Romane, in denen viel gekocht wird

  • Es wird nicht immer Essen gekocht. Aber die Vergleiche passen immer. :grin


    einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen – und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt …

  • Noch ein Buch, das in diesen Thread passt:


    In Elin Hilderbrands Roman Ein Stern am Sommerhimmel
    ist eine der wichtigsten Figuren ein berühmter Sternekoch.
    Einige seiner Rezepte werden in der Romanhandlung eingebunden und sind sogar abgedruckt.
    da gibt es Champagnerkuchen, Meeresfrüchtesuppe etc.




    Kurzbeschreibung: 
    Deacon Thorpe, berühmter Sternekoch und charismatischer Lebemann, erliegt im Sommerhaus der Familie auf Nantucket völlig überraschend einem Herzinfarkt. Die drei wichtigsten Frauen in Deacons Leben, seine Kinder und seine engsten Vertrauten kommen auf der Insel zusammen, um Abschied zu nehmen. Die ungleichen Frauen waren stets Konkurrentinnen, mit dem Ehrgeiz, den ersten Platz in Deacons Leben und in seinem Herzen zu erobern. Und so dauert es nicht lange, bis Geheimnisse offenbart werden und alte Feindschaften zutage treten. Doch dieser schicksalhafte Sommer hält für alle eine Überraschung parat ...

  • Jeannette Lander - Überbleibsel. Eine kleine Erotik der Küche


    Dieses Buch, das es leider nur noch antiquarisch gibt, habe ich schon sehr oft gelesen - und bin jedesmal nur schleppend vorangekommen, weil ich zwischendurch ständig aufspringen, es der Protagonistin gleichtun und in die Küche stürzen musste, um etwas zu kochen. :grin

  • Eine Frau aus bescheidenen Verhältnissen kann schließlich ein Restaurant in Bordeaux eröffnen und wird mit einem Stern ausgezeichnet. Welche Künste hat sie in der Küche gelernt und neu interpretiert? Wie ist sie also zur berühmten Chefköchin geworden? Im neuen Roman von Marie NDiaye, der überragenden Stilistin, werden solche Fragen gestellt, beantwortet – und damit zurückgewiesen. NDiaye nimmt den Leser mit auf eine biographische Erkundungsreise, die sich – aufgrund der Sprache, der rhythmischen Satzgebilde, dem Ausgreifen in alle Bedeutungsnuancen, der Verzögerung im Erzählablauf und durch die alles umfassende Bewegung der Sprache – in ein Erlebnis verwandelt.
    Der Erzähler, langjähriger Mitarbeiter der Chefin und ihr in (vergeblicher) Liebe verbunden, berichtet von ihrem Leben – ihrem Charakter, ihren Lieben, ihrer Ausbildung, der Kunst der Kochkomposition, dem privaten wie öffentlichen Umgang –, indem er potentielle Fragen und Erwartungen der Leser aufgreift, sie beantwortet und zugleich ins Leere laufen lässt: Sie verlangen danach, unbeantwortet zu bleiben.
    Der Kunst der Marie NDiaye verdankt sich eine neuartige Form der Antibiographie, einer Biographie, die demonstriert, dass nur dann Wahrheit erreicht wird, wenn die Geheimnisse nicht ausgeplaudert, sondern Satz für Satz, Abschnitt für Abschnitt verheimlicht werden. Eine Biographie als Geheimnis hinter der Biographie – das macht die überragende Leistung des neuen Romans von Marie NDiaye aus.

  • Bei Tante Dimity wird zwar nicht gekocht, aber gebacken, und das Rezept steht dann immer am Ende drin.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Es darf ja eigentlich gar nicht sein, dass "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen in dieser Sammlung fehlt...


    Kurzbschreibung lt. amazon.de:
    Claire Waverley besitzt einen im wahrsten Sinn des Wortes florierenden Partyservice. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist die Verwendung von essbaren Blumen, die eine magische Wirkung haben. Auch in der Liebe haben ihre Gerichte so manches Wunder bewirkt. Eines Tages gerät Claires Leben allerdings ziemlich durcheinander, denn ihre quirlige Schwester Sydney steht vor der Tür, um vor ihrem brutalen Mann Zuflucht zu suchen. Als dieser dann auch noch unverhofft bei ihnen auftaucht, aktivieren die Schwestern gemeinsam all ihre zauberhaften Kräfte …

  • Zitat

    Original von LeseBär
    Es darf ja eigentlich gar nicht sein, dass "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen in dieser Sammlung fehlt...


    Kurzbschreibung lt. amazon.de:
    Claire Waverley besitzt einen im wahrsten Sinn des Wortes florierenden Partyservice. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist die Verwendung von essbaren Blumen, die eine magische Wirkung haben. Auch in der Liebe haben ihre Gerichte so manches Wunder bewirkt. Eines Tages gerät Claires Leben allerdings ziemlich durcheinander, denn ihre quirlige Schwester Sydney steht vor der Tür, um vor ihrem brutalen Mann Zuflucht zu suchen. Als dieser dann auch noch unverhofft bei ihnen auftaucht, aktivieren die Schwestern gemeinsam all ihre zauberhaften Kräfte …


    Und schon wieder wächst mein SuB :-) Habe ich mir gekauft, gibt es ja gebraucht so günstig. Danke


    Liebe Grüße, Irri

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Zitat

    Original von Irri


    Und schon wieder wächst mein SuB :-) Habe ich mir gekauft, gibt es ja gebraucht so günstig. Danke


    Liebe Grüße, Irri


    Du wirst es nicht bereuen. Der zauberhafte Garten ist ein wirklich zauberhaftes Buch. :-] 
    :wave

  • Kürzlich gelesen, war ganz nett:


    Erica Bauermeister - Das Liebesmenü


    "Schon in frühester Jugend ist Lillian dem Zauber des Kochens verfallen. Heute besitzt sie ein erfolgreiches Restaurant, besonders wichtig ist ihr aber die Weitergabe ihres kulinarischen Wissens. Und so trifft sich jeden zweiten Montag im Monat eine bunt gemischte Teilnehmerschar in ihrem Kochkurs. Alle suchen sie nach dem perfekten Rezept: für ein exquisites Gericht – aber auch für ein glückliches Leben. Während des Kurses werden Ehekrisen gemeistert, zarte Bande gesponnen, Tragödien verhindert und Freundschaften geschlossen. Und am Ende bahnt sich das Glück für alle seinen Weg …"


    In den einzelnen Kapiteln geht es jeweils um einen der Montags-Kochabende, und in jedem steht ein anderer Kursteilnehmer mit seiner Geschichte im Mittelpunkt. Gekocht wird ständig, jeder Kursabend hat ein neues Koch-Thema. Auch wenn keine exakten Rezepte enthalten sind, könnte man die Gerichte durchaus nachkochen. Die Autorin beschreibt sehr genau und spricht alle Sinne an, man kann die Gerichte alle förmlich riechen und schmecken.




  • Und noch eins kann ich ans Herz legen, diesmal einen historischen Roman, den ich echt toll fand:


    Martine Bailey - Das Schatzbuch der Köchin


    "Eines weiß Biddy Leigh: Ihrer neuen Herrin ist nicht zu trauen. Sogar das beste Hühnerfrikassee verfüttert Lady Carinna an ihr lästiges Schoßhündchen. Und dieses Biest muss sie nun für ein Jahr nach Italien begleiten!

    Während der beschwerlichen Kutschfahrt über London, Paris und die schneebedeckten Alpen entdeckt Biddy schon bald den Grund für den überstürzten Aufbruch: Lady Carinna ist schwanger – sicher nicht von ihrem zeugungsunfähigen Gemahl.

    Immer weiter wird Biddy in Carinnas Intrigen hineingezogen, bis sie sogar in die Rolle ihrer Herrin schlüpfen soll. Da kann ihr nur ihre Schlagfertigkeit helfen. Und das alte Kochbuch, das ihr eine gute Freundin mit auf die Reise gab …"


    Der Klappentext ist leider nicht sehr treffend und wird dem Buch nicht wirklich gerecht. Deswegen verlinke ich hier noch eine Amazon-Rezension, die weitaus aussagekräftiger ist.