Coronavirus - Nummer 3

  • Es gibt allerdings einen eklatanten Unterschied zwischen Privatvergnügen und öffentlichen Sitzungen, Zumindest dort, wo ich zu öffentlichen Sitzungen gehe. Für die Veranstaltungen wurde jeweils ein Hygienekonzept erarbeitet, das vor der Veranstaltung behördlich genehmigt wurde. Zu Beginn der Sitzung wird darauf noch einmal hingewiesen, der Abstand zwischen den Stühlen genau ausgemessen, ein Sitzprotokoll, nicht Sitzungsprotokoll, angefertigt usw.

    Glücklicherweise finden meine Jahresendtermine mehrheitlich per Videokonferenz statt.

    Für die Veranstaltungen im Kulturpalast oder der Frauenkirche Dresden gab es super Hygienekontepte. Auch in den meisten Hotels und Restaurants wurden diese Konzepte streng eingehalten.

    In unserer Gemeinde war dagegen das gesamte Bauamt 14 Tage in Quarantäne, die Gemeinderatssitzung mit fünf Rathausmitarbeitern, Gemeinderäten und Gästen fand trotzdem statt. Ebenso eine Ausschuss-Sitzung.

    Sorry, aber wenn ich im Privaten die Regelung mit max. 10 Personen aus zwei Haushalten habe, ich aber zu einer öffentlichen Sitzung mit 15 bis 20 Leuten aus 15 bis 20 Haushalten beraten darf, frage ich mich nach dem Sinn von Corona-Regeln.

    Sicher, in den Sitzungen kann ich Abstand halten, aber im ÖPNV und beim Einkauf kann ich es mitunter nicht ohne weiteres.

    Also kann ich nur hoffen das die Kinder/Teenager, nix angeschleppt bringen.

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Man hat ja dann einen Kontaktnachweis bei solch einer Sitzung, die bestimmt nicht nur eine Stunde dauert.

    Die Hygienekonzepte tauchen auch nur, wenn man keine Phantasienamen angibt oder Tische und Stühle trotzdem eng zusammenstehen und hier ist ebenfalls die Aufenthaltsdauer ausschlaggebend.

    Logisch, die anwesenden Räte und Gemeindemitarbeiter werden im Protokoll geführt, die Gäste sind bei uns i.d.R. auch namentlich bekannt.

    Ist trotzdem kein gutes Gefühl. Zu Hause kenne ich ja auch meine Besucher, egal aus Wieviel Haushalten sie kommen.

    Im ÖPNV und beim Einkauf ist das nicht der Fall. Da treffe ich auf weit mehr Menschen als im eigenen Haushalt.

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Kontakte sollen reduziert werden - sooo schwierig finde ich das nicht zu verstehen.

    :hmm

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Frank Herbert: The Great DUNE Trilogy

  • Das plant die GroKo - soll wohl in der nächsten Woche in den Bundestag.


    „§ 28a Besondere Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (1) Notwendige Schutzmaßnahmen im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 1 können im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1 durch den Deutschen Bundestag neben den in § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 genannten insbesondere auch sein
    1. Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen im privaten sowie im öffentlichen Raum,
    2. Anordnung eines Abstandsgebots im öffentlichen Raum,
    3. Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht),

    4. Untersagung oder Beschränkung des Betriebs von Einrichtungen, die der Kultur- oder Freizeitgestaltung zuzurechnen sind,
    5. Untersagung oder Beschränkung von Freizeit-, Kultur- und ähnlichen Veranstaltungen,
    6. Untersagung oder Beschränkung von Sportveranstaltungen,
    7. Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne von § 33 oder ähnlicher Einrichtungen sowie Erteilung von Auflagen für die Fortführung ihres Betriebs,
    8. Untersagung oder Beschränkung von Übernachtungsangeboten,
    9. Betriebs- oder Gewerbeuntersagungen oder Schließung von Einzel- oder Großhandel oder Beschränkungen und Auflagen für Betriebe, Gewerbe, Einzel- und Großhandel,
    10. Untersagung oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Veranstaltungen,
    11. Untersagung sowie dies zwingend erforderlich ist oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Versammlungen oder religiösen Zusammenkünften,

    12. Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder zu bestimmten Zeiten,

    13. Untersagung oder Beschränkung des Betriebs von gastronomischen Einrichtungen,
    14. Anordnung der Verarbeitung der Kontaktdaten von Kunden, Gästen oder Veranstaltungsteilnehmern, um nach Auftreten eines Infektionsfalls mögliche Infektionsketten nachverfolgen und unterbrechen zu können,
    15. Reisebeschränkungen. Die Anordnung der Schutzmaßnahmen muss ihrerseits verhältnismäßig sein.

    (2) Die Schutzmaßnahmen sollen unter Berücksichtigung des jeweiligen Infektionsgeschehens regional bezogen auf die Ebene der Landkreise, Bezirke oder kreisfreien Städte an Schwellenwerten ausgerichtet werden, soweit Infektionsgeschehen innerhalb eines Landes nicht regional übergreifend oder gleichgelagert sind. Schwerwiegende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Betracht. Stark einschränkende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben in Betracht. Unterhalb eines Schwellenwertes von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kommen insbesondere einfache Schutzmaßnahmen in Betracht. Vor dem Überschreiten eines Schwellenwertes sind entsprechende Maßnahmen insbesondere dann angezeigt, wenn die Infektionsdynamik eine Überschreitung des Schwellenwertes in absehbarer Zeit wahrscheinlich macht. Bei einer bundesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind bundesweit einheitliche schwerwiegende Maßnahmen anzustreben. Bei einer landesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind landesweit einheitliche schwerwiegende Maßnahmen anzustreben. Die in den Landkreisen, Bezirken oder kreisfreien Städten auftretenden Inzidenzen werden zur Bestimmung des jeweils maßgeblichen Schwellenwerts durch das Robert Koch-Institut wöchentlich festgestellt und veröffentlicht.

    (3) Notwendige Schutzmaßnahmen im Sinne des Absatz 1 und der

    §§ 28 Absatz 1 Satz 1 und 2, 29 bis 31 können, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist, einzeln oder kumulativ angeordnet werden. Weitere zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 erforderliche Schutzmaßnahmen bleiben unberührt.“


    Rechtsstaat ist wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie ist, dass nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.

    Gustav Radbruch – Rechtsphilosoph

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Voltaire Wo steht dieser Gesetzentwurf?


    Wie lang wird wohl darüber im Bundestag debattiert werden? :gruebel

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Frank Herbert: The Great DUNE Trilogy

  • Was mich auch etwas irritiert ist, dass so ein Gesetz so speziell auf Covid19 zugeschnitten sein soll und nicht allgemeiner verfasst wird, so dass es auf vergleichbare Pandemien angewendet werden kann, die uns in der Zukunft ereilen werden.

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  • Was mich auch etwas irritiert ist, dass so ein Gesetz so speziell auf Covid19 zugeschnitten sein soll und nicht allgemeiner verfasst wird, so dass es auf vergleichbare Pandemien angewendet werden kann, die uns in der Zukunft ereilen werden.

    Eine Vorschrift kann auch analog angewendet werden, wenn eine emtsprechende Spezialvorschrift fehlt.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Was mich auch etwas irritiert ist, dass so ein Gesetz so speziell auf Covid19 zugeschnitten sein soll und nicht allgemeiner verfasst wird, so dass es auf vergleichbare Pandemien angewendet werden kann, die uns in der Zukunft ereilen werden.

    Dann hätten die Damen und Herren ja in Zukunft weniger zu diskutieren.

    Oder sie können aktuell noch nicht so weit denken.


    Edit: danke für die Anmerkung, Voltaire.

  • Jetzt muss ich doch mal etwas schreiben, obwohl ich eigentlich nicht wollte.


    Ja, mir ist durchaus bewusst, dass massive Einschränkungen der Freiheit bedenklich sind etc., aber ich trage jede Einschränkung mit, wenn es uns nur gelingt, das Tempo der Ausbreitung irgendwie zu verlangsamen. Wenn ich in den Nachrichten lese und höre, wie viele freie Intensivbetten es in den Krankenhäusern gibt, dann wird mir übel, denn für mich sagt das nur sehr wenig aus. Es gibt eine steigende Zahl von Coronapatienten, die hospitalisiert sind und nicht beatmet werden müssen, und die müssen versorgt werden. Ich höre in den Medien immer nur von großen Kliniken.

    Ich arbeite in einem kleinen Krankenhaus. In unserem Landkreis liegt der 7-Tage-Wert seit über 2 Wochen über 100, mittlerweile länger über 200, und diese Patienten überrennen die Kliniken. Kein kleines Krankenhaus kann es sich leisten, normalen, geplanten OP-Betrieb abzusagen, da geht es um die Existenz. Das heißt, dass auf den Stationen ohne Coronapatienten mit ebenfalls stark dezimierten Personal(auch wir werden krank) an der oberen Belastungsgrenze gearbeitet wird und werden muss.

    Ich will nicht jammern. Ich liebe meinen Beruf und will jeden Patienten versorgen. Aber wir Schwestern, Pfleger und Ärzte sind an unserer Belastungsgrenze.

    Von den Einrichtungen der Altenpflege will ich gar nicht reden. Die Pflegekräfte dort haben meine Hochachtung.

    Ich habe auch Hochachtung für jeden Lehrer, jede Verkäuferin, Jeden, der durch die Pandemie unter so schweren Bedingungen arbeiten muss.


    Daher ist mein Verständnis für das Aufregen über Masken, Schließungen, nicht stattfindenden Veranstaltungen, Besuchseinschränkungen im privaten Bereich, und ich weiß, dass auch da Existenzen( Gaststätten, Kinos, Theater..) auf dem Spiel stehen, gerade relativ gering.

    Diese Pandemie geht uns alle an! Reißen wir uns bitte doch alle zusammen!

    Rücken wir doch bitte mental und solidarisch zusammen und stämmen uns dagegen!


    Für Pflegepersonal klatschen muss niemand, denn das hilft uns Null.

    Macht ja auch keiner mehr ;)



    Edit:

    Und bevor Jemand anspringt: Ich habe geschrieben, dass mein Verständnis für das Aufregen gerade relativ gering ist, nicht mein Verständnis für die Lage der zum Beispiel durch Schließung Betroffenen.:wave

    - Freiheit, die den Himmel streift -

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Clare ()

  • Die Zeit des Klatschens ist vorbei. Jetzt wird sich lieber aufgeregt ;)

  • ich stimme dir voll und ganz zu. Ich bewundere die Ärzte, das Pflegepersonal usw. , die jeden Tage ihr Leben aufs Spiel setzen um infizierte Patienten zu versorgen, aber auch alle sonstigen Kranken. Es wird viel zu wenig gewürdigt, das ganze.

    Deshalb einmal im Leben auf etwas zu verzichten kann doch nicht so schwer sein, es geht um das Wohl und die Gesundheit der ganzen Menschheit.

    Ich Danke allen, ob Verkäufer/innen , die jeden Tag im Einsatz für uns sind.

  • Clare


    Dann müssten aber auch Demos, wie die in Leipzig von den "Querdenkern" am Wochebende geplante, verboten werden.

    Die Hotelkette Motel One hat alle Reservierungen für das Wochenende storniert. Privat darf ich im Hotel ja nicht mehr übernachten, nur dienstlich. Die Teilnehmer der Demo zählen aber nicht als Privatreisende. Ein Hohn für all die Menschen die sich an die Corona-Maßnahmen halten und auch für diejenigen deren Existenzgrundlage dadurch bedroht ist!

    Aber das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in einer Demokratie ein hohes Gut. Anders offenbar als das Recht auf Arbeit. Das wird vielen Menschen zur Zeit verwehrt. Und was passiert dann? Die Leute treffen sich dann munter bei Demos der Querdenker und Co., verbreiten ihre Fake-News und ihre Verschwörungmythen fröhlich weiter.

    Ich glaube nicht das uns das bei der Pandemiebekämpfung hilft. Das ist aber meine persönliche Meinung.

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Arietta


    Einmal im Leben auf etwas verzichten? Frag mal Schauspieler, Musiker, Schausteller oder einfach nur Messbauer. Der Messebau liegt total am Boden. Die Veranstaltungsbetriebe bis hin zum Service ebenfalls. Die Leute können nicht mal iwo kellnern oder putzen gehen, da im Hotel- und Gaststättengewerbe auch nix läuft.

    Ich kann meine sozialen Kontakte auf die Familie beschränken, aber das hilft sehr vielen Menschen zur Zeit gar nicht, da ihnen die Existenzangst im Nacken sitzt.

    Mein Sohn ist seit 6 Monaten arbeitslos, hatte im Messebau gearbeitet. Er verzichtet z.Z. auf sehr viel, einschließlich auf sein Hobby, denn das ist Kunst und Kultur.

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Arietta


    Einmal im Leben auf etwas verzichten? Frag mal Schauspieler, Musiker, Schausteller oder einfach nur Messbauer. Der Messebau liegt total am Boden. Die Veranstaltungsbetriebe bis hin zum Service ebenfalls. Die Leute können nicht mal iwo kellnern oder putzen gehen, da im Hotel- und Gaststättengewerbe auch nix läuft.

    Ich kann meine sozialen Kontakte auf die Familie beschränken, aber das hilft sehr vielen Menschen zur Zeit gar nicht, da ihnen die Existenzangst im Nacken sitzt.

    Mein Sohn ist seit 6 Monaten arbeitslos, hatte im Messebau gearbeitet. Er verzichtet z.Z. auf sehr viel, einschließlich auf sein Hobby, denn das ist Kunst und Kultur.

    Ich meine damit ja die Privat Personen, die unbedingt Party und Urlaub machen müssen.

    Jammern weil das im Moment nicht geht. Unser Sohn macht auch Kurzarbeit, und verzichtet auf vieles. Wir sind auch nicht verreist das Risiko ist einfach zu hoch, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen. Ich habe meinen Bruder 6 Wochen auf der Intensivstation besucht, weißt du was für ein Elend dort herrscht, und da war noch kein Corona.

    Ich bin jeden Tag Dankbar den ich Gesund bin....

    „Lesen heißt durch fremde Hand träumen.“ (Fernando Pessoa)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Arietta ()

  • Ein "Recht auf Arbeit" sieht das Grundgesetz nicht vor. Es ist kein verfassungsmässiges Recht. Es ist allenfalls ein "individuell gefühltes Recht" - wobei hier Recht nicht juristisch zu verstehen ist.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


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