Was war die letzte Ausstellung die ihr besucht habt?

  • Gelegenheit für einen Besuch beim Herbsteulentreffen:

    Das Sprengel Museum präsentiert von September bis Januar 2026 ein großes Ausstellungshighlight, das Werke von Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit Arbeiten von Yayoi Kusama und Takashi Murakami zeigt.

    https://www.hannover.de/Verans…ami-Love-you-for-Infinity


    Freitags: Eintritt frei

    Gucci : Du verstehst Dich auf Schlagworte ;). Im Jahr 2021 habe ich in Berlin im Gropius Bau Yayoi Kusamas große Ausstellung erlebt, die mir außerordentlich gut im Gedächtnis geblieben ist und selbstredend wandert die Ausstellung in Hannover auf meine Ausstellungswunschliste.

    Wo ist eigentlich der Polkadot-Smiley?

  • Beabsichtigt jemand von Euch die Ausstellung "Everything matters" im Literaturhaus München oder in der Bundeskunsthalle die Ausstellung "Sehen und gesehen werden" zu besuchen? In beiden Ausstellungen geht es um Susan Sontag.

    Falls ja, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

    Leider vermutlich beide nicht, bin an Rückmeldungen aber auch sehr interessiert.

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." Albus Dumbledore
    ("Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.")


    "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

    Erich Kästner.

  • Während der Sommermonate wähle ich Ausstellungen nicht allein nach künstlerischen Kriterien aus, das Museumscafé sollte zumindest eine schöne Terrasse oder Garten haben.

    Morgen gehe ich ins Georg-Kolbe-Museum um die Jubiläumsausstellung anzusehen. Ein Frühstück im Café Benjamine, im ehemaligen Wohnhaus von Kolbes Tochter Leonore (Benjamine hiess Kolbes Ehefrau), bietet sich da von selbst an.

  • Ich war gestern mit meinem Mann in Dortmund im Fußballmuseum und ich muss sagen, es war wirklich sehr interessant, obwohl wir keine großen Fußballfans sind. Wir waren 4 Stunde dort, danach waren wir nicht mehr Aufnahmefähig. Zur Zeit gibt es eine Sonderaustellung für Günter Netzer. Das war ganz nett und teilweise echt witzig.

    Witzig, da sind wir morgen! :lache:wave

  • Während der Sommermonate wähle ich Ausstellungen nicht allein nach künstlerischen Kriterien aus, das Museumscafé sollte zumindest eine schöne Terrasse oder Garten haben.

    Morgen gehe ich ins Georg-Kolbe-Museum um die Jubiläumsausstellung anzusehen. Ein Frühstück im Café Benjamine, im ehemaligen Wohnhaus von Kolbes Tochter Leonore (Benjamine hiess Kolbes Ehefrau), bietet sich da von selbst an.

    Du schaffst es, den Finger in die Wunde zu legen ;).

    Wir wollten schon lange mal nach Seebüll zum Nolde Museum zu fahren, insbesondere wollte ich mir im Garten die Mohnblüte ansehen, was wir immer noch nicht geschafft haben.

    Ich denke, dass sich an diesem Punkt städtische von ländlichen Museen stark unterscheiden.

    In der Stadt gibt es nicht so viele Museen mit Platz für Terrasse und Garten oder Picknickplätze, was ich tatsächlich auf dem Lande sehr schätze. Und ja, natürlich gibt es Ausnahmen in Städten.

  • In der Albertina Mattew Wong- Vincent van Gogh.

    Im Visiodrom Wuppertal ist eine große und interessant aufgemachten van Gogh-Ausstellung zu seinem Leben und Werk mit guten Reproduktionen und obendrüber, im alten Gasometer eine tolle immersive Show dazu. Lohnt einen Ausflug, wenn man in NRW wohnt.

  • In der Alten Nationalgalerie eine Ausstellung der Skulpturen zweier Künstler, deren Wege sich um 1900 mehrfach in Paris gekreuzt haben, Camille Claudel und Bernhard Hoetger. Beide versuchen sich vom Einfluss des Meisters der Bildhauerei, Auguste Rodin, zu emanzipieren.


    Amüsant wie die Kuratorinnen bei dieser Ausstellung die Opulenz der Zeit darzustellen versuchen. Gemälde zeigen Wohnungen und Galerien, Plastepflanzen sollen das Interesse an Grünpflanzen simulieren.

  • Im Urlaub vorletzte Woche waren wir in Chemnitz, dort ist in der Kunstsammlung gerade eine

    Edvard Munch Ausstellung

    Thema Angst

    Wir ( auch der Teenager) waren sehr angetan.

    Es war ein großer Andrang, gleich zur Öffnung ( hatten Zeitfenster Tickets für 11.30), als wir am Nachmittag wieder zum Auto sind, war es sehr entspannt, keine Schlange mehr...


    Am Tag darauf waren wir auf der Heimfahrt noch in Selb dort gibt es das

    Porzellanikon

    dort war es auch sehr interessant, auch die neue Kinderausstellung war super ( der Teenager hatte trotz des fortgeschrittenen Alters Spaß)

  • Ich habe mir zuletzt "Monets Garten" in Köln angeschaut. Eine immersive Ausstellung. Ist zwar nicht so toll wie die Originale, aber trotzdem immer wieder schön mit dem Impressionisten in Berührung zu kommen.

    Im Oktober folgt dann "Frieda Kahlo" auch in Köln.

  • Vor einiger Zeit hatte ich eine Biografie von Camille Pissarro gelesen.


    Anka Muhlstein - Camille Pissarro oder Von der Kühnheit zu malen

    ASIN/ISBN: 3458644199


    Gestern habe ich es endlich nach Potsdam geschafft und sah im dortigen Museum Barberini die entsprechende Ausstellung, Der Inpressionist Camille Pissarro

  • Gelegenheit für einen Besuch beim Herbsteulentreffen:

    Das Sprengel Museum präsentiert vom 6. September bis 14. Februar 2026 ein großes Ausstellungshighlight, das Werke von Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit Arbeiten von Yayoi Kusama und Takashi Murakami zeigt.

    https://www.hannover.de/Verans…ami-Love-you-for-Infinity


    Ein reguläres Ticket kostet 14 Euro, ein ermäßigtes 10 Euro.

    NIKI. KUSAMA. MURAKAMI.

    LOVE YOU FOR INFINITY

    Ich komme gerade von der Eröffnung. Es hat mir sehr gut gefallen - hatte ausreichend Zeit die Exponate zu betrachten, trotzdem es sehr gut besucht war.


    Ein schöner Ausflug aus dem Alltag und schön diese Kunst konzentriert ausgestellt zu sehen.


    Was doch gerade von Niki de Saint Phalle im Magazin des Museums lagert und lange nicht mehr zu sehen war. Es besitzt seit Jahr 2000 - dank Schenkung von Niki -die weltweit größte öffentliche Sammlung der Künstlerin. https://www.sprengel-museum.de…ell/love-you-for-infinity

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Die Zeit "zwischen den Jahren" verbringen wir meistens als Touristen in der eigenen Stadt. Nie ist es so leer, still, friedlich und ruhig wie in diesen Tagen zwischen Heiligabend und Silvester. Und das, obwohl sogar nicht weniger Weihnachtsmärkte noch geöffnet sind und es sogar Spaß macht, ganz in Ruhe und mit erheblich weniger Menschen mal rüber zu schlendern. Unser erster Ausflug führte uns ins


    Humboldt-Forum


    Dort gibt es immer ein sehenswertes Dauerprogramm, so kann man sich ua ein echtes, japanisches Teehaus samt Teezeremonie ansehen, an Workshops teilnehmen und sich in den Räumlichkeiten zwischen eurasischen Theatern, Masken und Schattenspielen treiben lassen und einfach verlaufen. Es ist einfach unglaublich groß. Man könnte Wochen darin verbringen, ohne, dass es einem langweilig wird. Wir haben uns zwei Sonderausstellungen angesehen, zum einen


    Beziehungsweise Familie


    die das Gefüge weltweit unter der Lupe ansieht. Welchen Stellenwert besitzt die Familie, welche internationalen Unterschiede gibt es, was ist wichtig oder nicht?


    Eine interessante Ausstellung, toll ausgeleuchtet und aufgebaut. Ich mochte besonders den Esstisch mit installieren VR Brillen und der Möglichkeit, seine Familie auf Papier zu bringen und im Raum auszustellen.


    Bei der zweiten Sonderausstellung handelte es sich um


    Ts' uu Zeder - von Klima, Bäumen und Menschen


    "when the trees are gone, we’ll just be like everybody else.“ – Gidansda Guujaaw, Künstler und ehemaliger Präsident der Haida Nation


    Seit Jahrtausenden sind in den kanadischen Küstenregenwäldern Menschen und Land untrennbar miteinander verbunden. Ein Beispiel hierfür ist die besondere Bedeutung der Zedernbäume für die dort lebenden First Nations: Zedern spenden den Rohstoff für eine Vielzahl von Alltagsgegenständen und zeremoniellen Objekten. Sie spielen eine zentrale Rolle in überlieferten Erzählungen, Traditionen und Zeremonien.


    Ausgehend vom „Riesen-Lebensbaum“ (western red cedar) und der „Nootka-Scheinzypresse“ (yellow cedar) erzählt die Ausstellung über das Verhältnis von Mensch und Umwelt. Acht Kapitel beleuchten exemplarisch die Beziehungen zwischen Küstenregenwald, First Nations und Euro-Kanadiern, die Auswirkungen der Kolonialisierung und das Wiedererstarken der First Nations.


    Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der jüngeren Geschichte: Die Kolonialisierung durch die Europäer ab dem 18. Jahrhundert führte zur systematischen Vertreibung der First Nations und zur Beschneidung ihrer Rechte. Gleichzeitig zerstörte die Entwicklung der industriellen Forstwirtschaft große Teile des Lebensraums Küstenregenwald. Beides hatte und hat noch immer weitreichende Auswirkungen auf die Kulturen der First Nations und auf ihre Beziehung zur Zeder. Eine besondere Rolle kommt der Zeder daher heute für das Wiedererstarken der First Nations sowie deren Selbstverständnis zu: Sei es in den Widerstandsbewegungen gegen die Forstwirtschaft; einer Land- und Ressourcennutzung, die auf auf traditionellem ökologischen Wissen basiert; oder in der Wiederaneignung von kulturellen Praktiken und Traditionen.


    Die in Kooperation mit dem Haida Gwaii Museum in British Columbia entwickelte Ausstellung präsentiert über 130 Exponate, darunter Werkzeuge zur Bearbeitung des Holzes, Medieninstallationen, kulturhistorische und naturkundliche Exponate sowie zeitgenössische Kunstwerke. Fester Bestandteil des Raumes sind zudem zwei Wappenpfähle aus Zeder aus dem Bestand des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Vielfalt der gezeigten Objekte und der transdisziplinäre Ansatz erlauben es, die mit der Zeder verbundenen Themen und Fragen auf mehreren Ebenen zu verhandeln.


    Ts’uu – Zeder ist eine Ausstellung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss in Zusammenarbeit mit dem Haida Gwaii Museum at Kay Llnagaay in British Columbia, Kanada. Mit fachlicher Beratung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz."

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Der zweite Ausflug unserer "Zwischen den Jahren" = Tour führte uns auf die Museumsinsel ins Neue Museum. Dort haben wir uns die Dauerausstellung


    Altes Ägypten


    angesehen. Das ganze Museum ist ungeheuer beeindruckend. Wir waren direkt um zehn Uhr vor Ort und sind schnurstraks, ohne Umwege, auf direktem Weg zur Büste der Nofretete marschiert und hatten sie dadurch für ein paar Augenblicke tatsächlich nur mit zwei Personen vom Sicherheitspersonal für uns alleine. Und ich muss sagen: alles, was man darüber sagt, über die Faszination und die Schönheit, die sie ausstrahlt, dass man es einfach auf sich wirken lassen muss - das stimmt. Ich habe keine Ahnung, warum es so ist, aber diese Faszination hat mich komplett ergriffen. Das war ein besonderer Moment. Die Büste des Ehemannes Echnaton steht im Nebenraum, sie wurde nach der 17jährigen "Rebellen- Ketzer"- Zeit des Königs geschändet. Die ganze Ägyptenausstellung, die Sarkophage im Untergeschoss und Pyramidenartige Verbindungen zur James Simon Galerie und zum Alten Museum sind alleine schon sehenswert, aber wer noch Kraft und Muße hat, der sollte sich im Obergeschoss den


    Berliner Goldhut aus der Bronzezeit


    ansehen. Wie die Himmelsscheibe von Nebra wurde er als Kalender benutzt. Das ist ungeheuer faszinierend und unglaublich.


    Das Museum ist fantastisch, weswegen ich dort auch nicht zum letzten Mal gewesen bin. Aber Nofretete und Goldhut sind nun erledigt;)

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)