Mir geht es nicht gut, weil... (ab 21.02.2016)

  • geli73

    genaueres erfahre ich heute abend, meine Brüder und meine Mum besuchen ihn, müssten jetzt schon unterwegs sein.

    Habe gestern abend mit meinem Dad telefoniert, da konnte er noch nichts genaues sagen,

    Prognose ist aber eher schlecht, das sich noch was tut....

  • Hallo ihr Lieben,

    ich möchte euch ein kurzes Update geben.

    Mein Vater durfte gestern (nach der Dialyse) die Augenklinik in Würzbug verlassen und wurde mit dem Taxi nach Hause gebracht.

    Heute war er mit meiner Mutter bei der Augenärztin (meine Mutter ist gefahren),

    diese sowie in Würzburg haben jegliche Besserung wie Tante Li auch schon gesagt hat ausgeschlossen.

    Nun darf er 3 Monate auf alle Fälle kein Auto fahren, das muss die Ärztin an die Führerscheinstelle melden

    (der Witz ist du bist damit ja schon eingeschränkt genug für das Gutachten sind auch noch 80€ fällig direkt vom Patienten zu bezahlen). Danach muss man sehen.

    Das hat ihn natürlich mitgenommen, durch das Cortison das er nun nehmen muss zittert er auch sehr stark....


    Meine Mum ist nun die nächste die Sorgen bereitet, sie hat eine Krankheit, bei der die weißen Blutkörperchen nicht mehr nachgebildet werden (warum das so ist kann dir keiner sagen, sie braucht nur regelmäßig Bluttransfusionen, und gerade noch Eisen).

    Sie ist also auch in ständiger Kontrolle, nun hat ihre Ärztin sie zur Darmspiegelung geschickt.... Vater darf ja aber nicht Auto fahren, müssen jetzt mal sehen wer sie dann fährt entweder einer meiner Brüder oder ich.

    Krankentaxischein gibt es ja für ambulante Sachen nicht.

  • Kari-Jeanne  :( Tut mir wirklich leid, dass es doch so ernst gekommen ist.

    Das mit den 80,-€ verstehe ich aber nicht. Wenn der Patient selber einsieht, dass er so nicht fit für den Straßenverkehr ist und auf das Autofahren verzichtet, braucht doch die Führerscheinstelle nicht benachrichtigt werden. Bei uns war das gar keine Frage.



    Krankentaxischein gibt es ja für ambulante Sachen nicht

    Wir hatten kein Problem einen Transport mit einem Rettungswagen zu einer ambulanten Untersuchung in der Klinik zu bekommen. Vielleicht ist das ja von der jeweiligen Krankenkasse abhängig. Frag vielleicht dort mal nach.


    Meine Mum ist nun die nächste die Sorgen bereitet, sie hat eine Krankheit, bei der die weißen Blutkörperchen nicht mehr nachgebildet werden (warum das so ist kann dir keiner sagen, sie braucht nur regelmäßig Bluttransfusionen, und gerade noch Eisen).

    :gruebel Klingt nach einem Problem mit dem Rückenmark - aber eine ordentliche Uniklinik sollte schon eine richtige Diagnose stellen können.


    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Judith Kerr: Bombs on Aunt Dainty

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Tante Li ()

  • Tante Li

    die Ärztin meinte sie wäre verpflichtet das zu melden


    wir waren mit meiner Mum schon in 3 Krankenhäusern, auch in größeren Städten.

    Sie hat einmal ein richtiges Hammermittel bekommen, danach war es für eine Weile gut.

    Meine Brüder und ich sind mittlerweile mit dem Spruch "wenn es was zu verteilen gibt, dann sind wir immer dabei" sehr vertraut....


    wir machen jetzt erstmal das Beste aus der Situation, und sehen dann weiter, nehme nächste Woche Kind mit zu Oma und Opa, dann sind sie während ich arbeite auch etwas abgelenkt und denken nicht die ganze Zeit darüber nach

  • Kari-Jeanne : oh je Du Arme. Lauter schlechte Nachrichten von Deiner Familie. Das tut mir echt total leid für Euch alle. Ich kenne das ja leider nur zu gut, wie man sich fühlt, wenn die Eltern oder Schwiegererltern ständig mit einer neuen Krankheit daher kommen. Ich wünsche Euch auch viel Kraft und das es vielleicht doch bald auch mal positive Nachrichten für Euch gibt.:knuddel1:knuddelich drück Dich auf jeden Fall mal ganz fest aus der Ferne.

    Das mit den 80 Euro für das Gutachten verstehe ich auch nicht so ganz. Als meine Mutter nach dem Schlaganfall erst mal nicht Autofahren durfte, musste sie auch nichts zahlen. Aber vielleicht ist das bei einer Erkrankung der Augen auch wieder anders.

    Für Deine Kinder ist das bestimmt auch nicht so leicht. Ich hoffe, Du kannst sie ein wenig ablenken und auf andere Gedanken bringen.

  • Krankentaxischein gibt es ja für ambulante Sachen nicht.

    Da frag noch mal nach. Mein Papa wurde ambulant behandelt ( Chemotherapie). Musste dreimal die Woche zum Krankenhaus. Wunschkrankenhaus war auch nicht grad um die Ecke. Rund 20 km eine Strecke. Am Anfang hab ich ihn zur Bestrahlung und zur Chemo gefahren. Nach der OP haben wir den Taxischein beantragt und auch bekommen. Hätten wir auch eher beantragen können, aber da haben wir in dem Moment erstmal gar nicht dran gedacht.

    Einfach fragen, vllt bekommt dein Papa den Schein.


    Ach Mensch....

    Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Und wünsche euch, dass alles bald besser wird.

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Teufelchen_Yvi

    das mit dem Schein haben wir schon für meinen Dad mehrmals versucht da wiegelt die Krankenkasse ab, zumindest was andere ambulante Fahrten betrifft,was ich nicht ganz verstehe da die Fahrten zur Dialyse übernommen werden... muss man glaub nicht verstehen


    Für meine Mum wäre es wg. der Darmspiegelung gut mit dem Schein. Der Arzt hat es angeordnet, sie hat einen im Endeffekt Schwerkranken Mann zu Hause der nicht fahren darf, soll sie mit dem Bus dahin wenn kein anderer Zeit hat(einer von uns 3 hat auf alle Fälle Zeit da bin ich Gott froh darüber das wir in Firmen arbeiten die da recht kulant sind). Manchmal muss man das System nicht verstehen.


    Bin sehr dankbar für eure ermutigenden Worte, wir sind seit mindestens 10 Jahren so krankheitsgeplagt und wenn du einmal denkst so jetzt ist es gut kommt der nächste Dämpfer


    Rouge  

    Töchterlein ist jetzt in einem Alter wo sie mehr mitbekommt, ich versuche sie nicht alles mitbekommen zu lassen, das ist für einen selbst auch nicht immer leicht.

    Wir waren vorgestern abend noch bei Oma, da hatte sie ihren Tiefpunkt, da sie genau wie ich auch immer in sich rein frisst. Allein die Stunde die wir da waren hat schon gut geholfen. Gestern früh haben wir sie dann eingepackt und sind einfach ein wenig einkaufen gegangen

  • Wir hatten kein Problem einen Transport mit einem Rettungswagen zu einer ambulanten Untersuchung in der Klinik zu bekommen. Vielleicht ist das ja von der jeweiligen Krankenkasse abhängig. Frag vielleicht dort mal nach.

    Seit Anfang diesen Jahres gibt es von den Krankenkassen neue Bestimmungen zu den Transportscheinen.

    Rumärgern damit dürfen sich die Angestellten in den Praxen, die den Patienten nämlich nun erklären müssen, dass die ambulanten Fahrten nur noch in absoluten Ausnahmefällen (z.B. Liegendtransport, komplett gehunfähiger Patient etc.) übernommen werden. Selbst unseren frisch operierten Patienten dürfen wir keine TS mehr ausstellen. Hier sind die Eckdaten dazu...


    Sinnvoll ist es auf jeden Fall, die Quittungen zu sammeln und bei den Kassen einzureichen, vieles wird nachträglich übernommen. Die niedergelassenen Ärzte dürfen fast gar nichts mehr vorweg ausstellen für ihre ambulanten Behandlungen.

  • Kari-Jeanne Mir tut das echt leid, dass ihr seit gut 10 Jahren immer wieder so Krankheitsschläge wegstecken müsst.

    Das schlaucht. Ich kann das gut verstehen.


    Wie alt ist dein Töchterlein denn? Wenn ich das fragen darf.

    Für Kinder ist das ja alles noch schwerer zu begreifen, zu verstehen. Sie machen sich auch Sorgen. Vor allem, wenn sie eine gute Beziehung zu der kranken Person haben.

    Ist alles schwierig. Man möchte erklären, aber nicht zu viel erzählen, damit sie sich nicht noch mehr Sorgen machen und Angst haben.


    Alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit und ich drück euch ganz doll die Daumen, dass es bald besser wird.

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Oh ja. Meine wird nächste Woche 9. Sie hat auch mitbekommen, dass ihr Opa sehr krank ist, ständig Medizin brauchte (Chemo). Das hat sie auch mitgenommen, auch wenn sie nicht genau wusste, was ihr Opa hat.Aber sie war auch diejenige, die meinen Papa immer wieder (unbewusst) aufgebaut hat, wenn er einen Durchhänger hatte.

    Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.
    Ludwig Feuerbach (1804-1872)

  • Kari-Jeanne :knuddel1 In Augengeschichten bin ich durch meinen Vater (seit Aug´13 mehrfach operiert und als Notfall viele Wochen/ Jahr in Klinik) auch geplagt. Beidseitig ist Sehnerv auch geschädigt, gerade durch die Notfälle in den letzten 14 Monaten. Dadurch, dass wir die Klinik in der Stadt haben, konnte er zumindest immer recht schnell in Klinik sein, trotzdem blieben Schäden. Möchte man sich gar nicht vorstellen, wenn jemand 50 km entfernt wohnt und plötzlich Verschlechterung bemerkt. Unsere Augenärztin konnte nichts adhoc machen, er musste in Klinik, entweder mit Straßenbahn oder sich fahren lassen. Taxischein wurde ihm nie angeboten, wenn sie ihn vor sich sitzen hatte und die alarmierenden Messergebnisse nicht glauben wollte.


    Was für ein Glück aber, dass Deine Mutter 1. einen Führerschein hat und 2. auch noch fährt. Meine Mutter hat keinen Führerschein, läuft schlecht und unter Schmerzen/ Behandlung kann erst jetzt mal wieder aufgen. werden, nach dem bei Papa seit der letzten Augen-OP vor einem Monat mal Ruhe eingekehrt ist. Da mein Bruder 400 km entfernt lebt, bin ich den Augenklinikphasen auch diejenige, die Vater Sachen in Klinik bringt, Mutter zu Besuchen hinbringt und fürs Elternhaus die Einkäufe erledigt/ Nötigste im Garten. Für Friseur, ihre Arztbesuche etc. , da tagsüber, muss sie dann auch Taxe fahren.


    Ich drücke die Daumen, dass bei Deiner Mutter eine gute Diagnose gestellt wird, die gut behandelt werden kann und Dein Vater, so er will, in drei Monaten wieder Autofahren darf. Ich kenne drei Personen, die nur auf einem Auge sehen können, die Auto fahren. Allerdings kennen sie es nicht anders und sind eben auch noch jünger. Ungewohnt ist es bestimmt und kann mir vorstellen, dass man als Älterer nicht mehr das Zutrauen hat, wenn man im Sehen dauerhaft eingeschränkt ist.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Gucci

    das ist genauso blöd wie bei uns.

    Meine Mum fährt noch, keine weiten Strecken, da sie seit einem Bandscheibenvorfall nicht so lange sitzen kann, aber wenigstens die grundlegenden Sachen wie einkaufen, Frisör, Zahnarzt... gehen

    muss sagen, bin als Bauernhofkind aufgewachsen, unsere Infrastruktur was Busse... angeht ist mehr schelcht als recht, gerade jetzt in den Ferien fährt maximal 2-3 mal am Tag ein Bus öfter nicht, wir waren schon immer auf ein Auto... angewiesen

    Da habe ich Glück meine beiden Brüder wohnen noch zu Hause, das wird auch so bleiben, da man das Haus noch ausbauen kann und so gegebenenfalls noch 2 Wohnungen mehr draus machen kann. Sie sind dann auch meistens für Einkaufsfahrten.... zuständig, dafür genießen sie ja auch noch das Hotel Mama.

    Ich wohne etwa 30km entfernt, arbeite allerdings im Nachbarort meiner Eltern so bin ich doch auch öfter mal da um mich zu kümmern, da Kind allerdings noch nicht allein zur Haustüre reinkommt (die ist verzogen und gerade bei feuchtem Wetter geht sie sehr sehr schlecht auf, da kämpfen wir Erwachsenen manchmal ) muss eben jmd zu Hause sein wenn sie von der Schule kommt