'Die linke Hand der Dunkelheit' - Kapitel 01 - 04

  • Die Gedanken sind jedenfalls noch sehr aktuell.


    Gerade weil diese Gesellschaft so völlig anders ist, wundere ich mich über Ais für mich nicht ganz nachvollziehbare Gedanken, da er ja vollständig in dieser anderen Gesellschaft lebt. Wäre er mit Menschen seiner Art dort, hätte ich mehr Verständnis, weil es dann schwieriger ist, sich ganz auf die andere Lebensweise einzulassen.

    Für mich ist es ein wenig wie der Vergleich zwischen dem Urlaub in einem fremden Land mit Freunden und einem Daueraufenthalt mit Arbeitsplatz. Da ist man nach einem Jahr in der fremden Umgebung fast mehr zuhause als im Heimatland. Jedenfalls wenn man die Sprache spricht.

  • Ich muss mich ein wenig einfinden. Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen.

    In dieser fremden Welt finde ich mich noch nicht wirklich zurecht.

    Ich auch nicht. Deswegen muss ich meine Gedanken mal etwas sortieren - ich hoffe ihr verzeiht, wenn ich doch mal eine verpönnte Zusammenfassung schreibe:


    Erstes Kapitel: Wir lernen den Ich-Erzähler kennen, der als eine Art Botschafter auf dem fremden Planeten Gethen lebt. Nach einem langweiligen Festzug wird er in höfische Intrigen hineingezogen, bei denen er seinen bisherigen Unterstüzer verliert und zudem den deutlichen - von ihm aber nicht verstandenen - Rat bekommt, die Stadt und das Land zu verlassen.


    Zweites Kapitel: Als Einschub eine überlieferte Geschichte zweier Brüder, die sich lieben, aber aufgrund der Rechtslage trennen müssen. Daraufhin bringt der eine sich um, der andere verflucht seine Sippe und macht sich auf, um ebenfalls zu sterben. Doch in einer Nahtoderfahrung weist er seinen Geliebten zurück, überlebt und lebt an einem anderen Ort weiter, bis er lange Zeit später den Fluch zurücknimmt und ebenfalls stirbt.


    Drittes Kapitel: Der Ich-Erzähler hat eine Audienz beim König, die einiges (aber noch viel zu wenig) davon verrät, wie er und das ganze Volk ticken. Der Plan des Ich-Erzählers mislingt, worauf er beschließt, zu den "Festungen der Weissager" zu reisen.


    Viertes Kapitel: Nochmal eine Geschichte, diesmal von eben diesen Weissagern, die sich sehr mehrdeutig ausdrücken, was für einen Fragenden und dessen Geliebten übel ausgeht. Fazit: Überlege dir gut, was du wirklich wissen willst!


    ___________________________________


    So wirklich schlau werde ich aus dem Buch noch nicht. Mir fehlen sehr viele Hintergrundinformationen über die Karhider, um sie wirklich einordnen zu können. Genly Ai erzählt wirklich aus seiner Sicht und richtet sich eigentlich an Leser, die zumindest etwas mit dem Leben auf Genthen vertraut sind. Ich als Erdling lang vor der Besiedelung des Weltalls und zudem jungfräulicher Le Guin-Leser bin das nicht, und so fehlen mir viele Infos zum alltäglichen Leben, zur Gesellschaftsstruktur, zum Aufbau des Staates ...Grundsätzlich finde ich den fremden Erzählstil aber gut, denn gerade diese Fremdartigkeit gibt mir das Gefühl, wirklich wo ganz anders gelandet zu sein. Dazu gehören auch die ganzen - natürlich nicht erklärten - Wörter, unter denen ich mir nur schwer was vorstellen kann. Machen eine ganz eigene Atmosphäre, lassen mich beim Lesen aber immer wieder stolpern.


    Was ich bisher rauslese und reininterpretiere: die Karhider leben sehr untechnologisiert - aber nicht weil sie es nicht können, sondern mehr weil sie es nicht wollen. Sie leben in einer Art Sippe, die aber nicht blutsverwandt sein muss und werden sehr streng von einem König regiert. Der Eindruck entsteht, als sei es eine Art Mittelalter im Weltraum, aber ich habe den leisen Verdacht, dass wir da die Karhider unterschätzen.


    Wie interessant! Mir gefallen die eingeschobenen Geschichten weniger gut. Sie lassen die Bevölkerung von Winter ziemlich naiv und dumm erscheinen.

    Dumm und naiv würde ich nicht sagen. Einfach komplett anders, mit ganz anderen Vorstellungen vom Leben und einen ganz anderen Wertesystem.


    Genly Ai will den König bewegen, sich der "Ökomene" anzuschließen. Warum war für mich erstmal zweitranging, aber ihr habt euch da ja schon einige Gedanken dazu gemacht, die ich sehr interessant finde. Mich würde mehr interessieren, was Genly Ai dazu bringt, sich alleine auf so eine gefährliche Mission mit unbekannter Dauer und Ausgang zu begeben.


    Was mich irritiert: das für Genly Ai alle Menschen auf Gethen erstmal Männer sind. Und er dann das weibliche sucht. Leider sehe ich jetzt durch seine Augen auch alle als Männer, wobei ich das eigentlich gar nicht will!


    Auf alle Fälle bin ich mittlerweile mitten drin in der Geschichte und jetzt sehr gespannt, was es mit diesen Weissagern und den "Festungen" (klingt ja sehr mitlitärisch) auf sich hat. Ich hoffe, wir erfahren dann über das gesamte Volk etwas mehr!

    "Wir brauchen alle immer mal wieder Beschäftigungen, die uns eine Pause von uns selbst gönnen." Tracy Chevalier, Violet, Atlantik Verlag 2020

  • Was mich irritiert: das für Genly Ai alle Menschen auf Gethen erstmal Männer sind. Und er dann das weibliche sucht. Leider sehe ich jetzt durch seine Augen auch alle als Männer, wobei ich das eigentlich gar nicht will!

    Das finde ich auch sehr irritierend, aber wenn alle erstmal Frauen wären, wäre wohl genauso irritierend ...

  • Deine Interpretation gefällt mir sehr gut und lässt mich beschämt den Kopf einziehen, dass ich grundsätzlich niedere Beweggründe unterstelle. Wahrscheinlich überfällt mich schon der Alterszynismus, demnach einzig Geld und Macht Motor der Menschen sind.

    Oder ich habe einfach Unrecht;)

    Ich will das Gute glauben, vielleicht liegt es daran.

    Unendliche Weiten, Forscher und Wissensdurst und so...

  • Das finde ich auch sehr irritierend, aber wenn alle erstmal Frauen wären, wäre wohl genauso irritierend ...

    Ich denke, dass dieser eher männliche Eindruck aus dem Fehlen der sekundären,für uns typisch weiblichen äußeren Geschlechtsmerkmalen resultiert. Vielleicht erscheinen ihm deshalb alle erstmal als Mann.:gruebel

  • Und es ist ja auch aus der Sicht eines Mannes geschrieben. Das hat sicherlich auch einen Einfluss, da wir mit Ai ja immer einen Mann vor Augen haben.

    stimmt, das hat sicher auch einen großen Einfluss, welchem Geschlecht der Erzähler angehört.

    Zudem ist mir eingefallen, dass Ai natürlich so reagieren muss, wie er eben reagiert, um uns, den Leserinnen die fremde Welt überhaupt zugänglich zu machen.


    Es ist ein wirklich spannendes Thema, das da behandelt wird. Gerade die Frage der Pronomen (notfalls finde ich die Stelle wieder) zeigt ja deutlicher als Namen, welches Geschlecht wir jemandem zuordnen.


    Und an alle, die sich nicht zurechtfinden: einfach weiterlesen. Vieles wird noch klar. Es lohnt sich.

  • Ich bin jetzt auch fertig mit dem Abschnitt. Ich mag das Buch, aber ich genieße es und lese für meine Verhältnisse ziemlich langsam.

    Interessant finde ich mehrere Dinge:
    Le Guin beginnt das Buch mit der Erklärung von Genly Ai, dass dies ein Bericht in Form einer Geschichte ist und genau das rufe ich mir beim Lesen immer wieder in Erinnerung.
    Man kann hier nur seine persönliche Perspektive auf Winter und dessen Bewohner lesen, seine Beurteilungen und seine manchmal ganz, ganz leicht herauszulesende abfällige Meinung über diese besonderen Bewohner und ihre ganz eigene Art. Er hält die Menschen und sich selbst schon für fortschrittlicher. Er selbst ist ein Mann und denkt deshalb in den anerzogenen Kategorien. Er bezeichnet die Gethenianer als grundsätzlich männlich, sucht aber immer auch in ihnen das Weibliche. Er kann sich scheinbar überhaupt nicht vorstellen, nicht in solchen Kategorien zu denken. Wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe, sind die Bewohner weder männlich noch weiblich, erleben aber eine Paarungszeit, in der sie entweder Kinder zeugen oder gebären.
    Ich finde unglaublich interessant und spannend, dass Le Guin dies in einem Roman thematisiert und zu welcher Zeit. Allein deshalb bin ich sehr, sehr gespannt, was man im weiteren Verlauf der Geschichte noch darüber erfährt.


    Die beiden Sagen haben mir auch gefallen. Interessant finde ich, dass in beiden die emotionale Bindung, also die psychische Form der Liebe, die Beiteiligten ins Unglück stürzt.


    Was mir hier wieder besonders gut gefällt, ist der klare, unaufgeregte Schreibstil von Ursula K. Le Guin. Das mochte ich bei "Freie Geister" und auch beim "Erdsee-Zyklus" schon sehr.

  • Besonders eindringlich fand ich die folgenden Worte des Königs:


    "Ich fürchte Lügner, ich fürchte Schwindler, und am meisten fürchte ich die bittere Wahrheit. Und darum regiere ich mein Land gut. Denn einzig die Furcht regiert die Menschen. Sonst nichts."


    Daraus kann man sehr gut ersehen, wie schwierig die Verhältnisse auf diesem Planeten sind bzw. in diesem Land. Progressiv- positiv kann man den Führungsstil wirklich nicht bezeichnen.

    Das Zitat ist auch wieder so erschreckend aktuell.
    Und sie passt auch zu den Aussagen in den beiden eingeschobenen Sagen. Denn auch deren Botschaft ist eine Warnung vor emotionalen Bindungen.

  • Was mich irritiert: das für Genly Ai alle Menschen auf Gethen erstmal Männer sind. Und er dann das weibliche sucht. Leider sehe ich jetzt durch seine Augen auch alle als Männer, wobei ich das eigentlich gar nicht will!


    Das geht mir komischerweise überhaupt nicht so. Ich stelle mir androgyne Menschen vor und finde Ais Unvermögen das auch zu sehen, eher amüsant.
    Ich bin allerdings sehr gespannt darauf, ob es zu äußerlichen Veränderungen in der sog. Kemmer kommt.

  • Ich habe in der letzten Stunde versucht, ins Buch reinzukommen.

    Der einleitende Essay war ja recht nett, aber ich fragte mich dauernd: warum erzählt sie mir das? Diese halbwissenschaftliche Abhandlung erscheint mir recht sinnfrei.


    Das erste Kapitel empfand ich als extrem zäh und eigentlich ziemlich weitschweifig. Ich musste mir immer wieder sagen, dass der Roman aus einer Zeit stammt, als man meinte, alles Fremde müsse auch wirre, unaussprechliche oder zumindest umständliche Namen haben.

    Leider gibts in meinem Exemplar kein Glossar, im Anhang wird bloß der Kalender erklärt. Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir auch nicht.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Die Erklärung von Kalender und Uhrzeit war sicherlich für die Autorin wichtig, da sie die gesamte Welt entwickeln wollte. Die meisten unbekannten Punkte werden im Laufe des Romas erklärt oder erschließen sich nach und nach alleine. Das finde ich aber eine schöne Art und Weise, es ist eine fremde Welt, da darf mir ruhig einiges komisch oder fremd vorkommen. Ein Glossar nervt mich meistens, so dass ich es eh kaum benutze.


    Der weitschweifige, ruhige Erzählstil ist LeGuins Schreibweise, daran wird sich nichts ändern.

  • Die beiden eingeschobenen Erzählungen fand ich hochinteressant, die erste geradezu mystisch, die zweite kryptisch.


    Das Kapitel mit dem König habe ich auch mit Interesse gelesen und mich gefragt, warum Ai (bzw die Autorin) den König schon in der Kapitelüberschrift als "wahnsinnig" brandmarkt. Für mich ist das Manipulation der Leserschaft.


    Mir ist Ai viel suspekter. Warum will er unbedingt diese in sich geschlossene Gesellschaft assimilieren? Mir drängen sich gedanklich die unsäglichen Machenschaften der Europäer auf, die unter dem Vorwand des Helfenwollens die meisten Länder Afrikas "missionierten", in die Abhängigkeit zwangen und ausbeuteten. Ich frage mich schon, was die Gethenianer haben, das die Föderation... äh... die Ökumene unbedingt haben will.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Ja. Stimmt. Den König als verrückt zu kennzeichnen, ist ein eindringlicher Marker. Im Gespräch mit Ai erschien er mir allerdings nicht verrückt. Vielleicht etwas beschränkt und exaltiert.

  • Ich bin durch mit den ersten vier Kapitel und muss sagen, dass es sich bisher zwar sehr interessant liest, mein brennendes Interesse aber noch nicht geweckt wurde. Die abwechselnden Kapitel der Handlung und dem alten Sagenmaterial tragen bis jetzt noch nicht dazu bei, dass sich mir der Sinn der Geschichte erschließt, aber gut Ding will Weile haben. Ich bin ein geduldiger Leser, solange ich mich nicht langweile.


    Der Fremde aus der Ökumene erscheint mir aufgrund seines geringen Ausmaßes sich in andere Personen versetzen zu können, nicht sehr geeignet, um andere Welten dazu zu bewegen, sich der Ökumene anzuschließen. Überhaupt weiß man bisher zu wenig über dieses Sternenbündnis, um beurteilen zu können, ob sich die aktuelle Welt gerade klug verhält oder nicht, was mir bisher ziemlich egal ist, weil ich noch keine Verbindung zu irgendeiner Partei geknüpft habe. Alles ist offen.


    Die Praxis einen Vertreter zu entsenden, damit dieser keine Furcht in der jeweils neuen Welt hervorruft und deren Wunsch sich gegen Invasoren zu verteidigen, finde ich sehr geduldig. Das angesprochene unterschiedliche Vergehen der Zeit kenne ich aus einer anderen SF-Welt von Orson Scott Card. Dort ist man auch Wochen im Weltraum unterwegs und in dieser Zeit vergehen auf den Planeten jeweils Jahre. Wenn man also viel herumreist, dann kann man locker ein paar tausend Jahre leben.

    Mithilfe von sogenannten Verstärkerprogrammen, kommen jedoch im weltallüberspannenden Computernetzwerk, vergleichbar mit einem galaktischen Internet, abgeschickte Nachrichten sehr schnell an.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Ich habe etwas länger gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, was aber auch daran lag, dass ich die letzte Tage nicht wirklich viel lesen konnte. Der erste Abschnitt ist aber nun geschafft und ich habe Feuer gefangen :)

    Die Märchen-Kapitel gefallen mir auch ausgesprochen gut. Sie erinnern mich ein wenig an die Märchen der Gebrüder Grimm, vor allem an jene, die etwas düsterer ausfallen. Und sie erschaffen das, was mir bei den beiden anderen Kapiteln etwas zu kurz kam: Atmosphäre. Allerdings gefällt es mir nicht, dass alle handelnden Personen hier immer als Männer bezeichnet werden. Vor allem in der ersten Geschichte hätte auch von Geschwistern gesprochen werden können, ohne dass der Sinn verloren gegangen wäre.

    Mit Genly Ai werde ich aus ähnlichen Gründen auch noch nicht ganz warm. Muss man wirklich in jedem immer das vermeintlich männliche/weibliche suchen? Ich denke, hier merkt man dem Buch einfach das Alter an. 1969 waren Geschlechterrollen enger definiert und von daher vermutlich auch präsenter in der Wahrnehmung.

    Ja. Stimmt. Den König als verrückt zu kennzeichnen, ist ein eindringlicher Marker. Im Gespräch mit Ai erschien er mir allerdings nicht verrückt. Vielleicht etwas beschränkt und exaltiert.

    Na mir kam er schon verrückt vor, vor allem durch sein sprunghaftes Gebaren. Erst lamentiert er, wie sehr im Estravens Verrat getroffen hat, weil er ihm dich so vertraut hatte, und zwei Sätze weiter brüstet er sich damit, ihm niemals vertraut zu haben und rät Genly dazu, ebenfalls niemanden zu vertrauen.


    Interessant finde ich, dass es doch einige Eulen gibt, die der Ökumene die hehren Motive nicht abnehmen. Vielleicht bin ich zu sehr von Star Trek geprägt, aber mir kam der Ansatz Handel und Wissen eigentlich sehr glaubwürdig rüber.

  • Interessant finde ich, dass es doch einige Eulen gibt, die der Ökumene die hehren Motive nicht abnehmen. Vielleicht bin ich zu sehr von Star Trek geprägt, aber mir kam der Ansatz Handel und Wissen eigentlich sehr glaubwürdig rüber.

    Geht mir genau so. :grin

    Ich glaube da fest an den reinen Forschergeist und die reinen Motive, den Drang zu lernen und seinen Horizont zu erweitern und das im wahren Sinne des Wortes und an die Neugier auf das Fremde. Ein starker Antrieb.

    Die Praxis einen Vertreter zu entsenden, damit dieser keine Furcht in der jeweils neuen Welt hervorruft und deren Wunsch sich gegen Invasoren zu verteidigen, finde ich sehr geduldig.

    Geduld hatten sie, hat man den Eindruck, und vor allem Zeit. Da vergehen schnell schon mal Jahre der Annäherung. Hier ist auch davon die Rede, dass Ai nicht der Erste ist, sondern Andere von ihm schon den Weg bereitet haben.

    Mir ist Ai viel suspekter. Warum will er unbedingt diese in sich geschlossene Gesellschaft assimilieren?

    Auf die Idee, dass er das wollen könnte, bin ich gar nicht gekommen. Ich billige ihm reine Motive zu, ohne Hintergedanken. Ich glaube wirklich, dass er lernen will, kennenlernen, verstehen.