Marc Meller "Raum der Angst"

  • Spannend bis zum Schluss!


    Eigentlich soll es um eine harmlose Studie gehen, in der die Faktoren Teamwork und die verschiedenen Fähigkeiten der Probanden auf dem Prüfstand stehen. Dass etwas aber gewaltig schiefläuft, wird den Kandidaten erst bei Ankunft in den Räumen der Angst klar. Zu ihnen gehört auch die Psychologie-Studentin Hannah, die ebenso wie die anderen Teilnehmer entführt wurde - denn statt dem versprochenen Lohn für die Teilnahme können sie einzig ihr Leben gewinnen. Und dass nicht alle aus diesem Spiel lebend entkommen, wird recht schnell klar...

    Die Grundidee ist also schon mal ziemlich innovativ und knüpft mit dem Thema "Escape Rooms" an ein aktuelles und gefragtes Freizeitvergnügen an. Daraus dann einen Thriller zu machen ist eine super Idee.

    Die Geschichte ist durchweg sehr spannend konstruiert und lebt nicht nur von den unvorhersehbaren Wendungen, sondern auch von den Perspektivwechseln. Mit jedem "geknackten" Raum stirbt ein Teilnehmer der Runde und jeder Raum ist auf seine Weise einzigartig und passt irgendwie zu einem der Teilnehmer. Die Teilnehmer selbst sind mir während des Lesens nicht wirklich ans Herz gewachsen, weil schon ein paar echt ruppige und wankelmütige Typen dabei sind. Mit Hannah fiebert man aber auf jeden Fall mit, ebenso mit den Polizisten, die versuchen dem Rätsel der verschwundenen Studienteilnehmer auf die Schliche zu kommen.

    Die "Aufgaben" sind allesamt ziemlich perfide und grausam und wie diese zu lösen sind bzw. was man nicht tun sollte, ist nicht abzusehen - das macht das Lesen zusätzlich spannend! Daumen hoch für einen spannenden Thriller!


    ASIN/ISBN: 3548063802

  • Verlag: Ullstein Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 31.08.2020

    Seitenzahl: 384

    ISBN-10: 3548063802

    ISBN-13: 978-3548063805

    ASIN: B087D391MX

    Preis: 10,99 EUR (TB) – 9,99 EUR (Ebook)


    Der Autor (Verlag)

    Marc Meller ist das Pseudonym eines erfolgreichen Roman- und Drehbuchautors. Am liebsten schreibt er Thriller, in denen das Thema "Angst" in all seinen Ausformungen eine zentrale Rolle spielt. Marc Meller lebt in Köln und Hannover.


    Klappentext (Verlag)
    Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.


    Meine Meinung

    Eigentlich sollen die sieben freiwilligen Probanden an einem geheimen Experiment eines renommierten Psychologie Professors teilnehmen. Dass sie aber stattdessen in einem Alptraum landen, aus dem vermutlich nicht alle lebend rauskommen werden, wird ihnen erst klar, als es schon zu spät ist.


    Hannah wird nach ihrem Dienst entführt und wacht in einem dunklen Raum wieder auf. Sie kann sich nicht erinnern, was passiert ist. Auf der Suche nach einem Ausweg trifft sie auf die Teilnehmer des “Experiments”. Gemeinsam stellen sie sich den Aufgaben der einzelnen Räume immer mit der Frage - Wer stirbt als nächstes?


    Spannend von Anfang bis Ende. Die unterschiedlichen Erzählstränge haben mich anfangs verwirrt, aber sie wurden von Kapitel zu Kapitel weiter zusammengeführt und haben ein schlüssiges Ende ergeben, zumindest was die Auflösung des Falls betrifft. Die kleinen Cliffhanger am Ende der Kapitel sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Besonders die Szenen in den einzelnen Räumen fand ich spannend und habe mitgerätselt und gehofft, dass die Teilnehmer schnell die Lösung zum Öffnen der Türe finden, auch wenn das bedeutet, dass wieder einer stirbt. Die Morde waren teilweise schon sehr brutal, aber zum Glück nicht zu detailreich beschrieben. Ich habe da zwar grundsätzlich keine Probleme mit, aber zu blutig muss es auch nicht sein. Die Charaktere sind mir insgesamt etwas zu blass geblieben. Zumindest die Teilnehmer im Escape-Room. Hannah hat mir da noch am besten gefallen und auch die Ermittler waren gut. Die Auflösung konnte man zwar irgendwann erahnen, aber es gab genügend Wendungen um den Leser in die Irre zu führen. Das Ende lässt stark vermuten, dass es einen weiteren Teil geben wird. Das ist zwar gut, aber irgendwie lässt mich das merkwürdige Ende etwas ratlos zurück. Einen nächsten Teil werde ich in jedem Fall auch lesen.


    Ein gelungener Thriller mit spannender Handlung aber ausbaufähigen Charakteren.


    9 Punkte


    Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


    ASIN/ISBN: 3548063802

  • Wow! Damit hatte ich nicht gerechnet. Am Sonntag Morgen habe ich das Buch begonnen und hatte eigentlich den Plan es nicht am Stück weg zu lesen, aber das war gar nicht möglich.


    Die Studentin Hannah wird erst mit K.O.-Tropfen betäubt und dann entführt. Sie wacht in einem Raum auf, der offensichtlich keinen Ausgang hat. Kurze Zeit später stehen plötzlich sieben weitere Personen neben ihr, die behaupten an einem Experiment eines bekannten Professors teilzunehmen. Nach und nach stellt sich heraus, dass die acht völlig unterschiedlichen Personen in einem Live-Escape-Room gefangen sind. Allerdings ist dies kein Spiel oder ein Experiment, sondern blutiger Ernst.

    Als Leser/Leserin ist man direkt mitten drin. Erst spült man noch mit Hannah zusammen den Tresen in der mexikanischen Bar ab und schon ist man mitten drin im schrecklichsten Alptraum, den man sich vorstellen kann. Der Autor hat sich Räume einfallen lassen, die ich niemals hätte lösen können, vor allem nicht, wenn sie Realität wären. Er hat sich aber auch überlegt, dass es Tote geben muss, damit es richtig spannend wird. Ähnlich wie bei „Game of Thrones“ ist man niemals sicher, dass die Figur, die man gerade mag, überlebt. Alles ist möglich. Das Ganze ist nicht blutrünstig und in allen Einzelheiten beschrieben, aber schon ziemlich deutlich beschrieben. Besonders gut fand ich hier die kurzen Kapitel, die mich dazu verleitet haben, immer noch ein Kapitel dran zu hängen.


    Die beiden Ermittler, die erst seit kurzem zusammen arbeiten, werden nicht übermäßig viel erwähnt, allerdings so viel, dass ihre Ermittlungen ausreichend beschrieben werden. Der Focus liegt hier auf den Räumen und dem, was sich dort ereignet. Für meinen Geschmack kam die Auflösung bezüglich des Täters recht früh, was aber der Spannung trotz allem nicht geschadet hat. Ich gehöre zu der Sorte Leser, die lieber bis zum Ende raten und überlegen, wer es sein könnte, daher war ich zu dem Zeitpunkt sehr überrascht darüber.


    Mir haben die psychologischen Spielereien sehr gut gefallen. Genau dieses Eingreifen in das Leben der Opfer macht für mich einen richtig guten Thriller aus. Die Gründe für die Tat waren für mich ausreichend erklärt, so dass keine Fragen offen blieben.


    Wenn ihr Psychothriller mögt, die euch ununterbrochen an den Fingernägeln kauen lassen, solltet ihr auf keinen Fall einen Bogen um „Raum der Angst“ machen. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Ein echter Pageturner


    Marc Meller hat in seinem Roman "Raum der Angst" das Thema Escape Rooms aufgegriffen.

    Denn darum geht es bei der Gruppe von Menschen die entführt wurden und nun in einem Schloss ums Überleben kämpfen.

    Sie müssen in jedem Raum eine Aufgabe lösen um diesen wieder verlassen zu können.

    Welch krankes und perfides Spiel sich dahinter verbirgt wird nach und nach klar.

    Auch auch wer Janus ist, der sich das Ganze ausgedacht und aufwändig umgesetzt hat.

    Hannah, eine Studentin, die ebenfalls entführt wurde und zu der Gruppe gestoßen ist, nimmt dabei eine wichtige Rolle ein.

    Wird sie es schaffen, sich soweit in den Täter hinein versetzen zu können um ihm Paroli zu bieten? Ihn zu überlisten?

    Die Geschichte wechselt zwischen den Erlebnissen im Schloss und dem Bericht, was die Polizei unternimmt um diesen Wahnsinn zu stoppen.

    Denn darum handelt es sich definitiv.

    Marc Meller hat ein rasantes Buch geschrieben, es liest sich flüssig und leicht, man möchte als Leser "dran bleiben" und endlich die Lösung wissen.

    Am Schluss gibt es eine Art Cliffhanger mit Hinweis auf einen weiteren Band.

    Den ich sicher auch lesen werde.

    Wer spannende und kurzweilige Unterhaltung sucht liegt bei diesem Buch auf jeden Fall richtig.

  • Wer es wagt, zusammen mit Hannah und den anderen Probanden den „Raum der Angst“ zu betreten, ist gleich mit ihnen verloren – denn hat man einmal angefangen zu lesen, lässt sich dieses Buch nur noch schwer aus der Hand legen. Dieser Thriller ist ungemein spannend, es gruselt einen, je weiter man sich in den Räumen vorantastet, kurz: Der Autor versteht sein Handwerk, einen Leser an seine Geschichte zu fesseln.


    Die Probanden, die sich freiwillig zu einem psychologischen Experiment gemeldet haben, werden entführt und finden sich in einem parallel aufgebauten Szenario wieder. Hier treffen sie auf Hannah, die ihrerseits entführt wurde und bei der lange nicht klar ist, wie sie mit allem in Zusammenhang steht. Nach und nach müssen die Teilnehmer erkennen, in welchem Alptraum sie gefangen sind und dass für die meisten von ihnen keine Überlebenschance besteht.


    Das Grundthema – Escape-Rooms – war für mich völlig neu im Thriller-Genre, auch habe ich real noch keinen Escape Room gespielt (und ob ich dies überhaupt machen möchte, ist nach dieser Lektüre fraglich… ;) ). Die Auflösung der einzelnen Rätsel in den jeweiligen Räumen war daher überaus spannend, sozusagen jeder Raum ein Krimi für sich. Die Räume waren dazu abwechslungsreich und tückisch konstruiert, dabei baute alles logisch aufeinander auf. Und auch wenn der „Lohn“ für jeden gelösten Raum quasi ein weiterer toter Mitspieler war, fieberte man stets mit den verbliebenen Teilnehmern mit, ob es ihnen nicht doch rechtzeitig gelingen könnte, einen Ausweg aus ihrer Situation zu finden.


    Eingerahmt wurde das Ganze durch die Ermittlungen der beiden Kommissare außerhalb des Spielfeldes. Hier gab es auch genügend Gelegenheit zu Hintergrundinformationen und Einblicke in die Psyche verschiedener Personen. Der Drahtzieher, der hinter allem steckt, wird nach meinem Empfinden recht plötzlich präsentiert. Dies tut der Spannung keinen Abbruch, allerdings hätte ich persönlich gerne noch weitergerätselt.


    Insgesamt würde ich sagen, dass dies ein idealer Schmöker für verregnete Herbsttage ist, an denen man sich gerne wohlig einkuschelt in eine Decke ein wenig gruseln möchte. Zeit sollte man in jedem Fall haben, denn einmal angefangen, hört man freiwillig ganz sicher nicht so schnell wieder mit dem Lesen auf. 8 Eulenpunkte.

  • Spannend, packend, perfide


    Marc Meller schafft es von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Kurze Abschnitte, ein flüssiger Schreibstil ... der Autor weiß, wie er den Leser gefangen nehmen kann.


    Und nicht nur der Leser wird gefangen genommen. Sieben Probanden, die dafür vorgesehen waren, und Hannah, eine junge Frau, die damit nichts zu tun hat, landen in einem Escape-Room-Experiment. Was keiner von ihnen weiß, ist, dass sie auf dem Weg zum echten Experiment entführt wurden und in einem Parallel-Experiment landen.


    Der Autor hat ein Händchen für die Erschaffung seiner Charaktere. Authentische Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein können.


    Ein großes Geschick beweist Marc Meller auch bei der Wahl seiner Schauplätze, hier speziell der einzelnen Escape-Rooms, die ebenfalls total unterschiedlich sind. Sehr bildlich und detalliert hat er diese dargestellt, mit allen ihren Tücken. Genial erdacht und die Lösungen zum Rauskommen super umgesetzt.


    Jeder der Probanden hat eine spezielle Eigenschaft, die für diese Räume benötigt wird. Im Gegensatz zum eigentlich geplanten Experiment, stirbt hier jedoch nach jedem Raum, aus dem sie es schaffen herauszukommen, einer der Mitspieler. Bis zum Schluss hofft man jedoch, dass nicht alle sterben werden.


    Parallel zum Geschehen in diesen Escape-Rooms sind zwei Kommissare auf der Suche nach den Verschollenen Probanden. Hier erfährt man dann einiges zum eigentlichen Experiment, zur Psyche des Täters und zu einzelnen Protagonisten. Der Wechsel zwischen beiden ist perfekt. Sie lockern das doch ziemlich grausame Geschehen etwas auf, so dass der Leser zwischendurch einfach mal durchatmen kann.


    Nichts war vorhersehbar und doch war der Schluss stimmig. Chapeau.


    Mit diesem spannenden, packenden und perfiden Thriller hat Marc Meller für mich eines meiner Highlights in diesem Jahr geschrieben.


    Nichts für schwache Nerven, aber für jeden Thriller-Fan eine klare Leseempfehlung und verdiente 10 Eulenpunkte.

    :lesend Jane Gordon-Cumming - Schöne Bescherung

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    Hörbuch: Julie Caplin - Das kleine Café in Kopenhagen

    Hörbuch: Constanze Wilken - Die vergessene Sonate

    SuB: 296

  • Dieser Escape Room ist nichts für schwache Nerven! Es geht ums Entkommen - und ums nackte Überleben...


    Was als psychologische Studie laufen sollte, wird zum Kampf gegen tödliche Fallen. Sieben der Teilnehmer hatten sich für das Experiment gemeldet, eine wurde entführt und zum Mitspielen gezwungen. Wobei - freiwillig ist keiner hier, denn statt netter Rätsel und Denksport gibt es perfide Fallen welche nach und nach die Teilnehmer dezimieren. Der einzige Ausweg scheint zu sein, weiterzuspielen und zu überleben.


    In der Außenwelt sucht ein Ermittlerteam nach den verschwundenen Teilnehmern des Experiments und der Studentin Hannah, welche vermisst gemeldet wurde. Auch sie hatte früher bei dem Leiter des Experiments studiert. Welche Rolle spielt der Professor? Einer seiner ehemaligen Studenten sitzt in der geschlossenen Psychiatrie. Ist er wirklich nur ein paranoider Spinner, oder ist an den Vorwürfen etwas dran? Weiß Hannahs Kommilitone mehr als er sagt? Wer spielt hier gegen wen und warum?


    Sehr spannend, allerdings auch blutig, ein wenig wie ein Horrorfilm zum Lesen. Wer Rätsel, Schockeffekte und psychologische Thriller mag sollte zugreifen!

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Wow, was für ein spannender Thriller.


    Als ich anfing, war ich sofort im Buch drin - was auch nicht so leicht bei mir zu erreichen ist - so daß zwischenzeitliches unterbrechen doch nicht leicht war, durch die durchgehende Spannung.


    Beginnend mit Hannah, die neben ihrem Psychologiestudium in einer Kneipe arbeitet, nach Hause geht, dort mit K.O. Tropfen betäubt und entführt wird und sich später alleine in einem unbekannten Raum wiederfindet.

    Zeitgleich werden die freiwilligen Teilnehmer eines geplanten psychologischen Experimentes auf der Fahrt an ihren Zielort - einem Escap Room, in dem das Experiment stattfinden soll - entführt, ohne das allerdings anfangs überhaupt zu bemerken.


    Angekommen im Room, machen sie sich noch gespannt an die Aufgabe, den ersten Raum zu überwinden um in den nächsten zu kommen. Wie im Prinzip ein normales Espace Room Spiel eben verläuft.

    Dort treffen sie dann auf Hannah und keiner der beiden Seiten wird klar, was das Aufeinandertreffen zu bedeuten hat.


    Das langsame Verstehen beginnt erst nach und nach, ebenso die Erkenntnis der freiwilligen Teilnehmer, daß es sich wohl doch nicht um das geplante Experiment handeln kann und ein Unbekannter ein sehr perfides Spiel mit ihnen zu treiben scheint.


    Als die Erkenntnis dann durchkommt, daß es sich um ein gnadenlos realistisches Spiel mit geplanten Morden handeln könnte, gibt es kein Entkommen für Hannah und ihre neuen Bekannten.....


    Die Spannung entsteht mit durch die Geschwindigkeit, die kurzen Kapitel, dem Schreibstil,d er wunderbar flüssig gehalten ist und die andere Thematik, als die üblichen Thrillerthemen.

    Es wird die wechselnd aus Sicht der Entführten in dem Escape Room, den Ermittlern und ihren Schritten und anderen Personen erzählt, so daß sich die Handlung für den Leser langsam aber sicher zu einem Gesamtbild formt.


    Fazit

    Ein sehr spannender Thriller, der die Handlung durchgehend vorantreibt, thematisch mal etwas anderen Background als andere Thriller hat und einen mit einem tollen Schreibstil das Buch einfach genießen läßt.

    Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen für herrliche spannende Stunden.

  • Spannender Thriller mit grottigem Ende

    Der Escaperoom-Thriller „Raum der Angst“ von Marc Meller liefert genau was sich der Leser aufgrund des Titels und des Covers verspricht - eine atemberaubende Ralley einer Gruppe von Menschen durch verschiedene Escape-Rooms mit Toten, Spannung und mehreren Twists. Hätte der Autor ein schlüssiges Ende gewählt, wäre das Buch ein stimmiges Gesamtkonzept gewesen. So wird der Leser leider unbefriedigt zurückgelassen. Dem Titel und der Buchbeschreibung waren leider nicht zu entnehmen, dass es sich wohl um den Auftakt einer ganzen Buchreihe handeln soll.


    Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht. Die Handlung dreht sich um ein psychologisches Experiment eines Hochschulprofessors, dessen sieben freiwillige Teilnehmer zunächst unwissend „umgeleitet“ werden. Sie müssen nun unfreiwillig ein Spiel um Leben und Tod spielen. Dazu kommt noch Hannah, eine Psychologiestudentin, die entführt wurde, sich aber aufgrund von k. o. Tropfen nicht an ihren Entführer erinnern kann. Die jetzt acht Teilnehmer formen eine Gruppe und stellen sich der unfreiwilligen Aufgabe.


    Der Leser erfährt neben diesen Beschreibungen parallel noch den Handlungsstrang der ermittelnden Polizisten. Dieser bezieht den Professor des ursprünglichen Experiments und einige „Nebenschauplätze“ mit ein.


    Insgesamt ergibt sich so ein wirklich stimmiges Buch. Leider ist das Ende in meinen Augen lächerlich und künstlich darauf angelegt, Folgebücher zu verkaufen. Hätte der Autor den Plot einfach zu Ende gebracht, so wie er das gesamte Buch geschrieben hat, hätte er von mir vier bis fünf Sterne erhalten. So sind es nur drei von fünf.

  • Unheimliches und spannendes Szenario


    Klappentext:


    Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune


    Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.


    Meine Meinung:

    Escape Rooms liegen momentan sehr im Trend und ich war gespannt, wie die Geschichte in diesem Thriller umgesetzt wird. Allein schon das Cover finde ich ungemein ansprechend gemacht und es passt wirklich gut zu der Handlung.

    Ich habe das Hörbuch gehört. Die Stimme des Sprechers Peter Lontzek ist sehr eingängig und ich war sofort gefangen von dem Szenario. Der Erzählstil des Autors ist dabei sehr flüssig und detailreich, manchmal auch sehr brutal, aber es passt einfach gut zu dem Plot.

    Ich habe mit den Teilnehmern mit gefiebert, jeder von ihnen hat eine Eigenschaft, die wichtig ist, um in den nächsten Raum zu gelangen. Dabei hatte ich immer vor Augen, dass einer nach dem anderen sterben muss und war gespannt, wer von den Personen letztlich überleben wird.

    Dabei spielt der römische Gott Janus eine Schlüsselrolle, die sehr gut zu den Escape Room passt, da er der Gott des Anfangs und des Endes, der Türen und der Tore ist. Doch wer ist Janus und warum will er den Tod der Teilnehmer?

    Der Thriller war sehr spannend, die Beschreibung der Escape Rooms fand ich super interessant und sehr anschaulich.

    Ich habe jede freie Minute genutzt, um weiter zu hören und mit zu fiebern, wie die Geschichte ausgeht. Ich wurde sehr gut unterhalten und ich war bis zum Schluss gefesselt von der Handlung. Absolute Hör- und Leseempfehlung.

  • Janus treibt ein böses Spiel mit seinen Opfern. Er holt sie betäubt aus ihrem Zuhause und schließt sie in einen kalten dunklen Raum ein. Er will spielen und die Spielregeln bestimmt er. Es gilt Rätsel zu lösen und nur wer gewinnt, kann dem Albtraum entkommen, denn man spielt nicht alleine.

    Die Teilnehmer eines wissenschaftlichen Escape-Room-Experiments hatten sich das sicherlich ganz anders vorgestellt. Sie hatten sich freiwillig gemeldet im Gegensatz zu Psychologiestudentin Hannah, die entführt wurde und nicht weiß, was ihr geschehen ist. Als der erste Teilnehmer tot ist, ahnen die anderen, dass es um ihr Leben geht. Derweil sucht die Polizei fieberhaft nach den verschwundenen Teilnehmern des Experimentes.

    Die Reihe von Lorenz Stassen um den Anwalt Nicholas Meller habe ich verschlungen, daher war ich gespannt auf dieses Buch. Es war spannend, aber ich fand es teilweise auch sehr brutal.

    Das Experiment verlangte sehr unterschiedliche Personen, die jeweils bestimmte Charakterzüge aufweisen sollten. Diese hatten die Teilnehmer des Spiels dann auch, mir aber waren sie oft zu klischeehaft dargestellt. Ich fand niemanden von ihnen sympathisch, nur mit Hannah konnte ich mitfühlen. Aber auch der Kommissar war mir sympathisch. Je länger das Spiel dauert, umso grausamer wird es. Ich kann also nur jeden warnen, der so etwas nicht mag.

    Abwechseln können wir die Polizei bei ihrer Ermittlungsarbeit begleiten, um dann wieder die Schrecken im Escape-Room mitzuerleben.

    Dieser Thriller war nicht so ganz mein Ding, ich habe es nicht gerne so horrorhaft. Trotzdem wird man beim Lesen gepackt, denn man will wissen, wie es ausgeht.


    8/10

  • sorry, dass es so gedauert hat. Hier ist noch meine Rezension.

    Zur Story wisst ihr ja schon alles.

    Ich liebe das Cover und den Buchschnitt! 😍
    Ein Escape-Room-Thriller. Darauf hatte ich mich sehr gefreut, als ich davon gehört habe. Auch, weil ich den Autor bereits kenne und ich seinen Schreibstil sehr mag. Er sorgt dafür, dass man voran kommt, ist klar und direkt. Für Thriller passt das gut. Spannend ist es die ganze Zeit. Man wird förmlich voran getrieben und so hab ich das Buch mal wieder in einem Rutsch gelesen. Auch die Räume fand ich gut ausgearbeitet und als Escape-Room-Liebhaber will man am liebsten direkt mithelfen die Rätsel zu entschlüsseln. Mit den Charakteren hab ich mich allerdings etwas schwer getan. Die meisten blieben mir zu oberflächlich und außerdem höchst unsympathisch. Die Männer werden übermäßig machohaft dargestellt, die Frauen eher weinerlich. Das war für mich ein wenig klischeehaft. Nur Hannah mochte ich ganz gern. Das Ende war ehrlich gesagt nicht so meins. Mir blieb zu viel ungesagt/offen. Die Fortsetzung will ich auf jeden Fall lesen.

    7/10 Punkten von mir.

  • Darum geht's:

    Sieben freiwillige Probanden treffen sich, um an einem geheimen Experiment eines bekannten Professors teilzunehmen. Da sie zusammen den Weg aus einem Escape-Room finden sollen, nehmen sie an, dass ihre Teamfähigkeit getestet wird. Das Experiment beginnt recht vielversprechend und die sieben unterschiedlichen Charaktere müssen sich zwar zusammen raufen, scheinen sich aber auch zu ergänzen. Bis dann Furchtbares geschieht und sie erkennen müssen, dass sie in einem perfiden Spiel gefangen sind.


    Gleichzeitig wacht Hannah in einem dunklen Raum auf und sie kann sich nicht erinnern, wie sie da hingekommen ist. Auch sie versucht einen Weg nach draußen zu finden und trifft dabei auf die Probanden des Experiments. Die Aufgaben in den verschiedenen Räumen haben es in sich und fordern so manches Opfer. Wird da überhaupt jemand lebendig rauskommen?


    So fand ich's:

    Ein Escape-Room als Schauplatz für einen Thriller klang für mich sehr vielversprechend. Es ist schon bei einem „normalen“ Spiel ein bisschen beklemmend so eingesperrt zu sein. Wie müssen sich die Probanden des Experiments wohl gefühlt haben. Es ist eine schaurige Vorstellung, die es einem kalt den Rücken runter laufen lässt – und das schon bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen. Das konnte was werden…


    Und es wurde tatsächlich was! Der Beginn erforderte zwar ein bisschen Konzentration bis ich mich mit den verschiedenen Figuren und Erzählsträngen vertraut gemacht hatte. Aber dann war ich von der Geschichte wie hypnotisiert und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.


    Durchatmen konnte ich bei den Abschnitten, in denen es um die Ermittlungsarbeit ging. Dieser „Erzählrahmen“ ist dem Autor meiner Meinung nach auch gut gelungen und man konnte als Leser so Informationen sammeln, um den Protagonisten ein bisschen voraus zu sein. Die Auflösung konnte ich jedoch so nicht voraussehen und kam für meinen Geschmack eine Spur zu unvermittelt.


    Als ich mit der Lektüre begann, war mir nicht bewusst, dass dieses Buch der Auftakt einer Reihe ist. Daher hat mich das nicht ganz abgeschlossene Ende entsprechend kalt erwischt und einen kurzen Moment enttäuscht.


    Nach wie vor überwiegt jedoch die Begeisterung für diesen Pageturner, der dieser Bezeichnung im wahrsten Sinne des Wortes gerecht wird. „Raum der Angst“ bietet dem Thrillerleser, was sein Herz begehrt. Und ich bin froh, dass ich bereits einen Escape-Room erleben durfte. Denn zurzeit bin ich unsicher, ob ich mich das wieder trauen würde. So gesehen, hat Mac Meller alles richtig gemacht.