Corona und kein Ende in Sicht (ab 30.11.2021)

  • Der bewegende Brief eines Intensivmediziners an einen Covid19-Patienten


    Intensivmediziner: Ich war wütend auf Sie, Herr M. (msn.com)


    Danke für den Link, Sinela.


    Da würde mich etwas interessieren, worüber ich mich gestern mit jemandem unterhalten habe - redet ihr mit "impfunwilligen" Personen und versucht, diese zu einer Impfung zu überzeugen? Oder habt ihr es - vielleicht zumindest bei einigen beratungsresistenten Personen - aufgegeben? Gibt es jemanden, den ihr "mit Erfolg" überzeugt habt? Oder ist das nur noch aufreibend und ermüdend? Oder seid ihr unerschrocken, weil steter Tropfen den Stein höhlt und der andere irgendwann schon einlenken wird? Oder habt ihr aufgehört, Ungeimpfte zu treffen - aus welchen Gründen auch immer?

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  • Ich kenne und weiß von keinem Ungeimpften, mit dem ich zu tun habe oder zusammenarbeiten muss.

    Bei meinem in Bad.-W. wohnenden Cousin und Familie habe ich nur von seiner geimpften Mutter/ meiner Tante Ende Oktober erfahren, dass er als Anthroposoph alle Impfungen ablehnt. Dies ist für mich aber nun kein Grund, meinen Cousin dazu anzurufen. Ich hoffe, dass er seine Meinung inzwischen geändert hat, denn sein Vater ist seit Anfang Oktober in Intensivpflege/ nach Schlaganfall mit zwei Herz-OPs, den er nicht im Krankenhaus besuchen kann und da er als Lehrkraft für Behinderte auch Verantwortung trägt, wäre es schon gut. Zumindest sein Sohn musste sich impfen lassen, das war Bedingung seines Ausbildungsbetriebe.


    Ich habe also gar keine Gelegenheit, in die Versuchung zu kommen, zu missionieren.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • :unverstanden

    Kein schöner Satz.

    Liebe Clare,

    das ist wahrlich kein schöner Satz, aber er trifft den Punkt.

    Hilfe an die ostdeutschen und südlichen Bundesländer und Krankenhäuser ist das Gebot der Stunde und jeder, der nicht geimpft und erkrankt ist, soll trotzdem eine Behandlung erhalten. Das entspricht auch meiner zutiefst menschlichen Grundhaltung.

    Die Kehrseite der Medaille ist, dass Operationen und Krebsbehandlungen, die hier im Norden aufgrund geringer Inzidenzen noch möglich wären, bereits aufgeschoben werden und das macht mich nachdenklich bis wütend und mir stellt sich wieder und wieder die Frage, wie solidarisch sich die Deutschen untereinander verhalten. Eine Antwort drauf habe ich bisher nicht gefunden.

    Liebe Clare, ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen zweiten Advent.

  • Der Mann meiner Kollegin wurde ohne Impfung nach Hause geschickt, weil er erst 5 Monate und drei Wochen geimpft ist. Ihm fehlten 2 Tage zu den 6 Monaten.
    Ich dachte, die sollen alles impfen, was nicht bei drei auf dem Baum sitzt. :gruebel

    Bei der Anmeldung im Impfzentrum stand was von 5 Monaten. Ich habe beim Termin kommende Woche auch noch kein halbes Jahr nach der Zweitimpfung.

  • Ich werde auch dünnhäutiger. Und aggressiver. Ich mag mich so nicht, aber ich kann mich da gerade auch nicht ändern.


    Es speit mich an, daß Operationen verschoben und Patienten quer durch Deutschland verlegt werden, weil Horden an Ungeimpften kostbare Intensivbetten blockieren (ja ich weiß selbst, daß das jetzt sehr einfach gesagt ist).


    Ich verstehe nicht, wie man so unsagbar dumm sein kann, und vor einer MILLIARDENFACH verabreichten Impfung mehr Angst hat, als vor einer Krankheit, die allein bei uns schon über 100.000 Menschen dahin gerafft hat.


    Ich verstehe auch nicht, warum diese dummen Menschen auch noch durch die Strassen marodieren, um ihre krude Geisteshaltung allen kund zu tun (sie sollten Shirts tragen "Ich bin dumm und stolz darauf!").


    Und vor allem verstehe ich nicht, warum sich 3/4 der Bevölkerung vom dummen 1/4 dominieren lassen muß. Warum hier nicht mehr durchgegriffen wird. Warum die Politiker nicht die Eier haben, das Notwendige zu tun, damit die Zahlen wieder sinken. Und währenddessen sterben weiter Menschen...


    Ich werde immer misanthropischer, weil meine Idiotenallergie mich gerade heftig plagt. Und ich mag auch gar nicht mehr diskutieren. Nicht mit Ungeimpften über den Sinn einer Impfung. Und ehrlich gesagt auch nicht mit Geimpften, die so leben, als gäbe es keine Pandemie mehr und ständig in Urlaub fliegen, dauernd Ausgehen etc. (die Betonung liegt hierbei auf "ständig" und "dauernd", nicht auf "Urlaub" und "Ausgehen" ;-) ).


    Ich habe es so satt.


    PS: all das richtet sich wie immer, gegen die, die sich nicht impfen lassen wollen und nicht gegen die, die es wirklich nicht können. Denn die müssen wir ja durch unser (Impf-)Verhalten mitbeschützen.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Da würde mich etwas interessieren, worüber ich mich gestern mit jemandem unterhalten habe - redet ihr mit "impfunwilligen" Personen und versucht, diese zu einer Impfung zu überzeugen? Oder habt ihr es - vielleicht zumindest bei einigen beratungsresistenten Personen - aufgegeben? Gibt es jemanden, den ihr "mit Erfolg" überzeugt habt? Oder ist das nur noch aufreibend und ermüdend? Oder seid ihr unerschrocken, weil steter Tropfen den Stein höhlt und der andere irgendwann schon einlenken wird? Oder habt ihr aufgehört, Ungeimpfte zu treffen - aus welchen Gründen auch immer?

    Ich meide das Thema mit den Ungeimpften, weil es eh zu nix führt, sie halten sich für schlauer und ich bin es leid.


    Sind zum Glück alles "nur" Bekannte, wo sich die Begegnungen eh in Grenzen halten.


    Absolut genervt bin ich vom Musiklehrer meiner Tochter, Coronaleugner mit Maskenattest. Vorallem weil für Arbeitende die Spielregeln leichter sind als für Teilnehmer. Für die Besucher der Musikschule gilt 2G+, für die Lehrer 3G.


    Genauso anstrengend finde ich die Geimpften, die von einem Event zum nächsten tingeln, weil es ja erlaubt ist und sie ja geimpft sind und überhaupt. Da haben wir den Kontakt ziemlich reduziert, was dann aber auch frustrierend ist, wenn wir immer absagen.

  • Es speit mich an, daß Operationen verschoben und Patienten quer durch Deutschland verlegt werden, weil Horden an Ungeimpften kostbare Intensivbetten blockieren (ja ich weiß selbst, daß das jetzt sehr einfach gesagt ist).

    Das macht mir auch Sorgen, zumal ich die Tage wieder erlebt habe, wie fix auch vermeintlich Gesunde plötzlich ein Intensivbett brauchen.

  • Im Krankenhaus landet man schneller, als man gucken kann und ob man dann ein Intensivbett braucht oder nicht, ist oft reines Glück. War das in Berlin, wo die Leute schon aufgefordert wurden, keine gefährlichen Sportarten mehr auszuüben?


    Ich bin genauso genervt wie viele von euch und bin oft genug erschreckt über meine Wut auf so viel Unvernunft und Ignoranz.

    Leider ist das ein Symptom eines Leidens, das bei uns schon länger grassiert und das ich: "Meine Freiheit ist das Wichtigste, was schert mich die der Anderen" nenne. Es ist nichts als krasser Egozentrismus, der mit Freiheit nicht das geringste zu tun hat, der sich epidemisch in den Hirnen verbreitet hat.

    Das fängt im Kindergarten an: "Mein Kind ist ein kleiner Prinz und braucht sich nicht an Regeln zu halten". Ihr dürft den Prinzen auch gerne durch Prinzessin ersetzen.

    Und endet noch lange nicht bei all denen, die meinen, Tempo 30 gilt nur für die Anderen.


    Ich weiß nicht, wo man anfangen soll, gegen das alles anzukämpfen. Früher dachte ich, es hilft, mit den Leuten zu reden, zu argumentieren, an die Vernunft zu appelieren. Inzwischen bin ich sehr mutlos und merke, wie ich mich immer mehr zurückziehe. Auch das nervt mich, weil es ja bedeutet, den Hirnlosen das Feld zu überlassen.

    Aber mir fehlt im Moment die Kraft und Energie um mich um mehr als um mein engstes Umfeld zu kümmern.

  • Da würde mich etwas interessieren, worüber ich mich gestern mit jemandem unterhalten habe - redet ihr mit "impfunwilligen" Personen und versucht, diese zu einer Impfung zu überzeugen?

    Nein, das habe ich aufgegeben. Leider ist meine Haushaltshilfe (kommt von der AWO) genau wie der Rest der Familie ungeimpft und alle Mitglieder wollen sich auch nicht impfen lassen. Sie muss eine FFP2-Maske tragen, wenn sie hier ist und ich kann nur hoffen, dass sie sich auch daran hält, denn ich bin ja nicht immer bei ihr. Normalerweise kommt sie jede Woche, ich habe den Kontakt jetzt auf alle zwei Wochen reduziert, da muss sie kommen, weil ich waschen und dazu runter in die Waschküche gehen muss.


    Was mich extrem nervt, ist, dass der Leiter der hiesigen Begegnungsstätte seine OP-Maske so gut wie immer unter der Nase hängen hat, wenn ich mal mit ihm im Auto unterwegs bin. Da könnte ich alle zwei Minuten sagen "Maske rauf", er sieht das alles nicht so eng, sind ja geimpft. :bonk

    Veröffentlichungen in den Anthologien: Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Die spannensten Schmökerbären-Abenteuergeschichten; Mein Hund und ich; Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland - Band 14; Wünsch dich ins Märchen-Wunderland - Band 3; Mein Pferd und ich; Blitzgeschichten und Donnerreime; 7. Bubenreuther Literaturwettbewerb; Wie aus dem Ei gepellt - Band 8; Bittersüße Wirklichkeit; Das Rad der Zeit

  • ... - redet ihr mit "impfunwilligen" Personen und versucht, diese zu einer Impfung zu überzeugen?

    Ich habs mittlerweile auch aufgegeben. Es gibt noch ein paar Personen in meinem weiteren Umfeld, die nicht geimpft sind (Kollege, Bekannte) und auf die ich auch hin und wieder treffe. Da ich nicht mehr glaube, dass es bei ihnen an fehlenden Informationen liegt, meide ich lieber das Thema - Argumenten sind sie meiner Erfahrung nach nicht zugänglich. Jegliche Information wird in Frage gestellt und angezweifelt. Das finde ich wie meine Vorschreiberinnen sehr mühsam. Abgesehen davon ist die Gefahr einer Trotzreaktion im Sinne von "Jetzt lasse ich mich erst recht nicht impfen" auch sehr hoch, wenn sie sich ständig rechtfertigen müssen. Vielleicht nicht mal bewusst, aber auch das Unterbewusstsein spielt da rein.


    Diese Woche habe ich dazu ein interessantes Interview gehört. Darin ging es darum, dass wir alle viel zu lang an den Wert der Aufklärung geglaubt und (leider) übersehen haben, dass Aufklärung nicht immer zum erwünschten Ergebnis führt. Empfohlen wurde ein Appell an Gefühle.


    Es gibt sicher noch viele Personengruppen in Deutschland, die nicht ausreichend aufgeklärt sind (siehe Erfahrungen von Regenfisch ), da sollte man sich ganz schnell Maßnahmen dagegen überlegen. Bei den anderen wird es wohl schwierig, sie jetzt noch vom Wert der Impfung zu überzeugen.

    "Alles vergeht. Wer klug ist, weiß das von Anfang an, und er bereut nichts." Olga Tokarczuk (übersetzt von Doreen Daume), Gesang der Fledermäuse, Kampa 2021

  • Nein, das habe ich aufgegeben.


    Ich kann das verstehen, sehe ja sehr vieles genauso, wie das hier geschildert ist. Auf der anderen Seite - "Der Klügere gibt nach" funktioniert in diesem Falle irgendwie nicht. Bzw. frage ich mich dann, ob ich wirklich so resigniert bin, dass ich für das, was ich für richtig halte, nicht mehr kämpfe. Ach, was weiß ich...

    Mir kam der Gedanke, weil in dem Link (in diesem Brief des Intensivmediziners an einen Patienten) zum Schluss ja der Satz kommt, dass "wir als Mitmenschen und Ärzte weiterhin versuchen, mit jenen in Beziehung zu treten, die für sich den Weg aus dieser schrecklichen Pandemie nicht finden, außer einen unnötig vorzeitigen Tod zu riskieren und zu akzeptieren." (Zitat aus dem Link: https://www.msn.com/de-de/fina…/ar-AARtUtp?ocid=msedgntp)

    Zumal es sich ja im schlimmeren Fall nicht nur um den Tod des ungeimpften Menschen handeln muss, sondern um andere, die angesteckt wurden.


    Aber wie gesagt...die Müdigkeit und Resignation, Menschen diesbezüglich überreden zu wollen, das kann ich schon nachvollziehen.

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  • Ich werde auch dünnhäutiger. Und aggressiver.

    Ich verstehe deinen Zorn :knuddel1. Einen Ausweg weiß ich nur leider auch nicht.


    Es ist wohl wirklich an der Zeit, dass man mit der Freiwilligkeit aufhört und eine Impfpflicht einführt. Vorhin in der Tagesschau eine Demo gegen die Corona-Maßnahmen unter der Motto "zunehmende Radikalisierung". Ich denke aber, dass wir endlich auch an die große Mehrheit der Willingen denken müssen, die zudem immer weniger bereit sind, sich wegen dieser schreienden Minderheit einzuschränken und auch gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen (fehlende Intensivbetten, verschobene Behandlungen ...). Da hab ich viel mehr Angst vor Radikalisierung!


    Gummibärchen Du hast selbstverständlich recht, dass es besser wäre, für seine Anschauung und Ideale zu kämpfen! Aber es ist mühsam und irgendwann muss man sich selbst schützen. Zumindest meine Kraft wird momentan für ganz andere Dinge aufgebraucht, da habe ich wenig Ressourcen für Impf-Unwillige. Auch wenn es nicht richtig ist.

    "Alles vergeht. Wer klug ist, weiß das von Anfang an, und er bereut nichts." Olga Tokarczuk (übersetzt von Doreen Daume), Gesang der Fledermäuse, Kampa 2021

  • niemand kann einen anderen Menschen ändern , auch wenn es oft sehr nötig wäre ;-) . Was man ändern kann ist seine eigene Art damit umzugehen. Hier im Haus wohnen auch einige Leute die die Welt nicht braucht , da ich denen nicht traue fahr ich wieder nur mit Maske Aufzug , vorsichtshalber . Mir selber hilft das . Ich vermeide es sowieso tagsüber die Wohnung zu verlassen wenn es geht. Zur Mülltonne in den Keller usw das mache ich inzwischen spät Abends , wo das Risiko gering ist das noch viel los ist im Haus. Was wichtig ist das man für sich sorgt so gut man kann, ich hab genug Probleme mit mir selber . Ich kann die Anderen nicht ändern auch ihre Sichtweisen nicht. Mir kam die Tage so der Gedanke ob das auch eine Art der Verdrängung von Angst ist was viele ( sicher nicht alle) tun indem sie darauf bestehen das alles nicht so schlimm ist , es übertrieben wird usw. Ob sie Angst vor einer Krankheit haben oder Angst das jetzt für immer alles anders wird und nichts mehr so wie früher sein wird und vor allem wie lange es dauern wird. Ich habe die letzten Tage in einem Interview gehört das jemand meinte es wird nie wieder wie vor Corona sein den die Pandemie verändert so viel und was Morgen oder Übermogen ist wissen wir nicht. Diese Unsicherheit erzeugt große Ängste weil man keine *Kontrolle * mehr zu haben glaubt , weil das *normale* Leben vor Corona in so weiter Ferne ist und aktuell ein Ende zu sehen ist. Ich glaube je eher wir uns in das neue *normal* einfinden und einen guten Weg für uns selber finden damit umzugehen um so besser geht es uns selber. Mit ständigem auf jemanden einreden und reden erzeugt man wohl eher trotz als Einsicht oder sogar über etwas anderes nach zu denken als das was diese Leute aktuell für sich entscheiden das es für sie real ist. Dazu kommt eine Partei die genau in diese Unsicherheit und diese Ängst reinsticht und es ist beruhigender jemandem zu glauben das alles gut wäre wären bestimmte Entscheidungsträger nicht da und dafür andere *Bessere* . Das heißt ja auch das man sich dann nicht mit sich und dem was man fühlt auseinandersetzen muß weil ja die *Oberen* schuld sind , wenn die nur weg sind dann ist alles gut. Auch eine Art von Flucht und evtl Angstbewältigung, ich bin da kein Fachmann aber ich kann es mir so vorstellen. Ich hab einen Bekannten im Interent der auch nur am nörgeln ist und am meckern da er nicht geimpft ist und sich jetzt testen soll und wie doof das ist usw. Ich habe das einige male versucht ihm zu erklären mit der Impfung und ich hab ja da jemanden in der Familie der da fachlich mehr als kompetent ist . Er will nicht , daran kann ich auch nichts ändern und lasse es da etwas zu sagen. Wenn er etwas wissen will kann er fragen wenn nicht , kann ich nichts ändern. Die Menschen zu beschimpfen und die als Idioten zu betiteln bringt sie sicher nicht in ein Impfzentrum da bin ich mir eigentlich sicher.


    Manchmal ist loslassen der beste Weg den man gehen kann, wenn es oft nicht so schwierig wäre . Paßt gut auf Euch selber auf und kümmert Euch in erster Linie um Euch und Eure Lieben , richtet Euch nach den Empfehlungen und seid damit ein gutes Vorbild. Mehr kann man nicht tun und hoffen das der Virus schnell einen dominante Mutation entwickelt die einen wesentlich harmloseren Verlauf hat.

  • Lese-rina

    Das würde ich ebenso wie Rosenstolz unterschreiben. Ist ja nicht so, dass ich immer und überall diese Kraft habe. Ich kenne zwei ungeimpfte Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Ich behaupte einfach, dass beide aus ein wenig unterschiedlichen Gründen ungeimpft sind. Bei einem dieser Menschen habe ich die Hoffnung, dass sich da noch was tut im Bezug auf die Einstellung zur Impfung. Bei dem anderen Menschen bin ich mir nicht so sicher, vielleicht müssen da andere Maßnahmen her. Ich rede da nicht jedes Mal beim Kontakt drüber, ich bin müde und außerdem sind die dann vermutlich genauso genervt und "trotzig", wie ich es andersrum bin, wenn mir da jemand mit Sachen aus ominösen Quellen kommt. Man kann ja schon selbst zum Teil einschätzen, ob da noch was zu machen ist bzgl. der Überzeugung oder ob das einfach verlorene Mühe ist.



    Allerdings...

    niemand kann einen anderen Menschen ändern , auch wenn es oft sehr nötig wäre ;-) . Was man ändern kann ist seine eigene Art damit umzugehen.



    Das ist grundsätzlich richtig bzw. bei vielen Verhaltensweisen mag das stimmen und ist eine gesunde Einstellung. Aber ich denke nicht, dass man das einfach so auf Meinungen generell übertragen kann. Ich bn ziemlich sicher, dass ich selbst auch schon desöfteren irgendeine Meinung oder Position von mir überdacht habe, wenn ich mich länger mit dem Thema beschäftigt habe. Vielleicht braucht es auch seine Zeit, aber es ist möglich. Bestimmt nicht mit Beschimpfungen und Beleidigungen, da geb ich Dir völlig recht. Ich habe mal den Satz gehört (in einem anderen Kontext, nicht bzgl. Impfen), dass es nichts bringen, Menschen zu überreden, aber dass es durchaus sinnvoll sein kann, sie zu überzeugen. Ist aber natürlich auch die Frage, wie sehr sich das Gegenüber einer anderen Ansicht gegenüber öffnen will. Da kann ich schon verstehen, dass man aufgrund der eigenen Ressourcen einfach sagt, ich mach das nicht mehr, das ist mir zu viel, zu anstrengend, zu mühsam, zu aussichtslos usw.


    Aber eben weil ich auch müde bin und mir diesen Zustand nicht mehr ansehen möchte, würde ich eine allgemeine Impflicht durchaus begrüßen.

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  • Danke für den Link, Sinela.


    Da würde mich etwas interessieren, worüber ich mich gestern mit jemandem unterhalten habe - redet ihr mit "impfunwilligen" Personen und versucht, diese zu einer Impfung zu überzeugen? Oder habt ihr es - vielleicht zumindest bei einigen beratungsresistenten Personen - aufgegeben? Gibt es jemanden, den ihr "mit Erfolg" überzeugt habt? Oder ist das nur noch aufreibend und ermüdend? Oder seid ihr unerschrocken, weil steter Tropfen den Stein höhlt und der andere irgendwann schon einlenken wird? Oder habt ihr aufgehört, Ungeimpfte zu treffen - aus welchen Gründen auch immer?

    Ich habe eine Bekannte von der Kur, die klagte das sie im Ort geschnitten würde, keiner mehr stehen bleibt um mit ihr zu quatschen. Und die Frau ist sehr kommunikativ!

    Ihre ganze Familie samt Eltern, ist ungeimpft.

    Ich habe ihr geschrieben warum wir uns impfen lassen haben, warum wur es für richtig halten. Und ich habe ihr klar geschrieben das Corona eben keine Grippe ist.

    Was sie mit den Infos macht ist ihre Angelegenheit.


    Mein Küken war das Wochenende bei ihrer Freundin in Hamburg, die dort studiert. Die Freundin wollte sich heute in der Apotheke in der Nachbarschaft testen lassen, da sie auf eine 2G + Veranstaltung gehen will. Leider konnte dort nicht getestet werden. Der Grund ist übel. Ein Getesteter war mit seinem Testergebnis nicht einverstanden (wahrscheinlich positiv) und hat dem Arzt, der getestet hatte, eine reingezimmert, das dieser zur Behandlung ins Krankenhaus musste. Geht's noch?

    Irgendwann überlegen sich Ärzte und medizinisches Personal noch, ob sie in ihren Praxen testen oder impfen, als Angst angegriffen zu werden. Geht gar nicht!

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • Gummibärchen Als es damals hies es gibt einen Impfstoff bin ich davon ausgegangen das es sowieso eine Impfplicht gibt , meine Freundin genauso. Eigentlich verstehen wir beide nicht das es die noch nicht gibt. Bei dem Ausmaß der Pandemie und das es , so wie es aktuell aussieht, erstmal schlimmer statt leichter wird halte ich es eher für logisch . Wenn ein Mensch aber nicht interessiert ist daran über die Meinung , die Sichtweisen, und die Fakten anderer nach zu denken dann wird das auch nichts. Bei einer nahestehenden Person kann man noch sagen das man sich große Sorgen macht und Angst um ihn hat das ihm etwas passiert und er doch bitte sehr vorsichtig sein will dann denkt er evtl nach und wenn er das nicht will kann man leider auch nichts ändern . Die Menschen zu überzeugen wäre Aufgabe der Fachleute die genau erklären was es mit dem Impfstoff auf sich hat usw , wurde ja zumindest teils auch gemacht. Aber wenn jemand das nicht hören und glauben *will* dann ist da nichts mit überzeugen. Die Schwubbelvorredner präsentieren einfache Lösungen und einfache Schuldige. Die Realtität ist in der Regel aber leider nicht so einfach und weder schwarz noch weiß. Wäre total toll wenn alles im Leben so einfach wäre , wäre ich sofort dabei