• Hallo liebe Eulen,


    hat von euch jemand Erfahrungen mit Hashimoto gemacht bzw. ist selber daran erkrankt?


    Ein paar kurze Sätze zu mir:

    Ich war in den letzten Monaten immer extrem müde und schlapp. Ich war noch nie eine dieser quicklebendigen und dauerfröhlichen Mädels aber so wie es in letzter Zeit war, war es einfach nicht mehr normal und ich habe gemerkt, dass irgendwas mit mir nicht stimmt. An manchen Tagen war jeder Schritt unendlich anstrengend und ich war auch seelisch nicht ganz auf der Höhe, obwohl ich keinerlei Grund zum jammern hatte. Das hat mich dann zusätzlich belastet, weil ich eben so deprimiert war, obwohl es ja keinen Grund dazu gab.


    Letztes Jahr im September bin ich dann zum Arzt zu einem kleinen Check-up. Da wurde mir (zum ersten Mal in meinem Leben) Blut abgenommen, Ultraschall und Lungentests gemacht usw. Damals ist rausgekommen, dass ich eine leichte Schilddrüsenunterfunktion habe und das ich erstmal Jodtabletten nehmen soll. Die habe ich dann auch genommen aber leider relativ unregelmäßig, weil ich sie immer mal wieder vergessen habe.


    Dieses Jahr war ich wieder beim Arzt, allerdings bei einem anderen, da ich in der Zwischenzeit umgezogen bin. Der hat dann festgestellt, dass ich eine „Vorstufe“ von Hashimoto habe (gibt es überhaupt eine Vorstufe?).

    Ich habe ca. eine Woche vor der Aussage des Arztes einen Bericht gelesen, in dem es um Hashimoto ging und habe mir daher bewusst die ganzen Blutwerte rausgesucht und der Arzthelferin gesagt, dass ich die testen lassen möchte (kostete übrigens 80 € :huh:). Zum Arzt selber habe ich gar nichts gesagt und er hat dann tatsächlich von selbst die Diagnose Hashimoto gestellt.


    Im Moment weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll bzw. wie ich damit umgehen soll. Auf der einen Seite würde ich gerne viel darüber wissen, habe auch schon gegoogelt und bin auf FB in einer Hashimoto-Gruppe drin, auf der anderen Seite lese ich da teilweise Dinge, die doch sehr abschreckend sind und die ich dann nicht unbedingt wissen möchte (Krankheiten sollte man ja von Haus aus nie googeln...).


    Seit ziemlich genau einem Monat nehme ich jetzt L-Thyroxin 50, Vitamin B Komplex und Vitango (statt Johanniskraut) aber eine Besserung ist nicht wirklich in Sicht. Ich komme abends von der Arbeit heim und möchte am liebsten sofort ins Bett. Jeder Handgriff, jede Bewegung ist anstrengend und diese extreme Müdigkeit belastet mich sehr. Wobei ich auch sagen muss, dass es nicht jeden Tag so ist, es gibt auch gute Tage aber diese werden gefühlt immer weniger (ca. 2 bis 3 in der Woche).


    Kennt das jemand von euch? Ist das normal?

    Mir schwirren so viele Fragen zu dem Thema im Kopf rum: was nehmt ihr für Medikamente? Nur die vom Arzt verschriebene oder habt ihr euch selber noch welche gekauft? Manche sagen, dass die Vitamin B Komplex eh nichts helfen, ich soll hochdosierte Tabletten nehmen. Seid ihr auch immer so müde? Geht das vielleicht jedem so, der 9 bis 10 Stunden am Tag unterwegs bzw. arbeiten ist? Verzichtet ihr auf irgendwelche Lebensmittel? Gibt es jemand, der mir was zu meinen Blutwerten sagen kann (außer mein Arzt), gibt es evtl. im Internet eine Seite dazu oder eine App? Und so weiter....


    Vielleicht könnt ihr einfach mal von euren Erfahrungen berichten, ich würde mich sehr drüber freuen :wave


    Liebe Grüße

    Jasmin

  • Meine Mama hat Hashimoto, ich selber habe ein Schilddrüsenunterfunktion.

    Bei meiner Mama ist es erst recht spät entdeckt worden, dass sie die Krankheit hat, dementsprechend weit war die Schilddrüse schon abgebaut, sie hat fast keine mehr.

    Allerdings ist sie gut eingestellt mit den Hormonen und hat eigentlich daher kaum Einschränkungen.


    Ich nehme meine Medikamente auch schon seit ca. 15 Jahren und komme eigentlich gut zurecht. Ich hab schon auch Tage, an denen ich einfach kaputt bin, wenn ich heimkomme, aber im großen und Ganzen geht es mir gut.

    Ich nehme zusätzlich zu den Hormonen noch Selen, das soll die Schilddrüse anregen und bei Hashimoto wohl auch vor den Entzündungsprozessen schützen.

    Nachdem meine Mutter ja Hashimoto hat, lass ich das regelmässig prüfen und auch nen Ultraschall machen.


    Ich nehme derzeit 125mg, ich denke du bist mit deinen 50mg noch sehr niedrig eingestellt. Nach einem Monat kann man da auch noch nichts sagen, normalerweise werden beim Einstellen in drei Monatsschritten immer wieder die Blutwerte kontrolliert und dann entsprechend angepasst, bis die Werte stimmen. Das kann durchaus eine Weile dauern.

    Wichtig ist halt, dass du die Tabletten regelmässig nimmst und wenn möglich ne halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit. Ich hab meine Tabletten am Nachttisch liegen und nehme sie als erstes in der früh. Bis ich mich fertig gemacht habe ist die halbe Stunde gut um.

    Da gewöhnt man sich dran.....


    Gib dir mal noch Zeit, bis du richtig eingestellt bist, dann geht es dir auch wieder besser..... Man kann ganz gut damit leben, muss halt an seine Tabletten denken.

  • Ich habe nicht die gleiche Diagnose, lebe seit drei Jahren ohne Schilddrüse. Deine geschilderten Symptome kenne ich auch, habe es aber auf meinen anstrengenden Beruf geschoben.

    Werde seit der OP in einer endokrinologischen Praxis behandelt, davor immer von einem Allgemeinmediziner. Es ist schon ein Unterschied kompetent behandelt zu werden. Wenn die Möglichkeit besteht, rate ich dir unbedingt einen Spezialisten aufzusuchen.

    Du solltest auch versuchen die 80 Euro von der Krankenkasse wieder zu bekommen.

  • Mit dem Selberzahlen kenne ich auch nicht. Ich bin gerade in der Schilddrüsendiagnostik und meine Kasse zahlt das, Blutuntersuchung und nächste Woche Sonografie läuft auch auf Überweisung.

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Ich habe auch "nur" eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich bin jetzt seit einiger Zeit auf L-Thyroxin 100 und lasse ca. jedes halbe Jahr meine Schilddrüsenwerter überprüfen. Bis jetzt musste ich noch nie etwas dazu bezahlen. Zuletzt hat meine Ärztin sogar die Vitamine zusätzlich überprüft.

    Mir fällt es auch am einfachsten an die Tabletten zu denken, wenn ich sie direkt neben dem Bett liegen habe, zusammen mit einer Flasche Wasser, sodass ich frühmorgens direkt nach dem Aufstehen darauf schaue und die nehme. Irgendwann geht das so in Fleisch und Blut über, dass du das ganz automatisch machst. Wie streifi schon geschrieben hat, ganz wichtig ist es mindestens eine halbe Stunde danach nichts zu essen.


    Was das Hashimoto angeht, so hat meine Schwiegermama das auch. Soweit ich weiß sogar die Aggressive Form. Mittlerweile ist von der Schilddrüse bei ihr nicht mehr viel da. Trotzdem ist sie immer sehr aktiv und immer überall am kramen. In der Regel ist sie eher etwas zu überdreht, als zu schlapp, ich denke also dass sich das noch einpendeln wird. Wobei man aber auch dazu sagen muss, dass sie keinen Acht-Stunden-Job hat.

    Ich meine sie nimmt kein L-Thyroxin, sondern Euthyroxin(?), weil sie wohl irgendwo gelesen hat, dass das wirksamer sei als L-Thyroxin. Ob da etwas dran ist, und ob es da Unterschiede in den Medikamenten für "normale" Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto gibt, kann ich dir leider nicht sagen.

    Weitere Medikamente nehme ich (für die Schilddrüse) nicht ein.

    Seid ihr auch immer so müde? Geht das vielleicht jedem so, der 9 bis 10 Stunden am Tag unterwegs bzw. arbeiten ist? Verzichtet ihr auf irgendwelche Lebensmittel?

    Momentan bin ich in der Tat immer recht müde, das liegt aber wohl auch daran, dass ich an vier Tagen die Woche mindestens 12 Stunden unterwegs bin, abends noch einkaufen und kochen muss und mich dann quasi schon wieder ins Bett legen kann, damit ich am nächsten Tag nicht total übermüdet bin. Ich denke, es ist völlig normal, wenn man da irgendwann geschlaucht ist.

    Ich persönlich verzichte auf keine Lebensmittel, die Schwiegermama soweit ich weiß auch nicht bewusst. Da sie aber eh ein eher mäkeliger Esser ist, kann ich das gar nicht mit Sicherheit sagen. Ich denke aber, dass sie mit mir darüber gesprochen hätte, wenn sie der Meinung wäre, dass ich mit der Unterfunktion irgendworauf verzichten müsste.


    Weiterhin alles Gute, und lass den Kopf nicht hängen. :knuddel1

    :lesend Peter V. Brett; Das Leuchten der Magie

    :lesend Dörte Hansen; Altes Land (eBook)

    :lesend Joanne K. Rowling; Harry Potter und der Orden des Phönix (Hörbuch: Rufus Beck)

  • Ich habe seit fast 20 Jahren die Diagnose Hashimoto. Es wurde auch relativ spät fest gestellt. Meine SD ist nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Nehme wie streifi 125g mikrogramm, ich meine es sind mikro und seit ein paar Wochen auch Selen. Ich war zur Erstdiagnose beim Nuklearmediziner, der HA hatte mich überwiesen. Durch die Szintigrafie war das Ergebnis eindeutig, Knoten heiße und kalte. Ich musste auch noch nie etwas dazu bezahlen. Da würde ich mich an die KK wenden ob das rechtens ist. Sonst müsste der Arzt Dir das Geld zurückgeben und über die Kasse abrechnen. Ich kenne die Machenschaften, das ist leicht verdientes Geld und womöglich hat er es zusätzlich mit der Kasse abgerechnet. Ich komme seitdem eigentlich gut zurecht, muss halt regelmäßig zur Kntrolle. Müde bin ich oft aber ich hab ja noch andere Baustellen, das lässt sich also nicht eindeutig zuordnen. Ich hoffe, Du findest einen guten Arzt, Internisten kämen da noch infrage. Alles Gute

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich habe vor knapp 3 Jahren die Diagnose bekommen. War eher Zufall, das es bei der Komplett-Untersuchung rauskam. Ich muss jeden Tag Cefasel nehmen und lasse die Schildi regelmäßig per Ultraschall kontrollieren. Sie ist i.M. ok und hat sich auch nicht verändert.

  • Ich habe auch schon lange ne SD-Unterfunktion und auch einen kalten Knoten auf der SD. Derzeit nehme ich L-Thyroxin 50, bin also sehr niedrig eingestellt. 1x im Jahr Kontrolle per Ultraschall, da bekomme ich immer ne Überweisung in die Radiologie. So geht es mir eigentlich ganz gut, ich ertrage halt nichts Enges um den Hals (Schmuck, Rollkrägen u.ä.). Das mit der Müdigkeit kenne ich auch, aber wie Findus habe ich mehrere Baustellen, die auch damit zu tun haben können. Bei deinen langen Tagen ist das aber auch völlig normal, dass du abends platt bist!


    Selbst zahlen musste ich übrigens auch noch nie was, das ging immer alles per Überweisung bzw. die SD-Medikamente verschreibt der Hausarzt.


    LG, Bella

  • Ich habe so wie Belladonna seit 1 1/2 Jahren eine sehr niedrige Einstellung (Thyrex 50 mg), aber subjektiv war es vor der Diagnostizierbarkeit wirklich schwer auszuhalten mit den Symptomen. Anfangs war ich total begeistert von der Beweisbarkeit im Blutbild, der angepassten Hormongabe und war überzeugt, dass mir Thyrex total hilft.

    Derzeit nehme ich das Medikament aber ohne Hoffnung, dass es mir hilft. Der Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel sind nicht therapiert. Mir ist das zu viel, so viele Tabletten pro Tag.


    Bei meinem letzten Blutbild, das ich bei einem mir eher unbekannten Hausarzt "in Auftrag gegeben habe" waren nur die Eisenwerte drauf. Und der Hausarzt war trotz der Minimalstanforderung absolut untragbar in seinen fachärztlichen Fernröntgendiagnosen und chirurgischen Vorschlägen. Ich bin in diesem Quartal noch an ihn gebunden. Hausärzte sind m.M. nach für gar nichts gut.


    Vor Einsetzen der Gewitterfront war ich sogar der Meinung, dass bei mir Narkolepsie ausbrechen wird. Ich hatte Angst im Stehen auf der Rolltreppe einzuschlafen und runterzufallen etc.

  • Larissa Vitamin D kann man auch als 10.000 I.E. einmal die Woche nehmen. Wenn sowas nicht behoben wird hilft die beste Schilddrüseneinstellung nix. Ich muss ab Herbst immer Vitamin D nehmen, sonst krieg ich massiv Gliederschmerzen. Daher hab ich irggendwann angefangen die hohe Dosis einmal die Woche zu nehmen. Mein Hausarzt meinte das wäre auch ok so.


    Zum Eisenmangel kann ich nix sagen, aber auch sowas muss behandelt werden, der Mangel hat ja ähnliche Symptome wie ne falsch eingestellte Schilddrüse.


    Grundsätzlich ist ja gegen Hausärzte nix zu sagen, man muss halt den richtigen finden. Darf man in Österreich den Hausarzt nur quartalsweise wechseln? Ich hab meinen einfach so gewechselt, als ich mit meiner damaligen Ärztin nicht mehr zufrieden war.

  • Zusätzlich zu Vitamin D sollte man auch Vitamin K 2 einnehmen, es stärkt das Vitamin D und verhindert den Knochenabbau.

    Das mit den Hausärzten pro Quartal kenne ich auch nicht.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • streifi

    Danke für den Tipp. Ich werde mir das hochdosierte Vitamin D besorgen. Ist das nur mit Rezept erhältlich?

    Der Eisenmangel ist anfangs mit Tabletten behandelt worden. (2x tägl.) Allerdings gab es da mit der Hausärztin "Probleme": Sie hat vorgeschlagen auf 1x tägl. zu reduzieren. Sie war beleidigt, weil ich sie darauf hingewiesen habe, dass sie mir mehr verschreiben muss, damit ich durchkomme und nicht ständig wieder das Rezept neu bei ihr holen muss.

    Dann habe ich auf eigene Faust mal eine Eiseninfusion selbst bezahlt. Aber da wurde mir dann die Blutwerte nicht zugesendet. Als ich nachfragt nach einiger Zeit wurde ich von der Wahlärztin total niedergemacht. !!!! Dabei hat das ein Schweinegeld gekostet. Besser gefühlt habe ich mich nicht wirklich.


    Da "mein" jetziger Hausarzt die pure Katastrophe war, habe ich es dann "gewagt", innerhalb des laufenden Quartals eine andere Ärztin aufzusuchen. Aber die hat mich so fertiggemacht - die hat sogar anrufen lassen, ob "mein" Hausarzt wirklich nicht da war. Sie hat mich geradezu gemobbt, mich beschuldigt, ich wäre aggressiv zu ihr. Sie war extrem beleidigend. Seither möchte ich keinen Kontakt mehr mit Ärzten.

    Als ich wegen meinem verletzten Fuß nicht selbst in die Apotheke gehen konnte, haben es sogar 2 Taxiunternehmen abgelehnt, für mich Medikamente zu holen !!!

    Das ist einfach nicht mehr normal !

    Und eine Apotheke hat mir beim 3. Taxler nicht mal die Desinfektionstüchlein für die Antithrombose-Injektion mitgeschickt. Als ich dann später dort "Kritik" angebracht habe, sind sie sehr ausfällig geworden (Ausrede z.B.: Der Taxifahrer hätte es abgelehnt, man habe es ihm eh angeboten.)

    Ich habe ehrlich gesagt keine Energie mehr, IMMER UND STÄNDIG gegen die lieben Ärzte und Apothekerinnen ankämpfen zu müssen.

    Also ich bin mit dem Thema durch.

  • streifi

    Danke, dass du sogar ein Foto gepostet hast, weil ich "meins" verglichen habe und aus Flüchtigkeitsfehler der Meinung war, es ist die gleich hohe Dosierung.

    Ich habe mal Vitamin D3 in Kapselform empfohlen bekommen ("pure encapsulations"). Allerdings in der Dosierung 1.000 I.E. … und dann habe ich es täglich genommen. Aber nur über einen kurzen Zeitraum. Ich habe es nur zur Hälfte aufgebraucht.

    Es wird vom Hausarzt leider immer nur OLEVIT verschrieben (Tropfen). Deshalb kann ich gar nicht glauben, dass dir dein Hausarzt diese hochdosierte Kapselvariante verschrieben hat.

  • Mein Hausarzt hat mir die nicht verschrieben, ne Freundin hat mir das empfohlen um die tägliche Anzahl von Tabletten zu minimieren.

    Mit meinem Hausarzt hab ich drüber gesprochen und er meinte, das wäre ok so von der Dosis her.

    Verschreiben können die Ärzte in Deutschland Vitamin D in den herkömmlichen Dosen eh nicht, dass muss man immer selber zahlen.

  • Ich habe auch schon seit meiner Jugend (17?) Schilddrüsenunterfunktion und hatte "kalte Knoten" - meine Schilddrüse ist zwischenzeitlich operativ entfernt worden. Bin mit 112 mg L-Tyroxin eingestellt und es geht mir damit gut.

    Geh auf jeden Fall zu einem Facharzt, der auf die Schilddrüse spezialisiert ist! Die können dich viel besser auf die Medikamente einstellen und spezielle Untersuchungen machen.

    Eine Einstellung kann lange dauern, da du erst relativ niedrig dosiert wirst, dann nach 6-8 Wochen eine Blutuntersuchung und dann wird die Dosis angepasst - du kannst dir vorstellen, dass das dann locker ein halbes Jahr dauern kann.

    Wenn du Eisenmangel hast, dann probier doch mal Rote-Bete-Saft; täglich 125 ml trinken und dein Eisenwert

    kommt garantiert in die Gänge; wurde mir von einer Schwester bei der Blutspende empfohlen, da ich von Eisenpräparaten Magenprobleme bekam. Da mir Rote Bete schmeckt, ist das für mich die beste Lösung.

  • aida2008

    Das mit dem Rotebeete-Saft werde ich ausprobieren. Vielen Dank für den Tipp.

    Mein Hausarzt hat mich damals - als er den Schilddrüsenwert gesehen hat - an eine Krankenkassen-Schilddrüsenpraxis weiterverwiesen. Aufgrund der extrem langen Wartezeit (weil Krankenkasse!) habe ich mir sofort einen Spezialisten gesucht. Beim Facharzt war dann aber der Wert wieder NORMAL !!!

    Zwischen beiden Blutbildern lagen 14 Tage. Ich wollte dann unbedingt mit einem Hormon therapiert werden.

    Seither mache ich die Kontrolltermine aber wieder bei einer krankenkassenfinanzierten Röntgenpraxis.