Amazon liefert nun auch mit Hermes

  • Es war lange her, das Amazon das letzte Mal bei mir mit Hermes geliefert hat und ich bestelle dort ja recht häufig. Bei DHL hatte ich bisher noch nie Probleme und bei Hermes auch nicht. Funktioniert auch immer ganz gut mit dem "Ablegeplatz" wenn niemand zu Hause ist. ...


    Heute kam dann auch endlich mein "Knietablett". Das wurde dann mit Hermes gesendet. Allerdings kam es auch nicht von Amazon direkt.

    Zündet man eine Kerze an,erhält man Licht.Vertieft man sich in Bücher,wird einem Weisheit zuteil.Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.


    (Sprichwort aus China)

  • Und mittlerweile liefert Amazon auch mit UPS, und mein Päckchen liegt nun in einem Laden zur Abholung der diese Woche geschlossen hat und eigentlich brauche ich den Inhalt morgen als Geschenk. Nerv.
    Der DHL und der Hermes Mensch geben ihre Pakete wenigstens immer bei den Nachbarn ab, UPS hat brav die versuchte Zustellzeit notiert, aber bei keinem Nachbarn geklingelt. ..

  • Zitat

    Original von chiclana
    Und mittlerweile liefert Amazon auch mit UPS, und mein Päckchen liegt nun in einem Laden zur Abholung der diese Woche geschlossen hat und eigentlich brauche ich den Inhalt morgen als Geschenk. Nerv.
    Der DHL und der Hermes Mensch geben ihre Pakete wenigstens immer bei den Nachbarn ab, UPS hat brav die versuchte Zustellzeit notiert, aber bei keinem Nachbarn geklingelt. ..


    Das tut er aber auch schon länger, mein Wäscheständer kam damals auch mit UPS.
    Es ist immer etwas nervig, aber da es meistens nur um DHL und Hermes geht klappt es auch, beide wissen wo sie es bei uns ablegen können sollte mal keiner zuhause sein.
    Da gibt es andere Zusteller wo das Problematischer ist.


    Bei dir ist es jetzt natürlich nervig, aber kannst du nicht nachfragen ob sie eine erneute Zustellung machen würden, manche sind so nett.
    Bei unserem DPD Shop ist es so, dass man klingeln kann und die geben einem dann das Paket, denn Laden zu heißt nicht kein Paket wurde erklärt, der Paketshop muss immer offen sein, wie es bei euch da unten ist keine Ahnung.

  • Ich habe diese Woche einen schönen Beitrag in der Quengelzone (einer Kolumne in der ZEIT), über völlig unter Tarif, nämlich gar nicht bezahlte Mitarbeiter der Versandfirmen gelesen, die unentgeltlich ihre Garderoben in Päckchen-Zwischenlager umfunktionieren: die Nachbarn.
    Das hat mich tatsächlich nachdenklich gemacht, da meine Nachbarin, wenn es samstags früh klingelt und ich einfach zu faul bin, aufzustehen, zuverlässig meine Päckchen annimmt (und mich gegen zehn informiert, dass ein Päckchen für mich gekommen ist).

    Menschen sind für mich wie offene Bücher, auch wenn mir offene Bücher bei Weitem lieber sind. (Colin Bateman)

  • AH ja, zu denen gehöre ich auch, wohl, weil ich öfter zu Postlieferzeiten zuhause bin als meine Nachbarn :grin
    Außerdem ist sowohl der Hermesbote als auch meine Postfrau erfreut, nicht nochmal anfahren zu müssen.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ja, so ein unbezahlter Paketbote bin ich auch. Stört mich meist eigentlich auch nicht weiter. Nur, wenn unsere Nachbarn eigentlich zu Hause sind und dann trotzdem ständig in der Gegend rum gondeln, nervt es mich mitunter schon mal ein bisschen. Hatten wir zwischen Weihnachten und Neujahr nämlich 3x und das bei nicht gerade kleinen, leichten Paketen :rolleyes Oder, man fährt öfter mal für ein verlängertes WE zur Tochter nach Berlin.... Wir können drauf warten, dass dann 1-2 Pakete/Päckchen eintrudeln. Das empfinde ich schon ein bisschen als Frechheit.... :fetch Ich meine, ich weiß doch, ob ich was bestellt habe oder nicht!? Außerdem sind die Lieferzeiten für sämtliche Bestellungen in den letzten Jahren immer kürzer geworden, sodass man pi mal Daumen (wenn keine Lieferverfolgung vorhanden) den Lieferzeitpunkt schon abschätzen kann. Bücher- u. Warensendungen jetzt mal außen vor, sowas kriegen die Nachbarn nicht.... :zwinker

  • Zitat

    Original von DraperDoyle
    Ich habe diese Woche einen schönen Beitrag in der Quengelzone (einer Kolumne in der ZEIT), über völlig unter Tarif, nämlich gar nicht bezahlte Mitarbeiter der Versandfirmen gelesen, die unentgeltlich ihre Garderoben in Päckchen-Zwischenlager umfunktionieren: die Nachbarn.
    Das hat mich tatsächlich nachdenklich gemacht, da meine Nachbarin, wenn es samstags früh klingelt und ich einfach zu faul bin, aufzustehen, zuverlässig meine Päckchen annimmt (und mich gegen zehn informiert, dass ein Päckchen für mich gekommen ist).


    Ich hoffe, das war in dieser Rubrik satirisch gemeint. Obwohl es ja schon irgendwie in den Zeitgeist passt. Wer macht schon noch was für umme. Was "früher" (großer Gott, jetzt fange ich auch schon an!) einfach zum normalen Umgang miteinander gehörte, muss heute bezahlt werden. Schneefegen und Silvesterbollerei wegräumen eingeschlossen. Das ganze Zeug in Bürgerkriegs ähnlichen Ausmaßen liegt hier immer noch, dafür bezahlt man ja Steuern. :rolleyes


    Da ich im EG wohne, nehme ich auch alles an, wenn ich Zuhause bin. Und ich erwarte das auch irgendwie von meinen Nachbarn. Wieso muss man eigentlich für alles einen Wert festlegen?

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Zitat

    Original von rienchen
    Ich hoffe, das war in dieser Rubrik satirisch gemeint. Obwohl es ja schon irgendwie in den Zeitgeist passt. Wer macht schon noch was für umme. Was "früher" (großer Gott, jetzt fange ich auch schon an!) einfach zum normalen Umgang miteinander gehörte, muss heute bezahlt werden.


    Ich denke nicht, daß das satirisch gemeint war. Im Gegensatz zum Schneefegen + Silvesterbölleraufräumen, das sich aus meiner Sicht nicht wirklich verändert hat, werden die Paketzustellungen meinem Gefühl nach immer mehr. Wir wohnten bis vor wenigen Jahren auch in einem Mietshaus im Erdgeschoss und wurden dort zuletzt regelmäßig angeklingelt, weil erstens meine Frau in der Regel zuhause war (mit Baby - da ist es immer besonders schön, wenn es klingelt, wenn der kleine gerade schläft...) und wir eben unten wohnten, der Postbote also gar nicht erst Treppen steigen mußte. Immerhin kamen von denjenigen, denen wir oft ihre Pakete gebracht haben, hin und wieder kleine Geschenke / Aufmerksamkeiten, das fand ich schon sehr nett, ist aber im Geiz-ist-geil-Zeitgeist auch eher die Ausnahme.


    Natürlich gehört es zum guten nachbarschaftlichen Ton, sich gegenseitig zu helfen und mal ein Paket anzunehmen ist ja selbstverständlich, aber wenn immer mehr Leute immer mehr Sachen online kaufen, kann man schon mal überlegen, wo die Grenze ist zwischen nachbarschaftlicher Hilfeleistung und "Ausnutzen".

    "Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die alles vernichten wollten, was gut ist an unserem Land, am eifrigsten die Nationalflagge schwenken?"
    (Winter der Welt, S. 239 - Ken Follett)

  • LeSeebär, wenn man ein Baby hat und nicht gestört werden möchte, hängt man einen Zettel an die Tür oder stellt die Klingel aus. Das kann von draußen ja keiner erschnuppern. ;-) Und wenn man das nicht annehmen will, lässt man es halt, das ist auch ok. Ich bekomme ebenfalls oft kleine Liebeleien zugesteckt, das führe ich aber einfach auf Nettigkeit zurück, wie auch Einladungen zum Kaffee oder Quatschen. Wenn man anfängt, was dafür zu erwarten, kann man es eigentlich direkt lassen. Beiratsarbeit etc eingeschlossen.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Zitat

    Original von rienchen
    Wenn man anfängt, was dafür zu erwarten, kann man es eigentlich direkt lassen. Beiratsarbeit etc eingeschlossen.


    Wer redet denn von "erwarten". Es geht dem Autor der Quengelzone, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht darum, daß man ein Anrecht darauf haben sollte, für derlei Dienstleistungen Geld zu verlangen, sondern daß die Paketdienste ihre "Aufgabe" (für die sie bezahlt werden!) mittlerweile recht gezielt abwälzen, indem sie Pakete bei Nachbarn abgeben, sobald mal einer nicht aufmacht. Den Zettel "Habe sie heute leider nicht angetroffen, versuche es am ... (Datum) um ... (Uhrzeit) noch einmal" gibt es offenbar gar nicht mehr?!?

    "Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die alles vernichten wollten, was gut ist an unserem Land, am eifrigsten die Nationalflagge schwenken?"
    (Winter der Welt, S. 239 - Ken Follett)

  • Den Vegleich zum Schneefegen verstehe ich nicht :gruebel
    Ich bin verpflichtet, vor meinem Haus Schnee zu schippen. Wenn ich darauf keine Lust habe, bestelle ich einen Hausmeisterservice, der natürlich nicht umsonst meine Arbeit macht.


    Das Problem ist, dass das Erfolgsmodell online-Handel nur funktioniert, weil stillschweigend davon ausgegangen wird, dass die Arbeit des Entgegennehmens und Aufbewahrens von freundlichen Nachbarn übernommen wird.
    Unsere Mieterin kriegt mehrmals wöchentlich Päckchen, meist amazon oder dieses Schuhdingens mit Z oder so (?), höchst selten mal eines von Oma. Ich bin mir sicher, sie würde "bequem einkaufen" deutlich unbequemer finden, wenn sie diese Päckchen nicht irgendwann bei mir, sondern abends auf der Post abholen müsste.


    Um beim Schneeschieben zu bleiben: natürlich schipp ich mal für die Nachbarin mit, wenn die gerade nicht kann, ich hätte aber keine Lust, Schnee zu schieben, damit etwa ein Wohnungsbaukonzern Kosten spart oder Gewinne maximiert.

    Menschen sind für mich wie offene Bücher, auch wenn mir offene Bücher bei Weitem lieber sind. (Colin Bateman)

  • Zitat

    Original von LeSeebär


    Wer redet denn von "erwarten". Es geht dem Autor der Quengelzone, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht darum, daß man ein Anrecht darauf haben sollte, für derlei Dienstleistungen Geld zu verlangen, sondern daß die Paketdienste ihre "Aufgabe" (für die sie bezahlt werden!) mittlerweile recht gezielt abwälzen, indem sie Pakete bei Nachbarn abgeben, sobald mal einer nicht aufmacht. Den Zettel "Habe sie heute leider nicht angetroffen, versuche es am ... (Datum) um ... (Uhrzeit) noch einmal" gibt es offenbar gar nicht mehr?!?


    Also, bei uns ist es so, dass der Paket Dienst diese Abholzettel immer sofort in den Kasten geschmissen hat, anstatt es bei den Nachbarn zu versuchen. Dann konnte man erstmal am nächsten Tag zu Post dackeln und drei Std anstehen, weil von drei Bediensteten grade zwei ihr Butterbrot essen. War doof, weil irgendwer ist immer im Haus und wenn man sich gegenseitig hilft, hat jeder was davon.


    Schnee schippt bei uns die BSR und der Schnee Dienst. Man bezahlt dafür, schon klar. In sibirischen Wintern allerdings, wenn die einfach nicht mehr nachkommen, kann man mE auch einfach selber mal aktiv werden, schad nix. Man kann allerdings auch in der warmen Bude hocken und fordern, dass die BSR mehr Leute einstellt, nur schützt das Oma Meier auch nicht vorm Beinbruch. :gruebel

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Wenn man keine Pakete annehmen will, sagt man das dem Postboten - dann klingelt er auch nicht mehr. Wo ist da das Problem?


    Ich freue mich, wenn im Haus jemand das Paket annimmt und nehmen auch gerne für andere was an. Zum einen sind die Postfilialen heute immer weiter entfernt und teilweise schließen sie um 18.00 Uhr.


    Wie lange die Versandfirma für eine Lieferung braucht, ist auch ungewiß. Mitunter kann es ganz schön lange dauern.

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Ich habe in meinem Haus 5 Parteien die immer irrgendwie im Wechsel unsere Lieferungen abnehmen. Zu Weihnachte habe ich 5 x Kaffee und Süßkram gekauft es etwas hergerrichtet und vor die Tür gestellt. Alle haben sich artig bedankt. :grin :grin


    Aber P oder H- Boten die nicht klingeln wenn man da ist gibbet hier auch.


    Ich bin froh das diesen Job mit der miesen Bezahlung überhaupt noch wer macht, daher sehe ich Denen das ab und zu mal ohne Ärger nach.


    Ich weiß genau wie das dort abläuft, mein Mann hat das 3 Jahre mitgemacht und ist nun froh das nicht mehr zu machen. Seine Devise ist nun "Nie wieder Paketbote, egal wo"

  • Ich habe kein Problem damit, Pakete für NAchbarn anzunehmen, wenn ich zu Hause bin und der Paktebote dort eine Nachricht hinterlässt wo sie es abholen können.


    Das gehört für mich zum normalen nachbarschaftlichen Umgang. Es kommt ja auch vor, dass ich Pakete bekomme, deren Lieferung zwischen Tag 2 und 5 datiert ist, da kann man nicht immer vor Ort sein und bin froh, wenn das jemand annimmt.


    Zettel mit war da und komme um.... nochmal werden schon eingeworfen, hatten erst neulich das thema. Leider steht keine Uhrzeit mit bei, so dass die Nachbarn eben auch beim dritten Mal nicht anwesend waren und ich das Dingens übernommen habe.


    Ich erwarte dafür nichts, allerdings steht doch mal ein Kuchen oder sonst was vor der Tür was einen freut.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]