im Dienstleistungsbereich, den beiden Mitarbeitern des Umzugsunternehmens bei meinem letzten Umzug. Ich finde das eine gute Möglichkeit, sich nochmal für die geleistete Arbeit zu bedanken. Dass Getränke und Essen angeboten werden, ist sowieso selbstverständlich.

  • Ob Friseur, Taxifahrer oder im Restaurant, ich gebe immer Trinkgeld. Auch, wenn sich oh Wunder doch mal ein Paketbote an meine Haustür verirrt. Die sind meistens sehr erstaunt, wenn sie ein oder zwei Euro bekommen, aber vielleicht motiviert es sie ja, öfter mal wirklich zum Empfänger zu gehen.

    Schon der weise Adifuzius sagte: "Wer anderen eine Grube sucht statt selbst zu graben, fällt nicht nur selbst hinein, der ist auch noch ein faules Schwein." :chen

  • Ich gebe auch grundsätzlich Trinkgeld, mal mehr mal weniger. Der Postboe oder DHL bekommt einmal im Jahr einen Umschlag, allerdings nicht zwingend zu Weihnachten.


    Auf der Arbeit bekommen wir manchmal Geld für die Kaffeetasse. In den letzten Jahren gab es manchmal einen Umschlag von Angehörigen wo der Bewohner verstorben ist. Aber psst nicht weiter erzählen, sagt meine Chefin immer ;-)

  • Auf der Arbeit bekommen wir manchmal Geld für die Kaffeetasse. In den letzten Jahren gab es manchmal einen Umschlag von Angehörigen wo der Bewohner verstorben ist. Aber psst nicht weiter erzählen, sagt meine Chefin immer ;-)

    :hmm Warum denn nicht?

    Manchmal steht in den Traueranzeigen, dass statt Blumen Spenden an die Institution gewünscht werden. Kommt davon etwas bei den Pflegenden an? Könnte man das als Trinkgeld werten? :gruebel

    Oder heimst das alles die Heimleitung ein?

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  • Handwerker bekommen bei uns immer ein Trinkgeld.

    Auch Paketausfahrer einer Spedition ( ich weiß wie bescheiden das ist schweres Zeug in unsere Wohnung zu tragen und die Ausfahrer machen das den ganzen Tag, das sollte honoriert werden.

    Zu Weihnachten bekommen dann die normalen Fahrer ( DHL....) dann Pralinen/ Schokolade da ist es halt dann so der Fahrer der an dem Tag kommt hat das Glück.

    Auch die Müllabfuhr+Altpapier und wenn ich sie erwische die Fahrer vom gelben Sack bekommen da eine kleine Aufmerksamkeit.

  • :hmm Warum denn nicht?

    Manchmal steht in den Traueranzeigen, dass statt Blumen Spenden an die Institution gewünscht werden. Kommt davon etwas bei den Pflegenden an? Könnte man das als Trinkgeld werten? :gruebel

    Oder heimst das alles die Heimleitung ein?

    Ich weiß gar nicht ob wir das annehmen dürfen vom Gesetz her und nein unsere Heimleitung würde das Geld nie so einsacken und Heime sind ja keine Spendenvereine.

  • Ich weiß gar nicht ob wir das annehmen dürfen vom Gesetz her und nein unsere Heimleitung würde das Geld nie so einsacken und Heime sind ja keine Spendenvereine.

    Ich habe selber schon solche Überweisungen abgegeben und mir dabei vorgestellt, dass davon diejenigen profitieren, die sich zum Schluss am intensivsten um die Verstorbenen gekümmert haben.

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  • Ich habe gerade 100 Euro "Trinkgeld" bekommen, weil ich die letzten Tage soviel Positives hier im Späti erreicht habe. Wir haben auf einem 3-Tage-Event am Tempelhofer Feld unsere frisch gepressten Obstsäfte verkauft und das war ein toller Umsatz.

    Schon der weise Adifuzius sagte: "Wer anderen eine Grube sucht statt selbst zu graben, fällt nicht nur selbst hinein, der ist auch noch ein faules Schwein." :chen

  • :chen :versenkDa hätte ich auch für flüssiges Obst gespendet!

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