'Der Pakt der Flößer' - Seiten 001 - 080

  • Das erste, das ich gemacht habe, war, mir Holländerflöße anzugucken im Netz. :grin
    Ich find das wahnsinnig spannd, die Vorstellung, mit so einem Gefährt übers Wasser zu schippern.


    https://commons.wikimedia.org/…F_Modell_K%C3%B6ln_03.jpg
    Hier ist mal eins zum angucken.


    Eine holländische Seite - die Sprache verstehe ich zwar nur schwer, aber die Bilder lohnen sich :grin
    http://www.debinnenvaart.nl/bi…ksten.php?tekst=vlotvaart


    Bisher gefällt mir die Geschichte sehr gut.
    Gerade der Teil im Schwarzwald.


    Gespannt bin ich besonders auf die große Fahrt und wie es Jocob doch noch gelingt mitzufahren.
    Heimlich an Bord, sozusagen als blinder Passagier oder ob sein Vater doch noch zuläßt, daß er mit darf.


  • Vielen Dank Johanna für die tollen Bilder.


    Bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem ersten Leseabschnitt, aber bis jetzt finde ich es sehr gut.


    Viele Grüße :wave

  • So, heute konnte ich auch endlich mit dem Lesen zu beginnen.


    Ich habe mir ganz ehrlich noch nie so Gedanken gemacht wie die Floße ausgesehen haben, aber dies habe ich nun nachgeholt.
    Die Geschichte an sich gefällt mir bis jetzt sehr gut, das Kapitel in Amsterdam konnte ich noch nicht so greifen aber derRest ist wirklich gut erzählt und so bin ich auch gut vorangekommen.
    Nun werde ich mich mal an den nächsten Abschnitt machen und mal sehen ob ich ihn vielleicht sogar heute noch lesen werde.

  • :anbet Danke für die Bilder. Ich hatte mir ein Floß schon groß vorgestellt, aber irgendwie doch anders. Das Unternehmen war dann sicher nicht ganz ungefährlich, aber unser Held wird das schon schaffen.


    Ralf,
    da hast du dir ja wirklich Mühe gegeben mit der Recherche. War das Thema Floß schon immer dein Steckenpferd, oder wie bist du darauf gekommen?


    Schön finde ich auch die Erwähnung anderer historisch belegter Charaktere.

  • @ Büchersally: Ja, ich habe tatsächlich eine ziemliche Menge an ungewöhnlicher Fachliteratur aus verschiedenen Jahrhunderten gelesen, mehrere Museen besucht, mich auch vor Ort mit Experten unterhalten und und und... Ich finde die Leistung unserer Vorfahren mehr als bemerkenswert. Die Flößerei fasziniert mich, aber als Steckenpferd würde ich sie nicht bezeichnen. Ich begeistere mich immer für genau die Themen, an denen ich gerade arbeite. Und aktuell ist das schon wieder ein anderes...


    Eine ausgiebige Recherche gehört zu einem historischen Roman natürlich dazu. Da Jacob so an Astronomie interessiert ist, habe ich sogar die jeweiligen Sternkonstellationen mit einer Spezialsoftware ermittelt. Wenn also irgendwo im Buch steht, dass ein Halbmond aufgeht, dann ging unser Trabant tatsächlich zu dieser Zeit als Halbmond auf. Manchmal spielt einem da auch der Zufall in die Karten: An einem Tag der erst in einem späteren Abschnitt vorkommt, stehen die fünf hellsten Himmelskörper in einer Reihe, eine Konstellation, die es wohl nur sehr selten gibt, was ich dafür aber umso romantischer fand...


    Gleichzeitig ist aber auch eine ganze Menge erfunden. Ich hatte ja nicht vor, ein wissenschaftliches Sachbuch zu schreiben, sondern eine historische Abenteuergeschichte vor einem ungewöhnlichen Hintergrund.


    Auf das Flößen gekommen bin ich bei der Suche nach einem möglichst unverbrauchten historischen Stoff, der mit dem Schwarzwald zu tun haben sollte. Ich habe mir die Flöße auch zuerst viel kleiner vorgestellt, aber als ich mir über die Dimensionen klar wurde, erschloss sich ziemlich schnell, dass es in meinem Buch um das größte Floß seit Menschengedenken gehen sollte.

  • Zitat

    Original von Ralf Dorweiler
    ... An einem Tag der erst in einem späteren Abschnitt vorkommt, stehen die fünf hellsten Himmelskörper in einer Reihe, eine Konstellation, die es wohl nur sehr selten gibt, was ich dafür aber umso romantischer fand...


    Die fünf hellsten Himmelskörper, also Venus, Sirius und drei weitere, deren Namen ich jetzt nicht weiß?
    Letztes Jahr im Januar hatten wir fünf Planeten in einer Reihe. Das war auch schon sehr außergewöhnlich. Da vor vier Jahrhunderten noch nicht so viel über die Galaxien bekannt war wie heute, werden die Menschen sicher noch beeindruckter gewesen sein.

  • Johanna , vielen Dank für die Bilder.
    So groß hatte ich mir das Floß nicht vorgestellt. Dank der Bilder weiß ich jetzt um was es geht, ich hatte eine ganz andere Vorstellung.
    Das Buch liest sich sehr gut, mir ist nur Jacob mit 17 Jahren etwas zu jung.
    Aber abwarten was noch alles passiert.
    Hat es damals schon Topinambur Knollen gegeben?

  • Auch ich bin jetzt mit diesem ersten Abschnitt fertig.


    Der Start war schon heftig. Die mangelnde Hilfsbereitschaft hat mich doch sehr erschreckt.


    Jacob ist noch sehr jung mit seinen 17 Jahren. Ich verstehe zwar seinen Vater, es ist bestimmt zu seinem Schutz, dass Jacob nicht mit auf dieses Floß soll. Ich verstehe aber auch Jacob. Sogar für die schweren Arbeiten wird er hinzugezogen, aber wenn es spannend wird (in seinen Augen) soll er außen vor sein.


    Ich habe in diesem Abschnitt schon viel gelernt, dass es ein so großes Floß gibt, wusste ich nicht.


    Nun mache ich weiter.
    Viele Grüße :wave


  • Hallo Sabine Sorg,


    ja, Jacob ist auf der einen Seite mit 17 noch sehr jung, vor allem, wenn man es aus heutiger Sicht betrachtet. Tatsächlich hat er ja das Glück, der Sohn eines einflussreichen und wohlhabenden Mannes zu sein. Ich denke, dass zu der Zeit die überwältigende Mehrheit der 17-Jährigen im allgegenwärtigen Krieg, in Hunger und Not viel zu früh jegliche Kindheit und Jugend verloren haben. Warum sich Jacobs Vater so verhält, wird im zweiten Abschnitt thematisiert...


    Ich wünsche viel Spaß beim Weiterlesen!


    Beste Grüße, Ralf