Rumpelstilzchens Gartenbank

  • Liebe Eulen,


    das ist sie, meine Gartenbank




    Ein schattiges Plätzchen mit Vorzugsblick in den Garten. Macht es euch bequem und

    genießt die Aussicht.

    Ich möchte euch in unregelmäßigen Folgen ein wenig aus dem Gartenleben erzählen und gelegentlich ein paar Fotos einfügen.

    Lustiges, Witziges, Interessantes, Trauriges oder einfach etwas aus dem Gärtnerinnen Alltag.


    Vielleicht habt ihr beim Lesen so viel Freude wie ich beim Werkeln und Aufschreiben. (Und die LW Eulen bisher)

    Viel Spaß!

  • harimau :gruebel Was ist denn ein Reh-Bashing? :umschau


    Rumpelstilzchen Das ist eine schöne Bank. Wie groß ist denn Dein Garten?

    Was sieht man denn, wenn man gerade auf der Bank sitzt?

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Andreas Eschbach: Exponentialdrift

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  • Die Größe dieses schönen Gartens ist das erste Problem.

    Ungefähr 2000 qm grenzen an ein Getreidefeld, Wiesen (Eurobrache) und den Wald, der in ein Naturschutzgebiet übergeht.

    Schon früh war mir klar, ein ordentlicher, gepflegter Garten wird das nicht. In jedem Frühsommer sprießen Tausende von kleinen Bäumchen, in diesem Jahr erstaunlicherweise viele kleine Eichen. Dabei wachsen rundum nur Buchen, ein paar Eschen, wilde Kirschen, Ahörner und Birken.

    Mit den restlichen Gewächsen möchte ich euch heute lieber verschonen.


    Wenn ihr gemütlich auf der Bank sitzt, habt ihr links von euch eine Hainbuchenhecke. Sie ist allerdings so niedrig, dass ihr über sie hinwegsehen könnt. Zur Zeit seht ihr allerdings nur hohes Gras. Ideal für allerlei Getier, sich darin zu verstecken.

    Und da kommen wir schon zum Reh-Bashing. Diese reizenden Tiere lieben meinen Garten ungefähr so wie ich. Wie sollen sie auch wissen, dass ich Rosen, Dahlien und Fetthennen nicht als kaltes Buffet für sie angepflanzt habe?

    Im HIntergrund eine Streuobstwiese und der Wald.


    Geradeaus ein Stück Wiese, die am besten aussieht, wenn ich sie immer schön kurz halte. Auch über sie werdet ihr noch einiges zu lesen bekommen. Zehn Meter weiter steht ein kleiner Birnbaum, der zwei verschiedene Birnensorten trägt. Von wegen der Befruchtung. Birnbäume brauchen verträgliche Nachbarn, um Früchte zu tragen.


    Rechts stehen meinen Lieblinge. Rosen, Lavendel und Stockrosen. Leider hat nur der Lavendel die Chance, in Ruhe zu wachsen und zu blühen. Alles andere wird gefressen. Ratet mal, von wem.


    So, ihr Lieben, genug für heute. Leider sieht es nicht nach klarem Himmel zur Beobachtung der Mondfinsternis aus. Schade.


    Ihr sitzt übrigens unter unserem Apfelbaum. Äußerst leckere Boskops, die auch in diesem Jahr eine gute Ernte versprechen.

  • Gibt es keinen Zaun um den Garten herum?


    Bei uns wird es wohl eine klare Nacht geben - ideal für Mondbeobachtungen. :)

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Andreas Eschbach: Exponentialdrift

  • :mahlzeit *stürzt sich auf den Apfelkuchen* "Danke Batcat! Lecker!"


    *bietet Kakao aus der Thermoskanne an*

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Andreas Eschbach: Exponentialdrift

  • Oh da setze ich mich doch gleich dazu. Habe gerade eh sehr selten Gelegenheit zum Sitzen. Ich freu mich auf die Gartengeschichten und hoffe, ich habe auch Muse, sie zu genießen. :flowers:flowers

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Es würde mich wundern, wenn es tatsächlich keine Waschbären hier gäbe.

    Interessant, dass ihr Boskop Äpfel gefunden habt. Die alten hatten doch die Rehe alle gefressen. :gruebel

    Und die neuen brauchen bis Oktober. Egal, der Kuchen wird gegessen.

    Und nein, einen Zaun gibt es nicht. Nur Hecken und die sind kein Hindernis für Rehe. Zäune auch nicht es sei denn, es sind 1,80 m hohe Wildschutz Zäune. Und dann fühle ich mich hier wie im Knast.



    Heute gehe ich mit euch in den Keller. Jedenfalls war ich heute früh im Keller und habe wie üblich diverse Frösche und Kröten gerettet. Sie kommen zwar rein, aber oft nicht mehr raus und ich mag keine vertrockneten Froschleichen im Keller. :(


    Wir fragen uns täglich, wie die lieben Tiere wohl hineinkommen. Eigentlich kommen nur die Drainagerohre in Frage. Mein Liebster meint allerdings, die lägen viel zu tief im Boden.

    Jedenfalls war heute ein besonders niedliches kleines Fröschlein da. Nicht mal so groß wie mein halber kleiner Finger. Ist er nicht süß?



  • So ein feiner Frosch!:)

    Den Waschbären hab ich heute Abend nicht gesehen, aber ich bin auch gerade erst heim.


    Am Ende wird das hier noch eine Außenstelle der Suchtklinik?

    Hoffentlich nicht. Ich sitze gerne auf Rumips Bank und bin froh, nicht in einer Klinik zu sein. Man muss auch mal frei haben und die Natür genießen dürfen.;)

  • Seit Tagen liege ich auf der Lauer, um euch ein Beweisfoto zu schießen. Leider bisher vergeblich.

    Es war nämlich so: die kühlen und trüben Tage habe ich genutzt, um mich in "Gartenrüstung" zu packen und Brombeerranken aus der Hecke und Disteln auszurupfen. Als ich so da stand und guckte, wo die nächste Ranke aus der Hecke wächst, hörte ich ein ganz feines Knispeln. Als würde ein Mäuschen Knäckebrot verspeisen.

    Ich schaute mich um, nichts zu sehen. Wieder: knisper, krrr, krrr.

    Und tatsächlich - mitten in hüfthohen Pflanzen steht noch (Schlamperei!) das Winter Vogelfutterhaus. Das ist mit Stroh gedeckt und auf dem Stroh saßen Wespen und knabberten kleine Stückchen Stroh ab.

    Wenn ich jetzt aber mit der Kamera erscheine, ist keine einzige Wespe mehr zu sehen.


    Dafür habe ich das für euch entdeckt:




    Kleiner Glücksbringer für den Tag!