'Dark Matter. Der Zeitenläufer' - Seiten 189 - 300

  • :anbet Danke, danke, danke - DAS ist das Buch, das ich hoffte, lesen zu können! Die Vorstellung von diesem Korridor ist gruselig - auch ohne den irren, blutbesudelten Jason, der drin herum irrt. Die verschiedenen Versionen fand ich spannend, obwohl ich mich schon gefragt habe, wie der Würfel überall stehen konnte. Eigentlich dürfte er doch nur in Welten existieren, in denen es jemanden gibt, der ihn an genau diesen Ort gebaut hat. Oder nehmen die beiden ihn einfach mit? Jedenfalls frag ich mich, was aus Amanda wird. Ich hoffe, sie findet einen passenden Ort für sich, vielleicht eine Welt, in der Jason noch Single ist?


    Nach dem Cliffhanger am Ende des Kapitels muss ich jetzt jedenfalls schnell weiter lesen - ich hoffe doch sehr, dass er noch nach Hause kommt!

  • Dieser Abschnitt hat sich ganz anders entwickelt, als ich vermutet hatte. Ich dachte, er käme einfach in seiner Zeit an und würde dann den anderen Jason versuchen aus dem Weg zu räumen.
    Aber der Weg ist das Ziel. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie der Autor uns die ganze Sach erklärt und wie Jason sich ganz langsam der richtigen Welt annähert. Da passiert ja so einiges. Das Amanda für immer weg sein soll, finde ich schade. Vielleicht taucht sie ja doch nochmal auf? :gruebel
    Die verschiedenen Leben von Daniela sind schon hart.


    Und die richtige Daniela merkt bereits, dass etwas nicht stimmt. Das ist gut, denn wenn der richtige Jason zu ihr kommt, wird sie ihm schnell glauben. Hoffe ich.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Das Kaffeehaus Teil 3 - Marie Lacrosse


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Uff, da passiert ja jetzt einiges. Ich habe den Abschnitt gestern im Bett gelesen und obwohl ich total müde war, konnte ich das Buch nicht weg legen.


    Sie steuern also den Würfel mit ihren Gedanken. Das scheint ja nicht so einfach zu sein, wenn man sieht, wo sie überall landen. Man muss seine Welt schon ganz genau kennen und sie richtig beschreiben und richtig fühlen um auch genau da anzukommen, wo man ankommen möchte. Dann hat der andere Jason sich ja sozusagen zufällig für unseren Jason entschieden. Er hätte auch jeden anderen treffen können.


    Dass Amanda weg ist, finde ich ganz schrecklich. Ich mochte sie und ich hätte an Jasons Stelle ein ganz schlechtes Gefühl gehabt, sie einfach dort zu lassen. Aber zurück in ihre Welt kann sie ja auch nicht mehr. Schwierig :gruebel


    Ich fand diese Szenarien, was alles hätte passieren können, wenn irgendeine Kleinigkeit anders ist als in unserer Welt, ganz ganz schlimm. Die Seuche, der Schneesturm... Gruselig!


    Zitat

    Original von hollyhollunder
    Dieser Abschnitt hat sich ganz anders entwickelt, als ich vermutet hatte. Ich dachte, er käme einfach in seiner Zeit an und würde dann den anderen Jason versuchen aus dem Weg zu räumen.


    Ich bin wirklich froh, dass es nicht so ist. Das wäre doch sehr vorhersehbar gewesen. Obwohl ich die einzelnen Welten erschreckend finde, finde ich das Buch gut, wie es ist.


    Zitat

    Original von hollyhollunder
    Und die richtige Daniela merkt bereits, dass etwas nicht stimmt. Das ist gut, denn wenn der richtige Jason zu ihr kommt, wird sie ihm schnell glauben. Hoffe ich.


    Ich kann mir vorstellen, dass man sowas nur schleichend merken würde. Aber die Dinge, die aufgezählt wurden, sind dann doch offensichtlich. Allerdings ist das glaube ich im Alltag nicht so einfach. An Danielas Stelle würde ich auch nicht fragen. Ich hätte viel zu sehr Angst vor der Antwort. Wobei der falsche Jason wohl auch gar keine richtige Antwort eben würde, glaube ich.

  • Warum heißt der Untertitel des Romans eigentlich Zeitenläufer? Mal wieder so ein Ding des Verlags, das potentielle Leser anlocken soll, aber nichts mit dem Roman zu tun hat?


    Viele Türen, viele Möglichkeiten ... da das Multiversum unendlich ist, ist es gar nicht so einfach, die richtige Welt zu finden, schließlich ergibt sich aber ein Ansatz, der vielversprechend ist: Man muss sich die Welt wünschen. Ich hatte mich schon ein bisschen geärgert: Kaum sprechen sie darüber, dass es eine Welt gibt, in der ihnen die Flucht nicht gelungen ist, schon landen sie in dieser ... Mit dem Schnee war es ähnlich, aber dann kam ja schon die Erklärung.


    Leider benehmen sie sich jetzt auch manchmal etwas dumm, Amanda rennt in die Schneewelt hinaus, Jason will die verseuchte Welt nicht verlassen. Gerade von Jason, der immerhin Wissenschaftler ist, hätte ich ein bisschen mehr Distanz erwartet, andererseits ist er natürlich emotional ganz anders eingebunden. Was mir ein bisschen fehlte, ist Amandas Leben, immerhin müsste es auch von ihr Alter Egos in den verschiedenen Welten geben, Jason erzählt zwar, aber dass Amanda da nicht wenigstens mal spinksen will ... Jason driftet immer mehr in den Wahnsinn, Amanda verlässt ihn schließlich, sie kann es nicht mehr mit ansehen ... Für mich war dieser Abschnitt nicht so spannend wie die anderen. Nun, die Reise ist jetzt sicher zu Ende und Jason in seiner Heimatwelt.


    Daniela erkennt viele Veränderungen an Jason, doch sie thematisiert sie nicht. Muss schon merkwürdig sein, wenn der Ehepartner sich plötzlich so verändert ...


    Die futuristisch wirkende Welt fand ich übrigens sehr interessant. Kennt jemand von euch die Serie "Sliders"?

  • Zitat

    Original von Booklooker


    Dass Amanda weg ist, finde ich ganz schrecklich. Ich mochte sie und ich hätte an Jasons Stelle ein ganz schlechtes Gefühl gehabt, sie einfach dort zu lassen. Aber zurück in ihre Welt kann sie ja auch nicht mehr. Schwierig :gruebel


    Nun, sie hat ja die Hälfte der Seren mitgenommen, man kann also davon ausgehen, dass sie bereits in einer anderen Welt ist. Der Würfel bleibt ja trotzdem in der Welt (wie wir im Institut gesehen haben, der ist ja nicht mit den Probanden verschwunden), er vermehrfacht sich (wie auch immer).

  • Zitat

    Original von PMelittaM


    Daniela erkennt viele Veränderungen an Jason, doch sie thematisiert sie nicht. Muss schon merkwürdig sein, wenn der Ehepartner sich plötzlich so verändert ...


    Ich denke, das das öfter passiert, als man denkt. Nur der Grund ist meist ein anderer. ;-) :grin Deshalb fragt sie auch nicht nach.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Das Kaffeehaus Teil 3 - Marie Lacrosse


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zitat

    Original von PMelittaM


    Nun, sie hat ja die Hälfte der Seren mitgenommen, man kann also davon ausgehen, dass sie bereits in einer anderen Welt ist. Der Würfel bleibt ja trotzdem in der Welt (wie wir im Institut gesehen haben, der ist ja nicht mit den Probanden verschwunden), er vermehrfacht sich (wie auch immer).


    Das mit den Seren hatte ich überlesen.

  • Zitat

    Original von PMelittaM
    Leider benehmen sie sich jetzt auch manchmal etwas dumm, Amanda rennt in die Schneewelt hinaus, Jason will die verseuchte Welt nicht verlassen. Gerade von Jason, der immerhin Wissenschaftler ist, hätte ich ein bisschen mehr Distanz erwartet, andererseits ist er natürlich emotional ganz anders eingebunden. Was mir ein bisschen fehlte, ist Amandas Leben, immerhin müsste es auch von ihr Alter Egos in den verschiedenen Welten geben, Jason erzählt zwar, aber dass Amanda da nicht wenigstens mal spinksen will ... Jason driftet immer mehr in den Wahnsinn, Amanda verlässt ihn schließlich, sie kann es nicht mehr mit ansehen ... Für mich war dieser Abschnitt nicht so spannend wie die anderen. Nun, die Reise ist jetzt sicher zu Ende und Jason in seiner Heimatwelt.


    Mir ging es ähnlich. Für mich, die ich nur sporadisch SciFi lese, wurde das irgendwann zu strange. Die "Multiversen" mit den multiplen Figuren fand ich zwar faszinierend, aber so richtig konnte und mochte ich nicht mehr folgen.
    Für mich persölich wäre es interessanter gewesen, wenn es mehr in die Tiefe gegangen wäre als in diese wirbelnden, verstörenden Welten und Zustände.
    Aber mir ist schon klar, dass gerade diese das Besondere ausmachen und die Fans des Genres faszinieren.


    Zitat

    Daniela erkennt viele Veränderungen an Jason, doch sie thematisiert sie nicht. Muss schon merkwürdig sein, wenn der Ehepartner sich plötzlich so verändert ...


    Das stelle ich mir beängstigend vor, gerade weil die Veränderungen so subtil sind.


    Zitat

    Kennt jemand von euch die Serie "Sliders"?


    Nie gehört.


    Spätestens in diesem Abschnitt hab ich aufgehört die Geschehnisse und Handlungsweisen der Protagonisten zu hinterfragen und verstehen zu wollen, aber nach wie vor mit Spannung weitergelesen.

  • Also diesen Abschnitt fand ich mit am besten. Die Idee, dass sie selbst die Steuerelemente sind und wie sie versuchen, sich langsam der Welt anzunähern, die Jason sucht, das hat richtig Sinn gemacht und war trotzdem ein Gedanke, auf den ich nicht selbst gekommen wäre.


    Als der "Verstörte" im Gang aufgetaucht ist, war mein erster Gedanke, dass es einer der ehemaligen Testpersonen war und ob Jason die nun alle noch aus dem Gang retten muss.


    Ich hoffe, wir erfahren noch, wo Amanda landet.

  • In diesem Abschnitt lichten sich dann so ziemlich alle Geheimnisse.


    S. 197: „Nein, der Würfel bringt uns nur in alternative Realitäten, die zeitlich und räumlich parallel ablaufen.“
    Das berührt ein Problem, das mich schon die ganze Zeit umtreibt. Zeitlich und räumlich parallel. Das heißt, alles existiert zur gleichen Zeit am gleichen Ort?! Aber wie soll das gehen, ich habe mal gelernt „wo ein Körper ist, kann kein anderer sein“. Aber vermutlich denke ich viel zu real für einen Science Fiction Roman.


    „Zeitlich und räumlich parallel.“ Seltsam fand ich, daß der Würfel anscheinend seine Position gewechselt hat - S. 231 kommen sie hoch auf einem Hügel aus dem Würfel heraus.


    S. 206, wo es hieß (...) In der wir existieren oder irgendwann existiert haben.
    Da mußte ich an Paul Davies’ Buch „So baut man eine Zeitmaschine“ denken und seine Argumente - auch wenn ich sie nach so langer Zeit nicht mehr wiedergeben kann -, daß Reisen in die Vergangenheit nur in begrenztem Umfang möglich wären, denken. Aber hier geht es ja nicht um Zeitreisen.


    Interessant der Gedanke, daß die Welten, in die Jason und Amanda kommen, mehr oder weniger von ihnen selbst erzeugt werden. (Vgl. S. 219)


    Langsam nähert sich Jason der Grundfrage, die in dem Roman aufgeworfen wird: wodurch wird ein Mensch, ein „Ich“, definiert? Was macht einen Menschen letztlich aus? (Vgl. S. 267f)


    Interessant auch die Überlegung Jasons, wodurch die Welt, in die er kommt, definiert wird. Das erinnert an die Zeitreise des Si Morley in Jack Finneys „Von Zeit zu Zeit“. Ob Blake Crouch das zur Vorbereitung auf seinen Roman gelesen hat?


    Es ist teilweise schon heftig, was Jason und Amanda erleben (müssen). Und doch wird es im Wesentlichen anscheinend von ihren Gedanken, ihren Vorstellungen und Erwartungen bestimmt. Schließlich zieht Amanda die Konsequenz und verläßt Jason. Schade, daß wir wohl nie erfahren werden, wo sie letztlich landet.


    Am Ende des Abschnitts vermute ich, daß Jason in „seiner“ Welt angekommen ist. Oder jedenfalls in derjenigen, in welcher er bleiben muß. Denn Ampullen hat er keine mehr. Ich frage mich nur, wie er das mit seinem „Doppelgänger“ regeln will. Der kann ja nicht einfach so verschwinden bzw. wird es nicht tun. Showdown?

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Ich fand den Vergleich mit dem Teich gut.


    Als Fisch sieht man nicht, dass noch mehrere Teiche um einen herum sind, erst wenn man daraus hinausspringt und in den nächsten eintaucht.


    Natürlich beantwortet das jetzt nicht ganz die Frage.


    Ich denke auch, dass das räumlich bedeutet, dass es an den gleichen Orten spielen kann und das gleichzeitig ohne dass das zu Komplikationen führt. Denn eigentlich wissen die verschiedenen Realitäten ja gar nichts voneinander.

  • Zitat

    Original von Tilia Salix
    Ich habe das räumlich so verstanden, dass sie immer am gleichen Ort zur gleichen Zeit heraus kommen, nur eben in den unterschiedlichen Welten. Es hätte ja auch sein können, dass sie sich nach Verlassen des Würfels 200 n. Chr. in der Mongolei wieder finden.


    Auf verschiedenen "Erden" (also Planeten)? Ich dachte, es ist jeweils ein anderes Zeitkontinuum, aber immer am selben Ort, wo sie herauskommen.


    200 n. Chr. würde nicht funktionieren, da es ja keine Zeitmaschine ist.



    Zitat

    Original von Serendipity8
    Denn eigentlich wissen die verschiedenen Realitäten ja gar nichts voneinander.


    Ja, aber Berg bleibt eben Berg - und Tal bleibt Tal.



    Wobei ich in einem (Sach-)Buch mal die Frage gestellt fand, ob das Weltall überhaupt existieren würde, wenn niemand da wäre, es zu beobachten.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Jetzt wissen die beiden zumindestens theoretisch wie der Würfel zu steuern ist. Das Amanda alleine weiter mit dem Würfel eine passende Welt sucht hätte ich nicht gedacht, mal sehen ob wir noch was von ihr hören.


    Die Welt im Würfel ist schon recht surreal und auch die Welten die die beiden bisher gefunden haben, machen einem mehr Angst als Hoffnung, hoffentlich findet Jason seine Familie wieder.

    Das Buch ist wie eine Rose, beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz.


    (Sprichwort aus Persien)


    LG büchervamp :flowers


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  • Der Abschnitt war richtig, richtig gelungen und endet fieserweise an einer ganz gemeinen Stelle.


    Ich bin gerade zu durch die Seiten geflogen, es war alles vorhanden was man braucht.
    * Liebe - war der Anruf von Jason nicht extrem romantisch? Ich hatte fast Tränen in den Augen und habe mir fest vorgenommen alle meine Lieben heute mal so richtig fest zu drücken und ihnen zu sagen, was sie mir bedeuten.. Es erinnert mich an einen Abend, an dem ich fix und fertig war und nicht schlafen konnte. Damals hab ich mich auch mit Multiversen beschäftigt und mich in eine ganz blöde Idee verrannt, die das Buch quasi wiederspiegelt, nur das wir keine Erinnerungen an unsere anderen "Ichs" haben.


    *Action / Verfolgungsjagd - wobei ich diese nicht gerne lese. War aber sehr passend und was wäre ein Buch ohne ein bisschen Action ;)


    * Melancholie - Ach, Amanda.. Irgendwie tut sie mir schon leid, auch wenn sie recht hat. Jason jagt eventuell einer Welt hinterher, die es nicht gibt.
    Aber was macht sie? Sie geht ihren Weg alleine und hinterlässt nur einen Abschiedsbrief. Ich finde das sehr egoistisch von ihr, die beiden werden wohl nie wieder etwas miteinander zu tun haben.


    Jason hat nun also seine letzte Ampulle aufgebraucht und muss dort bleiben, wo er zuletzt gelandet ist - ich bin sehr gespannt wo das sein wird und hoffe, dass alles ein gutes Ende nimmt.
    Garantiert trifft er auf Jason2, alles andere hätte keinen Sinn.
    Ich wünsche mir so sehr ein Happy End für Jason und seine Familie..

    Wenn du den roten Faden verloren hast, halte nach einem anderem ausschau, vielleicht ist deiner BUNT
    (Das Leben ist (k)ein Ponyhof - Britta Sabbag)

  • Die Story rast weiter, aber so ganz konnte mich der Abschnitt nicht begeistern. Mir geht es da wie Lumos. Ich hätte lieber ein paar Welten tiefer kennengelernt, anstatt 20 einfach so nebenher.


    Die Idee der Mulitversen gefällt mir immer noch sehr gut, auch wenn die Geschichte in diesem Abschnitt in eine hollywoodartige Aneinanderreihung von Ereignissen abdriftet. Als Film wären diese schnellen Wechsel wie im Zeitraffer geschehen, unterlegt mit hektischer Musik.


    Die psychische Belastung muss unvorstellbar sein. Man sieht z.B. seine eigene Frau sterben und weiß doch, dass es nicht DIE eigene Frau ist. Dennoch kann man sich emotional davon nicht lösen. Das finde ich heftig.

  • Zitat

    Original von logan-lady
    Als Film wären diese schnellen Wechsel wie im Zeitraffer geschehen, unterlegt mit hektischer Musik.


    :lache:write Kann ich mir so sehr gut vorstellen.
    Ein Grund mehr, warum mir eine Verfilmung wahrscheinlich nicht so gut gefallen würde wie das Buch.


    Zitat

    Die psychische Belastung muss unvorstellbar sein. Man sieht z.B. seine eigene Frau sterben und weiß doch, dass es nicht DIE eigene Frau ist. Dennoch kann man sich emotional davon nicht lösen. Das finde ich heftig.


    Das ist wahr.
    Deshalb bin ich emotional sehr auf Distanz geblieben zu Figuren und Geschehnissen. Ich hätte es kaum ausgehalten, tiefer einzutauchen und mich intensiv damit zu beschäftigen.