'Welt in Flammen' - Seiten 355 - 433

  • Zitat

    Original von maikaefer
    1. Was dein Stutzen ob des Begriffs "Satisfaktion" bei Standesunterschieden angeht, Lumos, bin ich bei dir. Aber Constantin hat doch nix mit Bela zu tun, mE gehört der immer noch zu den Carpathiern. Oder hab ich was überlesen


    Stimmt! Da hab ich gepennt, bzw. die hochgestellten Persönlichkeiten verwechselt. :grin


    Zitat

    Original von maikaefer
    3. Immer wieder interessant, was bei Leserunden so auftaucht an Gedanken bei anderen! Du meinst, das Spucken sei nur Show, ein Ablenkungsmanöver - und Paul sei doch eingeweiht? Oder was meinst du mit nach jetzigem Informationsstand über Veras Beweggründe?Was Paul angeht - der meiner Meinung nach NICHT eingeweiht war - halte ich es für durchaus plausibel, wenn seine Gedanken da etwas wirr wirbeln.


    Nein, ich meine nur, dass ich nicht verstehe, warum Vera ihm ins Gesicht spuckt. Man (jedenfalls ich) weiß nichts über ihre Beweggründe. Und eben weil ich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, nichts weiß, empfinde ich dieses Spucken erst mal nur als Show-Effekt. Wenn man wüsste, dass sie ihn hasst, aus welchen Gründen auch immer, könnte ich es ja nachvollziehen. Aber die ganze Zeit über schienen sie sie ein liebendes Paar zu sein.
    Ist gar nicht so einfach, das zu erklären merke ich :grin.


    Zitat

    4. Das verwirrt mich jetzt. An welcher Stelle dämmerte dir erst später etwas? Oder erstaunt dich, dass solche Fotos bei Constantin waren?


    maikaefer, du forderst mich jetzt aber :grin.


    Damit wollte ich lediglich sagen, dass zwischen dem Zeitpunkt als Alexej die Fotos gefunden hat und dem Moment als man als Leser erfährt, dass es sich um diese Fotos handelt, so viel passiert ist, dass ich nicht sofort den Zusammenhang herstellen konnte - in meinem Kopf. Sonst nix ;-).

  • Den Junggesellenabschied gibt es schon länger, als ich dachte :-)


    Veras Spucken habe ich als Ausdruck der Verachtung verstanden. Dass sie mit diesem Mann so lange zusammenleben musste, obwohl sie alles an ihm ablehnt, seine Art zu leben, sein Geld, seine Gefühle ihr gegenüber.
    Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie ihn doch gemocht hat und es ihm nun leichter machen will, sie zu verabscheuen. Aber das halte ich eher für unwahrscheinlich.


    Über den Strippoker musste ich lachen. Wie genau Betty vorher kalkuliert hat, wer wieviele Kleidungsstücke trägt :grin

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    Original von JaneDoe
    Ich lese auch ungern Bücher, die in dieser Zeit spielen, aus den gleichen Gründen wie SiCollier. Und bei mir gehören auch Geschichten über Indianer dazu. Ich hab z.B. die zweite Hälfte von "Der mit dem Wolf tanzt" kaum ausgehalten. Nee, so was macht mich extrem wütend, da kann ich nicht gut mit umgehen.

    Das beruhgit mich, meist stehe ich mit meiner Ansicht recht alleine auf weiter Flur. :wave


    "Der mit dem Wolf tanzt" habe ich vor ewig vielen Jahren gelesen. Das Ende im Buch gefiel mir deutlich besser als im Film. Auch wenn es irgendwann wohl aufs Gleiche hinausgelaufen ist. Richtig wütend kann man bei dem Thema bei diesem Buch werden: Der scharlachrote Pfad - Kerstin Groeper



    Zitat

    Original von Lumos
    Dass Paul sich nun Gedanken um Vera und die Situation ihrer Beziehung macht kann ich mir prinzipell gut verstehen, aber was er sich dann so "zusammendenkt" mit seinem Hund Colt etc. erschien mir seltsam und nicht sonderlich eingängig.


    Das konnte ich nun wieder recht gut nachvollziehen und verstehen.



    Zitat

    Original von Cyriacos
    Ein Urteil im Nachhinein kann niemals ein ganz faires Urteil sein - nur hat unsere Spezies noch kein anderes Verfahren des Urteils entwickelt als dieses "im Nachhinein." Auf jeden Fall ist Pacellis Handeln vor dem Hintergrund seiner Zeit zu betrachten (...)


    Danke - das sehe ich ganz genau so! :-]


    Man neigt heute dazu, mit dem Wissen unserer Zeit (bzw. dem Wissen, was geschehen ist), über die damaligen Menschen zu urteilen, als ob sie das auch hätten wissen müssen. Was sie aber oft schlicht und einfach nicht konnten. Aber solche „Kleinigkeiten“ werden heute leider meist geflissentlich übersehen.


    Ich selbst bin katholisch und habe schon erst mal gestutzt (und vielleicht auch innerlich geseufzt „natürlich, schon wieder“), aber bisher komme ich mit der Darstellung im Buch sehr gut klar.



    Und das mit dem Spucken habe ich auch noch nicht so ganz verstanden, aber Paul sicherlich auch nicht. Entweder kommt noch eine Erläuterung, oder es geht uns wie Paul: wir tappen im Dunkeln, was das bedeuten soll. ;-)

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • @ Lumos: Danke für die Erklärung (und dafür, dass du mir, obwohl du dich gefordert fühltest, nicht gleich deine Sekundanten sandtest :grin :anbet :knuddel1)


    Zitat

    Original von JaneDoe
    Veras Spucken habe ich als Ausdruck der Verachtung verstanden. Dass sie mit diesem Mann so lange zusammenleben musste, obwohl sie alles an ihm ablehnt, seine Art zu leben, sein Geld, seine Gefühle ihr gegenüber.
    Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie ihn doch gemocht hat und es ihm nun leichter machen will, sie zu verabscheuen. Aber das halte ich eher für unwahrscheinlich.


    Interessanter Aspekt. Wie du selbst sagst, unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Mir würde das gefallen. Zeigte es doch, dass sie Pauls Gefühle ihr gegenüber nicht total mit Füßen tritt...


    :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

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  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Veras Spucken habe ich als Ausdruck der Verachtung verstanden. Dass sie mit diesem Mann so lange zusammenleben musste, obwohl sie alles an ihm ablehnt, seine Art zu leben, sein Geld, seine Gefühle ihr gegenüber.


    Das wäre eine naheliegende Vermutung.
    Aber kann man das irgendwo herauslesen?


    Dass der Junggesellenabschied aus dem antiken Griechenland stammt, habe ich beim googeln auch mit Erstaunen entdeckt :-).
    Aber ob das auch in den 20igern Brauch war, konnte ich nicht finden.
    Vielleicht in den Staaten. Von dort ist er ja dann auch nach Europa rüber geschwappt - wie so vieles andere ;-).

  • Gerade habe ich diesen Abschnitt beendet und weiß gar nicht so recht, wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll.


    Hätte mich vor 100 Seiten jemand gefragt, wer das Attentat auf Carol verüben würde, hätte ich sicher nicht auf Vera getippt. Mir ist immer noch icht klar, was sie dazu bewogen hat. Aber auch sie ist nicht die, für die sie sich ausgab. Das Anspucken kann doch nur bedeuten, dass sie Paul verachtet, sein Geld, sein Leben, seine Liebe für sie. Schwanger ist sie wohl eher nicht. Aber ob sie die Waffe wirklich von dem Bettler hat????


    Den Abschnitt mit der kath. Kirche, besser gesagt der hohen Kirchenväter, und ihrer Rolle Rolle im 3. Reich fand ich sehr bemerkenswert. Zwar bin ich froh, dass die Grausamkeiten nicht auf den Punkt gebracht wurden, sondern lediglich angedeutet werden. Aber ich habe immer wieder Zeiten, da muss ich mir so etwas einfach antun und mir das auch ausführlich im Film ansehen oder im Buch lesen, obwohl ich beim Lesen wirklich leide. Aber das muss ich dann einfach aushalten. Diesen Satz von Maikäfer finde ich auch sehr nachdenkenswert. Für ich trifft er auch zu. Ich kann aber auch sehr gut verstehen, wenn andere Leser das für sich nicht teilen können. Mein Mann fragt mich auch gelgentlich, warum ich mir solche Schilderungen antue.


    Sehr gespannt bin ich, ob Xenia wirklich fliehen wird. So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht.

  • Zitat

    Original von Lumos
    [QUOTE]Original von JaneDoe
    Veras Spucken habe ich als Ausdruck der Verachtung verstanden. Dass sie mit diesem Mann so lange zusammenleben musste, obwohl sie alles an ihm ablehnt, seine Art zu leben, sein Geld, seine Gefühle ihr gegenüber.


    Das wäre eine naheliegende Vermutung.
    Aber kann man das irgendwo herauslesen?


    Ich habe das auch nicht herauslesen können! Das ist wieder so eine Stelle, an der ich die Handlungsweise nicht nachvollziehen kann.

  • Zitat

    Original von Luc


    Das wäre eine naheliegende Vermutung.
    Aber kann man das irgendwo herauslesen?


    Ich habe das auch nicht herauslesen können! Das ist wieder so eine Stelle, an der ich die Handlungsweise nicht nachvollziehen kann.


    Natürlich ist es mein Versuch einer Erklärung.
    Manchmal muss man einfach weiterlesen, damit Dinge klarer werden. ;-)

  • Zitat

    Original von Lumos
    Damit wollte ich lediglich sagen, dass zwischen dem Zeitpunkt als Alexej die Fotos gefunden hat und dem Moment als man als Leser erfährt, dass es sich um diese Fotos handelt, so viel passiert ist, dass ich nicht sofort den Zusammenhang herstellen konnte - in meinem Kopf. Sonst nix ;-).


    Das habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Hat jemand griffbereit, auf welcher Seite Alexej diese Fotos findet?
    Der Großfürst hat homosexuelle Wünsche? Das traut man ja so einem erzkonservativen Patriarchaten gar nicht zu. :wow


    Mir gefallen die Dialoge, dies fiel mir in diesem Abschnitt besonders auf. Ich halte sie für sehr authentisch und zeitgemäß. Zumindest soweit ich das selbst beurteilen kann. Aber ich fühle mich sehr gut in das Jahr 1940 zurückversetzt. Im Zug selbst kommt die Angst vor den Nazis vielleicht ein wenig zu kurz, aber dort sind ja auch meist Nutznießer des Regimes. Für die Angst sind dann die Zwischenspiele am Ende der Abschnitte zuständig.


    Von Vera bin ich völlig überrascht. Aber wenn der Verdacht ist, dass sie mit den Deutschen paktiert, ist es dann gut, sie von einem Deutschen bewachen zu lassen?


    Bei Eva hoffe ich doch mal, dass sie nun nicht wieder in Panik verfällt, sondern mit Ingolf/Ludvig redet? Aber widerspreche ich mir da nicht selbst? Müsste sie nicht eigentlich nun sehr ängstlich sein? Das muss ein schreckliches Gefühl sein, wenn man auf der Flucht ist und niemanden trauen kann.

  • Seite 365 f.: die Säbelscheide :-)

    "Ich bin nicht der Meinung, dass jemand, der eine andere Meinung hat als ich, nur deswegen kritisiert werden muss. Er muss dann kritisiert werden, wenn er etwas vertritt, was nicht echt ist." (Helmut Schmidt)

  • Heute hatte ich endlich mal Zeit zum Lesen und bin im ICE-Tempo durch den Abschnitt geflogen!
    Der arme Paul tut mir Leid, für ihn muss ja jetzt eine Welt zusammenbrechen - seine Frau eine Attentäterin mit wer weiß welchen Geheimnissen! Und garantiert war auch die Schwangerschaft nur vorgespielt, damit sie ihre Ruhe hatte und einen Vorwand, in Postumia den Bahnhof zu verlassen, sodass es jetzt auch nichts mit dem ersehnten Erben wird.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Xenia ihre Flucht durchziehen wird; sie erscheint mir wild entschlossen dazu und Raouls Unterstützung hat sie ja auch. Ihre Schwester Elena ist wirklich niedlich und ich wundere mich immer wieder, wie sie das alles so wegsteckt!


    Basil finde ich auch eine sehr interessante Figur - ich glaube schon, dass er zu den Guten gehört! Der Tipp mit dem brit. Geheimdienst ist nicht schlecht, das könnte wirklich sein. Und Peter Ustinov könnte ich mir als Besetzung für ihn auch gut vorstellen! :-)


    LG, Bella

  • Und der nächste Abschnitt ist geschafft.


    Die Szenen mit Vera und Richard haben mich erschüttert. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie so ein eiskaltes Biest ist. Was mag sie wohl für Hintergründe haben? Und ob sie wirklich carpathisch gesprochen hat? Ich warte gespannt auf die Auflösungen.
    Richard tut mir sehr Leid, ich hoffe, er kann das irgendwie überwinden.


    Zwischen Ingolf und dem Pater, dessen Name mir gerade entfallen ist, scheint sich eine Verbindung zu entwickeln. Zu Kirche im Nationalsozialismus habe ich während des Studiums eine Menge Veranstaltungen besucht und kenne mich aus, dennoch schockiert es mich immer wieder aufs Neue und was genau da eigentlich passiert ist, kann man wohl heute nicht mehr nachvollziehen.


    Eva hat (vielleicht) den ganzen Zug gerettet. Die Szene habe ich als sehr eindrücklich geschrieben empfunden, ich habe regelrecht mit ihr gezittert. Basil hatte bisher kaum Raum im Roman, ich hoffe das ändert sich jetzt denn ich finde ihn besonders interessant. Was ihn wohl in diesen Zug verschlagen hat?

  • Zitat

    Original von maikaefer


    Natürlich ist sie pro Pacelli. Aber seine Einstellung wurde teilweise nachvollziehbar begründet, dass er befürchtete, weitere Massenmorde durch ein zu deutliches Eintreten erst zu provozieren. Das habe ich später in einer Doku auch so verstanden...
    Es sollen ja sogar dem Roten Kreuz und anderen Organisationen Unterlagen vorgelegen haben. Die sagten sich dann, man verzeihe mir bitte den Vergleich, fast wie Tierschutzkontrolleure bei Wiesenhof brav zu einem Besuch an und wurden dann ins Vorzeigelager Theresienstadt eingeladen, wo es alle möglichen kulturellen Einrichtungen gab, wo es beinahe wie Kurlaub dargestellt wurde. Jedenfalls meine ich, so etwas mal "offiziell" mitbekommen zu haben, als ich nach einer entsprechenden Bemerkung - entweder in "Exodus" (Uris) oder "Holocaust" (Gerald Green) - recherchierte.



    Ja, es war tatsächlich so. Theresienstadt war das Vorzeigelager für ausländische Besucher.
    Und da wurde richtig vorbereitet.
    Das Lager aufgehübscht, einen Platz mit Sand aufschütten lassen für einen Kinderspielplatz. Läden...
    Zudem wurden die Lagerinsassen angewiesen, so zu tun, als wäre das immer so, sie wurden richtiggehend instruiert, sich gefälligst auch so zu benehmen, als wäre das dort alltäglich.


    Sehr perfide wie das ganz System.


    Wurde in diversen Büchern und Biographien erläutert.
    Auf die Schnelle hab ich grad nur diese hier parat.


    Die Kinder von Theresienstadt
    Mich hat man vergessen
    Versuche, Dein Leben zu machen




    Mir fällt es von Abschnitt zu Abschnitt schwerer, zu unterbrechen.


    Bei Vera überlege ich immer noch ihren Hintergrund. Ist sie eine Carpathierin?
    Richard erwähnte ja kurz, er hätte das Gefühl, sie hätte carpathisch geredet kruz vor dem Angriff.


    Was mich doch ein büschen gestört hat, das Eva just in dem Moment, in dem sie sich mit Ingolf versöhnen möchte, da sie ja lediglich einem Mißverständnis aufgesessen war - sofort ins nächste Mißverständnis hineinrasselt.
    Klar, daß sie bei dem Adressaten auf dem Umschlag garantiert erst einmal daran denkt, daß Ingolf ein beinharter Nazi ist und nicht auf die Idee kommt, daß es sich bei der Truppe um Canaris, also der Abwehrtruppe um einen verdeckten Widerstand handelkn kann. ( Wie auch)


    Das ist ein klein büschen viel Mißverständnis.
    Ich will, daß die endich mal normal miteinander reden und sich aussprechen, nicht
    wieder irgendetwas irgendwo hinein interepretieren, was nicht so ist, wie es aussieht.


    Ich warte dann mal den näcshten Abschnitt ab und hoffe, daß sie sich da endich mal näher kommen. Also verbal.
    Anders auch gerne :grin

  • Man gut, dass ich mir beim Lesen immer Notizen zu den einzelnen Abschnitten mache, denn ich war am Wochenende so schön im Lesefluss, dass ich die letzten Tage gut was geschafft habe, nur habe ich das Posten hier in der Leserunde völlig verpennt.


    Ich hatte Vera ja nicht als so durchtrieben eingeschätzt und schon gar nicht als Attentäterin, was für eine Überraschung.


    Betty fand ich hier ja genial. In dem Wirrwarr das Attentat zu verhindern, Respekt. Ihr Einsatz für Vera ist ehrenwert, aber ich hätte das an ihrer Stelle nie gemacht, denn Vera wird ihr das niemals danken.


    Mich hat überrascht, dass es zu der Zeit schon so einen Quatsch wie Junggesellenabschiede gibt. Es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht und dazu zählt genau das.

  • Ich habe nun auch diesen Abschnitt beendet und wie immer ist viel passiert.


    Nun ist es also doch Vera gewesen, die geschossen hat. Sicher war ich mir nicht. Paul tut mir leid. Seine Frau ist eine Attentäterin. Er muss ja total verzweifelt sein. Was sie wohl noch so vor ihm verschweigt? War die Schwangerschaft auch gelogen?


    Gespannt bin ich auch, ob Xenia ihre Fluchtpläne verwirklicht.


    Basil kann ich noch nicht so richtig einschätzen, aber das kommt bestimmt noch.
    Muss nun unbedingt weiterlesen, aber leider ist meine Mittagspause bald vorbei.


    Viele Grüße :wave

  • Zitat

    Original von Johanna


    Was mich doch ein büschen gestört hat, das Eva just in dem Moment, in dem sie sich mit Ingolf versöhnen möchte, da sie ja lediglich einem Mißverständnis aufgesessen war - sofort ins nächste Mißverständnis hineinrasselt.
    Klar, daß sie bei dem Adressaten auf dem Umschlag garantiert erst einmal daran denkt, daß Ingolf ein beinharter Nazi ist und nicht auf die Idee kommt, daß es sich bei der Truppe um Canaris, also der Abwehrtruppe um einen verdeckten Widerstand handelkn kann. ( Wie auch)


    Das ist ein klein büschen viel Mißverständnis.
    Ich will, daß die endich mal normal miteinander reden und sich aussprechen, nicht
    wieder irgendetwas irgendwo hinein interepretieren, was nicht so ist, wie es aussieht.


    Das ging mir genauso.