Simon Beckett: Verwesung / The calling of the grave

  • Zitat

    Original von Michi


    Das hat mich wiederum an dem Buch gestört. Ich finde, es ist das Schwächste von allen vier :rolleyes Mir hat die Spannung gefehlt, die ganzen forensischen Untersuchungen und mir kam es einfach nicht wie ein typischer David Hunter Roman vor. Ich weiß auch nicht... diesmal hat mich die ganze Geschichte nicht vom Hocker gerissen.


    Hab es gerade ausgelesen und muss dem zu stimmen.
    Nicht typisch Simon Beckett - ich hab die ganze Forensik irgendwie vermisst - das war schließlich das, worum es immer ging und was ein david hunter so ausgemacht hat


    die geschichte drum herum bzw. ja das hauptthema war in ordnung, aber irgendwie war trotzdem der wurm drinne.


    in der mitte ziemlich langatmig....hm kein typischer beckett - hoffe das nächste geht wieder in die richtung der anderen drei büchern...

  • Hallöchen,
    weiß das Thema ist schon was älter aber wollte meine Frage trotzdem in Raum werfen.
    Hab erst vor kurzen mit Verwesung angefangen und bin jetzt etwas skeptisch, Hab die vorherigen Bücher von ihm nicht gelesen da mir gesagt wurde das dies nicht nötig ist. Seht ihr das auch so?
    LG

  • Finde in Verwesung geht es das erste Mal bei Becketts Büchern vorallem um die Vergangenheit von Robert Hunter. Ich empfehle Dir mit einem anderen Band anzufangen (am besten natürlich am Anfang). Aber man kann das Buch auch einfach so lesen, aber dann passt es eben nicht ganz so gut an manchen Stellen.

  • Ich hab die alle der Reihe nach gelesen und finde schon, dass die aufeinander aufbauen. Denn zweiten Teil kann man noch unabhängig lesen, aber danach wirds schwierig finde ich. Klar die Fälle an sich sind ineinander abgeschlossen, aber halt David Hunters private Situation wird immer weiter ausgebaut.

  • Ich bin gerade damit fertig geworden und fand es mit Abstand das Schlechteste von allen David Hunter Bänden. Die Forensik geht wirklich komplett verloren, das total schade ist.
    Mit ein wenig logischem Sachverstand weiss man zudem spätestens ab Seite 50 wer der Mörder sein muss, da schlicht gesagt nur eine einzige Person, die in der Geschichte vorkommt überhaupt ein Motiv hat. Das war diesmal einfach viel zu offensichtlich. Ich hoffe die nächsten Bände werden wieder besser.


    Noctua : Ich würde auch am Anfang beginnen, zwar ist es nicht zwingend nötig, aber sicher auch nicht schlecht. Vor allem solltest du nicht mit dem beginnen, weil es ein schwacher Band ist, sonst verleidet es dir noch und du liest die drei anderen Bände nicht, wodurch du echt was verpassen würdest. ;-) Besonders Kalte Asche ist super!


    Gruss Midori

  • Für mich hatte Simon Beckett mit dem 2. Teil, also "Kalte Asche" bisher seinen Höhepunkt der Reihe. Ob er daran wieder anschließen kann?
    Mit "Leichenblässe" hat er es nicht geschafft, und mit diesem, dem vierten Teil leider auch nicht.
    Auch für mich war das Buch zu durchsichtig.
    Trotzdem hatte es einige gute Momente und ich vergebe immer noch gute 8 Punkte dafür.
    Aber diese eingestreuten einzelnen Sätze zwischen den Absätzen, die die Spannung wohl erhöhen sollten, nee, dieser Stil ist nicht mein Ding.
    Ich habe sogar nachgeguckt, ob sie einen anderen Übersetzer für diesen Teil engagiert haben, weil mir der Schreibstil so anders vorkam. Haben sie aber nicht.
    Muss wohl also an mir liegen. Ich bleibe aber trotzdem bei der Serie.


    Gruß vom killerbinchen :wave

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“

  • Also ich hab ja als quereinsteiger mit Verwesung
    Angefangen und es ist so gekommen wie Midori gesagt hat.Ich habe
    Jetzt keine lust mehr die anderen zu lesen.Ich bin zwar gut reingekommen
    Und es war teilweise auch etwas spannend aber richtig mitgerissen
    Hat es mich nicht :( das Ende war mir schnell klar...und ich fand es stellenweise sehr flach.
    Ich würde 4 Punkte geben.

  • Lange habe ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet und sie gleich zum start gekauft. Dann hat es noch etwas gedauert, bis ich zum Lesen gekommen bin. Hineingekommen in die Geschichte bin ich einigemaßen gut. Aber mich hat der Zeitsprung irritiert, da ich auch die Zeitangabe zu den Kapiteln nicht sogleich gelesen habe. Zudem war mich schon in der Rückschau (vor acht Jahren) klar, wer der Täter sein würde. Und das wurde auch später immer weiter mit dem Holzhammer aufgezeigt.
    Sehr schade, die Idee, der sich Beckett angenommen hatte, war anscheinend zu komplex, als dass er sie spannend hätte darstellen können. Potenzial war da. Aber die Holzhammermethode hat das Buch dadurch eher langweilig werden lassen. Zusätzlich fehlten Simms und Terry meiner Meinung Tiefgang, was die Figurenzeichnung betraf.
    Es war eine kurzweilige Lektüre, die mich dennoch im Lesefluss bleiben ließ.
    Da Beckett die Reihe weiterführen will, wie das Ende des Buches vermutet, hoffe ich, dass der nächste Band wieder stärker wird. Ansonsten werde ich die Reihe wohl eher aufgeben und nicht weiterlesen.

    "Schweigen bedeutet für einen großen Teil der Menschheit Gewinn."Borondria, Großmeisterin der Golgariten


    Mein Blog: Büchervogel

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  • Von mir aus kann er sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen und über die Fehler nachdenken, die er beim letzten David Hunter gemacht hat :rolleyes

    :lesend
    Rachel Aaron - The Spirit Rebellion
    Patrick Rothfuss - Der Name des Windes
    Stefan Zweig - Sternstunden der Menschheit

  • Zitat

    Original von Shadow91
    Von mir aus kann er sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen und über die Fehler nachdenken, die er beim letzten David Hunter gemacht hat :rolleyes


    :lache

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet habe.
    Irgendwie bin ich mir aber nicht so sicher, was ich von diesem Teil halten soll. Es war spannend und es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt, aber ich habe die ganzen forensischen Details vermisst. :-( Nachdem am Anfang ein recht akzeptabler Einstieg mit solchen Details gegeben ist, kommt ja so gut wie gar nichts mehr. Das finde ich schon sehr schade, da ich die vorherigen Bücher gerade deshalb mochte.
    Ansonsten war es (wie schon gesagt) spannend und meiner Meinung absolut kein schlechtes Buch, obwohl ich dieses mal nicht so sehr Schwierigkeiten hatte das Ende vorauszusehen.


    Ich hoffe, dass Simon Beckett bei dem nächsten Buch wieder zum alten Stil zurück gelangt und kann es kaum erwarten, dass das Buch erscheint. :-)

  • Ich finde, dass dieser Teil der Hunter-Reihe nicht mit den vorangegangenen Teilen mithalten kann.
    Ich war sehr enttäuscht von diesem Buch und habe mir wirklich mehr erhofft. Auch mir haben die genaueren Beschreibungen etwas gefehlt, der Täter war zu schnell ermittelt und so wirklich Spannung ist auch nicht aufgekommen.
    Dem ganzen Buch fehlte das "Hunter-Mäßige". :-) Seine Ermittlungen seine Stärke - all das, was in den vorhergehenden Bücher vorhanden war.
    Dieser Teil der Reihe erhält von mir nur 6 von 10 Punkten. Schade!

  • Im Rahmen menes SUB-Abbaus lag dieses nun auf meinem Nachttisch und ich kann vor allem mal sagen, dass es micht lange dort lag. Ein sehr schnell zu lesendes Buch, an manchen Stellen durchaus auch sehr spannend, allerdings war zu mindest ein Teil der Lösung relativ schnell zu erkennen.
    Übrigens ging es mir ähnlich, was die Antipathie zu Sophie betrifft!


    Jaune

    "Vorrat wünsche ich mir auch (für alle Kinder). Nicht nur Schokoriegel. Auch Bücher. So viele wie möglich. Jederzeit verfügbar, wartend, bereit. Was für ein Glück." Mirjam Pressler

  • In diesem Fall hatte ich schon ziemlich schnell aufgeschnappt wie der Hase läuft. Ich war auch nur bedingt gefesselt.
    Die meiste Spannung resultierte aus dem doch recht spannenden Handlungort. Hätte ich aber von Dartmoor fast nichts anderes erwartet.
    Vielleicht sollte mit dem Ende Spannung auf Weiteres gemacht werden, es kam mir aber doch ziemlich abgehackt vor und hat mich leicht irritiert statt mein Interresse zu wecken.
    Ich glaube nicht, dass ich mir wieder einen Forsetzungsband kaufen werde.

  • Nachdem ich die ersten drei Teile der "David Hunter"-Reihe schon vor längerer Zeit gelesen, habe ich mir vor kurzem auch "Verwesung" aus der Bibliothek mitgenommen, um auch endlich diesen Teil zu lesen.


    Es liest sich sehr flüssig und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Mir ging es aber wie viele meiner Vorschreiber - leider hat es mich nicht so sehr gefesselt. Andere Teile der Reihe haben mir da wesentlich besser gefallen.
    "Verwesung" war zwar stellenweise schon spannend, aber das hat meiner Meinung nach dann nur kurz angehalten. Viel zu der Spannung beigetragen hat auch der Schauplatz des Geschehens.
    Ich hatte oft das Gefühl, dass Beckett sich da zuviel vorgenommen hat und das dann aber nicht so umsetzen konnte. Es ist viel passiert (für mich auch vorhersehbares), das wurde dann aber meiner Meinung nach nur relativ kurz behandelt und wurde schnell aufgelöst.


    Da mich das Ende dann aber schon etwas neugierig zurücklässt, warte ich mal den fünften Band ab und werde ihn auf jeden Fall anlesen. Und vielleicht gefällt er mir ja wieder besser als "Verwesung".

  • Ich habe vor kurzem auch "Verwesung" beendet und muss sagen, dass es für mich eher der schwächste der Band der David Hunter Bücher war. Vielleicht lag das auch daran, dass MIR die meisten Charaktere des Buches unsympathisch waren. :gruebel Ich mochte weder Terry und Simms noch Sophie od. diesen Archäologen. Der Kriminalfall an sich war allerdings schon spannend, wenn auch ein wenig in die Länge gezogen.
    Trotz allem hatte Simon Beckett wieder versucht Gefühl in die Geschichte und die Personen zu legen, was mir dann doch wieder ganz gut gefallen hat. :gruebel



    Ich würde gut gemeinte 6 von 10 Punkten geben.








    Weiß eigentlich schon jemand ob od. wann ein neuer David Hunter Roman geplant / veröffentlicht wird??

    Liebe Grüße :schuechtern


    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne. -Jean Paul-


    :lesend

  • Meine Meinung: In den vergangenen Romane um David Hunter, kam er mir ziemlich hölzern und trocken vor. Und ich konnte mich nie so recht für ihn erwärmen. Doch das hat sich mit dem 4.Band geändert.


    Man erfährt Dinge über seine Vergangenheit, die weit in die Gegenwart reichen und mit seinem derzeitigem Fall verschmelzen.


    Man sagt doch immer, Ist es nicht immer das naheliegendste?


    In diesem Band erschien mir alles viel realer als in den anderen 3 und ich hab auch das Gefühl, David kann endlich mit seiner Vergangenheit abschließen.


    Der Schreibstil ist sehr viel flüssiger geworden und ich kam mir vor, als würde ich mittendrin stecken.


    Wenn der Autor das Pensum so beibehält, werde ich ein Stammleser von Dr.Hunter.


    Definitiv der beste Band aus dieser Reihe.


    Ich hab es an einem Tag durchgelesen. Und das will schon was heißen.

  • Verwesung ~ Simon Beckett


    Kurzbeschreibung laut Amazon:


    Von Tina Williams und den Bennett-Zwillingen fehlt jede Spur. Die Bewohner von Dartmoor bangen um ihre Kinder. Als der Außenseiter Jerome Monk bei dem Überfall auf ein viertes Mädchen gefasst wird und die Morde gesteht, sind alle erleichtert. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo die Opfer begraben sind.


    Bis in den Sümpfen von Dartmoor eine Leiche gefunden wird. David Hunter kann Tina Williams identifizieren. Mit Hilfe der Profilerin Sophie versuchen David und sein Freund Detective Terry Connors, auch die anderen beiden Mädchen zu finden. Eine großangelegte Suchaktion im Moor endet jedoch in einem Desaster.


    Acht Jahre später bricht Jerome Monk aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und scheint sich an allen, die damals an der Suche beteiligt waren, rächen zu wollen. Vor allem an Sophie, die ihm damals ihre Hilfe angeboten hat. David versucht, ihn zu stoppen, doch Monk kennt das Dartmoor besser als jeder andere ...


    Meine Meinung:


    Der Schreibstil ist wie von Beckett gewohnt man ist schnell in der Geschichte drin.


    Wir haben Hunter ja kennengelernt in den ersten drei Bänden, da war seine Frau immer schon tot, das Buch erzählt am Anfang den Rückblick vor Acht Jahren und den Anfang der Geschichte um Monk.


    Hier erfahren wir auch etwas mehr über die Familie Hunter und den Unfalltod von Frau und Kind.


    Das fand ich als Leserin der Hunter Reihe sehr interessant.


    Das Buch kommt nur langsam in Fahrt, es braucht schon 200 Seiten bis richtig Spannung aufsteigt. Es fehlen leider die Beckett typischen Hunter Reihe Symptome, kein Thrill, kein Blut, keine Wissenschaftliche Hintergründe, keine Maden oder sonstiges Getier.


    Der empfindliche Leser hätte bei diesem Buch jederzeit essen können ohne sich zu ekeln.


    Aber deshalb lese, las ich die Hunter Reihe wegen der teils ekelhaften


    Beschreibungen, wegen dem wissenschaftlichen Hintergrund.


    Nichts desto trotz fand ich das Buch trotzdem recht gut auch wenn es


    stellenweise recht langweilig war und die Geschichte nur langsam in Fahrt kommt.


    Fazit: Verglichen mit den anderen Büchern von Beckett um David Hunter fand ich dieses am uninteressanten, es hatte zu wenig Thrill, die Spannung stieg nur langsam auf, daher vergebe ich gute ★★★