A Modern Way to Cook: Über 150 schnelle vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
    Verlag: Mosaik (20. März 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3442393124
    ISBN-13: 978-3442393121
    Originaltitel: A Modern Way to Cook


    Inhalt


    Vegetarisch kochen muss nicht kompliziert sein! Anna Jones, der Shootingstar der vegetarischen Küche, stellt 150 schnelle Rezepte vor, die im Handumdrehen zubereitet sind und einfach köstlich schmecken. Ihre raffinierten Gerichte für jeden Tag sind in nur 15, 20, 30 oder 40 Minuten auf dem Tisch. Dazu gibt es jede Menge schnelle Frühstücksideen, Desserts und Rezepte für die Vorratsküche. Unkomplizierte Zubereitung, unglaublicher Geschmack – so kocht man heute!


    Über die Autorin


    Anna Jones ist Köchin, Foodjournalistin und Foodstylistin. Sie war Teil von Jamie Olivers Team – sie stylte, schrieb und arbeitete hinter den Kulissen mit an seinen Büchern, Fernsehshows und Food-Kampagnen. Mittlerweile hat sie sich selbstständig gemacht und mit »A modern way to eat« ihr erstes eigenes Kochbuch geschrieben. Sie lebt, schreibt und kocht in London.


    Mehr auch hier: http://annajones.co.uk/


    Über dieses Buch


    Schon "A modern way to eat" von Anna Jones begeisterte mich. Mit diesem ihrem neuen Kochbuch setzt Anna Jones noch eins drauf. Die Rezepte sind alltagstauglich und weitgehend unkompiliziert, setzen für meine Begriffe aber auch voraus, dass man eine gewisse Grundausstattung an den benötigten Lebenmitteln hat, bereit ist, Neues kennenzulernen bzw. sich schon etwas damit auskennt.


    Für mich richtet sich dieses Buch an von gesunder Ernährung Überzeugte, an Menschen, denen Geschmack, Aroma und Genuss wichtig sind und die bereit sind, auch mal neue, möglicherweise ungewöhnliche Wege zu beschreiten.
    Wer Essen nicht nur als Mittel zur Ernährung betrachtet, sondern Genuss und komplexe Geschmackskombinationen erleben will, der sollte sich an dieses Buch heranwagen. Die Rezepte laden zum Nachmachen und Anpassen ein und machen Kochen zum Erlebnis.


    Volle Punktzahl für eine echte Bereicherung in meiner Küche!


    Dieses Buch ist wieder auf Apfeltresterpapier gedruckt! Sehr innovativ und umweltfreundlich und passend für ein Kochbuch.

  • Mir hat schon das erste Kochbuch von Anna Jones gut gefallen, aber dieses hier finde ich noch etwas besser. Vorallem aus dem Grund, weil es in der kurzen Zeit schon mehr Rezepte in mein ständiges Repertoire geschafft haben. :-)


    Ich habe jetzt schon einige Rezepte ausprobiert und es war jeweils alles verständlich erläutert und beschrieben.


    Meine bisherigen Lieblingsrezepte sind die Kürbis-Lauch-Pfanne, die überbackene Polenta und definitiv die 10-Minuten-Pancakes!
    Ich werde sicher noch weitere Rezepte aus dem Kochbuch ausprobieren. :-)


    Den Fokus auf die Kochzeiten finde ich allerdings unglücklich, denn deswegen achte ich überhaupt erst auf die Zeit und ich brauche, wie offenbar viele in der Leserunde, immer (und oft deutlich) länger als angegeben. Wären keine Zeiten angegeben oder das Buch wenigstens nicht so prominent nach Zeiten sortiert, würde mir das vermutlich gar nicht so auffallen.


    Von mir gibt es trotz der kleinen Kritik 10 zufriedene Eulenpunkte.

  • Ich habe jede Menge Kochbücher, aus denen ich bis jetzt nur sehr wenige Gerichte nachgekocht habe.
    Bei diesem hier fand ich auf Anhieb einige Gerichte, die mir sehr zugesagt haben. Mit den angegebenen Zeiten komme ich nicht immer hin, aber das ist wohl individuell verschieden.
    Viele neue Ideen, der Geschmack und ungewöhnliche Rezepte bereichern die Küche, wenn man sich vegetarisch oder vegan ernähren möchte.
    Was mir persönlich bei den schnellen Gerichten sehr gut geschmeckt hat, ist One-Pot-Spaghetti mit Tomate, Grünkohl und Zitrone ;S. 24. Einfach, schnell und sehr wohlschmeckend.. Ich habe statt Grünkohl Spinat genommen, werde es aber noch mit Grünkohl testen.
    Sehr hilfreich finde ich auch die Hinweise auf Alternativen bei Zutaten.


    Das Buch ist auf Apfeltresterpapier gedruckt, das finde ich schon mal genial für ein Kochbuch. Wusste bis jetzt gar nicht, dass es solches Papier gibt.
    Das Buch ist empfehlenswert für alle Menschen, die gern kochen und bereit sind, neue und interessante Rezepte auszuprobieren, auch wenn sie keine Vegetarier /Veganer sind.


    Von mir gibt es volle 10 Punkte für dieses geniale Kochbuch




    edit: habe die gleiche Rezension auch bei amazon gepostet

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    Liebe Grüße Ly :wave

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von LyFa ()

  • Ich habe leider abgebrochen. Mir hat die Aufmachung schon nicht besonders gut gefallen, weil mir Fotos gefehlt haben. Auch die Zeitangaben haben bei uns oft nicht gestimmt, wir haben zu zweit meist länger gebraucht. Die Rezepte haben uns zum großen Teil entweder nicht angesprochen oder beim Verzehr nicht besonders geschmeckt (bis auf die Pancakes). Dazu noch diverse Zutaten, die schon sehr exotisch waren und ich nicht im Supermarkt kaufen konnte.
    Schade :-(
    Trotzdem vielen Dank an Wolke und den Verlag!:wave

  • Ich musste meine Kochversuche wegen meiner aktuellen Magenprobleme abbrechen.


    Allerdings glaube ich, dass ich anhand meiner getesteten Rezepte mir durchaus ein Urteil erlauben kann.


    Schon der Vorgänger hat mir völlig neue Sphären der Kochkunst eröffnet. Dieses Buch schließt sich nahtlos an.
    Viele Rezepte sind einfach und schnell zu bewerkstelligen. Bei anderen wiederum muss man lange suchen, bis man die Zutaten in einheimischen Läden findet.


    Die meisten meiner Ergebnisse waren sehr schmackhaft und werden auch öfter noch gekocht.
    Dass die Zeitangaben in den Rezepten oft falsch sind wurde ja angesprochen. Darauf darf man sich also nicht verlassen. Oder ja, wenn man die Vorbereitungszeit nicht dazu rechnet.


    Wer neue Wege in Sachen kochen und Lifestyle gehen will ist mit diesem Kochbuch gut beraten, denn es ist eine ganz neue Art Essen zuzubereiten.
    Als absolutes Highlight empfand ich die schnellen Pancakes aus Nussbananenteig mit Yoghurt und Äpfeln.
    Vegane und vegetarische Rezepte, herzhaft und süß, Aufläufe, Salate, Bowls, all das findet man gut aufgeteilt in Anna Jones neuem Kochbuch.


    Von mir gibt es 9 Punkte

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Vielen Dank an Wolke und den Verlag für die Möglichkeit zur Teilnahme an dieser Kochrunde, die wie einige zuvor auch wieder sehr viel Spass macht.


    Da ich beruflich im Moment sehr eingebunden bin, lege ich eine kleine Kochpause ein. Dennoch konnte ich schon zahlreiche Rezepte ausprobieren, die uns auch allesamt gut bis sehr gut geschmeckt haben.


    Wie schon im Vorgängerbuch bin ich sehr angetan von der teilweisen Einfachheit der Rezepte mit oft wenigen Zutaten. Diejenigen, bei denen mir die ZUtaten zu exotisch und/oder schwer zu bekommen sind, lasse ich aus oder wandele sie ab. Das stört mich also nicht, da das Buch ja ausreichend Rezepte bietet.


    Da zu vielen Rezepten das Bild fehlt, hat gerade diese Runde hier wieder sehr dazu beigetragen, auch etwas zu probieren, was man sonst sicher nicht gemacht hätte. Leider bin ich schon eher jemand, der zuerst sehen will, worauf er sich einlässt. Von daher würde ich mir gerne mehr Abbildungen wünschen.


    Einziger echter Kritikpunkt meinerseits sind die Zeitangaben. WENN man diese schon in den Vordergrund rückt, indem man die Rezepte in Zeitkategorien einteilt, sollten diese auch annähernd stimmen. Obwohl ich mich als erfahrene Köchin bezeichnen würde, kam ich zeitmäßig bei keinem der Rezepte gut hin, habe immer - teils deutlich - länger gebraucht.


    Ansonsten ist dieses Buch wieder eine schöne Anregung, nicht nur für Vegetarier oder Veganer sondern auch für diejenigen die einfach öfter mal auf Fleisch verzichten wollen. Wobei vieles natürlich auch wunderbar als Beilagen zu Fleisch oder Fisch geeignet ist :_)


    9 von 10 Eulenpunkten vergebe ich hier.

  • Nach „A modern way to eat“ hat Anna Jones nun ihr nächstes Kochbuch auf den Markt gebracht. Schon das erste Buch hat mir sehr gut gefallen und das ist auch bei diesem Buch der Fall. Anna Jones stellt vegetarische und vegane Rezepte vor, die mit ungewöhnlichen Kombinationen aufwarten, auf die man vielleicht nicht so schnell kommen mag. Gerade das macht das Buch so interessant. Bei vielen Kochbüchern mit vegetarischen Rezepten geht es oft darum: „wie bastele ich mir ein Steak oder etwas, das wie Fleisch schmeckt?“ Davon sind die Rezepte in beiden Jones-Büchern weit entfernt. Niemand soll zur vegetarischen oder veganen Ernährungsform überredet werden. Hier geht es hauptsächlich um eine gesunde Küche mit vielen abwechslungsreichen Obst- und Gemüserezepten. Wer möchte, brät sich eben ein Stück Fleisch dazu…



    Es werden Zutaten und Gewürze miteinander kombiniert, die sich teilweise gegenseitig auf überraschende Art und Weise ergänzen bzw. geschmacklich verstärken und die ich persönlich so niemals zusammen auf einen Teller gebracht hätte. Dabei gibt es ganz neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Die Zutaten sind überwiegend im ganz normalen Supermarkt zu bekommen. Die Rezepte sind übersichtlich strukturiert und nach Zeiten geordnet, was einer der wenigen nicht so positiven Punkte an diesem Buch ist, denn selbst wenn man sich blitzschnell in der Küche bewegt, so kann man die Zeiten nicht einhalten. Bei beinahe allen Rezepten, die ich nachgekocht habe, habe ich die angegebene Zeit um einiges überschritten. Ein weiterer Punkt ist, dass das Buch ein klein wenig Süßkartoffel-lastig ist. Das muss man mögen. Fast alles, was ich gekocht habe, hat mir gut geschmeckt und ich habe einige neue Rezepte entdeckt, die noch häufiger gekocht werden.


    Mein Fazit: „A modern way to cook“ ist ein Kochbuch, das nicht im Regal verstauben wird. Die Rezepte sind innovativ und ich bin immer noch dabei, neue Gerichte zu entdecken. Von mir die volle Punktzahl dafür.

  • Auch dieses Kochbuch von Anna Jones gefällt mir gut. Wie die Autorin in ihrem Vorwort schreibt, geht sie hier ein auf die Wünsche ihrer Leser nach einfachen Gerichten für jeden Tag, die man immer wieder gerne zubereitet. In dieser Hinsicht sind die sozialen Medien definitiv hilfreich ;-)!


    Die Rezepte bieten eine angenehme Vielfalt, obwohl der Schwerpunkt was Zutaten und Gewürze angeht, in Richtung orientalisch-arabische Küche angeht – in der Variante gesund, bekömmlich und saisonal. Für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr, aber erstens probiere ich gern Neues und Anderes und zweitens gibt es mehr als genug Alternativen, wenn man nicht auf Koriander und Kreuzkümmel steht.


    Besonders schätze ich an Anna Jones Kochbüchern die vielen Tipps zu Abwandlungen, je nach Jahreszeit oder persönlichen Vorlieben, ihre genialen Baukastensysteme, z.B. für Büro-Salate, Mahlzeiten aus einer Form, Omelettfüllungen u.v.m. Allein dafür lohnt sich das Buch fast schon.


    Mittlerweile sind die auf den ersten Blick exotisch klingenden Zutaten fast in jedem Supermarkt oder Reformhaus zu bekommen. Und wenn man sie einmal im Haus hat, auch für die meisten Rezepte zu verwenden.


    Die Einteilung nach Zubereitungszeiten ist erst mal eine feine Sache, doch man sollte sie nicht unbedingt wörtlich nehmen. Auch für geübte Köche/Köchinnen in der Regel nicht zu schaffen. Aber die Erklärungen sind gut verständlich. Ein bisschen befremdet hat mich, dass „gefühlt“ zu Beginn jedes zweiten Rezeptes steht: Den Wasserkocher füllen und einschalten *g*.


    Ich bin mit diesem Kochbuch sehr zufrieden, die bisherigen Erfahrungen waren durchweg positiv und ich freue mich darauf, noch viele interessante Rezepte auszuprobieren.
    9 Punkte

  • Ich war ja schon bei der Kochrunde von Anna Jones' erstem Buch dabei und damals schwer begeistert.

    Irgendwie hielt die Kochfreude sich diesmal etwas in Grenzen. Das liegt zum Einen sicher daran, dass ich wegen privater Wirren nicht so zum Ausprobieren kam und langwierige Gerichte bei mir meistens raus fielen. Ich hatte auch den Eindruck, dass die meisten Rezepte komplizierter waren als im ersten Kochbuch. Und dass ich bei all meinen Kochversuchen aus diesem Buch relativ viel Nachwürzen oder aufmotzen musste. Die Gerichte - zugegeben weniger als normalerweise bei einer Kochrunde - waren allesamt irgendwie ohne den richtig neuen Touch. Ich habe auf die Schnelle auch keine Rezepte gefunden, die es öfter geben wird.


    Die Aufmachung - also das Fehlen mancher Fotos zu Rezepten - strört mich nicht prinzipiell. Ich habe mich im Laufe der letzten Kochrunden an so etwas gewöhnt und habe inzwischen auch die nötige Phantasie.


    Ich mag, dass das Buch sehr schlicht aufgemacht ist. Das Ökopapier ebenso wie die inspektakulären, irgendwie "ehrlichen" Fotos. (Kann es nicht anders ausdrücken bei einer Welt voller gefakter Fotos ist das aber schon ein großes Lob,d enke ich.)


    Ich werde das Buch jetzt erstmal zur Seite legen und ein bisschen Zeit verstreichen lassen. Dann werde ich nochmal ein paar Kochversuche starten.


    Von mir 7 von 10 Eulenpunkten

  • Auch das zweite Buch von Anna Jones konnte mich wieder vollends überzeugen.

    "A modern Way to Cook" ist ziemlich gleich gestaltet und aufgebaut wie der erste Band "A modern Way to Eat".

    Hier geht es allerdings vorrangig um Gerichte, die in einem Zeitrahmen zwischen 15 und 40 Minuten auf dem Tisch stehen sollen ( die Kapitel sind entsprechend aufgeteilt ).

    Dies sind allerdings wirklich nur Circaangaben - ich habe eigentlich fast immer mehr Zeit gebraucht.

    Das fand ich jetzt aber nicht wirklich schlimm, hielt sich auch im Rahmen.

    Anna Jones verwendet überwiegend natürliche und vollwertige Zutaten. Davon hat man nicht unbedingt jede im Haus und muss sich das eine oder andere neu anschaffen.

    Ich bin aber der Meinung, dass sich dies lohnt. Zudem probiere ich gerne neue Gewürze und Zutaten aus. Ich bin da also ziemlich offen.

    Die von mir getesteten Rezepte haben mir sehr gut bis gut geschmeckt. Kann auch sein, es ist mal eines dabei, was nicht so meinen Geschmack trifft. Dann kann man ja auch variieren, Anna Jones ermuntert einen dazu.

    Schön fand ich auch, dass wieder zu jedem Rezept die kleinen Geschichten von Anna Jones dabei stehen.

    Und das Buch ist lobenswerterweise wieder auf Apfelpapier gedruckt.

    Für mich handelt es sich hier um ein außergewöhnliches, inspirierendes und überzeugendes Kochbuch, welchem ich viele, viele Leser wünsche.

    Natürlich gibt es von mir dafür 10 von 10 Punkten.

  • Ich bin bei diesem Buch wieder hin und hergerissen. Auf der einen Seite ist die Aufmachung wieder sehr schön. Auf der anderen Seite wünsche ich mir zu wirkliche jedem Rezept mindestens ein Bild, ich brauche das ganz einfach als Inspiration.


    Auf der einen Seite sind die Gerichte wirklich inspirierend und ich habe wie so oft während der Kochrunde noch Postits ins Kochbuch "nachgepappt", weil ich die Fotos meiner Mitkocher so ansprechend fand.

    Auf der anderen Seite ärgere ich mich immer wieder über (gefühlt) meterlange Zutatenlisten mit ungewöhnlichen Zutaten, die ich nicht überall bekomme. Das macht Kochen für mich anstrengend, dabei soll es doch während der Woche unkompliziert und schnell gehen.

    Das Essen ist so außergewöhnlich (obwohl es das nicht wirklich ist!), daß der Herr des Hauses - der zugegebenermaßen sehr mäkelig ist - sie ablehnt. Die Zubereitung ist aber wiederum so aufwändig, daß ich sie nicht einfach mal nebenher machen kann, während ich für den Herrn was anderes bastele. Das funktioniert hier für mich wirklich nur, wenn ich für ihn mal Reste vorm Vortag habe oder er sich mal eine Pizza in den Ofen schiebt.


    Das Buch und ich, das ist also keine Liebe auf den ersten Blick. Im Gegensatz zu anderen Kochbüchern "passt" dieses einfach nicht gut zu meinem Leben.

    Dabei waren die paar Sachen, die ich bislang nachgekocht habe, durchaus lecker und wiederholenswert. Daher verzichte ich hier auch auf eine Punktebewertung - sie wäre nicht fair, nur weil das Buch und mein Leben nicht so richtig zusammenpassen.


    Ich werde mit Sicherheit bei Gelegenheit noch das eine oder andere aus dem Buch zaubern, denn es bietet durchaus leckere Rezepte und interessante Inspirationen. Es gibt halt nur andere Bücher, aus denen ich viel mehr Rezepte für mich ziehen konnte (wie z.B. Jetzt Gemüse oder unsere Mälzer-Kochrunden).


    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Ein Buch und eine Lese-/Kochrunde, auf die ich mich riesig gefreut hatte, weil mir schon Anna Jones erstes Buch sehr gut gefiel. Doch hier wurde ich arg enttäuscht. Nicht weil die Rezepte nicht schmecken, da gab es schon ein paar Erfolge und daneben einige weniger leckere.


    Das Hauptproblem liegt für mich in der Anwendung zur Zusammenstellung gesunder Mahlzeiten. Die Einteilung in Zeiten, wie lange ein Rezept braucht, ist dabei völlig unnütz. Wie viele hier schon schreiben, stimmen die Zeiten eh nicht im Einzelfall, weil jeder etwas anders kocht. Und wenn ich was suche, finde ich mit so einer Einteilung nichts.


    Es gibt zwar ein Zutatenregister, das mir u.U. nach dem Blick in den Kühlschrank hilft, das Vorhandene in ein leckeres Gericht zu verwandeln. Aber ich kann nicht nach Essensarten suchen. Heute wollte ich eine Suppe kochen, kann aber nichts finden ohne das komplette Buch zu durchblättern.


    Am schlimmsten: ich finde keine Hauptmahlzeiten, die auch Eiweiss enthalten. Dazu muss man Seite um Seite umblättern und jeweils die komplette Zutatenliste durchschauen, um herauszufinden, ob nun Eiweiss enthalten ist. Habe bis jetzt auch noch kein Rezept gesehen, wo bei einem eiweisslosen Gericht eine Empfehlung dabei war, wie man eine komplette Mahlzeit raus macht.


    Sorry, aber wenn man sagt, dass man mit diesen Rezepten schnell und gesund kochen kann, stimmt das einfach nicht. Mir ist es jetzt wiederholt passiert, dass ich nach dem Essen eines vollen Tellers innerhalb einer Stunde wieder auf der Suche nach Snacks durch die Küche lief. Und mein Mann ist inzwischen stinkesauer, weil er gesünder essen will (er muss auch abnehmen) und er fast jedesmal nach einem Anna Jones Essen zu schnell wieder Hunger hat und dann nach ungesunden Sachen greift.


    Es kann doch nicht in Anna Jones Sinne sein, dass ihre vegetarischen Rezepte mit einem Stück Fleisch ergänzt werden sollen. Aber Alternativen fehlen dann im Buch.

    Versteht mich nicht falsch, ich sag nicht, dass in dem Buch keine Rezepte drin sind, die auch nachhaltig satt machen. Aber die findet man nicht auf Anhieb! Und ich hab ja nichts dagegen, wenn nicht alle Rezepte Eiweiss enthalten, aber dann sollte man

    a) diese entsprechend kennzeichnen (z.B. in Unterteilungen mit Hauptgerichten und Beilagen) und

    b) zeigen, wie sie ergänzt werden können.

    So gesehen ist dieses Kochbuch wirklich nur etwas für "eingefleischte" Vegetarier mit viel Erfahrung, wie man nachhaltig sättigende Mahlzeiten zusammenstellt. Nichts für Leute, die gelegentlich mal einen vegetarischen Tag einlegen wollen.

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

  • Ich durfte ebenfalls an der Kochrunde teilnehmen nochmal ein Dankeschön dafür.


    Auch das zweite Buch von Anna Jones aus dem ich kochen durfte.


    Es waren wie auch schon im ersten einige Zutaten und Gewürze die ich hier nicht bekommen kann dabei. Ich habe diese entweder einfach weggelassen oder durch etwas anderes ersetzt. (zB gibt es hier nur sehr selten frischen Koriander zu kaufen).


    Ich bin dann eigentlich bei den Bowles hängen geblieben , ich finde die so lecker. Vor allem sind sie auch optimal zur Resteverwertung von Gemüse .

    Mit den Kochzeiten komme ich auch nicht hin , aber das passiert mir auch bei anderen Kochbüchern.

    Die Einteilung in Zubereitungszeiten finde ich sehr gut , auch wenn es bei mir so nicht hin kommt.

    Die Seiten über die Vorratsküche haben mir auch gut gefallen.

    In diesem Kochbuch findet sich eigentlich alles von vegetarischen Gerichten die man auch gut als Beilagen zu Fleischgerichten verwenden kann , Frühstück , Süßspeisen, Brot, Kuchen eigentlich aus jedem Bereich etwas.

    Die Rezepte sind wie immer sehr gut beschrieben und auch die Aufteilung für die Zutaten ist übersichtlich.

    Ich habe mir einfach die Rezepte ausgesucht die für mich einfach und auch von den Zutaten her gut umzusetzen waren und bei denen ich das Gefühl hatte das ich das Ergebnis auch mag .

    Insgesamt wieder ein gelungenes Kochbuch auch wenn es sicher nicht jeden Geschmack trifft

  • So jetzt bin ich aber doch neugierig geworden. Wiederholt lese ich hier (und auch bei anderen Kochbüchern mit schnellen Rezepten), dass ihr die Einteilung nach Kochzeiten mögt, auch wenn man mit den Kochzeiten gar nicht hinkommt. Ahem, ja wie verwendet man denn dann diese Einteilung im praktischen Alltag?

    Mir ist es wirklich schleierhaft, warum diese Einteilung so beliebt ist. Bin ich die einzige, die damit nichts anfangen kann?

    Gruss aus Calgary, Canada
    Beatrix


    "Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich

  • Im Prinzip mag ich eine Einteilung nach Kochzeiten schon als Anhaltspunkt, damit man abschätzen kann, ob das was fürs fixe Abendessen oder eher fürs Wochenende ist.

    Dann sollte man mit den Zeiten aber auch halbwegs hinkommen. Manchmal hatte ich das Gefühl, es werden nur Garzeiten genannt, die Schnippelei davor aber weggelassen. So ist das natürlich auch nicht korrekt.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Manchmal hatte ich das Gefühl, es werden nur Garzeiten genannt, die Schnippelei davor aber weggelassen. So ist das natürlich auch nicht korrekt.

    Ich denke auch, dass Anna Jones die Vorbereitungen wie Kleinschneiden nicht mitberechnet, weil man die vielleicht auch schon, was weiß ich, am Morgen vorbereiten kann oder am Abend davor, je nachdem, wann es das Essen gaben soll. So steht alles fein in Schälchen und Schüsselchen vorbereitet und man kann schnell und entspannt kochen:grin