Autoren die selbst ihre Hörbücher sprechen

  • Ah, Heidenreich genau!


    Sie und ihr Exmann Bernd Schroeder lesen ihr gemeinsames Buch Alte Liebe.


    Alte Liebe rostet nicht. Aber die Zeit ist nicht spurlos vorbeigegangen an Lore und Harry, und wenn man nach vierzig Jahren die eigenen Fehler kennt, werden sie dadurch nicht erträglicher. Harry, Pensionär, wollte eigentlich Architekt werden, ist aber im Bauamt gelandet. Lore, leidenschaftliche Bibliothekarin fürchtet die Pensionierung, aus Angst mit Harry untätig im Garten zu sitzen. Als die Tochter Gloria in dritter Ehe einen älteren, steinreichen Industriellen heiraten will, sind sich die Eltern wenigstens in einem einig: Gloria hat alles nur Mögliche im Leben falsch gemacht! Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen und lesen in umwerfenden Dialogen und selbstironischen Szenen die Geschichte eines Ehepaars, in der sich eine ganze Generation wiedererkennen kann.

  • Und dieses Hörbuch, dass ebenfalls vom Autor gelesen wird, war für mich ein absoluter Hörgenuss. (Ebenso wie der Nachfolger "Hochsaison") Auch hier ist Dialekt im Spiel, doch so gemäßigt, dass es einfach nur angenehm klingt. Außerdem merkt man, dass Jörg Maurer vom Kabarett kommt, denn er beherrscht es mühelos, in verschiedene Charaktere zu schlüpfen. Besonders klasse, wenn er die alte "Schrulle" spricht...

  • Andreas Steinhöfel liest seine Rico-Bücher selbst. Und das richtig gut. Ich hab keine Lust gehabt das Buch zu lesen und hörte stattdessen das Hörbuch. Ich kann es nur empfehlen. Die Geschichte ist spannend, lustig und clever. Die Hauptfigur Rico erläutert im Buch in kleinen Kästen, was manche Fremdwörter bedeuten. Im Text fand ich diese Kästen eher störend und hörte auf zu lesen. Im Hörbuch wirken diese Worterklärungen viel weniger störend sondern machen Spaß zu hören. Einige andere Bücher von Andreas Steinhöfel werden von Schauspielern gelesen, aber mit dieser Reihe zeigt Andreas Steinhöfel, dass er ein großartiger Sprecher ist!

  • Ich muss zugeben, dass es mich meistens abschreckt, wenn Autoren ihre Bücher selber lesen müssen. Die meisten haben einfach keine Sprecher- oder Schauspielerausbildung und... das hört man! :rolleyes


    Ganz schlimmes Beispiel: Frank Schätzing! Ich hätte so gerne "Mordshunger" gehört, aber leider liest er selbst.


    Und wenn er es nicht selbst liest, dann ist es öfter mal seine Frau, oder Freundin, oder Nachbarin oder der Postbote. Wenn auch nur in Nebenrollen *seufz*


    Bei den neueren Hörbüchern scheint er wohl ein bisschen gelernt zu haben. Oder vielleicht hatte auch mal jemand den Mut ihm zu sagen "Frank, das geht mal so gar nicht!"


    Bei autobiografischen Inhalten hingegen, wie z.B. dem Jakobsweg von Kerkeling, find ich es gut bis großartig! Da geht es schließlich auch um eigene Erlebnisse.

  • Volker Klüpfel/Michael Kobr


    Die Autoren lesen "Laienspiel" selbst. Läuft seit heute morgen bei mir während der Hausarbeit. Ich finde es super, vor allem auch des Dialektes wegen.


    --Schusselchen--

  • Die Kurzbeschreibung unten verrät wohl die Hälfte der (bisher nicht gerade überraschenden) Handlung, daher ein wenig gekürzt. Leider eine der Autorenlesungen, die mir (bisher) nicht gerade gut gefällt. So gerne ich die Radiosendung ab und zu höre, so oberlehrerhaft kommt die Stimme hier rüber. Schade. :-(


    Kurzbeschreibung
    Der siebenundvierzigjährige Journalist Arne Stahl wird bei einem Gewitter auf offenem Feld vom Blitz getroffen. Er überlebt, doch als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hört er plötzlich die Gedanken anderer Menschen. Um nicht als geisteskrank zu gelten, erzählt er niemandem von dieser Fähigkeit. Nicht einmal seiner Frau Anna. (...) Arnes Menschenbild zerbricht, und er empfindet seine »Gabe« zunehmend als Fluch. (...)


    Jürgen Domian blickt in seinem neuen Roman tief in die Abgründe der menschlichen Seele.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")

  • Ich kann ein schlechtes und ein sehr gutes Beispiel fuer lesende Autoren nennen:


    Charlotte Links Die Rosenzuechterin ist einfach grauenhaft in seiner Monotonie und kann einem jede Lust nehmen, jemals wieder ein Buch oder Hoerbuch dieser Autorin in die Hand zu nehmen.


    Frank McCourts Angela's Ashes, im englischen Original gelesen, ist dagegen laut meiner Freundin ein Buch, das zu den besten gehoert, was der Hoerbuchmarkt zu bieten hat. Vor allem, da mit Frank McCourt als Leser sein Humor noch besser durchkommt als zwischen den Zeilen des Buches. Und damit koennte sie mich auch ueberzeugen es doch noch mit diesem Titel zu versuchen.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

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  • Hallo zusammen! :wave


    Hier ist auch ein sehr schönes Hörbuch das man sich mal angehört haben sollte vor allen Dingen dann wenn man ein Fan von Rebecca Gablé oder von Historischen Erzählungen ist.


    Das Spiel der Könige


    England 1455: Die Lancastrianer führen einen verzweifelten Kampf, bis schließlich mit Edward IV. der erste König aus dem Hause York die Krone erringt. Für Julian und Blanche of Waringham brechen schwere Zeiten an, denn mit dem Widerstandgegen das neue Regime riskieren sie nicht nur ihr eigenes Leben. Doch in den Klauen der Yorkisten in Wales wächst ein Junge heran, der Englands letzte Hoffnung sein könnte ...



    Viel Spaß damit


    büchergirl90 :lesend