'Der letzte Auftrag' - Seiten 332 - Ende

  • Erst einmal ein großes Dankeschön an Titus für diesen grandiosen Roman – den Abschluss der Trilogie. Großes Kino und dafür brauche ich keine Verfilmung. So detailreich ist das Buch, dass mein Kopfkino gut ist.


    Tatsächlich hast Du auch Henning und Jolanthe noch für einen Dialog auftauchen lassen. Wussten wir bereits, dass Henning freigekauft wurde? Es war richtig, wie Ria, trotz Hennings Ablehnung weiter regelmäßig bei ihnen auftaucht und na klar, ist auch Hennings Wut nachvollziehbar. Gerade, weil ihr geholfen wurde die DDR zu verlassen und sie mit ihrer Liebe zusammenleben konnte, ist Hennings Groll verständlich. Er hat die Freiheit nur erreicht nach hartem Durchstehen im Gefängnis, getrennt von der Familie und wusste nicht, ob er noch einmal in ein neues Leben zurückkehren kann. Doch schön, wie er sagt, die Wut wird weniger.


    Im letzten Abschnitt bekam der Buchtitel seine Berechtigung – Rias letzter Auftrag wird erklärt und es hat Spaß gemacht, dabei gewesen zu sein. Alexander Schalcks letzte Vorbereitungen/ sein Abschied von der DDR-Bühne und seine Auftritte in Bayern vor den interessierten Zuhörern. Es ist schon ein starkes Stück, welche Werte, Reichtümer er für sich beiseite geschaffen hatte und dass eine unglaubliche Summe von 80 Millionen DM auf dem Mädchennamen seiner Frau in der Schweiz parkte.


    Sehr gefallen hat mir auch zu lesen, die Szene der Grenzöffnung aus Sicht und dem Erleben der Grenzbeamten, beschrieben zu bekommen. Auch Marga bekommt noch einen Auftritt, einen guten und zu ihr passenden.


    Der letzte Dialog im Buch zwischen Annie und Michael passt auch – es ist völlig okay, er bleibt bei seiner Freundin.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Das hast Du. Da beide nun in der Freiheit eines Landes, einer nun nicht mehr geteilten Stadt leben, können sie sich weiter treffen. Unterhalten können und werden sie sich über die Vergangenheit und das eingesperrt gewesen sein und bespitzelt werden, dann merken, ob da sie noch mehr verbindet, zueinander hinzieht. Annie würde bestimmt auch eine von der Vergangenheit unbelastete Beziehung gut tun. Natürlich wird die DDR zeitlebens ein Thema sein, doch mit einem anderen Schwerpunkt. Jetzt soll sie erst einmal eine Familienbeziehung mit einer Mutter, die da ist und bleibt und mit Jens, in Ruhe aufbauen. Dazu hat sie nun auch noch Tante Jolanthe und Onkel Henning, Cousine und Cousin... Sie gehört endlich zu einer "Sippe".

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Unglaublich wie dilettantisch Schabowski in diese PK geschickt worden ist. Das war ja wirklich fahrlässig. Und unglaublich, dass die Russen in Berlin alle der Meinung waren, dass das sicher mit Moskau geklärt worden wäre und sie nur vergessen wurden.... Wenn die sich damals quer gestellt hätten.


    Schalck kauft sich am Ende mit Informationen frei. Natürlich war er der Meinung, dass sein Tun in Ordnung war. In der DDR waren seine Geschäfte ja auch nicht rechtswidrig :-) Man hat ja nur das beste rausgeholt.


    Ria hat noch einmal einen großen Auftritt, als sie Schalck in die enge treibt mit ihrem Wissen. Vermutlich auch für sie ein Abschluss


    Für mich war es auch ok, dass Michael und Annie nicht zusammenkommen. Ich denke der Alltag wäre am Ende auch nichts für die beiden. Sie waren immer in Extremsituationen zusammen unterwegs, das ist schon was anderes als Arbeit und Wäsche und Kochen. Ob die beiden ein "normales" Leben können? Ich hoffe es sehr für beide. Annie kann ja jetzt erstmal wieder Familie leben, was ihr so lange verwehrt blieb. Und man sieht an Henning das das auch ganz schön dauern kann, bis Wunden heilen.

  • Unglaublich wie dilettantisch Schabowski in diese PK geschickt worden ist. Das war ja wirklich fahrlässig. Und unglaublich, dass die Russen in Berlin alle der Meinung waren, dass das sicher mit Moskau geklärt worden wäre und sie nur vergessen wurden.... Wenn die sich damals quer gestellt hätten.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich die ganze Situation da Anfang November entwickelt hat, wie riesengroßen Inkompetenz quasi alles zum Guten gewendet hat, vereinfacht gesagt ;)

  • :wave Fast alles wird gut! ;)


    Tatsächlich hast Du auch Henning und Jolanthe noch für einen Dialog auftauchen lassen. Wussten wir bereits, dass Henning freigekauft wurde? Es war richtig, wie Ria, trotz Hennings Ablehnung weiter regelmäßig bei ihnen auftaucht und na klar, ist auch Hennings Wut nachvollziehbar. Gerade, weil ihr geholfen wurde die DDR zu verlassen und sie mit ihrer Liebe zusammenleben konnte, ist Hennings Groll verständlich. Er hat die Freiheit nur erreicht nachhartem Durchstehen im Gefängnis, getrennt von der Familie und wusste nicht, ober noch einmal in ein neues Leben zurückkehren kann. Doch schön, wie er sagt, die Wut wird weniger.

    Ich denke, das war unsere Hoffnung am Ende des letzten Buches Das zweite Geheimnis oder es wurde in diesem schon einmal erwähnt :/

    Mich würde noch interessieren, wie Jolanthe mit den Kindern ausreisen konnte. Das war wohl erst nachdem Henning im Westen angekommen ist.


    Ria gibt nicht auf ihre Familie zusammen zu halten. Mich wundert schon, dass sie mit Jens nicht wenigstens ein Kind bekommen wollte. Und Annie scheint trotz ihrer Arbeit mit den Säuglingen keinen eigenen Kinderwunsch zu haben.



    Im letzten Abschnitt bekam der Buchtitel seine Berechtigung– Rias letzter Auftrag wird erklärt und es hat Spaß gemacht, dabei gewesen zusein. Alexander Schalcks letzte Vorbereitungen/ sein Abschied von der DDR-Bühne und seine Auftritte in Bayern vor den interessierten Zuhörern. Es ist schon ein starkes Stück, welche Werte, Reichtümer er für sich beiseite geschaffen hatte und dass eine unglaubliche Summe von 80 Millionen DM auf dem Mädchennamenseiner Frau in der Schweiz parkte.

    Der Kreis schließt sich hier für Ria. Ihr Wissen um die Machenschaften der KoKo wird noch einmal wichtig in der Befragung von Schalck-Golodkowski - den Namenszusatz hat er sich wohl dann doch noch gegeben oder wurde der von der Presse ergänzt, um seine russischen Wurzeln zu betonen? :/


    Franz-Josef Strauß hätte ihm wahrscheinlich noch besser weiterhelfen können, aber der ist ja schon 1988 gestorben. Wurde dieser hohe Kredit von ihm damals hauptsächlich in das Gold angelegt, das da im Keller der Behörde gelagert wurde?

    Was passierte mit diesen Goldreserven nach der Wiedervereinigung? :gruebel


    Haben Alexander und Sigrid das schweizer Geld noch für ihren Lebensabend nutzen können?

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Erich Maria Remarque: Schatten im Paradies

  • Sehr gefallen hat mir auch zu lesen, die Szene der Grenzöffnung aus Sicht und dem Erleben der Grenzbeamten, beschrieben zu bekommen.

    Ja, da war große Verwirrung für die, die sonst nur nach Vorschrift gearbeitet haben. Diese Wechsel an der obersten Spitze hat die unteren Ränge wohl stark verunsichert.


    Unglaublich wie dilettantisch Schabowski in diese PK geschickt worden ist. Das war ja wirklich fahrlässig. Und unglaublich, dass die Russen in Berlin alle der Meinung waren, dass das sicher mit Moskau geklärt worden wäre und sie nur vergessen wurden.... Wenn die sich damals quer gestellt hätten.

    Große Verwirrung auch hier. Keiner weiß mehr, was eigentlich gewollt wird. Man merkt, dass das ganze System in sich zusammenbricht. Am Schluss regiert der tatsächliche Wille des Volkes, das einfach nur frei sein und keine Gewalt mehr will.

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    :lesend Erich Maria Remarque: Schatten im Paradies

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  • Für mich war es auch ok, dass Michael und Annie nicht zusammenkommen. Ich denke der Alltag wäre am Ende auch nichts für die beiden. Sie waren immer in Extremsituationen zusammen unterwegs, das ist schon was anderes als Arbeit und Wäsche und Kochen. Ob die beiden ein "normales" Leben können? Ich hoffe es sehr für beide. Annie kann ja jetzt erstmal wieder Familie leben, was ihr so lange verwehrt blieb. Und man sieht an Henning das das auch ganz schön dauern kann, bis Wunden heilen.

    Der Roman bleibt hier offen. Zwar bleibt Michael noch bei Franziska, vielleicht heiraten die beiden sogar endlich, um die Spannungen zwischen sich zu bereinigen. Aber ob das dann lange hält :/ Nach einer klaren Scheidung wäre er dann endlich frei für Annie. Aber ob die noch so lange auf ihn warten will? Sie ist ja nun auch schon Mitte 30 und wenn sie sich noch eine eigene Familie aufbauen will, ist es schon höchste Zeit dafür.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Erich Maria Remarque: Schatten im Paradies

  • Erst einmal ein großes Dankeschön an Titus für diesen grandiosen Roman – den Abschluss der Trilogie. Großes Kino und dafür brauche ich keine Verfilmung. So detailreich ist das Buch, dass mein Kopfkino gut ist.

    Ja! :thumbup: Titus Müller Danke für dieses Lesevergnügen und die vielen interessanten Einzelheiten zum Verständnis unserer deutschen Geschichte. Schön, wenn ein Buch nicht nur lehrreich sondern auch noch mit Gefühl und Spannung gestaltet wird. Das ist Dir wirklich hervorragend gelungen :anbet

    Dieses Buch wird sicher mehrfach von mir weiterempfohlen und verschenkt.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Erich Maria Remarque: Schatten im Paradies

  • Lieber Titus vielen lieben Dank für diese wunderbare Trilogie, die politisch, geschichtsträchtig und spannend bis zur letzten Seite war. Wer sich für deutschen Nachkriegsgeschichte interessiert, kommt um Deine Bücher sicherlich nicht drum herum.


    Ich war sehr froh, dass es noch ein Wiedersehen mit Jolante und Henning gibt. Seine Ablehnung Ria gegenüber ist verständlich. Aber es ist richtig, dass Jolante und Ria wieder eine Familie sind, sie haben lange genug darauf verzichten müssen.


    Rias letzter Auftrag hatte es noch einmal in sich und ich fand es wieder sehr spannend wie sie das angegangen ist. Sie zieht noch einmal alle Register.


    Bei der Pressekonferenz und bei der anschließenden Grenzöffnung hatte ich Gänsehaut. Es war irgendwie total schön diesen Moment noch einmal erleben zu dürfen.


    Das Michael bei Franziska bleibt ist für mich völlig in Ordnung, Friede Freude Eierkuchen hätte irgendwie nicht gepasst. Ich bin mir sicher, dass Annie ihren Weg gehen wird.


    Herzlichen Dank noch einmal an alle die mit ihren Kommentaren die Leserunde bereichert haben! :knuddel1

  • Puh, da bin ich froh, dass es nicht zu sehr schmerzt. Ich war unsicher, ob ich euch dieses Ende zumuten kann. Aber ein kleines bisschen offen gelassen habe ich es ja. 8o

    Das stimmt, ich bin mir nicht sicher, ob das lange dauert. Denn eigentlich sind ja beide bereit dazu. Mal sehen, wie lange Franziska diese Spannung aushält.


    Ich bin nun endlich auch durch und war doch überascht, welche große Rolle Ria in dem letzten Abschnitt noch spielt, aber es ist ja eigentlich ihre Reihe.

    Die Flucht war ja hochspannend, die Maueröffnung habe ich schon in der Serie "Weißensee" erlebt, das war wirklich großartig beschrieben, auch wie sich die Grenzer da verhalten haben kam gut rüber.

    Dass Ria sich mit Jolanthe gut versteht finde echt schön, wenigstens ein bisschen Versöhnung auch wenn Henning noch lange brauchen wird, bis er Ria verzeiht.


    Wer hat sich eigentlich das ganze Geld unter den Nagel gerissen? Die BRD hat ja nur drauf bezahlt, zumindest liest es sich so. Jahrzehntelang Geld in das Land gepumpt und es so künstlich am laufen gehalten, dafür wurde man als kapitalistisch beschimpft. Dabei haben die Parteibonzen gut von dem Geld gelebt, nur bei der Bevölkerung kam nichts an. Das ist bitter.

  • Für die nächste Auflage, wahrscheinlich ja dann die dritte:

    S. 386, 6. Zeile von unten: Außenhandelsvertretungen müsste es heißen.


    Ich kann mich euren Kommentaren nur anschließen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen.

    Mir hat es sehr gefallen, dass die geschichtlichen Ereignisse aus so vielen verschiedenen Perspektiven geschildert wurden.

    Vielen Dank auch für das ausführliche Nachwort und die Einordnung der Ereignisse. Wie immer bin ich sehr beeindruckt von der langen Liste der Bücher und Quellen. :anbet

    Unfassbar, wie viele Geld, Gold und andere Güter hin- und hergeschoben wurden und wie viel man zur Seite schaffen konnte. Ob ich noch schlafen könnte, wenn ich wüsste, wohin überall Deutschland Geld und Waffen verschiebt? Wohin solche Abhängigkeiten führen können, haben wir ja alle jetzt deutlich zu spüren bekommen. Von Humanität und Umweltschutz will ich gar nicht sprechen... Das macht mich sehr nachdenklich.


    Die Anfänge von Putins "Karriere" zu lesen, war sehr interessant und wichtig für mich. Auch über seine Freunde aus den Dresdner Zeiten, die sich heute noch alle in seinem Dunstkreis befinden, war ich, ehrlich gesagt, geschockt. Undenkbar, dass irgendjemand aus dem internen Kreis Unrecht und den Völkermord nicht mehr ertragen kann und für Putins Absetzung oder Auslieferung sorgt. Welche toxische Verbindung dort in den 80ger-Jahren geschlossen wurde, unfassbar.


    Puh, da bin ich froh, dass es nicht zu sehr schmerzt. Ich war unsicher, ob ich euch dieses Ende zumuten kann. Aber ein kleines bisschen offen gelassen habe ich es ja. 8o

    Wenn die beiden zusammen gekommen wären, wäre mir das zu kitschig gewesen. Das Ende ist perfekt gewählt.


    Titus Müller : Vielen Dank für das Begleiten der Leserunde. :blume

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

  • Puh, da bin ich froh, dass es nicht zu sehr schmerzt. Ich war unsicher, ob ich euch dieses Ende zumuten kann. Aber ein kleines bisschen offen gelassen habe ich es ja. 8o

    Ich habe es auch als ein offenes Ende empfunden. Ehrlich gesagt war das für mich diesmla gar nicht so schlimm, denn bei den vielen politischen Verwicklungen und Geschehnissen, ist das Paar für mich in den Hintergrund getreten. Und ihre Liebe war irgendwie nicht mehr so wichtig, wie das große Ganze.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    In den Farben des Dunkels - Chris Whitaker

    Die Rettung des Imperiums - Isaac Asimov

    Die Bahnhofsmission 2 - Veronika Rusch (ab 20.6.)



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Rias letzter Auftrag hatte es noch einmal in sich und ich fand es wieder sehr spannend wie sie das angegangen ist. Sie zieht noch einmal alle Register.

    Ria war meine Llieblingsfigur. Da man sie so lange begleiten konnte, war ich ihr besonders nahe und finde es schön, dass sie nun endlich ihre Tocher in den Armen halten kann. Das war ja emotional furchtbar, diese Vorstellung, das könnte nie in ihrem Leben geschehen.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    In den Farben des Dunkels - Chris Whitaker

    Die Rettung des Imperiums - Isaac Asimov

    Die Bahnhofsmission 2 - Veronika Rusch (ab 20.6.)



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Mir hat es sehr gefallen, dass die geschichtlichen Ereignisse aus so vielen verschiedenen Perspektiven geschildert wurden.

    Ich denke, die geschichtlichen Ereignisse waren in diesem dritten Teil eindeutig das Wichtigste.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    In den Farben des Dunkels - Chris Whitaker

    Die Rettung des Imperiums - Isaac Asimov

    Die Bahnhofsmission 2 - Veronika Rusch (ab 20.6.)



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

    daß er tun kann, was er will,

    sondern daß er nicht tun muß,

    was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Hat mir großen Spaß gemacht, euch beim Lesen über die Schulter zu sehen, und ich habe wieder viel gelernt für die nächsten Romane. Ich danke euch! :knuddel1

    Ihr seid immer so gut darin, eure Empfindungen beim Lesen zu schildern: Befürchtungen, Ärger, Hoffnungen, Fragen. Das ist kostbar, weil ich so erfahre, was der Informationsstand ist, was man vorausahnt, wie die Figuren wirken. Und diesmal vor allem wichtig für mich: Überfrachte ich die Geschichte mit historischen Hintergründen? Sind es zuviele Figuren?

    Ich bin erleichtert, dass euch der Roman (trotzdem) gefallen hat.

  • Was passierte mit diesen Goldreserven nach der Wiedervereinigung? :gruebel


    Haben Alexander und Sigrid das schweizer Geld noch für ihren Lebensabend nutzen können?

    Die Spur des Goldes verliert sich, es ist abtransportiert worden, aber scheinbar nie irgendwo angekommen. Kann aber auch sein, dass da einfach die Buchführung chaotisch war.


    Wenn meine Informationen richtig sind, haben die Schalcks auf kein Konto zugegriffen. Allerdings haben sie aus einem Schließfach in Westberlin Dinge geholt, die sie schon vorher dorthin gebracht hatten, und Sigrid hat auch nochmal aus dem Haus im Osten etwas geholt. Ob das Gemälde waren, eine teure Briefmarkensammlung, Schmuck -- keine Ahnung.

  • Beeindruckend die Grenzöffnung aus Sicht der Wachsoldaten. Großes Kino.

    Ria macht die Runde bei Schalck und auch bei Henning und kommt bei beiden nicht gut weg. Schalck verfügte ja über ein immenses Imperium. Er war ein richtig großer Fisch.

    Um Putin und um Sascha wurde es ruhig, was beiden zum Vorteil gereicht.

    Mich hat dieser Teil über das Ende der DDR wieder begeistert. Viele Erinnerungen wurden aktiviert und man spürt, dass etwas Großes passiert ist.

    :lesend James Lee Burke - Die Tote im Eisblock

    hörend: Hanna von Feilitzsch - Bittersüße Mandeln