'Die Pranken des Löwen' - Seiten 001 - 119

  • Ich hab jetzt zumindest mal angefangen und hab mich noch nicht wirklich zurecht gefunden, ist nicht ganz leicht zu lesen.


    Matilda ist ein tolles Mädchen, nicht leicht für ein 8 jähriges Mädchen so erwachsen sein zu müssen.


    Auch Henry und der zukünftige Ehemann Heinrich finde ich sehr sympathisch. Ganz besonders möchte ich von Anfang an Robert, er hat eine unglaublich tolle Art, auch wie er mit Matilda umgeht. Süss ist das


    Mal schauen wie ich mich morgen zurechtfinde, wenn ich weiterlese:wave

  • So, habe gestern den ersten Abschnitt beendet und mir gefällt es schon mal sehr gut! Ich muss mich noch ein wenig durchwuseln, was die ganzen Namen und Zusammenhänge angeht, aber da wird schon gehen.

    Puh, wieso man damals schon Kinder verheiratet hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben!! Was will ein Mann von fast Ende 20 mit einer 8-jährigen?? Ich weiß, da hängt eine Menge mehr dahinter, aber trotzdem finde ich das schrecklich!!

  • Mir ist Robert total sympathisch!! Ein mutiger und tapferer Mann, der für Gerechtigkeit steht!!


    Interessant fand ich die Alpenüberquerung und das der Weg über den Sankt Bernhard der leichtere Weg sein soll. Ich war mal auf dem Sankt Bernhard und wenn das schon der einfachere Weg gewesen sein soll, möchte ich die anderen Strecken erst gar nicht sehen!!=OUnd das zu einer Zeit, wo man ja noch nicht so alpin ausgerüstet war, wie heute.

  • So, habe gestern den ersten Abschnitt beendet und mir gefällt es schon mal sehr gut! Ich muss mich noch ein wenig durchwuseln, was die ganzen Namen und Zusammenhänge angeht, aber da wird schon gehen.

    Puh, wieso man damals schon Kinder verheiratet hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben!! Was will ein Mann von fast Ende 20 mit einer 8-jährigen?? Ich weiß, da hängt eine Menge mehr dahinter, aber trotzdem finde ich das schrecklich!!

    Ich hatte an einigen Stellen leichte Probleme, den politischen Ränken zu folgen. Das ging Robert aber auch so. :lache Ich bin da nicht alleine. Die Namen und Zusammenhänge sind schon sehr komplex. Ich filtere da ja unbewusst immer das Wichtigste "für mich" heraus und lasse den Rest im Hirn hintenüber fallen. ;)

    Ich denke bei so jungen Bräuten immer, was macht denn der Mann die vielen Jahre, bis seine Frau ihren "ehelichen Pflichten" nachkommen kann. Und was empfindet das Mädel bei all dem?

  • Ich habe heute Abend begonnen - bin aber noch mitten im ersten Abschnitt und habe daher noch nicht Eure Beiträge gelesen.

    Aber - ich war im Prinzip mit der ersten Seite mitten im Geschehen.

    So lieb ich das ja.


    Eine Frage habe ich aber bereits - Warum heißt Henry I Henry I und nicht nur Henry?
    Damals wußte man ja noch nicht, daß es mal mehr werden würden (erst Recht nix von Henry dem VIII, dem furchtbaren :grin)

    Das ist mir irgendwo anders schon mal aufgefallen, da war es zwar nicht Henry I , aber Edward I, beim dem man auch noch nicht wußte, daß es noch ein paar mehr geben würde.


    Manchmal beschäftigen mich halt solche Lapalien :grin

  • Von der Sache her hast du völlig Recht. Andererseits ist er als Henry I. in die Geschichte eingegangen und ich wollte die Frage vermeiden: Welcher Henry ist denn das nun?
    Wie man's macht ... :)

    There must be a beginning of any great matter, but the continuing unto the end until it be thoroughly finished yields the true glory. (Francis Drake)

  • Ein toller erster Abschnitt! Ich mag den Schreibstil einfach sehr - sofort bin ich mitten in die Geschichte abgetaucht und die unheilvollen Sätzen am Ende eines Kapitels "aber da wusste sie noch nicht, dass es eine Katastrophe geben wird..." - das lässt auf eine spannende Handlung hoffen! Aber auch die Erzähltempos mag ich, von schnell gerafft bis hin zu ausführlich beschrieben, wird die Geschichte erzählt, so dass ich nicht das Gefühl habe, etwas Wichtiges zu verpassen, aber nur wirklich wichtige Dinge detailliert zu lesen bekommen. :)


    Robert ist natürlich ein Held, aber wohl auch noch ein wenig grün hinter den Ohren, wenn er die Mahnungen von de Clare so abtut. Fällt ihm wirklich nicht auf, dass sein Verhältnis zu Matilda prekär ausgelegt werden kann? Bisher hat er ihn ihr wohl eher eine kleine Schwester gesehen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sich das auch noch wandeln kann. Immerhin wird sie ja als wahre Schönheit beschrieben. Ich habe sie mal gegooglet, aber die mittelalterliche Kunst hat ja leider noch nicht die fotografische Fertigkeit erreicht, wie man das aus der barocken Zeit kennt.


    Und was empfindet das Mädel bei all dem?

    Das habe ich mich hin und wieder auch gefragt und ich habe fast das Gefühl, dass Matilda ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie wird ja mehr oder minder ihr ganzes Leben darauf vorbereitet den ca. 15 Jahre älteren Henry zu heiraten. Den Stand, den sie damit bekommt, scheint ihr durchaus zu behagen. Schließlich wird sie immer wieder als sehr herrisch dargestellt und in welcher Position kann sie das sein, wenn nicht als Kaiserin? An ihrer Beziehung zu Robert sieht man zwar, dass sie schon noch irgendwo ein Kind ist, was wohl der Grund ist, warum sie Robert so schätzt.


    Die Namen und Zusammenhänge sind schon sehr komplex. Ich filtere da ja unbewusst immer das Wichtigste "für mich" heraus und lasse den Rest im Hirn hintenüber fallen.

    Das mache ich ganz ähnlich. Aber ich finde, dass Mac die Geschichte schon sehr entworren hat und man ihr ganz gut folgen kann. Ich bin ein wenig froh, dass ich erst im April "Das zweite Königreich" von Gablé gelesen habe, wo es um Wilhelm den Eroberer/Bastard ging und ich zumindest die Geschichte von unserem Henry so kenne. Auch der Gang nach Canossa ist mir geläufig, so dass mir einige Hintergrundgeschichten schlüssig sind.

    Toll dargestellt fand ich die Streitgespräche von Henry, vor allem das mit den kirchlichen Würdeträgern und wer wohl eher die Macht hat, die Gebiete und Titel zu verteilen. Von meiner politischen (demokratisch geprägten ;) ) Überzeugung her gesehen, kann ich weder dem einen noch dem anderen zustimmen, aber die unterschiedlichen Argumente wurden toll vorgetragen.

  • Die Alpenüberquerung ist tatsächlich fast schief gegangen..die Einheimischen wussten schon, warum sie von dem Platz zum Campieren abgeraten haben..toll fand ich, dass Kaiser neben Soldat und Bergführer mit angepackt und geholfen haben, die Überlebenden zu retten.

  • toll fand ich, dass Kaiser neben Soldat und Bergführer mit angepackt und geholfen haben, die Überlebenden zu retten.

    Nachdem er sich eine solche Fehleinschätzung der Lage geleistet hat, ist es ja auch das Mindeste, was er machen kann. Sein Ego hat darunter trotzdem nicht gelitten. Wahnsinn mit was für einem Selbstverständnis die damaligen Könige durchs Leben gingen.

  • Das habe ich mich hin und wieder auch gefragt und ich habe fast das Gefühl, dass Matilda ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie wird ja mehr oder minder ihr ganzes Leben darauf vorbereitet den ca. 15 Jahre älteren Henry zu heiraten. Den Stand, den sie damit bekommt, scheint ihr durchaus zu behagen. Schließlich wird sie immer wieder als sehr herrisch dargestellt und in welcher Position kann sie das sein, wenn nicht als Kaiserin? An ihrer Beziehung zu Robert sieht man zwar, dass sie schon noch irgendwo ein Kind ist, was wohl der Grund ist, warum sie Robert so schätzt

    Eigentlich scheint sie mir schon ziemlich verzogen. Sozusagen eine Prinzessin auf der Erbse. Wenn ihr was nicht in den Kram passt, dann ist sie aufbrausend und eskaliert schon mal. Bei einem Kind lässt man das ja noch mit einem Grinsen durchgehen, aber als Erwachsene? Ich bin gespannt, ob sie sich da bessert oder weiter so jähzornig ist.

  • Das mache ich ganz ähnlich. Aber ich finde, dass Mac die Geschichte schon sehr entworren hat und man ihr ganz gut folgen kann. Ich bin ein wenig froh, dass ich erst im April "Das zweite Königreich" von Gablé gelesen habe, wo es um Wilhelm den Eroberer/Bastard ging und ich zumindest die Geschichte von unserem Henry so kenne. Auch der Gang nach Canossa ist mir geläufig, so dass mir einige Hintergrundgeschichten schlüssig sind.

    Das zweite Königreich habe ich bereist zum zweiten Mal gelesen, letztes Jahr. Und Canossa kenne ich auch. Hilfreich war auch, dass ich die Normannenreihe von Schiewe kenne, also weiß, dass die in Sizilien unterwegs waren. Roger Borsa ist ja ein Nachfahre der Hauteville, aber leider kein sympathischer Erbe. Da war mir sein Vater Robert um einiges lieber. ;)


    Wenn man oft Histos liest, dann kriegt man tatsächlich mit der Zeit die Zusammenhänge besser gebacken. Aber phasenweise ist es schon sehr intensiv in dieser Geschichte. Mir sind ja am liebsten die Szenen mit unserem jungen Helden. :)

  • Die Alpenüberquerung ist tatsächlich fast schief gegangen..die Einheimischen wussten schon, warum sie von dem Platz zum Campieren abgeraten haben..toll fand ich, dass Kaiser neben Soldat und Bergführer mit angepackt und geholfen haben, die Überlebenden zu retten.

    Und dass sie schon mit langen Stangen wie die heutige Lawinenrettung gearbeitet haben. ;)

  • Ich war auch von der ersten Seite richtig in der Geschichte drin auch wenn ich nicht damit gerechnet hatte, dass mich ein Roman über Robin Hood so weit nach Deutschland führt.

    Nachdem er sich eine solche Fehleinschätzung der Lage geleistet hat, ist es ja auch das Mindeste, was er machen kann. Sein Ego hat darunter trotzdem nicht gelitten. Wahnsinn mit was für einem Selbstverständnis die damaligen Könige durchs Leben gingen.

    Dieses Selbstverständnis bekommen sie ja schon quasi von der Wiege an eingeimpft.

  • Eigentlich scheint sie mir schon ziemlich verzogen. Sozusagen eine Prinzessin auf der Erbse. Wenn ihr was nicht in den Kram passt, dann ist sie aufbrausend und eskaliert schon mal. Bei einem Kind lässt man das ja noch mit einem Grinsen durchgehen, aber als Erwachsene?

    Den Eindruck habe ich auch. Aber ich schätze, dass man ihr das als Kaiserin trotzdem durchgehen lassen wird, weil sie eben die Kaiserin ist. Hätte sie eine andere Stellung inne, wäre das sicherlich anders und es gäbe schon den ein oder anderen, der ihr dann Paroli bieten würde. Aber so... Da steht ja höchstens ihr Ehemann über ihr.

  • von Anfang an war ich mittendrin und der Grundstein für die gute Beziehung zwischen Mathilda und Robert war gelegt. Robert ist sehr sympathisch, aber fleckenlose. Mir fehlen bei ihm die Grautöne. Mathilda ist für ihr Alter sehr reif und kann sich durchsetzen. Ich mag sie sehr.

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  • Ich war auch von der ersten Seite richtig in der Geschichte drin auch wenn ich nicht damit gerechnet hatte, dass mich ein Roman über Robin Hood so weit nach Deutschland führt.

    Naja, ich dachte auch, es ginge schon um Robin Hood, aber ich glaube, das ist die Geschichte seines Großvaters, oder?

  • Den Eindruck habe ich auch. Aber ich schätze, dass man ihr das als Kaiserin trotzdem durchgehen lassen wird, weil sie eben die Kaiserin ist. Hätte sie eine andere Stellung inne, wäre das sicherlich anders und es gäbe schon den ein oder anderen, der ihr dann Paroli bieten würde. Aber so... Da steht ja höchstens ihr Ehemann über ihr.

    So richtig "gesund" ist das für so ein Mädel nicht, wenn ihr alles durchgeht. ;)