'Der Schock' - Kapitel 09 - 16

  • Ich bin jetzt schon ganz vernarrt in das Buch und musste mich grad losreißen um hier was zu schreiben, ehe die Grenze zwischen den Abschnitten verwischt.


    Im Grunde stellen sich mir die gleichen Fragen wie euch, aber wenn ich so an unseren Gefrierschrank denke, joa da passt locker ein Mensch rein. :rofl


    Wieso reagiert Lauras Mutter so kaltherzig? Was hat sie angestellt, dass ihre eigene Mutter sie als Krankheit bezeichnet und was hat Laura mit der eigentlichen Krankheit ihrer Mutter zu tun? Für mich ist das Verhalten der Mutter äußerst rätselhaft.


    Hat Froggy Laura nun eigentlich auch in "Aspik" gegossen oder hat sie das nur geträumt? Dann wäre sie doch logischer Weise tot? :gruebel


    Jan sein ganzes Verhalten ist mir nicht so wirklich schlüssig, schon bevor er die Tote findet. Wieso hat er nicht, als er zurück nach Berlin kam und das Video gesehen hat, die Polizei informiert?
    Gut, dass er getürmt ist würde ich jetzt auch als Schock verbuchen, schließlich ist es SEINE Nachbarin, in SEINEM Tiefkühlschrank, mit SEINEM Messer ermordet. Da würde mir auch ordentlich die Muffe gehen.


    Eins hat mich stutzig gemacht: Wieso will Froggy Laura jetzt auf seine Seite ziehen? Inwiefern? Ich dachte er wollte (hat?) sie in "Aspik" gießen und konservieren?


    Da hilft nur eins - weiterlesen ^^


    Bis später

    :lesend "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz
    :lesend "Don't kiss Ray" von Susanne Mischke
    :lesend "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa

  • Ich fand Jans Verhalten eigentlich total nachvollziehbar. Die Polizei stand im schlechtesten Moment vor der Tür. Ein paar Minuten später und er hätte vielleicht wieder rational denken können. Einige Minuten früher und er hätte authentischerweise (und ehrlich) völlig geschockt reagieren können. So hat er sich erst verdächtig gemacht und dann einfach nur in völliger Panik gehandelt. Das kam für mich sehr gut und bildhaft rüber dadurch, dass er auf der Flucht keine Hose anhat. :-)


    Allerdings beweist Jan schon ganz schön viel Intuition in diesem Abschnitt. Der Schlüssel, der genau dann auftaucht, wenn er ihn braucht. Auch die Erkenntnis, dass Laura den Autofahrer kannte, kam sehr plötzlich. Aber gut, solche "Bauchgefühle" gibt es ja ab und zu mal.


    Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Erklärung für Froggys Verhalten und werde jetzt wohl am besten auch einfach weiterlesen... :grin

    It’s not enough for the phrases to be good; what you make with them ought to be good too. - Aldous Huxley

  • nicht nur Jan und die fehlende Hose, auch das Gesicht der Frau die ihm gegenüber saß, kann man sich sehr gut bildlich vorstellen.


    ich kann verstehen, dass Jan weggelaufen ist,
    er wollte Laura finden, und wenn die Polizei ihn aufhält, egal warum, kann er das nicht.
    und er hat ja auch gehört was die vor der Tür gesprochen haben,
    sehr wohlgesonnen klang das nicht.


    bei Fodor dachte ich erst, er wäre irgendwie "aufgewacht" als er Laura fragte was sie hier mache.
    Als hätte er sie als "der andere" entführt, und wäre dann plötzlich zu sich gekommen.
    so eine Art multiple Persönlichkeit.
    Dann aber hat es sich ja so erklärt, dass er sie wohl von früher, als sie 15 war, schon getroffen hat und er sie erst in dem Augenblick erkannt hat.



    weiterlesen :lesend

  • Zitat

    Original von Johanna


    Guck da lieber mal rein....... :chen


    Mir grauts schon davor, wenn ich das nächste Mal in den Keller muss, um etwas aus der Tiefkühltruhe zu holen. Ich glaube, ich werde dann meinen Mann schicken. :grin

  • Zitat

    Original von xexos
    Was hast Du gegen Deinen Mann? Schick doch lieber die Nachbarin. ;-)


    Ups! Das kam jetzt doch falsch rüber... :yikes:lache


    Da muss ich mir jetzt wirklich gut überleben, wen ich dan runter schicke... ;-)

  • Wahnsinn, die Ereignisse überschlagen sich ja förmlich und ständig stellen sich dem Leser neue Fragen...


    Was ist zwischen Laura und ihrer Mutter vorgefallen? Hat Froggy/Fjodor Laura wirklich in "Aspik" gegossen (dann müsste sie ja eigentlich tot sein) oder hat sie das nur geträumt? Warum tötet Fjodor eigentlich Jans Nachbarin weil sie "nicht Laura" ist, obwohl er Laura ja schon längst in seiner Gewalt hat? Hatte zwischenzeitlich sogar den Verdacht, daß es noch einen zweiten Täter gibt. Da Fjodor aber über die Ereignisse in Jans Wohnung ausgesprochen gut informiert ist, habe ich das ganz schnell wieder verworfen. Wahrscheinlich hat ihn die Dame auch einfach nur in einem ungünstigen Moment überrascht... Außerdem habe ich mich gefragt, ob wir noch erfahren, wo Jans Mutter abgeblieben ist, nachdem sie ihre Familie verlassen hat oder ob das für den Fortgang der Geschichte keine Rolle spielt.


    Ich denke übrigens auch, daß Fjodor an Albinismus leidet. Spricht ja einiges dafür.


    Jans Flucht aus seiner Wohnung konnte ich total nachvollziehen - Kurzschlussreaktion halt.


    So, und jetzt wird schnell weitergelesen! :wave

  • Katy und Greg glauben also einfach mal ganz bequem, dass Laura wieder zurück in Berlin ist, und haken das ab. Katy und Laura scheinen sich doch wirklich nicht nahe zu stehen. Wahrscheinlich sollte Laura wirklich bloß mit, um Jan abzulenken, damit Katy die Zeit mit Greg vebringen kann. Also ehrlich, ich hätte meinen Bruder sowieso nicht mit in den Urlaub genommen, wenn ich mit einer (heimlichen?) Affäre unterwegs bin. Oder lebt Katy getrennt?


    Lauras Mutter ist ihr Schicksal egal. Ganz schön schlimme Reaktion der Mutter, was mag da früher vorgefallen sein, wenn man die eigene Tochter als Krankheit bezeichnet und jeden Kontakt ablehnt?


    Ob die Fotos aus der Punker-Zeit helfen?


    Die Szene, als Jan erst die Leiche in seinem Tiefkühler entdeckt und dann die Polizei die Pizzen im Abstellraum, Hut ab, das fand ich spannend! Jan scheint da wirklich aus dem Effekt her aus abzuhauen – er hat ja nicht mal Schuhe an!


    Das Buch liest sich herrlich flüssig, man merkt fast gar nicht, dass schon wieder ein Abschnitt vorbei ist.

  • Also dieser Abschnitt hatte es in sich.


    Ich kann Jan schon verstehen, dass er geflüchtet ist. Wie hätte er das erklären sollen. Nur komisch fand ich, dass er ohne Hosen flüchtet. Da fällt er ja gar nicht auf. ;-)


    Wenn man die Schubladen oder Böden aus unserem Kühlschrank entfernen würde, dann würde bei mir auch eine Leiche reinpassen. In unsere Gefriertruhe sowieso.


    Warum haben solche Leute wie Lauras Mutter überhaupt Kinder, wenn sie ihnen sowieso nur lästig sind?


    Im Moment bin ich so gespannt wie es weitergeht und kann jetzt nicht mehr viel lesen, da meine Mittagspause nicht mehr lange dauert. Dann muss ich wieder warten bis heute Abend. :-(


    Viele Grüße :wave

  • also es geht wirklich Schlag auf Schlag...Jan hat mir da schon ein wenig leid getan...aber es ist alles so aufregend :yikes


    also ich denke es gibt so große Kühltruhen...


    mir geht es wie den anderen auch...eigentlich mag man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen....und diesmal habe ich ja leider keinen verregneten Lesesonntag ...
    das hat mir damals mit Schnitt wirklich gefallen.....
    Morgens anfangen und einfach ohne darüber nachzudenken, was man alles noch erledigen muss bis zum ende durchlesen...


    aber auf der anderen Seite habe ich ja so auch viel mehr Vergnügen mit dem Buch, da ich ja immer nur begrenzte Abschnitte lesen kann...

  • Dieser Abschnitt hat mir noch besser gefallen als der erste.


    Das Meiste wurde bereits genannt.


    Bei mir ist hängen geblieben, dass Froggy, alias Peter bzw. Fjodor nicht auf die Ritzen zwischen den Gehwegplatten läuft, das zeigt ja schon, dass da psychisch etwas nicht passt. Normalerweise kennt man so etwas von kleinen Kindern, die die Welt entdecken.


    Das mit der Leiche im Tiefkühlschrank konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wir haben selbst einen amerikanischen Kühlschrank, wo eine Hälfte Tiefkühlschrank ist und da würde tatsächlich, wenn man die Schubfächer raus nimmt, ein kompletter Mensch problemlos reinpassen. Also diese Vorstellung ist schon sehr gruselig und passt gut zu einem Thriller. Ich möchte meine liebe Nachbarin auch nicht dort finden...


    Jans Verhalten hingegen kann ich absolut nicht nachvollziehen, denn für meine Begriffe hätte er sofort nach seiner Entdeckung die Polizei rufen müssen. Schockmoment mag ja sein, aber so steckt er nun richtig in der Scheiße.


    Das Bild mit Jan ohne Hose funktioniert glaub ich auch nur in einer Großstadt wie Berlin :-) Bei uns auf dem Dorf hätten sie Jan glaub ich sofort eingefangen und der Polizei übergeben... Na ja und Jans Intuition ist mir etwas zu doll ausgeprägt. Dass er gleich solche Ahnungen hat und den Schlüssel zu Lauras Wohnung so leicht findet, war mir etwas zu einfach. In einer Großstadt würde das doch hoffentlich niemand so machen.


    Ich hoffe doch sehr, dass Laura das nur geträumt hat und nicht wirklich zu Laura in Aspik verarbeitet worden ist. Dabei hab ich echt ein wenig Gänsehaut bekommen...


    In diesem Abschnitt erfahren wir auch, dass Jans Bruder Theo wahrscheinlich gestorben ist, weil Jan den Sicherheitsgurt nicht richtig geschlossen hat.


    Greg ist mir nun endgültig unsympathisch, da hilft nichts mehr.


    Lauras Mutter (Ava Bjely) ist ja auch sehr speziell, da fällt einem wirklich nichts zu ein. Auffällig ist wirklich, dass scheinbar alle Protagonisten Familienprobleme haben. Jan mit seinem toten Bruder, der weggelaufenen Mutter und dem herrischen Vater, Laura mit der komischen Mutter und dass sie jahrelang auf der Straße gelebt hat. Und natürlich unser Täter Froggy, der von seinem Vater geschlagen wurde und wer weiß was noch. Wenn sich das im Laufe der Geschichte nicht noch irgendwie klärt, ist mir das für meinen Geschmack etwas zu viel Drama auf einmal.


    Gespannt werde ich nun weiter lesen. Bisher bin ich trotz der kleinen Kritikpunkte noch sehr positiv gestimmt, was das Buch betrifft.


  • Kann ich alles so unterschreiben, mal wieder :grin
    Mich regen die Leute ehrlich gesagt immer auf, wenn sie abhauen, wenn sies nicht waren!!!
    Ich hab angefangen Jan sympathischer zu finden, aber jetzt ist es zwischen uns erst mal wieder aus.



    nur, dass es nicht so leicht sein sollte Knochen zu brechen, einfach so...


    Lustig fand ich es ein wenig, dass Jan bei Laura einbricht und Froggy bei Jan. Zuerst dachte ich, dass sie sich dadurch verpassen und nichts passiert. Falsch gedacht.


    Zitat

    Original von Ayasha
    Auch dieser Abschnitt war schwuppdiwupp gelesen... :wow


    Aber wenn ich ehrlich bin konnte ich mir die Frage, ob mir das Buch gefällt oder nicht, noch nicht so richtig beantworten. Einerseits bin ich total gefangen im Plot und muss unbedingt immer gleich wissen, wie es weiter geht. Andererseits wirkt vieles verwirrend und verstörend auf mich. Ganz so, als ob das alles ein schrecklicher Alptraum ist. Keiner reagiert "normal" und so flüchtet Jan idiotischerweise auch noch, als er seine tote Nachbarin findet.


    Was mir auffällt ist, dass eigentlich keine Figur eine normale Kindheit hatte. Alle Beteiligten haben/hatten ein sehr schwieriges Verhältnis zu den Eltern und müssen/mussten schwere Schicksalsschläge und/oder Missbildungen durchleben. Hierzu habe ich eine Frage: könnte es sein, dass Froggy an Albinismus leidet? :gruebel


    Ja, das stimmt allerdings... Hier ist wohl keiner normal!
    Ja, das hatte ich schon so verstanden. Irgendwo stand doch mal was von Albino, roten Haaren, weißen Haaren, die gefärbt werden etc!


    schnell weiter...

  • So, diesen Abschnitt habe ich jetzt auch ganz schnell gelesen :-]


    Naja, ich an Jans Stelle wäre nicht vor der Polizei weggerannt. Im Nachhinein betrachtet war es vielleicht auf der einen Seite schlecht, da sie ihn jetzt verdächtigen und auch suchen werden. Auf der anderen Seite war es sicherlich auch schlau, denn ansonsten wäre er wohl jetzt schon auf der Dienststelle und in Gewahrsam und könnte nicht weiter nach Laura suchen.


    Greg regt mich echt auf. Wie kann man so wenig Interesse zeigen?


    Ich hatte mich zuerst gefragt, ob Lauras Mutter vielleicht so ist, wegen der Sache, die im Wald passiert ist... Aber was könnte das dann sein?


    Schnell weiterlesen :lesend