'Köstliches aus Hefeteig" - Seiten 090 - 107 "Mehlspeisen" (orange)

  • Kirschbuchteln mit Streuseln, 92 (Groupie)
    Zimt-Rohrnudeln, 94 (Regenfisch, streifi, chiclana, Dreamchen)
    Wespennester, 96
    Kirschenplotzer, 98
    Schusterbuben, 100 (Regenfisch, GrannyEsme)
    Dampfnudeln, 102 (Rumpelstilzchen, chiclana, Regenfisch, Cith)
    Allgäuer Ferdinandeln, 104 (Lumos, Rosenstolz)
    Restekuchen, 106

  • Als großer Fan von Mehlspeisen habe ich zuerst die
    Dampfnudeln von S. 102 ausprobiert.


    Ich habe ein bisschen was verändert, so mache ich immer einen Vorteig. Dauert ein bisschen länger, das stört mich aber nicht.
    Ich habe zur Hälfte Vollkornmehl genommen. Die Dampfnudeln sind auch sehr schön geworden, aber es darf dann mehr Zucker sein. Mir waren sie so nicht süß genug.


    edit: Die drei übriggebliebenen Dampfnudeln habe ich übrigens heute in Scheiben geschnitten, in Butter gebacken und mit Vanillesoße verspeist....hmmmmm

  • Mehlspeisen/ süße Mahlzeiten sind nicht so meins, daher wird es von mir da wohl keine Testbackergebisse geben. Ich bin in der Hinsicht ein herzhaftes Nordlicht.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Dampfnudeln waren das absolute Lieblingsessen meiner Kindheit, das ich mir Jahr für Jahr zum Geburtstag gewünscht habe! :-) Nach dem Rezept meiner Mutter waren die Dampfnudeln süß, mit Karamellkruste am Boden, da gab es bei uns ganz klassisch nur warme Vanillesauce dazu. Lecker finde ich übrigens auch übriggebliebene Dampfnudeln zum Frühstück, dünn mit Butter und Erdbeermarmelade bestrichen. *schleck*


    Es gibt allerdings auch salzige Varianten von Dampfnudeln - habe ich einmal bei einer Freundin gegessen, da war die Kruste unten dann salzig. Leider hatte mich niemand vorgewarnt, sodass ich den ersten Bissen vor Schreck beinahe wieder ausgespuckt hätte... :yikes :lache Mein Fall waren die gar nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Art von Dampfnudeln dann auch mit herzhaften Beilagen schmeckt.


    Da ich das Buch ja leider (noch) nicht habe, kann ich jetzt nicht sagen, ob das Buch auch salzige Varianten erlaubt...


    LG, Bella


  • Im Buch ist nur das süße Rezept, bei uns zuhause gab es immer nur salzige Dampfnudeln dazu saures Kartoffelgemüse, einfach nur lecker.
    Süßspeisen zu Mittag mag ich auch nicht auch meine Pfannkuchen mach ich immer herzhaft mit Kräutern.

  • Zitat

    Original von belladonna
    Es gibt allerdings auch salzige Varianten von Dampfnudeln - habe ich einmal bei einer Freundin gegessen, da war die Kruste unten dann salzig. Leider hatte mich niemand vorgewarnt, sodass ich den ersten Bissen vor Schreck beinahe wieder ausgespuckt hätte... :yikes :lache Mein Fall waren die gar nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Art von Dampfnudeln dann auch mit herzhaften Beilagen schmeckt.


    Ich habe im Winter mal diese herzhaften Dampfnudeln mit Rosenkohlsalat von Herrn Klink gemacht und die waren genial lecker.


    Falls jemand weitere Rezepte für herzhafte Dampfnudeln hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr sie mir verratet! :wave


    Aber die süße Variante aus dem Backbuch will ich auch bald mal testen.

  • Meine Oma hat Dampfnudeln immer ohne süße oder salzige Kruste gemacht. Dann konnte sich jeder selbst aussuchen, ob er sie süß (mit Vanillesauce und eingekochtem Obst) oder herzhaft (mit ausgelassenem gewürfelten Speck) essen wollte.
    Als Kind habe ich am allerliebsten die Reste am nächsten Tag gegessen. Die wurden dann nämlich klein geschnitten und in der Pfanne gebraten. Wenn es dann dazu noch Feldsalat aus Omas Garten gab, war ich das glücklichste Kind der Welt. :-]

  • Endlich bin ich dazu gekommen, dieses tolle Backbuch auch aufzuschlagen und ein Rezept auszuprobieren. Der Familienrat beschloss am Frühstückstisch, es sollen die Zimtrohrnudeln sein.


    Ich habe mich genau an das Rezept gehalten. Der Teig ist wunderbar aufgegangen und war leicht klebrig. Das habe ich mit etwas Mehl ausgeglichen.
    Ich habe den Teig auf der gemehlten Arbeistfläche ausgerollt. Das nächste Mal würde ich es wieder auf einem gemehlten Küchenhandtuch machen, da sich der Teig dann besser zu einer Schnecke rollen lässt.
    Die Idee, die Butter in der Form zergehen zu lassen, war super! So war die Form schön warm und die Schnecken sind in der Form in ganz kurzer Zeit zum zweiten Mal gegangen. Die zweite Gehzeit habe ich auf 10 Minuten gekürzt, sonst wären die Schnecken davongekrochen. :grin


    Nach dem Backen habe ich keinen Zuckerguss auf die Schnecken gegeben, das mögen wir nicht. Ich habe sie nur für die Optik (und für das Foto) mit Puderzucker bestäubt. Auch das kann man wegglassen.
    Die Schnecken schmecken super. Der Teig ist locker und doch saftig. Allerdings waren sie uns etwas zu süß, d.h. beim nächsten Backen reduziere ich die Zuckermenge, die auf den Teig gestreut wird.


    Sonst ist es ein tolles Rezept und sehr einfach nachzubacken.



    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin

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  • Die sehen echt lecker aus. :mahlzeit


    Hmm, irgendwie find ich es schade, daß wir alle soweit auseinander wohnen.
    Es hätte bestimmt etwas, uns in echt zu treffen und gegenseitig unserer Meisterwerke zu probieren.

  • Zitat

    Original von Johanna
    Die sehen echt lecker aus. :mahlzeit


    Hmm, irgendwie find ich es schade, daß wir alle soweit auseinander wohnen.
    Es hätte bestimmt etwas, uns in echt zu treffen und gegenseitig unserer Meisterwerke zu probieren.


    Ja, das ist wirklich schade. Das ist eine schöne Idee, Johanna! :wave

    Die eigentliche Geschichte aber bleibt unerzählt, denn ihre wahre Sprache könnte nur die Sprachlosigkeit sein. Natascha Wodin