'Die Pranken des Löwen' - Seiten 001 - 119

  • Ach echt? Das war bis jetzt auch noch nicht so klar. Aber kann ja gut sein, es handelt sich immerhin um eine Reihe.

    Hab gerade nochmal geguckt und meinen Beitrag korrigiert. Es geht hier um den Großvater. Im nächsten Band kommt dann der berühmte Enkel zu Wort. ;) Sozusagen ein Prequel. :lache

  • Bin jetzt auch mit dem Abschnitt ganz durch. Wenn man erst mal drin ist in dem Buch liest es sich eigentlich ganz flüssig. Mit den Personen komm ich manchmal zwar noch nicht so ganz zurecht, aber dafür haben wir ja das Personenregister im Buch. Ich mag ja mehr die Handlungsstränge, die sich um das persönliche Leben der Beteiligten drehen als die Abschnitte wo es sehr viel um Regierung und Politik geht.


    Matilda hat sich im Laufe dieses ersten Abschnitts zu einer jungen Frau entwickelt, die mittlerweile vermählt und sogar zur Kaiserin gekrönt wurde. Für mich viel zu früh, aber so war das eben. Jetzt warten wir gespannt auf Nachwuchs. Heinrich ist ihr ein guter Gemahl und sie hat ja auch noch Robert an ihrer Seite. Hoffentlich sieht der in ihr wirklich nur die kleine Prinzessin und es entwickelt sich nicht zu einem Drama wie bei den Dornenvögeln

  • Matilda hat sich im Laufe dieses ersten Abschnitts zu einer jungen Frau entwickelt, die mittlerweile vermählt und sogar zur Kaiserin gekrönt wurde. Für mich viel zu früh, aber so war das eben. Jetzt warten wir gespannt auf Nachwuchs. Heinrich ist ihr ein guter Gemahl und sie hat ja auch noch Robert an ihrer Seite. Hoffentlich sieht der in ihr wirklich nur die kleine Prinzessin und es entwickelt sich nicht zu einem Drama wie bei den Dornenvögeln

    :/ Es handelt sich ja in großen Zügen um eine wahre Geschichte und zumindest Matilda gab es ja wirklich und ich denke nicht, dass Mac da eine Liebschaft dazu erfunden hat. Ich denke, für Robert ist sie wie eine kleine Schwester.

  • Hab gerade nochmal geguckt und meinen Beitrag korrigiert. Es geht hier um den Großvater. Im nächsten Band kommt dann der berühmte Enkel zu Wort. ;) Sozusagen ein Prequel. :lache

    Nur Geduld, der Sherwood winkt von Ferne. :wave Und bei mir müsst ihr nun einmal mit Geschichte leben. Meine Hauptmotivation ist nun einmal, sie spannend zu vermitteln. Deshalb gibt es auch so viele authentische Personen und die Geschehnisse waren meist so, wie ich sie geschildert habe. Wer weiß denn heute noch etwas über den Investiturstreit zwischen Kirche, Kaisern und Königen? Er war aber enorm wichtig für das Verständnis der Machtverhältnisse im Mittelalter und erst Napoleon hat das Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt.

    There must be a beginning of any great matter, but the continuing unto the end until it be thoroughly finished yields the true glory. (Francis Drake)

  • von Anfang an war ich mittendrin und der Grundstein für die gute Beziehung zwischen Mathilda und Robert war gelegt. Robert ist sehr sympathisch, aber fleckenlose. Mir fehlen bei ihm die Grautöne. Mathilda ist für ihr Alter sehr reif und kann sich durchsetzen. Ich mag sie sehr.

    Ich dachte, ich hätte ihm genug Ecken und Kanten mitgegeben. ;) Er tötet gnadenlos, setzt sich über Befehle hinweg, ist noch recht grün hinter den Ohren etc. Aber - zugegeben - aus dem Holz, aus dem Legenden geschnitzt werden. :)

    There must be a beginning of any great matter, but the continuing unto the end until it be thoroughly finished yields the true glory. (Francis Drake)

  • Nur Geduld, der Sherwood winkt von Ferne. :wave Und bei mir müsst ihr nun einmal mit Geschichte leben. Meine Hauptmotivation ist nun einmal, sie spannend zu vermitteln. Deshalb gibt es auch so viele authentische Personen und die Geschehnisse waren meist so, wie ich sie geschildert habe. Wer weiß denn heute noch etwas über den Investiturstreit zwischen Kirche, Kaisern und Königen? Er war aber enorm wichtig für das Verständnis der Machtverhältnisse im Mittelalter und erst Napoleon hat das Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt.

    Ich finde gerade dieses Historische in deinen Büchern so toll, vor allem weil du all das in einem lockeren, schönen Stil vermitteln kannst, so dass es für mich nie anstrengend ist, weiterzulesen.

  • Ich dachte, ich hätte ihm genug Ecken und Kanten mitgegeben. ;) Er tötet gnadenlos, setzt sich über Befehle hinweg, ist noch recht grün hinter den Ohren etc. Aber - zugegeben - aus dem Holz, aus dem Legenden geschnitzt werden. :)

    Helden sind so und er macht es ja immer erfolgreich und aus nachvollziehbaren Gründen.

    :Hörbuch Steve Hamilton - Das zweite Leben des Nick Mason

    :Hörbuch Robert Fabbri - Der gefallene Adler

    :lesend Mac P. Lorne - Der Sohn des Löwen

    :lesend Remy Eyssen - Mörderischen Lavandou

    :lesend Christiane Dieckerhoff - Spreewaldwölfe

  • Die Darstellung des Investiturstreits fand ich gut. Nicht so abstrakt, sondern in verständliche Worte gefasst :).

    Zuletzt habe ich über Matilda meist im Rahmen ihrer Kämpfe um den englischen Thron gelesen. Was sich über Jahre hingezogen und das englische Volk in schreckliches Leid gestürzt hat.

    Auch von daher ist es interessant über ihre jungen Jahre und ihre Entwicklung zu lesen.

  • Ich habe den Prolog gelesen (die bisherigen Kommentare also noch ignoriert) und fand den schon einmal großartig. Ich bin zwar auch kein Fan von diesen vorausschauenden Sätzen, aber ich kann damit leben. Und vor meinem geistigen Auge sind sowohl die Figuren als auch die Szene im Tower ganz lebendig!


    Ich freue mich übrigens, dass wir erst noch ein bisschen was von Roberts Vorfahren mitbekommen - ich finde die Zeit ja sehr spannend, vor allem die Anarchy. Auch wenn es jetzt offenbar erstmal ins Heilige Römische Reich (noch ohne "deutscher Nation") geht.

    SUB 209 (StartSUB 203)


    :lesend Susanne Goga - Der dunkle Weg
    :lesend Stefan Maiwald - Die Toten von Rialto
    :lesend Andreas Gruber - Todesurteil (Hörbuch)

  • Eigentlich scheint sie mir schon ziemlich verzogen. Sozusagen eine Prinzessin auf der Erbse. Wenn ihr was nicht in den Kram passt, dann ist sie aufbrausend und eskaliert schon mal. Bei einem Kind lässt man das ja noch mit einem Grinsen durchgehen, aber als Erwachsene? Ich bin gespannt, ob sie sich da bessert oder weiter so jähzornig ist.


    Naja, wenn man ihr späteres Leben kennt, dann ist es nicht von Nachteil, daß sie so durchsetzungsfähig ist... :grin


    Nun habe ich den ersten Abschnitt dann auch durch und bin weiterhin begeistert.

    Mathilda hab ich ja eh ins Herz geschlossen, aber eben auch daher, weil ich die Geschichte kenne.


    Robin Senior senior mag ich auch sehr und ich bin mir auch sicher, daß er Mathilda eher als kleine Schwester, denn als Frau sieht.

    Ist auch besser so - denn irgendwie muß es ja noch zu Robin senior und Robin Hood kommen - und die stammen nun definitiv NICHT von Mathilda ab :lache


    So, nun weiter - das Fußballspiel, das mich gerade nur peripher interssiert läuft zwar nebenbei, aber ich schrecke nur aus meinem Buch auf, wenn der Kommentator *Tor* schreit. Bisher eh nur einmal :grin

  • Naja, wenn man ihr späteres Leben kennt, dann ist es nicht von Nachteil, daß sie so durchsetzungsfähig ist.

    Ich kenne ja ihr weiteres Leben noch nicht und denke auch, man könnte sich auch anders durchsetzen als mit Geschrei und Toben. ;)

  • Zu deinem Spoiler, Johanna - ich muss zugeben, dass meine Sympathien für Matilda bzw. Stephen schwanken wie im Wind, ganz davon abhängig wie der jeweilige Autor sie darstellt. Mal ist eher sie das Scheusal, dann wieder er 8o. Eine feste eigene Meinung dazu habe ich mir bisher nicht gebildet, außer dass ich es von Beiden schrecklich finde, wie sie das Land ins Elend gestürzt haben um ihre Ansprüche durchzusetzen, koste es was es wolle.

  • Zu deinem Spoiler, Johanna - ich muss zugeben, dass meine Sympathien für Matilda bzw. Stephen schwanken wie im Wind, ganz davon abhängig wie der jeweilige Autor sie darstellt. Mal ist eher sie das Scheusal, dann wieder er 8o. Eine feste eigene Meinung dazu habe ich mir bisher nicht gebildet, außer dass ich es von Beiden schrecklich finde, wie sie das Land ins Elend gestürzt haben um ihre Ansprüche durchzusetzen, koste es was es wolle.

    Wie Robert schon Mal sagt und denkt, es ist dem Volk weitgehend egal, wem sie Steuern zahlen, wenn denn ihre Sicherheit gewährleistet wird. Ansonsten sind Stephen und Matilda gleich, wenn es um die rücksichtslose Durchsetzung ihrer Interessen geht. Es war auch akzeptiert und wurde von beiden Seiten praktiziert, Landstriche zu entvölkern und alles zu zerstören.

    :Hörbuch Steve Hamilton - Das zweite Leben des Nick Mason

    :Hörbuch Robert Fabbri - Der gefallene Adler

    :lesend Mac P. Lorne - Der Sohn des Löwen

    :lesend Remy Eyssen - Mörderischen Lavandou

    :lesend Christiane Dieckerhoff - Spreewaldwölfe

  • Zu deinem Spoiler, Johanna - ich muss zugeben, dass meine Sympathien für Matilda bzw. Stephen schwanken wie im Wind, ganz davon abhängig wie der jeweilige Autor sie darstellt. Mal ist eher sie das Scheusal, dann wieder er 8o. Eine feste eigene Meinung dazu habe ich mir bisher nicht gebildet, außer dass ich es von Beiden schrecklich finde, wie sie das Land ins Elend gestürzt haben um ihre Ansprüche durchzusetzen, koste es was es wolle.

    Das Gefühl, dass die Autoren meine Sympathien hier sehr steuern, habe ich auch immer. Ist mir z.B. bei Maximilian I. so gegangen, der bei Peter Prange gut wegkommt, bei anderen Autoren aber weit weniger positiv beschrieben wird. Da müsste man wohl selber Geschichtsbücher wälzen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Und selbst dann.... jeder liest halt zwischen den Zeilen auch was anderes heraus.

  • von Anfang an war ich mittendrin und der Grundstein für die gute Beziehung zwischen Mathilda und Robert war gelegt. Robert ist sehr sympathisch, aber fleckenlose. Mir fehlen bei ihm die Grautöne. Mathilda ist für ihr Alter sehr reif und kann sich durchsetzen. Ich mag sie sehr.

    Mir ist der Einstieg in die Geschichte auch leicht gefallen. Ich finde es interessant, dass die historischen Gegebenheiten hier mal richtig gut verständlich und kurzweilig dargestellt sind, so dass man sie auch kapiert. Mathilda habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie mag vielleicht manchmal zu Überreaktionen zu neigen, aber im Grunde genommen sehe ich sie als Kind, das zu schnell erwachsen werden muss. Die Gründe, wenn sie mal eine Szene macht, waren für mich bisher immer gut nachvollziehbar. Mathilda hat Verstand, sie weiß was sie will, und sie ist sehr gerade heraus.

    Robert mag ich auch sehr. Er hat wirklich das Zeug zum Helden. Seine guten Eigenschaften machen ihn zum Sinnbild des Begriffs "Ritterlichkeit".

  • Auch ich mag die Geschichte bisher sehr. Mathilde ist echt ein tolles Mädchen, ich mag sie. Für ihren Leibwächter und Freund Robert ist sie wirklich eher wie eine kleine Schwester, ich glaube er nimmt sie als Frau gar nicht richtig war.

    Bin sehr gespannt, wie es in Italien jetzt weitergeht :-)

  • Ich habe nun auch endlich den ersten Abschnitt gelesen. Jetzt geht es hoffentlich etwas schneller voran. Auch ich bin gut in die Geschichte gestartet. Die Sprache ist einfach verständlich und auch die schwerer verständlichen historischen Gegebenheiten werde gut zusammengefasst, wobei ich sagen muss, dass mir die Sprache an manchen Stellen schon fast etwas zu lapidar ist.

    Ein wenig gestört hat mich, dass Personen mit zwei Namensversionen (Mauritius Burdinus/Mauritius von Braga) in aufeinanderfolgenden Sätzen mit unterschiedlichen Namen "angesprochen" wurden. Das hat es für mich irgendwie schwerer gemacht, die Namen zuzuordnen, mir persönlicher wäre es da lieber, wenn es bei einer Anrede/Betitelung bleiben würde.

    Mir ist der Einstieg in die Geschichte auch leicht gefallen. Ich finde es interessant, dass die historischen Gegebenheiten hier mal richtig gut verständlich und kurzweilig dargestellt sind, so dass man sie auch kapiert. Mathilda habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie mag vielleicht manchmal zu Überreaktionen zu neigen, aber im Grunde genommen sehe ich sie als Kind, das zu schnell erwachsen werden muss. Die Gründe, wenn sie mal eine Szene macht, waren für mich bisher immer gut nachvollziehbar. Mathilda hat Verstand, sie weiß was sie will, und sie ist sehr gerade heraus.

    Mathilda ist wirklich trotz ihrer jungen Jahre schon eine beeindruckende Persönlichkeit und auch Heinrich merkt schnell, dass seine junge Frau nicht nur gut aussieht, sondern auch Verstand besitzt. So überträgt er ihr zuletzt auch die Herrschaft über Italien während er selbst zurück über die Alpen muss.

    Auch von daher ist es interessant über ihre jungen Jahre und ihre Entwicklung zu lesen.

    Ja, das finde ich auch. Sonst liest man irgendwie immer mehr über ihr späteres Leben in England, aber ihre Kindheit/Jugend wird kaum einmal angesprochen.

    Die Alpenüberquerung ist tatsächlich fast schief gegangen..die Einheimischen wussten schon, warum sie von dem Platz zum Campieren abgeraten haben..toll fand ich, dass Kaiser neben Soldat und Bergführer mit angepackt und geholfen haben, die Überlebenden zu retten.

    Da kann ich Roberts Gedankengang gut nachvollziehen: Warum nimmt man sich Führer über die Alpen, wenn man schlussendlich doch nicht auf sie hört? Dadurch hätte man sich viel Leid und Zeit ersparen können. Aber das sind dann die Gelegenheiten, in denen die Großen meinen, alles besser zu wissen, als die "Gemeinen". Mathilda kann sich da aber natürlich einen bissigen Kommentar auch nicht verkneifen.


    Ich wollte noch kurz etwas zur Ausstattung des Romans sagen: Zunächst einmal finde ich das Cover sehr gelungen. Es ist zwar schlicht, hat aber irgendwie ein gewisses "Etwas". Mir gefällt es sehr gut. Leider habe ich aber schon nach dem Lesen des ersten Abschnitts Leserillen im Rücken.


    Ansonsten finde ich die Ausstattung des Romans auch sehr gelungen. Ein Inhaltsverzeichnis, das uns schon mal grob erahnen lässt, wo es wohl noch hingehen wird, zwei Karten: Eine von England und eine des Heiligen Römischen Reiches lassen uns gut nachvollziehen, wo Heinrich, Mathilda und Robert gerade unterwegs sind. Außerdem das Personenverzeichnis, in dem auch klar wird, was historische Persönlichkeiten sind und welche Personen fiktiv sind, sowie das beim Durchblättern recht umfangreiche Glossar sorgen dafür, dass man mal schnell etwas nachlesen kann, was vielleicht auf Anhieb nicht klar war. Zudem noch eine Zeittafel, die historischen Anmerkungen und eine Bibliographie (auf der ich auch schon Rebecca Gablés "Von Ratlosen und Löwenherzen" erblickt habe :grin ). Da bleiben wirklich keine Wünsche mehr offen und man freut sich richtig darauf, da reinzulesen.

    :lesend Rebecca Gablé; Der Palast der Meere

    :lesend Sergej Lukianenko; Wächter des Tages (eBook)

    :lesend Teresa Simon; Die Fliedertochter (Leserunde)

    :lesend Robert Galbraith; Weißer Tod (Hörbuch)