'Runa' - Seiten 513 - Ende

  • Puh, da ist Runa aber noch mal ganz knapp davongekommen.
    Dass sie spurlos verschwindet, finde ich gut, das passt zum Buch. Auch das Ende mit Pauline und Jori ist stimmig. Seltsam fand ich, dass plötzlich von Runas Mutter die Rede war, woher ist diese Information plötzlich gekommen? :gruebel Dass Leqoc eine Romanfigur ist, naja, hätte ich jetzt nicht gebraucht und auch der Roman sagt mir nichts, finde ich jetzt eher nebensächlich. Aber er war ganz definitiv meine Lieblingsfigur!


    Rezi wird aber noch eine Woche dauern, ich darf die Tage erst mal bei Söhnchen Wohnung renovieren

    Ich lese grade:


    Der Herr des Turms - Anthony Ryan
    ________
    Save the earth - it's the only planet with chocolate!

  • Maxime hat mit seinem Gedicht wirklich eine gewaltige Lawine losgetreten, krass aber wirklich realistisch.


    Runas Verschwinden finde ich auch absolut passend, genauso wie das Ende für Jori und Pauline, so tragisch es auch ist.


    Nicht gefallen hat mir die Sache mit Lecoq als Romanfigur, ich habe absolut nicht verstanden was das soll.

  • Zitat

    Original von Rumpelstilzchen
    Ich finde schon, dass die Liebesgeschichte um Pauline dazugehört. Viele Reaktionen und die Entwicklung Joris erklärt sich durch seine Beziehung zu Pauline.
    Sein erwachendes Mitgefühl für die Patientinnen zB. Sonst wäre er womöglich auch ein Arzt geworden, der Menschen nur als Forschungsmaterial sieht.


    ja, aber das hätte man auch anders erklären können. Die Szenen mit Pauline haben mir einfach gar nicht zugesagt...

  • Zitat

    Original von Zwergin
    Maxime hat mit seinem Gedicht wirklich eine gewaltige Lawine losgetreten, krass aber wirklich realistisch.


    Runas Verschwinden finde ich auch absolut passend, genauso wie das Ende für Jori und Pauline, so tragisch es auch ist.


    Nicht gefallen hat mir die Sache mit Lecoq als Romanfigur, ich habe absolut nicht verstanden was das soll.


    Ich fasse das mal als Frage an mich auf :wave


    Wie der ein oder andere wahrscheinlich schon bemerkt hat, geht es in dem Roman ziemlich stark um die Verschiebung der Grenzen zwischen Realität und Fitkion. Nicht nur was die Zusammenstellung von (historisch belegten) Fakten und eine fiktive Geschichte betrifft, sondern auch wenn es um die gesamte Aura der Hysterie und nicht zuletzt um Charcots Veranstaltungen geht, von denen wir heute noch immer nicht wissen, inwiefern sie inszeniert sein mögen.
    Lecoq ist in diesem Geflecht der Knackpunkt, das ironische Moment, denn er ist der einzige, der nur literarisch "real" ist (und es übrigens trotz seiner anfänglichen Nebenrolle in Gaboriaus Romanen zu ziemlich viel Berühmtheit geschafft hat, weil die Leute ihn damals einfach schrullig und sympatisch fanden... kommt mir irgendwie bekannt vor.)


    Ist Lecoq nun mehr oder weniger real als die wissenschaftlichen Herren, die in RUNA ihren Auftritt haben? Als Charcot, der sich selbst inszieniert und bestimmt hat, wie seine Schüler seine Biografie schreiben?
    Lecoq ist zur gleichen Zeit durch die literarischen Büchern gegeistert, als Charcot in den wissenschaftlichen Bücher erschien. Für mich als Autorin waren sie damit gleichwertige Charaktere für meinen Roman, in dem ja ohnehin (und das darf man bei keiner der Diskussionen vergessen) alle Figuren fiktionalisiert werden.

  • Danke für die Erläuterungen, Vera. :-)
    Der eine bedient sich Sherlock Holmes', die andere Lecoqs, warum auch nicht. Mich hat es nicht gestört, dass hier eine fiktive Buchgestalt wiederbelebt wurde. Im Gegenteil, das war doch irgendwie die Würze im Roman.

  • Es hatte mich zunächst bei der Szene in der Zelle auch irritiert. Insgesamt nimmt dieser Humor dann aber auch wieder ein wenig von dem Schrecken aus den vielen morbiden Ereignissen heraus. Richtig lustig fand ich dann am Ende, dass Lecoq eingesperrt wurde, weil er sich selbst für einen Romanhelden hielt. Und ich habe etwas gelernt: Lecoq kannte ich vorher nicht.

  • Ich konnte mich dunkel an Monsieur Lecoq erinnern, weil Sherlock Holmes ihn in "Eine Studie in Scharlachrot" erwähnr. Watson vergleicht ihn mit Holmes, wovon letzterer eher beleidigt als geschmeichelt ist. Er hält Lecoq für einen Stümper, hält ihm aber seine Energie zugute.


    Was für ein Finale!


    Die Romanfigur Lecoq, über deren Realität und Fiktion man nicht einig wird ... so irritiert ich im ersten Moment war, desto passender fand ich die Szene im Endeffekt. Es werden ja einige Dinge nicht abschließend aufgeklärt, zum Beispiel ob Jori wirklich Runa am Fenster sieht, die das "L" formt. Aber ich finde das in sich stimmig.


    Ich fand das Buch für ein Debut jedenfalls ausgesprochen reif und beeindruckend und es ist definitiv ein Top meines Jahres. Kein leicht zu lesendes Buch, ganz und gar nicht, aber sehr intensiv und sehr anregend, mich in Zukunft mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen.

    SUB 215 (Start-SUB 2020: 215)


    :lesend George Saunders - Fuchs 8
    :lesend Ulf Torreck - Zeit der Mörder

    :lesend Matthew Costello & Neil Richards - Spuren an Deck (Hörbuch)

  • Ich bin auch am Ende. Puh, was für ein Buch.


    Das Ende mich erst mal ein wenig verwirrt, Lecoq eine Romanfigur???? Auf jeden Fall finde ich es gut, dass die OP an Runa nicht geklappt hat und das Mädchen soll schön in den Köpfen deren herumspuken, die ihr Böses wollten. Jori ist zurück in der Schweiz, ohne Titel und ohne Pauline helfen zu können, dafür hat er aber doch so etwas wie sein Gewissen wieder gefunden. Er hat gemerkt, das Charcot und Luys nur eitel sind und keine anderen Meinungen zulassen und ihn, wie viele andere auch einfach benutzt haben für ihre Zwecke. Luys muss sich an eine andere Klinik versetzen lassen und Charcot kann alles so weiter machen, wie bisher auch.


    Das Buch muss man erst mal sacken lassen, schon heftig, aber auch sehr lesenswert. Auf jeden Fall ein Highlight des Jahres.

  • Zitat

    Original von xexos
    Das am Ende von Runa nichts mehr bekannt wurde, fand ich eigentlich ganz gut. Es setzt das Geheimnisvolle um sie konsequent fort. Würde alles aufgeklärt werden, könnte nichts mehr nachschwingen.


    Ich hoffe, dass dieses Buch nicht allzu lange in mir nachschwingt.
    Auf seine Weise wirklich genial, aber mir einfach zu beklemmend um es ausreichend würdigen zu können.
    Was Runa angeht, bin ich ganz deiner Meinung.


    Was meine abschließende Einschätzung angeht, bin ich eher bei Blackie.

  • Zitat

    Original von Rumpelstilzchen
    Ich finde schon, dass die Liebesgeschichte um Pauline dazugehört. Viele Reaktionen und die Entwicklung Joris erklärt sich durch seine Beziehung zu Pauline.
    Sein erwachendes Mitgefühl für die Patientinnen zB. Sonst wäre er womöglich auch ein Arzt geworden, der Menschen nur als Forschungsmaterial sieht.


    Jori hat ja immer wieder betont, dass er nach Paris gegangen ist um Heilungsmöglichkeiten für Pauline zu finden. Insofern ist diese Beziehung auf jeden Fall wichtig.


    Aber auch ich fand die Szenen mit den beiden jedes Mal befremdlich, was wahrscheinlich ganz in der Absicht der Autorin liegt ;-).
    Diese Atmosphäre von Grauen und Verstörung zu schaffen und zu halten, gelingt ihr unglaublich gut.

  • Auch von mir ein "Puh!" oder "Boah!" (kein "Buh!" !!).
    Alles wurde ordentlich aufgelöst (und Babinski war ein "Guter" :-]).
    Die Verflechtung von realen Personen in das Geschehen gefällt mir immer gut, aber ein Personenregister und Karten (mind. einmal mit allen Schauplätzen und eine Art Lageplan der direkt mit der "Behandlung" verknüpften) wären mir hilfreich gewesen.
    Ich sehe mich bei der Einschätzung (und Rezension) bei Blackie.
    Was Düsternis und Grausamkeit angeht... Man kann der Autorin keinesfalls Sensationsmache oder ähnliche Dinge anlasten. Und: Wenn es um Bücher zu Geschehnissen im sog. Dritten Reich oder Hexenverbrennungen etc. geht, stehe ich immer auf dem Standpunkt, dass ich es zumindest zu lesen ertragen können sollte, wenn andere Menschen es am eigenen Körper ertragen mussten.
    Trotzdem würde ich das Buch nur sehr bedingt weiterempfehlen und auf die von mir als recht belastend empfundene Atmosphäre hinweisen.
    Danke an Wolke für die Organisation und an Vera Buck für die Begleitung der Leserunde und an Rumpelstilzchen fürs Ausleihen ihres Buches!
    Rezension erfolgt zeitnah.
    :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Ich habe das Buch auch heute beendet, und werde morgen noch etwas ausführlicher dazu schreiben. Es war auf jeden Fall ein sehr intensives Leseerlebnis. Das Ende ist ja in viellerlei Hinsicht ziemlich bedrückend. :-( Aber zu so einem Buch passt das natürlich auch. Ich hätte nur Lecoq ein anderes Schicksal gewünscht als in der Irrenanstalt zu enden... und Pauline auch... und Jori (es werden immer mehr ^^; ). Es beginnt düster und es bleibt düster. Die eine oder andere Stelle muss ich nochmal zurückblättern und nachlesen, weil es für mich noch ein paar Fragezeichen am Schluss gab, vielleicht hab ich da auch einfach etwas übersehen oder nicht richtig im Kopf behalten.


    Wirklich verwundert hat mich, dass Isabelle und Frederic den wütenden Mob auf Lecoq gehetzt haben. ?( Ich hatte eigentlich schon den Eindruck, dass sie ihn inzwischen gern mögen, zumindest Isabelle. Naja, wenigstens ist das glimpflich ausgegangen. Und er hatte sogar einen kurzen Glücksmoment, weil er sich endlich als Verbrecher fühlen durfte.


    Das schon mal als ganz kurze erste Gedanken. Später dann mehr. :-)

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Ich habe das Buch gestern auch beendet und bin nach wie vor sehr beeindruckt. Auch das Ende war nicht schön aber stimmig, passend zum Rest der Geschichte. Wie Pauline und Jori in der Ecke stehen und Paul zuhören (müssen) wie er Heiratsverbot und Zwangssterilisation für alle "Verrückten" verlangt, das war nochmal der Gongschlag zum Ende für mich...


    Ein sehr beeindruckendes Buch, ich hab selten so langsam und konzentriert gelesen um auf keinen Fall irgendein Detail zu verpassen. Für mich eines meiner absoluten Jahreshighlights!!!


    Rezi folgt

  • Zitat

    Original von Maharet
    Ich habe das Buch gestern auch beendet und bin nach wie vor sehr beeindruckt. Auch das Ende war nicht schön aber stimmig, passend zum Rest der Geschichte. Wie Pauline und Jori in der Ecke stehen und Paul zuhören (müssen) wie er Heiratsverbot und Zwangssterilisation für alle "Verrückten" verlangt, das war nochmal der Gongschlag zum Ende für mich...


    Die Szene am Ende fand ich auch nochmal richtig heftig, ich hatte von Paul eine solche Einstellung auch überhaupt nicht erwartet.

  • Ich schreibe hier noch ohne die anderen Kommentare gelesen zu haben, das kommt nachher.


    So, jetzt habe ich nochmal etwas nachgeschlagen und bin fündig geworden. Mich hatte sehr irritiert, woher Maxime diese ganzen Einzelheiten wusste, weil ich den Text aus dem Gesangsbuch gar nicht mehr so detailiert im Kopf hatte (vielleicht auch, weil ich ihn zu dem Zeitpunkt auch noch nicht richtig zuordnen konnte).


    Dass die jeweiligen "Enden" der einzelnen Figuren alle nicht sehr erfreulich sind passt natürlich zum Buch. Vielleicht abgesehen von Maxime. Möglicherweise wird ihm Runas Geschichte noch den Erfolg bescheren, den er bisher vermisst hat. Und Runa selbst. Ich fand es irgendwie tröstlich, dass wohl zumindest etwas in ihr Bewusstsein vorgedrungen ist. Sie kannte Jori beim Namen, schien ihn sogar zu mögen. Und sie konnte wohl irgendwohin fliehen, sonst hätte man sie sicher wieder in einer der Kliniken eingesperrt. Vielleicht ist sie auch gestorben, sie wollte ja irgendwohin "springen". Aber wenn sie vom Turm gesprungen wäre, hätte man ja ihre Leiche gefunden... :gruebel


    Pauline war zumindest am Schluss wieder mehr sie selbst als in Joris Erinnerungen, aber an ihr wurde ein Verbrechen begangen, das nicht mehr gutzumachen ist. Pauls Einstellung ist zwar einerseits zumindest zum Teil nachvollziehbar, aber auch herzlos. Er hätte die Macht, das Leben in der Klinik besser zu machen für seine Patienten, aber er scheint obwohl seine eigene Schwester diesen Leidensweg durchgemacht hat nicht sehr viel Empathie für seine Patienten zu empfinden.


    Jori ist für mich eine besonders menschliche Figur. Er ist gefangen in seinen Vorstellungen und seinen Ängsten. Hin und wieder rebelliert er dagegen, lehnt sich auf weil er etwas nicht richtig und moralisch verwerflich findet, er kämpft sogar um Runa... aber es ist ein Aufflackern. Letzten Endes lässt er sich danach wie einen Schulbuben abkanzeln und wegschicken. Ich finde es gut, dass diese Figur zwar eine Entwicklung durchgemacht hat (zumindest sein inneres Weltbild hat sich ja stark gekehrt), dass aber letzten Endes auch gezeigt wird, dass ein schwacher Mensch nicht ständig kämpfen kann und irgendwann wieder in eine Art Trott verfallen wird, wenn er keine Änderung erreichen kann.


    Der Leierkastenspieler der geopfert wurde, war ja mit Sicherheit nicht derjenige, der die Kinder gefangen hat. Ich frage mich nun, war das vielleicht Luys selber? Vielleicht gibt es dazu noch irgendeinen Hinweis, muss ich auch nochmal nachschlagen.
    Ich muss generell sagen, dass ich das große Bedürfnis habe, das Buch nochmal zu lesen, jetzt wo ich die Zusammenhänge kenne, denn ich glaube dass einem beim ersten Lesen schon das eine oder andere entgeht bzw. gar nicht so auffällt. Allein das spricht schon für die Qualität der Geschichte und die morbide Faszination, die sie auslöst.


    Zu Lecoq hatte ich ja oben schon geschrieben. Sehr schade, wie es mit ihm zu Ende ging. :-( Ich werde mir wohl mal eine der Geschichten suchen, in denen er als literarische Figur unterwegs ist.


    Ach ja, und das Gedicht ist wirklich schön und schauderhaft.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Zitat

    Original von xexos
    Die Schmierereien waren aus meiner Sicht keine Mitteilungen, sondern Zwangshandlungen. Sie selbst wusste doch sicher gar nicht, was sie da noch schrieb. Etwas anders war es wohl hingegen bei dem Gesangsbuch, da konnte sie ja noch Begriffe wie Körperöffner schreiben.


    Das seh ich ähnlich. Ich glaube, es war für sie eine Art der Verarbeitung, das zwanghafte wiederholen von bestimmten Zeichen und Buchstabenfolgen, die sie während ihrer Folterqualen vor Augen hatte. Am Anfang wollte sie vielleicht wirklich noch jemandem etwas mitteilen (das Gesangsbuch scheint ja noch etwas mehr zusammenhängende Wörter und Zeichnungen gehabt zu haben, vielleicht war sie da noch in einem früheren Stadium? Oder hat sie das Buch auch erst nach ihrer Flucht in die Hände bekommen? :gruebel), aber danach wurde es immer kryptischer.


    Zitat

    Original von Vera Buck
    Danke! :wave Ich freue mich gleich doppelt - du hast das Ende und Runas Zwangshandlungen so verstanden, wie ich sie beabsichtigt habe.


    Ah, sehr gut zu wissen. :-)


    Auch die Erklärung zu Lecoq fand ich sehr interessant! Aus der Sicht von heute ist eine "real existierende" Person der damaligen Zeit nicht wirklicher als eine literarische. Der Gedanke gefällt mir sehr gut! :-]

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Ich finde mich in sehr vielem von Paradise Lost Geschriebenen wieder, gerade, was Jori angeht.
    Auch ich denke, dass man bei einem erneuten Lesen noch ganz andere Aspekte finden könnte, aber ich möchte da nicht noch einmal durch. Ich anerkenne die erfolgte Horizonterweiterung und gestehe die spannende Unterhaltung, denke aber, ich möchte bestimmte Szenen nicht erneut im Kopfkino haben. Dies ist auch mit ein Grund, dass ich mich noch zu keiner Rezension aufraffen konnte.

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Ich hab jetzt nach "Runa" auch erst mal was leichteres und humorvolles gebraucht. :lache Normalerweise nutze ich für solche Wiederholungen gerne die Hörbuchversionen, aber da gibt es von Runa ja leider keine.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Am Ende steht Jori ohne großen beruflichen Erfolg da und das ist vielleicht besser so. Es haben genug Frauen gelitten und ihr Leben gelassen für ein paar besessene, karrieregeile Männer. Die beschriebenen Versuche und Mißhandlungen der Frauen sind einfach nur furchtbar und man kann sich heute kaum vorstellen, was damals alles hinter den verschlossenen Türen dieser Anstalten geschah.


    Ich bin mit Jori ja die ganze Zeit nicht warm geworden. Er war für mich einfach die meiste Zeit ein großer Langweiler, einer, der nur zugesehen hat oder der nur agiert hat, wenn er dazu gezwungen wird. Und selbst für seine große Liebe hat er nicht die nötige Energie aufgebracht.


    Die Frauen wurden ja wie Versuchstiere behandelt. Eine grausame Vorstellung und es hat mich deprimiert, dass sie keinerlei Möglichkeiten hatten, dies zu verhindern.