Garteneulen ab 4.3.2012

  • Auf der Fensterbank wird die erste Minitomate rot. :-)

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")

  • Das liest sich ja nach kleinen Gartenparadiesen :)


    Hier haben mal wieder Reh und Hase gewütet - kennen wir schon. In diesem Jahr müssen beide besonders hungrig sein, weil sie an Pflanzen gehen, die sie sonst verschont haben.

    Da ich aber keinen Elektrozaun möchte, muss ich damit leben - ein hoher Zaun ums ganze Grundstück kommt nicht in Frage.

    Deshalb haben wir inzwischen eine Sammlung von Pflanzen, die "resistent" sind. Pfingstrosen, Lavendel, Salbei, Sterndolden, verschiedene Sonnenblumen, Artischocke probieren wir gerade.

    Für Tipps bin ich immer dankbar.

  • @Saya und offifanta: wie funktioniert das denn mit den Kartoffeln im Eimer? :)

    Wir sind durch ein Buch, das meinem "gartenbegeisterten" Jüngsten gehört, darauf gekommen:
    klick
    Da stehen übrigens einige spannende Projekte drin.

    Wir haben eine Schicht Erde in einen Eimer gegeben und darauf dann gekeimte Kartoffeln gelegt. Die Keime sollten nach oben zeigen. Wie viele Kartoffeln der Junior pro Eimer eingepflanzt hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Er hat das alleine gemacht. Ich kann ihn später mal fragen. Im Buch steht, dass drei mittelgroße Kartoffeln reichen.

    Die Kartoffeln werden dann mit Erde bedeckt. Wir haben die beiden Eimer auf die Terrasse gestellt und bei Bedarf gegossen. Wenn die Kartoffeltriebe etwa 10 cm hoch sind, füllt man die Erde auf bis man nur noch die Blattspitzen sieht. Das kann man so oft wiederholen, bis der Eimer bis zum Rand mit Erde gefüllt ist.
    Hier sind die Pflanzen mittlerweile ziemlich buschig und hoch und kurz vorm Blühen.
    Wir warten jetzt darauf, dass man die Kartoffeln ernten kann. Das macht man, wenn das Laub anfängt zu welken. Es dauert also noch.

    Wir haben dafür schon gekeimte Kartoffeln genommen, die irgendwie in der Kartoffelkiste übrig geblieben sind. Ich habe keine Ahnung mehr, welche Sorte ich damals gekauft habe. Im Moment sieht es tatsächlich aus, als würde das mit den eigenen Kartoffeln klappen. :-)

  • Jasmin87


    So ähnlich habe ich es auch gemacht. Es gibt unterschiedliche Tipps, entweder so wie von Saiya geschildert oder den Eimer gleich am Anfang bis oben mit Erde füllen und 3-4 angekeimte Kartoffeln knapp in der oberen Hälfte einpflanzen.


    Hatte auch angekeimte Kartoffeln genommen, die schon zwei Wochen lang gekeimt hatten. Waren Saatkartoffeln und in kurzer Zeit kam das erste Grün oben raus.


    Im Internet habe ich von ca. 90-100 Tagen gelesen, die es dauern solle.


    Bei Süßkartoffeln kannst Du auch angekeimte Kartoffeln ganz einpflanzen oder die mindestens 10 cm langen Keimlinge für 2-3 Tage in Wasser stellen. Die bekommen ganz schnell feine Wurzeln und man kann sie dann einpflanzen.

    Es gibt die gleichen Möglichkeiten wie bei Kartoffeln, nach und nach auffüllen oder von Anfang an in einen vollen Eimer.


    Bei Süßkartoffeln kann man die grünen Blätter auch essen.


    https://www.krautundrueben.de/kartoffeln

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  • :wave Ich klinke mich mal ein, wenn ich darf. Bin noch ein Frischling, was den Garten betrifft. Wir sind im Februar in ein Häuschen mit Garten gezogen. Vorher hatte ich einen Balkon mit ein paar Blumen und Kräutern.

    Zunächst haben wir nicht viel im Garten gemacht, da wir abwarten wollten, was im Frühling/Sommer so wächst. Die Frau des Vorbesitzers war da sehr aktiv, allerdings ist das schon zwei, drei Jahre her.

    Zur großen Freude gibt es auch einen Johannisbeerstrauch und ich habe schon einmal Marmelade daraus gemacht.

    Dann haben wir noch diverse Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Thymian, Majoran. Außerdem Lavendel und Cherry Tomaten. Und verschiedene Minzsorten.


    Bestimmt bekomme ich hier noch Anregungen, um unser kleine Gartenparadies zu gestalten. Ganz wichtig ist, dass wir es so natürlich wie möglich halten möchten für die Insekten und Vögel usw.

  • Oh, das klingt spannend. Und eigentlich ganz einfach. Ich glaube, das werde ich auch mal testen, müsste noch ein paar keimende Kartoffeln im Keller haben.

  • Zunächst haben wir nicht viel im Garten gemacht, da wir abwarten wollten, was im Frühling/Sommer so wächst. Die Frau des Vorbesitzers war da sehr aktiv, allerdings ist das schon zwei, drei Jahre her.

    Das klingt ja traumhaft! Ich finde, es gibt kaum etwas Spannenderes, als wenn man einen Garten erbt und der wurde liebevoll gepflegt und offenbart sich übers Jahr Stück für Stück - eine schöne Überraschung nach der anderen. :-) Viel Spaß noch damit!


    Ich gieße zur Zeit den Garten einer Freundin und die hat den scheinbar zufälligen Mix aus Gemüse, Blumen, Kräutern und Beeren zur Perfektion gebracht. Einfach nur wunderschön. Ich fotografiere fleißig und mache das nächstes Jahr einfach nach. :lache

  • Wichtig ist, den Lavendel nach der Blüte um etwa ein Drittel zu kürzen, sonst wird er schnell kahl, ansonsten gibt es da viele schöne Exemplare.

    Wieder was gelernt! Nach dem letzten Winter ist unser Lavendel unten ziemlich kahl und trocken, aber nun blüht er wieder. Ist allerdings auch schon einige Jahre alt und lebte vorher auf unserem Balkon.

  • Das klingt ja traumhaft! Ich finde, es gibt kaum etwas Spannenderes, als wenn man einen Garten erbt und der wurde liebevoll gepflegt und offenbart sich übers Jahr Stück für Stück - eine schöne Überraschung nach der anderen. :-) Viel Spaß noch damit!

    Danke schön! Ja, ist immer wieder interessant, nach und nach Neues zu entdecken. ;) Ganz toll finde ich z. B. die Stockrosen. Kannte ich bisher noch gar nicht.

  • Stockrosen liebe ich auch. Leider auch die Rehe. In diesem Jahr habe ich eine Pflanze retten können (Zuhängen mit Vogelnetz) und die blüht jetzt wunderhübsch rosa.

    Wir wohnen am Wald und neben Eurobrachen Wiesen. Da kannst du machen was du willst, ein ordentlicher Garten wird nie draus. Aber interessant blühende Wildpflanzen.

  • Ein Kuriosum, das ich noch niemals zuvor erlebt habe:


    Ich habe 4 Sorten Hemerocallis (Taglilien), die auch fleißig im Sommer (Ende Mai/Juni bis ca. Mitte Juli 18) blühten - c'est normale, würde der Franzose sagen :-)


    Und nun kommt das Kuriosum: Die stärkste Pflanze hat wiederum 5 Triebe entwickelt, auf den Stängeln blühen nun - zum zweiten Mal für dieses Jahr - wiederum orangefarbene Taglilien...

    Mich hätte sehr interessiert, was mein Vater (Gärtnermeister, Fachbereich Stauden) dazu gesagt hätte - ich habe das untrügliche Gefühl, dass die Pflanzenwelt etwas durcheinander ist (Heißzeit, warmer September, Oktober - nun auch November.... ):rolleyes

  • Hier gab es letzte Woche frische Erdbeeren vom Feld... Bin auch gespannt, wie der Winter wird.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
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  • Und wir ernten (in Mittelgebirgslage!) noch munter Cocktailtomaten und Himbeeren. Cosmea, Rosen und Lavendel blühen wacker vor sich hin. Die Ringelblumen und Kapuzinerkresse sowieso, aber von denen erwarte ich das. Ansonsten frage ich mich dieser Tage allerdings schon, wann ich denn bitte mal meinen Garten winterfest machen soll... :pille

  • Langsam beginne ich mir doch Sorgen zu machen.... ich habe zwar gestern die abgefallenen Blätter zusammengerecht, aber mir ist einfach alles viel zu warm. Heute morgen waren es in Südhessen 12°, mittlerweile sind wir bei 15°..... Regen immer noch nicht in Sicht, meine Hortensien treiben schon wieder aus....