Wie war euer Jahr 2019?

  • Liebe Eulen,


    lasst uns (wie im letzten Jahr) über das ablaufende Jahr einen Rückblick erstellen... :)


    Mein Jahr war geprägt von den letzten Monaten mit meinem Vater (8 Monate war er ein Schwerstpflegefall) bevor er uns im Mai verlassen hat. Obwohl man solange Zeit den Tod vor Augen hatte, war es doch ein sehr einscheidender Prozess.


    Parallel haben wir mit der Sanierung im Haus weitergemacht. Die Baustelle 2019 zog sich wie Kaugummi, wir sind jetzt aber fast fertig und müssen dann (hoffentlich) höchstens mal die Wände neu streichen oder tapezieren. Die Bäder haben wir gleich so umgebaut, dass man auch im Alter gut im Haus weiterleben kann, wenn man vielleicht nicht mehr so mobil ist. :alter Das war ein Kraftakt in den letzten Jahren - man freut sich aber sehr, wenn alles fertig und schön ist! :)


    Meinen Urlaub musste ich in diesem Jahr leider absagen, im nächsten Jahr soll sich das auch wieder ändern. Ihr seht, es kann alles im Grunde nur besser werden.


    Dankbar bin ich ansonsten darüber, dass wir alle fit sind. <3


    Viel mehr habe ich im Jahresrückblick nicht zu berichten. Ich bin froh, wenn das Jahr endet und mit dem Neustart ein (hoffentlich) besseres Jahr kommen wird! :wave

  • Mein Jahr 2019 war eigentlich ganz gut. Mir fällt jetzt nichts einschneidendes auf, was mich negativ beeinflusst hätte. Immer mal kleine Dinge, wie das so ist, schon, aber nichts wildes.

    Ich freue mich immer noch jeden Tag sehr über meine Herzens-Eulen, die ich übers Forum kennen gelernt habe, über meinen nicht mehr so neuen Job, über meine familiäre Situation und natürlich über meine drei Katzen.

    Aufgrund eines Online-Coachings, das ich schon in 2018 begonnen habe, habe ich ganz viel über mich gelernt und es dadurch geschafft, mit mir mehr im Einklang zu sein und vor allem besser mit Stress klar zu kommen. Das mit dem Stress ist noch ausbaufähig :S Und ich habe Sport plötzlich lieben gelernt. Dafür habe ich über 40 Jahre gebraucht :lache

    2020 kann von mir aus so weiter gehen.

    "Monsters are real, and ghosts are real, too. They live inside us, and sometimes, they win."

    (Stephen King)

  • Bei uns war 2019 von diversen gesundheitlichen Problemen begleitet, die sich zum Glück zufriedenstellend gelöst haben. Meinem Liebsten könnte es noch besser gehen, dann wäre ich ziemlich wunschlos glücklich.

    Ich konnte mir 2019 einen lange gehegten Traum erfüllen, nämlich mit der Hurtigrute die norwegischen Häfen abklappern. Das war einfach wunderschön.

    Meine liebe Frau Tochter hat endlich eine Stelle gefunden, die ihr immerhin den Lebensunterhalt sichert und Aussicht auf weitere Verbesserung bietet.


    Ich bin froh und zufrieden, wenn 2020 nicht schlechter wird. :)

  • Bei mir war das Jahr ein wenig chaotisch und stressig. Seit April habe ich einen neuen Chef, und mit ihm läuft es noch nicht wirklich rund. Er hat unsere Abteilung ziemlich auf den Kopf gestellt. Ich habe neue Aufgaben, die ich zwar mag, die mir aber noch nicht so leicht von der Hand gehen. Zum Ende des Jahres wurde es dann nochmal richtig stressig, das habe ich echt noch nie erlebt. Am letzten Arbeitstag habe ich einfach nur erschöpft den Stift fallen lassen, und versuche mich aktuell davon zu erholen.


    Gesundheitlich lief es auch nicht so gut. Meine MS hat mir im Sommer mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt , und mich mit einem recht heftigen Schub daran erinnert, dass sie da ist. Davon habe ich mich immer noch nicht richtig erholt, daher ist eine Reha beantragt, die mir hoffentlich ein wenig Verbesserung bringt.


    Leider ist im Frühjahr eine weitere Kollegin an Krebs gestorben. Ich habe zum Glück noch ein paar schöne Treffen mit ihr gehabt. Trotzdem war die Nachricht ihres Todes und die Beerdigung wieder eine Herausforderung.


    Ansonsten war es aber wieder ein gutes Jahr mit vielen schönen Momenten mit Herzensmenschen. Schöne, erlebnisreiche Urlaube mit meinem Mann. Alte Bekanntschaften habe ich ein wenig aufgefrischt, andere Bekanntschaften sind eingeschlafen. Um einige tut es mir leid, bei anderen bin ich froh. Ganz normales Leben halt.


    2020 darf gerne etwas ruhiger werden und gesundheitlich bitte wieder etwas besser. Ansonsten darf alles bleiben, wie es ist.

  • Beruflich war es 2019 etwas zu ruhig, da wurden einige angefragte Projekte leider nicht bestellt. Dafür ist im Januar wieder mehr los.


    Unser Urlaub war schön. Die Teenager sind dieses Jahr leider etwas anstrengender geworden und das wird auch noch etwas so bleiben... Aber da müssen alle Eltern durch.


    Ein echtes Highlight war für mich das Eulentreffen im Herbst. Das Wochenende habe ich wirklich genossen! Ein Wochenende nur für mich mit lauter spannenden, interessanten und netten Menschen. Das will ich 2020 unbedingt wiederholen. :wave

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Mein Jahr war stressig - hier hoffe ich darauf, daß 2020 besser wird.


    Gesundheitlich war es anstrengend und ich hoffe auch hier darauf, daß ich im Jahr 2020 nicht mehr von einem Arzt zum anderen pilgere und sämtliche Baustellen sich in Wohlgefallen auflösen ;-). Naja, man darf ja wohl träumen.


    Sport ging leider gegen Null, so daß ich nun das Fitneßstudio gekündigt habe. Es passt leider nicht mehr zusammen, daß es immer teurer geworden ist, während ich immer weniger hingehen konnte. Ich suche gerade alternative Möglichkeiten, mich zu bewegen und fit zu halten bzw. erst mal wieder fitter zu werden.


    Zum Glück war dieses Jahr wenigstens die Familie gesund und es gab außer einem gebrochenen Mittelfuß bei meiner Mutter keine größeren Dramen.


    Ein positives Highlight war natürlich, daß ich auf meine alten Tage ;-) doch noch mal geheiratet habe und auch, wieviele lieben Wünsche wir von allen Seiten (und auch von ganz vielen lieben Eulen) wir bekommen haben.


    Final hat sich noch ein Thema, das mich schon seit Jahren immer mal wieder beschäftigt und besorgt hat, nun zu einem guten Ende gedreht, so daß ich auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus diesem Jahr gehe.

    Das Jahr war nicht eines der Besten, aber dank vieler wunderschöner Erlebnisse und Momente auch nicht eines der Schlechtesten.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Mein Jahr war im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger ereignisreich, kein Unfall, gesundheitlich lief alles halbwegs gut.

    Dafür hat sich auf der Arbeit einiges getan und sowohl mein Mann als auch ich werden jetzt zum 1.1 aus der Firma, für die wir beide jeweils über 25 Jahre gearbeitet haben, ausgegliedert. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich wohl in den nächsten Jahren zeigen.

    Ich hoffe, dass dann auch wieder mehr Ruhe auf der Arbeit einkehrt. Die letzten Jahre waren doch immer von ständigen Umstrukturierungen und der Angst um den eigenen Job geprägt.


    Dafür freue ich mich sehr über meine Kinder, die beide so langsam zu jungen Damen ranreifen und für ihr Alter erstaunlich vernünftig sind. Auch wenn sie beide pubertieren und manchmal recht zickig sind. Aber das gehört ja schliesslich dazu :-)

  • Ich hatte schon bessere Jahre aber auch schon deutlich schlechtere.
    Beruflich fühle ich mich zwar immer noch wohl, allerdings liegt mir die Vertragssituation immer noch schwer im Magen. Da hoffe ich auf die Veränderungen im BTG ( die dritte Stufe der Inklusion tritt 1.01.2020 in Kraft), möglicherweise hat das Vorteile für mich.

    Dafür hat sich beruflich für meinen Mann einiges verbessert. Ein zufriedener Mann bedeutet halt auch eine zufriedene Gattin.;)

    Wir waren die meiste Zeit gesund ( bis auf meine Große) wofür ich sehr dankbar bin.

    Seit September holt meine 20jährige Tochter ihre Pubertät nach, die bei ihr nie wirklich stattgefunden hat, das hat uns einiges an Kraft und Nerven gekostet. Dazu kam, da wir uns um ihre Gesundheit sorgen mussten, ein Termin steht noch an, danach hoffe ich, können wir wieder aufatmen.

  • Wie war mein Jahr? Es war nicht alles schlecht und es war nicht alles gut. Mein Mann meint, es war halt einfach doof mit Highlights.
    Bis in den August hinein war es geprägt von "ich muss funktionieren". Da war der Wasserschaden, der uns monatelang beschäftigt hat, die schwere Knie-OP meiner Tochter (die nicht nur sie, sondern auch mich viel Kraft gekostet hat), gesundheitliche Probleme bei meinem Jüngsten (daran arbeiten wir noch), die Alzheimererdiagnonsen meiner von uns allen sehr geliebten Schwiegereltern, der Auszug des Großen in seine Studenten-WG (das war allerdings für alle Beteiligten sehr, sehr positiv, außerdem ist er noch oft genug zu Hause), genau wie der Übergang unseres Pubertisten von der Mittel- in die Oberstufe.

    Dann kam der großartige, unfassbar entspannte Urlaub zu dritt (die Großen haben freiwillig Kater und Haus gehütet). Das waren 14 wunderbare Tage auf Römö in diesem schönen, abgelegenen Häuschen, die ich gebraucht und genossen habe.
    Tja und seit September fordern diese ersten 8 Monate ihren Tribut. Von "ich muss funktionieren" wurde es nach einem langen, heftigen Infekt zu "ich kämpfe jeden Tag darum, so zu funktionieren, wie ich es eben muss". Das ist bis heute so. Unterbrochen von einigen guten Tagen/Stunden gerate ich derzeit permanent an meine körperlichen und psychischen Grenzen, bedingt durch meine Erkrankung. Ich bin mehr als erleichtert, wenn dieser Winter vorbei sein wird. Ich hoffe, 2020 wird in gesundheitlicher Hinsicht ein besseres Jahr.


    Nichtsdestotrotz gab es auch ganz, ganz wunderbare, großartige kleine und große Momente und Begegnungen. Dazu zählen für mich die beiden Eulentreffen in Hannover, unsere monatlichen kleinen Treffen zum Stricken, Quatschen, füreinander da sein, der (tägliche) Austausch mit euch usw. Ihr wisst schon, was ich meine. <3

    Ich hatte ein unglaublich schönes Lesejahr, zu dem die Büchereulen auch ihren Teil beigetragen haben. Manches hätte ich ohne euch gar nicht für mich entdeckt.
    Dann natürlich das Erscheinen von Rebecca Gablés "Teufelskrone" mit meinem Namen im Nachwort. Ich kann dieses ganze Testleseabenteuer immer noch nicht fassen, angefangen von ihrer Anfrage, über den Austausch, bis hin zum "ich halte dieses Buch tatsächlich in den Händen". Die größte Bestätigung für mich war aber die Frage, ob ich auch beim nächsten Mal "mit an Bord sein möchte". Ich möchte. :-]


    Letztes Jahr habe ich u. a. folgendes geschrieben:

    "Wenn ich auf das Jahr 2018 zurückblicke bin ich in erster Linie dankbar für die vielen kleinen, kostbaren Momente, Erlebnisse und Begegnungen, mit denen dieses Jahr angefüllt war.

    Ich weiß, dass alles, was ich habe, was wir als Familie haben, nicht selbstverständlich ist. Das alles gibt mir Kraft und Energie und tut mir unglaublich gut."


    Das gilt auch für 2019.

    Für 2020 wünsche ich mir Gesundheit und Seelenfrieden, viele dieser kostbaren schönen Momente und Begegnungen für meine Liebsten, meine Freunde, meine Eulen und für mich. Seid gut zu euch.

  • 2019 war ein gutes Jahr. Bis Juni stand eine Fortbildung im Mittelpunkt und mit Abschluss der Prüfung fiel mir erstmal ein Stein vom Herzen. So anstrengend die Stunden am Schreibtisch neben einem 40+ Stunden Job auch waren, das Lernen hat mir Spaß gemacht und ich bin auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Ich hab gemerkt, dass ich noch Lernen kann und auch will, das Passende muss jetzt eben noch gefunden werden.


    Es gab viele schöne Erlebnisse und Momente, die mich haben merken lassen, dass ich da wo ich bin, angekommen bin. Ich habe mir einen kleinen, aber feinen Freundeskreis aufgebaut, fühle mich an meiner Arbeitsstelle wohl und liebe meine Wohnung, die für mich ein gemütliches Nest geworden ist.


    Es war ein Jahr in dem ich viel über mich lernen durfte, welches mich zwischenmenschlich vor einige Herausforderungen gestellt hat, aber mich auch hat wachsen lassen. Ich habe gelernt meine Komfortzone zu verlassen, bin anderen offener und zugänglicher geworden und habe gelernt, für mich einzustehen und mich gegen vermeintlich Stärkere zu behaupten.


    2020 blicke ich optimistisch entgegen. Ich schließe mich Rumpelstilzchen an. Solange 2020 nicht schlechter wird bin ich zufrieden. Es braucht nicht immer große Highlights. Ich hoffe auf mehrere kleine, die dafür umso bedeutsamer sind, auf Herzensmenschen, die in meinem Leben bleiben und Erfahrungen und Erlebnisse, die mich voran bringen.


    Es gibt einiges an dem ich 2020 arbeiten möchte. Außerhalb der "normalen" Vorsätze die man so hat. Das mehr Sport und ein paar Kilo weniger nicht schaden würden, weiß ich. Hab ich mir jedes Jahr zu Silvester vorgenommen und es hat nie gefruchtet. Also nehm ich mir das dieses Jahr gar nicht erst vor :lache


    2019 schließe ich mit einem guten Gefühl ab, auch wenn ich ein paar Sorgen mit ins neue Jahr nehme. Beruflich wird es sicher turbulent. Im Herbst wird sich entscheiden, ob ich in meiner derzeitigen Abteilung bleibe, oder intern wechsel und noch weiß ich nicht worauf ich hoffe. Auch gesundheitlich stehen einige Dinge an. So zum Beispiel eine Untersuchung im Februar, die momentan als kleine dunkle Wolke über mir schwebt. Alles auf mich zukommen zulassen fällt mir zwar schwer, aber das muss der Kontrollfreak in mir eben lernen, oder sich damit abfinden :lache


    Ich wünsche euch von <3 alles Gute für das kommende Jahr und einen schönen Jahreswechsel. Wie auch immer ihr ihn verbringt. Macht das Beste aus jedem einzelnen Tag und vergesst bei kleineren und größeren Tiefs nicht: Auf Regen folgt immer Sonnenschein. So abgedroschen dieser Spruch auch klingt, er hat sich für mich persönlich schon oft bewahrheitet.


    Alles Liebe


    Vaiana

  • Mein Jahr 2019 war, nach dem großen Schicksalsschlag 2017 und vielen Enttäuschungen in 2018, ein gutes Jahr für mich.


    Arbeitsmäßig bin ich mehr als zufrieden. Im Oktober habe ich ja in einem neuen Laden angefangen und fühle mich dort sehr wohl. Im alten Laden ging es einfach nicht mehr, seit wir eine neue Chefin bekamen. Es passte einfach nicht, obwohl ich doch noch mit jedem klar gekommen bin. Die einzigen Lichtblicke in den Sommermonaten waren meine Lieferanten, das waren meine Glücksmomente, oder das so genannte Sekundenglück.

    Mit dem Wechsel in den neuen Laden geht es auch mir wieder besser, und ich gehe wieder mit Lust und Freude an die Arbeit.

    Auch wenn ich trotzdem noch einen kompletten wechsel im Kopf habe, da habe ich mir aber Zeit bis zum Frühjahr gesetzt.


    Gesundheitlich war für mich - abgesehen von 2 Tagen Krankenhaus - ein gutes Jahr. Ich kann wirklich nicht klagen. Arbeitsunfälle sind glimpflich und ohne Krankschreibung ausgegangen.


    Seit August lebe ich in in meinem eigenen kleinen Häuschen. Auch da bin ich froh, diesen Schritt gewagt zu haben.


    Ich habe viele neue Leute kennen gelernt, aus einigen Begegnungen sind gute Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte. Ich habe einen "Bruder" gefunden, diese Person ist mir wirklich sehr wichtig und wir verbringen viel Zeit am Telefon und per Nachrichten. Uns trennen zwar gute 400km, aber im Herzen sind wir uns nah.


    Und mein Jahr hier bei und unter euch, war einfach wieder traumhaft, ich vergesse auch die persönlichen Nachrichten nicht, die ich auf einen bestimmten Post bekommen, und mir sehr geholfen haben. Ich bin froh, eine Büchereule zu sein :knuddel1:wave:knuddel1

  • In meiner Firma gibt es seit 2018 eine weitere Führungskraft aus den Reihen der Mitarbeiter, der dann begann, massiv, auch persönlich, in meinen Verantwortungs- und Arbeitsbereich derart einzugreifen, dass ich meiner bisherigen Eigenverantwortung verlustig ging und auch massiv kritisiert wurde, wenn ich meiner Kollegin Dinge erklären wollte, wie sie richtig gemacht werden.

    Nach einem katastrophalen Gespräch mit dem neuen GF Ende 2018 ließ ich mir ein Zwischenzeugnis vom alten Chef ausstellen und schrieb Bewerbungen. Da wurde er endlich "wach" und beeinflusste mich dahingehend, 2019 noch in der Firma zu bleiben, und der neue GF und ich sollten so wenig wie möglich miteinander zu tun haben.

    So hielt ich 2019 die Fassade auf Arbeit aufrecht und hasste jeden Tag.

    Meine noch in Elternzeit seiende Kollegin nimmt ihre Arbeit Anfang 2020 wieder auf, und ihre Vertretung soll möglichst bleiben.

    Im Herbst 2020 habe ich meine 45 Arbeitsjahre voll, womit ich ohne Abzüge Mitte 2023 in Rente gehen kann. So stellt mich meine Firma für das Jahr 2020 bezahlt frei - sonst hätte ich meinen Arbeitsplatz nicht für die Schwangerschaftsvertretung frei gemacht.


    2019 war somit arbeitsmäßig ein sehr frustrierendes Jahr für mich, gesundheitlich zum Glück nicht, und ich hoffe, das bleibt 2020 auch so.

    Meine Schwiegermutter ist 87 Jahre alt und seit eineinhalb Jahren in einem Pflegeheim in der Nähe. Hier ist nicht absehbar, wie lange sie uns noch bleibt.

    Meine Jungs sind Anfang/Mitte Dreißig und stehen im Leben, mein Jüngster hat von seinem Partner 2019 einen Heiratsantrag bekommen. Die Hochzeit soll im späten Frühjahr 2020 sein.


    Ich will 2020 genießen, wir wollen viel verreisen, ich will mehr lesen, bevor ich dann im September/Oktober zum Arbeitsamt gehe.

    Aber mal sehen, was 2020 bringt. Auf jeden Fall ein tolles weiteres Jahr bei den Büchereulen, bei denen ich mich inzwischen pudelwohl fühle.


    Liebe Grüße

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

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  • 2019 war das bisher schlimmste Jahr meines Lebens. Nach dem Tod meines Mannes im Mai gab es nur wenige Lichtblicke, unter anderem das Eulentreffen im Herbst, ein Kurzurlaub mit Freunden in der Türkei, der Besuch bei Verwandten in Ulm. Ich habe viel gestrickt, wenig gelesen, viel Musik gehört und TV geguckt.

    Auf der positiven Seite steht vor allem die Erfahrung, welch wunderbare Freunde ich habe und dass wahre Freundschaft auch über viele Kilometer hinweg funktioniert. Dafür bin ich unendlich dankbar, sie haben auf mich aufgepasst und mich durch das Jahr getragen.

    Was immer 2020 für mich bereithält, es kann nur besser werden als dieses Jahr.

  • 2019 war für mich ein hartes Jahr mit unabsehbaren Herausforderungen. Die Krankheiten, Krankenhausaufenthalte und die Pflegebedürftigkeit meines Vaters hat mir viel abverlangt, wo ich mich erst hineinfinden musste. Dann hat sein Tod noch einmal viel Kummer bereitet und Organisation nötig gemacht. Außerdem musste ich mich in alle Dinge einarbeiten, die er Jahrzehnte lang für meine Mutter und das Haus erledigt hat. Das war alles nicht einfach für mich, aber ich habe so einiges dabei gelernt. :learn


    Viel zum Lesen oder Schreiben bin ich nicht gekommen. Ich hoffe, das wird nächstes Jahr wieder besser.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Ernest Hemingway: In einem andern Land

  • 2019 war ein Jahr, von dem ich froh bin, dass es in ein paar Stunden vorbei ist. Es gab kaum positive Dinge, dafür sehr viel negatives. Ich würde ja sagen, ich freue mich auf 2020, aber weiß ich, ob es da wirklich besser wird?:/ Ich bin eigentlich ein Optimist, aber nach diesem Jahr erwarte ich lieber das Schlimmste und freue mich, wenn es nicht so kommt. ;)