Blutschatten - Kathy Reichs

  • Kurzbeschreibung (gem. Amazon)

    Kann eine Frau mit einer gefährlichen Vergangenheit ein Mädchen ohne Zukunft retten?

    Sunday Night ist eine Frau mit körperlichen Narben, seelischen Wunden – und Killerinstinkt. Jahrelang lief sie vor ihrer Vergangenheit davon und suchte sich ein Leben, in dem sie niemanden brauchte und nichts spürte. Als ein Mädchen im Chaos einer Bombenexplosion verschwindet, bittet dessen Familie Sunday um Hilfe. Und Sundays Gerechtigkeitssinn und Rachedurst werden geweckt. Ist das Mädchen tot? Hat sie jemand entführt? Falls sie noch lebt, warum kann die Polizei sie nicht aufspüren? Wenn Sunday zurück ins Leben und das verschwundene Mädchen finden will, muss sie sich jetzt endlich ihren eigenen Dämonen stellen.


    über die Autorin (gem. Amazon)

    Kathy Reichs wurde 1950 in Chicago geboren und wuchs dort auch auf. Nachdem sie Archäologie und Soziologie studiert hatte, übernahm sie eine Professur für Soziologie und Anthropologie und für Forensische Anthropologie und arbeitete in der Gerichtsmedizin. Heute unterrichtet sie unter anderem FBI-Agenten im Aufspüren und Identifizieren von Leichen; sie unterstützte als Sachverständige das UN-Tribunal in Ruanda und beteiligte sich an der Identifizierung der Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center. 1987 erschien ihr erster Roman „Tote lügen nicht“. Es folgten zahlreiche weitere Romane, von denen alle Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten erreichten und in Fernsehserien wie „Bones – Die Knochenjägerin“ aufgegriffen wurden.


    Meine Meinung

    Sunday Night, Ex-Polizistin und Ex-Marine, lebt abgeschieden auf einer Insel. Mit Menschen will sie nichts zu tun haben. Jedoch tritt ihr Ziehvater Beau mit einem Fall an sie, dem sie sich kaum entziehen kann: Ein Mädchen wurde bei einem Bombenanschlag entführt, ihre Familie dabei getötet. Sunday fühlt sich sofort mit dem Opfer verbunden. Kann sie die Entführte finden?


    "Blutschatten" ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Kathy Reichs und hat mich sehr enttäuscht. Bisher wurde mir von der Autorin und ihrer Tempe-Brennan-Reihe vorgeschwärmt. Der neuste Thriller war mein erster und letzter Versuch. Reichs setzt ihren Lesern einen durchschnittlichen Roman ohne Überraschungen, dafür mit vorhersehbaren Wendungen vor. Traurig!


    Die Geschichte wird von Sunday Night selbst erzählt. Die traumatisierte Frau ist ein spröder, stellenweise unsympathischer Charakter, der seine Welt durch einen Sarkasmus-Filter sieht. Das hat mir zu Beginn sehr gut gefallen. Endlich mal kein glatt gelutschter Erfolgscop, sondern eine Ermittlerin mit Ecken, Kanten und wenig Interesse, allen zu gefallen. Echt toll!


    Während mich die ersten Kapitel noch in ihren Bann schlagen konnten, ebbte die Begeisterung immer mehr ab. Nach 90 Seiten war mir klar, wie der Thriller enden wird. Auch die falschen Fährten, die die Autorin direkt zu Beginn legt, waren so offensichtlich wie altbekannt, dass ich hoffte, ich würde mich irren. Eine Bestsellerautorin wird doch wohl nicht auf Stilmittel zurückgreifen, die bereits totgeritten sind?


    Und ob sie das tut! Nicht nur das Ende war vorhersehbar, auch Sundays Schicksal ist keine Überraschung. Darüber hätte ich noch hinwegsehen können, wenn der Thriller an sich spannend gewesen wäre. Leider greift Reichs auf viele Wiederholungen, ermüdende Observierungen und ausschweifende Wegbeschreibungen, die wenig zur Spannung beitragen können, zurück. Bei der Hälfte des Romans war für mich Schluss. Ich blätterte zum Finale vor und fand meine Vermutungen, was das Ende angeht, bestätigt. Schade!


    Der Stil von Kathy Reichs ist gut zu lesen. Ihre Erzählweise ist zumeist direkt, manchmal stakkatohaft und dann wieder ausschweifend. Alles in allem jedoch lesbar.


    Fazit: Ein großer Name ist noch keine Garantie für großartige Geschichten. Ich kann das Buch nicht empfehlen.

  • Blutschatten - Kathy Reichs


    Meine Meinung:


    Blutschatten ist der erste Krimi, den ich von dieser Autorin gelesen habe. Somit kenne ich ihre anderen Bücher nicht und konnte ohne Erwartungen an diese neue Reihe herangehen.

    Das Buch ist aus Sicht der Hauptprotagonistin Sunday geschrieben. Einer ehemaligen Polizistin, mit Militärerfahrung.



    Sunday Night lebt nach ihrem Ausscheiden aus dem Polizeidienst zurückgezogen auf einer kleinen Insel. Sie verließ den Dienst, nachdem sie einen Verdächtigen, der ihr bei einem Angriff ein Auge so schwer verletzte, dass sie dadurch einen Teil ihrer Sehfähigkeit einbüßte, in Selbstverteidigung erschoss. Nach den abgeschlossenen Ermittlungen wäre sie aufgrund ihrer Verletzung am Schreibtisch gelandet. Etwas, das sie auf keinen Fall wollte. Frustriert und enttäuscht zog sie sich daraufhin auf ihre Insel zurück.



    Ihr Ziehvater, ein Polizeibeamter, bringt sie mit einer reichen Lady zusammen, deren Tochter und Enkel bei einem Anschlag ums Leben kamen, die Enkelin ist bei diesem Verbrechen verschwunden. Die alte Dame möchte wissen, was mit dem Mädchen passiert ist. Lebt sie noch oder ist sie tot? Gleichzeitig will sie die Identität der nie gefassten Attentäter, tot oder lebendig. Sunday will erst ablehnen, doch als sie das Foto des Mädchens sieht, nimmt sie den Auftrag an. Ich denke, sie sieht sich selbst in dem Mädchen, das ihr auf gewisse Weise ähnelt.



    Die Geschichte fand ich spannend, auch wenn bei den Beschreibungen der Ermittlungsarbeit und beschriebenen Observationen durchaus auch einige Längen und Wiederholungen waren.



    Sunday ist auf Anhieb weder nett, noch sympathisch, sie hat einen starken, komplizierten Charakter, ein Wunder, dass sie nicht zerbrochen ist, bei ihrem bisher beschriebenen Hintergrund. Gerade diese spröde Art macht sie interessant.



    Die kursiv geschriebenen Abschnitte im Buch fand ich sehr spannend. Lange wusste ich nicht, wessen Erlebnisse da geschildert wurden.



    Mir gefällt diese ungewöhnliche Ermittlerin, die geprägt ist von einer lieblosen und grauenhaften Kindheit, die ihren Weg nur sehr schwer finden konnte und irgendwie auch noch nicht ganz gefunden hat. Ich nehme an, in den kommenden Büchern wird man noch mehr von ihrem früheren Leben und der Hilfe, die sie durch ihren Ziehvater fand, erfahren.



    Ich denke schon, dass ich die Reihe um Sunday weiterlesen werde. Ihre Entwicklung interessiert mich. Ich würde auch gern wissen, wie es mit anderen Protagonisten weitergeht.





  • Der 1. Fall für Sunday Night


    Auftakt zu einer neuen Serie von Kathy Reichs, deren Reihe um die forensische Anthropologin Temperance Brennan ich gern gelesen habe.

    Hier bekommen wir es nun mit einer ehemaligen Polizistin zu tun, deren Karriere beim Militär bereits mit einer unehrenhaften Entlassung endete. Als sie den Auftrag angeboten bekommt, ein sein mehr als einem Jahr vermisstes Mädchen zu finden, verlässt sie ihr freiwillig gewähltes Exil und macht sich auf die Suche.

    Der Klappentext klingt vielversprechend und ich war sehr gespannt, wie Kathy Reichs ihre neue Protagonistin einsetzen würde. Doch die anfängliche Spannung verliert sich sehr schnell, die Handlung schleppt sich durch endlose Wiederholungen von Sundays Hotelwechseln, Observierungen etc. Ich fand die Geschichte langweilig, auch einige Wendungen und eine Überraschung zum Ende hin konnten mich nicht von meinem Urteil abbringen. Der deutsche Titel passt für meinen Geschmack gar nicht, blutleer hätte es eher getroffen, emotionslos und spannungsarm zieht sich die Story dahin.


    Sundays Charakter zeichnet sich durch Hartnäckigkeit, Waffenvernarrtheit und eine sture Besessenheit aus, deren Ursache zwar am Ende geklärt ist, die aber keine Sympathie für sie aufkommen lassen, nicht einmal Mitgefühl, ob sie heil aus der Sache herauskommen wird. Ich habe ein Faible für unewöhnliche Ermittler, doch das war leider nichts.


    Ich werde die Serie nicht weiter verfolgen.

  • Da ich die Bücher der Autorin rund um Brennan Tempe sehr gerne gelesen habe, wollte ich natürlich wissen, wie die eine neue Serie mit Sunday Night startet.


    Sunday Night ist eine junge Frau mit bewegter Vergangenheit. Sie muß als Kind schreckliche Erfahrungen gemacht haben und dann einen Berufsstart mit Hindernissen. Sie lebt sehr isoliert, hat keinerlei soziale Kontakte, liebt nur ein Eichhörnchen, das sie regelmäßig füttert und hat ein sehr vertrautes Verhältnis zu ihrem Pflegevater Beau.


    Über ihn erhält sie den Auftrag die Enkeltochter von Opaline Drucker zu finden. Opaline selbst ist eine wohlhabende Lady. Sie hat bei einem Bombenattentat vor einer jüdischen Schule ihre Tochter und den Enkelsohn verloren. Enkelin Stella ist seit nunmehr einem Jahr verschwunden.


    Sunday Night begibt sich also auf die Suche und bekommt dabei von diversen Personen Unterstützung. Sie geht dabei durchaus clever vor, indem sie ständig die Hotelzimmer wechselt und Überwachungskameras installiert, um eventuelle Verfolger abzuschütteln. Für mich hat sie dabei oftmals übermenschlich, unrealistisch und überzogen gehandelt bzw. reagiert. Sunday selbst war mir nicht sympathisch, was aber eine Protagonistin auch nicht zwingend sein muß. Leider wurden im Buch manche Erkenntnisse zu oft wiederholt, ebenso uninteressant fand ich die Wegstrecken, die sie zu Fuß zurückgelegt hat und die detailliert beschrieben wurden.


    In einem weiteren Strang und in Kursivdruck lernt man ein junges Mädchen kennen, das gefangen gehalten und Folterungen ausgesetzt ist. Hier wird bei den Kapitelüberschriften von zwei Wochen heruntergezählt und man kann erahnen, daß es am Ende zum großen Finale kommen wird.


    Ohne Zweifel, die Autorin hat mit diesem Thriller versucht, an alte Erfolge anzuknüpfen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, das Buch war m. E. aber routiniert herunter geschrieben, es fehlte jegliche Raffinesse und mich konnte sie mit diesem Buch nicht überzeugen. Sunday war mir zuviel amerikanische Superpowerfrau, mit ihr wurde ich bis zum Ende nicht warm und außerdem nervten mich die laufenden Wiederholungen. Einen weiteren Band mit ihr als Heldin werde ich wohl nicht lesen.

  • Das hier war nicht mein erstes Buch von Kathy Reichs. Ich kannte vorher schon die Reihe um Tempe Brennan. Die Reihe mochte ich sehr.


    Auch Blutschatten um die neue Protagonistin Sunday Night hat mir im Großen und Ganzen gefallen. Ich mag den Schreibstil. Ich genieße es, wenn die Handlung in kurzen knackigen Sätzen geschildert wird ohne sich mit überflüssigem aufzuhalten.


    Mit der Protagonistin war ich nicht gleich von Anfang an warm. Das wurde aber immer besser. Mir gefielen besonders ihr trockener Humor und ihr Sarkasmus. Warum sie sich so gab, erfuhr ich im Laufe der Handlung.


    Freunde der gerichtsmedizinischen Fakten kommen bei Blutschatten leider zu kurz. Diese Reihe (wenn sie so weiter geht) unterscheidet sich total von der Tempe Brennan Serie.


    Weniger gefallen haben mir die Nennungen der ganzen Markennamen. Musste das sein? Der Leser muss bei dieser Handlung nicht wissen, ob z. B. die Schuhe von Adidas oder von Walmart sind. Und genauso wenig gefiel es mir, wenn die Ausführungen zu den Observationen zu ausschweifend wurden.

    Ich fand das für die Handlung nicht wichtig genug, dass das so ausführlich geschildert wurde. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen.


    Dennoch würde ich einen weiteren Teil dieser Reihe lesen. Schließlich möchte ich wissen, wie es mit Sunday weitergeht. Gänzlich überzeugen konnte mich das Buch zwar nicht, - was wohl meiner Erwartung geschuldet war - aber gelesen habe ich es dennoch gerne.

  • Zum Inhalt
    Sunday Night ist eine Frau mit körperlichen Narben, seelischen Wunden – und Killerinstinkt. Jahrelang lief sie vor ihrer Vergangenheit davon und suchte sich ein Leben, in dem sie niemanden brauchte und nichts spürte. Als ein Mädchen im Chaos einer Bombenexplosion verschwindet, bittet dessen Familie Sunday um Hilfe. Und Sundays Gerechtigkeitssinn und Rachedurst werden geweckt. Ist das Mädchen tot? Hat sie jemand entführt? Falls sie noch lebt, warum kann die Polizei sie nicht aufspüren? Wenn Sunday zurück ins Leben und das verschwundene Mädchen finden will, muss sie sich jetzt endlich ihren eigenen Dämonen stellen.
    (Klappentext)


    Zur Autorin
    Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in 30 Sprachen übersetzt. Ihre Thrillerserie mit Tempe Brennan umfasst achtzehn Bände, "Blutschatten" ist ihr erster Roman um Protagonistin Sunday Night.

    (Dem Buch entnommen)


    Meine Meinung
    So ganz genau weiß man nicht, was Sunday Night, Protagonistin der neuen Thriller-Reihe von Kathy Reichs, den ganzen Tag über treibt. Zu sagen, sie sei exzentrisch, wäre wohl noch untertrieben. Die Vergangenheit der jungen Frau ist bewegt, soviel ist schnell klar: Andeutungen über Erlebnisse bei der Army während eines Afghanistan-Einsatzes, ein anschließender Dienst bei der Polizei endet mit einem unschönen Zwischenfall, bei dem ein Angreifer beinahe Sundays Auge aussticht und dies mit seinem Leben bezahlt - man bekommt eine Ahnung davon, dass Sunday Night eine explosive Mischung aus nicht verarbeiteten Traumata und tödlicher Zielgenauigkeit ist.
    Ihr Pflegevater überredet sie, den Fall einer reichen Südstaaten-Magnatin zu übernehmen: Opaline Drucker vermisst ihre 15jährige Enkelin. Vor einem Jahr kamen ihre Tochter und ihr Enkel bei einem Bombenanschlag auf eine jüdische Schule ums Leben, von Stella fehlt seitdem jede Spur. Opaline Drucker vermutet sie in den Händen einer Sekte und engagiert Sunday, um sie aufzuspüren. Sie möchte allerdings nicht nur ihre Enkelin zurück, sondern auch die Attentäter zur Verantwortung ziehen. Ob dies vor einem Gericht oder durch die Hand von Sunday Night geschieht, ist ihr gleichgültig. Sunday akzeptiert, fängt an zu ermitteln und spürt bald eine tiefe Verbundenheit zum Schicksal der jungen Stella.
    Der Thriller wird in kurzen Kapiteln und in zwei Handlungsfäden erzählt: Sundays Ermittlungsarbeit werden in kursiv gedruckten Kapiteln Schilderungen des restriktiven Sektenalltags eines Mädchens gegenüber gestellt. Was höchst spannend beginnt, wird jedoch zunehmend ermüdender. Sunday observiert, wird selbst beobachtet, überfallen, observiert wieder, rekapituliert ihre Erkenntnisse, wechselt den Standort, und jeder Schritt, den sich macht, wird mit enervierender Genauigkeit beschrieben, so dass sich der Roman streckenweise wie die Beschreibung des Chicagoer Stadtplans liest. Da tröstet es nur wenig, dass die Auflösung am Ende neben reichlich Altbekanntem zumindest noch einen kleinen Überraschungseffekt in petto hat. Mein erster Kathy Reichs scheint auch mein letzter zu werden, meine Lust auf einen weiteren Band hält sich jedenfalls sehr in Grenzen.
    Fazit: Thriller-Einheitsbrei, der sich so sehr darum bemüht, eine einzigartige Protagonistin zu präsentieren, dass er die Story leider völlig aus dem Blick verliert. 5 von 10 Eulenpunkte.

  • Das Buch:

    Kann eine Frau mit einer gefährlichen Vergangenheit ein Mädchen ohne Zukunft retten?

    Sunday Night ist eine Frau mit körperlichen Narben, seelischen Wunden – und Killerinstinkt. Jahrelang lief sie vor ihrer Vergangenheit davon und suchte sich ein Leben, in dem sie niemanden brauchte und nichts spürte. Als ein Mädchen im Chaos einer Bombenexplosion verschwindet, bittet dessen Familie Sunday um Hilfe. Und Sundays Gerechtigkeitssinn und Rachedurst werden geweckt. Ist das Mädchen tot? Hat sie jemand entführt? Falls sie noch lebt, warum kann die Polizei sie nicht aufspüren? Wenn Sunday zurück ins Leben und das verschwundene Mädchen finden will, muss sie sich jetzt endlich ihren eigenen Dämonen stellen. Quelle: Amazon


    Die Autorin:

    Kathy Reichs wurde 1950 in Chicago geboren und wuchs dort auch auf. Nachdem sie Archäologie und Soziologie studiert hatte, übernahm sie eine Professur für Soziologie und Anthropologie und für Forensische Anthropologie und arbeitete in der Gerichtsmedizin. Heute unterrichtet sie unter anderem FBI-Agenten im Aufspüren und Identifizieren von Leichen; sie unterstützte als Sachverständige das UN-Tribunal in Ruanda und beteiligte sich an der Identifizierung der Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center. 1987 erschien ihr erster Roman „Tote lügen nicht“. Es folgten zahlreiche weitere Romane, von denen alle Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten erreichten und in Fernsehserien wie „Bones – Die Knochenjägerin“ aufgegriffen wurden. Quelle :Amazon


    Meine Meinung:


    Ich liebe die Bücher von Kathy Reichs. Die Tempe Brennan Reihe habe ich wirklich verschlungen, daher hatte ich hier ziemlich grosse Erwartungen. Als dann mein Leseexemplar kam, war ich erstmal vom Cover total begeistert. Leider fiel es mir im Laufe des Buches immer schwerer, es weiter zügig durchzulesen, es baut sich zwar schnell Spannung auf, die Geschcihte ist auch mega interessant aber dann wird es einfach langatmig.

    Die Protagonistin ist mir auch im Laufe des Buches nicht ans Herz gegangen, klar hat sie eine traurige Vergangenheit, aber mich hat das nicht soo berührt. Und vieles hat sich einfach ständig wiederholt.


    Vielleicht werde ich den Folgeband noch lesen, weil ich einfach neugierig bin wie es mit Sunday weitergeht und dies hier grundsätzlich ja kein schlechtes Buch war.

    Für mich gibt es aber bessere Krimis, muss ich leider so sagen


    5 Eulenpunkte von mir


    Vielen Dank an den Verlag für das Buch und viele Grüsse


    Meine Rezension ist zu finden auf:


    Randomhouse

    Amazon

    Bücher.de

    Lovelybooks

    Thalia.de

    Hugendubel

    Weltbild

    Ebook.de

  • Ich habe schon einige Bücher von Kathy Reichs gelesen und mochte vor allem ihre Serie um die Anthropologin Tempe Brennan sehr gerne. Deswegen war ich sehr gespannt auf ihren neuen Krimi "Blutschatten", mit dem die Autorin eine neue Reihe beginnt.

    Leider konnte mich ihr neues Werk nicht überzeugen und ich war nach dem Lesen sehr enttäuscht davon.


    Kathy Reichs hat mit ihrer neuen Protagonisten Sunday Night eine interessante Figur erschaffen. Eine junge Frau, die in South Carolina ein Eigenbrödler-Leben führt und aus dem Militär- und Polizeidienst ausgeschieden ist. Sunday hat eine traumatische Vergangenheit und lebt und ganz zurückgezogen und fast ohne soziale Kontakte. Sie ist distanziert zu anderen Menschen, sehr sarkastisch und abweisend und hat körperliche und seelische Narben. Die neue Hauptfigur von diesem Thriller hat mir gut gefallen, es ist mal eine etwas andere Protagonistin und das finde ich recht reizvoll.

    Leider hat mir aber die Handlung des Buches nicht gefallen. Am Anfang fand ich es noch recht fesselnd. Aber schon nach kurzer Zeit besteht der Hauptteil der Geschichte nur aus der Observierung einer Person. Und das ist leider sehr langatmig beschrieben, mit ständigen Wiederholungen ihrer Handlung und Aufzählungen von Straßennamen. Zwischendurch wird dann noch der eine oder andere Gegner erschossen oder verprügelt. Bei mir kam dabei leider keine Spannung auf. Ich habe einige Passagen in dem Buch nur quergelesen, weil es mich einfach nicht interessiert hat. Es hat für mich in dem Buch auch keine raffinierten Wendungen oder Überraschungsmomente gegeben.

    Auch die anderen Charaktere in dem Buch blieben sehr blass und zum Teil überzogen und unglaubwürdig. Das einzige was mir dann noch gefallen hat, war der gewohnt gute Schreibstil der Autorin, der sich flüssig und schnell lesen lässt.


    Mich konnte Kathy Reichs mit ihrem neuen Buch leider nicht überzeugen. Schade. Ich werde eine Fortsetzung davon nicht lesen.

    Ich gebe dem Buch 4 Eulenpunkte

  • Inhalt (von Amazon)

    Kann eine Frau mit einer gefährlichen Vergangenheit ein Mädchen ohne Zukunft retten?


    Sunday Night ist eine Frau mit körperlichen Narben, seelischen Wunden – und Killerinstinkt. Jahrelang lief sie vor ihrer Vergangenheit davon und suchte sich ein Leben, in dem sie niemanden brauchte und nichts spürte. Als ein Mädchen im Chaos einer Bombenexplosion verschwindet, bittet dessen Familie Sunday um Hilfe. Und Sundays Gerechtigkeitssinn und Rachedurst werden geweckt. Ist das Mädchen tot? Hat sie jemand entführt? Falls sie noch lebt, warum kann die Polizei sie nicht aufspüren? Wenn Sunday zurück ins Leben und das verschwundene Mädchen finden will, muss sie sich jetzt endlich ihren eigenen Dämonen stellen.



    Über die Autorin (von Amazon)

    Kathy Reichs wurde 1950 in Chicago geboren und wuchs dort auch auf. Nachdem sie Archäologie und Soziologie studiert hatte, übernahm sie eine Professur für Soziologie und Anthropologie und für Forensische Anthropologie und arbeitete in der Gerichtsmedizin. Heute unterrichtet sie unter anderem FBI-Agenten im Aufspüren und Identifizieren von Leichen; sie unterstützte als Sachverständige das UN-Tribunal in Ruanda und beteiligte sich an der Identifizierung der Opfer des Terroranschlags auf das World Trade Center. 1987 erschien ihr erster Roman „Tote lügen nicht“. Es folgten zahlreiche weitere Romane, von denen alle Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten erreichten und in Fernsehserien wie „Bones – Die Knochenjägerin“ aufgegriffen wurden.


    Meine Meinung

    Bis jetzt hatte ich nur die Virals Bücher von Kathy Reichs gelesen.

    Ich bin sehr gut in das Buch und die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil gefällt mir gut.

    Sunny Night kann ich mir sehr gut vorstellen, bin gespannt, welche dunklen Erlebnisse und Geheimnisse von Ihr noch an das Tageslicht kommen.

    Ihren Eigensinn und das Einsiedlerleben finde ich spannend. Ihre Freundschaft zu Bob sehr ungewöhnlich, deswegen umso glaubwürdiger.

    Die Handlung nimmt ihren Lauf, wird spannender, manche Zusammenhänge werden erst nochmal etwas verwirrter um dann im Finale aufgedröselt zu werden.

    Für mich ein Pageturner, ich werde auf alle Fälle auch folgende Bände lesen.

    5 von 5 Punkten

  • Der Name Kathy Reichs steht für spannende Thriller, von daher war ich gespannt auf den Auftakt dieser neuen Reihe mit einer sehr speziellen Hauptfigur.


    Sunday Night ist in der Tat außergewöhnlich. Sympathisch wirkte sie auf mich nicht, aber ich hätte sie schon cool finden können, wären ihre entsprechenden Eigenschaften und Verhaltensweisen nicht so sehr überstrapaziert worden, dass meine mögliche Freude an ihr schnell verpufft war.


    Auch der Plot hatte das Potential für Spannung und aktuelle Brisanz. Leider war die Umsetzung, sprachlich und erzählerisch überhaupt nicht mein Geschmack. Ich hatte zunehmend das Gefühl mich mit den Protagonisten im Kreis zu drehen, diese betonte Coolness in den Dialogen hat mich genervt, die lautmalerische Sprache und die ständigen Wiederholungen im Handlungsablauf fand ich ermüdend monoton. Mir kam das Ganze irgendwie lieblos und auf die Schnelle zusammengestoppelt vor.

    Fazit: Thriller-Einheitsbrei, der sich so sehr darum bemüht, eine einzigartige Protagonistin zu präsentieren, dass er die Story leider völlig aus dem Blick verliert. 5 von 10 Eulenpunkte.


    Dieses Fazit von Tilia Salix kann ich Wort für Wort unterschreiben.

  • Meine Erwartungen an das Buch waren dank des Namen Kathy Reichs sehr hoch.

    Ich habe vor Jahren schon Bücher von ihr gelesen und diese habe ich in guter Erinnerung.

    Nun kommt also Sunday Night.

    Eine Frau, die viel erlebt hat und deshalb nicht mehr unbedingt nach Norm lebt, leben kann.

    An und für sich mag ich solche Typen.

    Aber Sundays Art war für mich leider eher abschreckend in der Beschreibung - ihre Taffheit konnte mich nicht für sie einnehmen.

    Zudem war der Schreibstil diesmal auch gewöhnungsbedürftig.

    Die ausführlichen Beschreibungen und Nennungen jeder einzelnen Straße, jedes Produkts, jedes Kleidungsstückes ( mit Marke etc. ) war irgendwann nur noch lästig. Und hat sehr viel Raum eingenommen....Die Story an sich war interessant und teilweise auch spannend.

    Aufs Ganze gesehen hat mich das Buch leider etwas enttäuscht und ich werde wohl keine weiteren Bände aus der geplanten Reihe lesen.

    Ich vergebe 6 von 10 Punkten.

  • Inhalt:


    Sunday Night lebt zurückgezogen auf einer einsamen Insel. Früher war sie Polizistin, nach ihrem letzten Fall, der für sie traumatisch endete, ist sie auf dem Polizeidienst ausgeschieden und arbeitet als private Ermittlerin. Ihr Stiefvater bittet sie für eine reiche Bekannte im Fall des Verschwindens ihrer Enkelin zu ermitteln. Sie verschwand nach einem Bombenattentat, der sowohl die Mutter als auch der Bruder den Tod fanden. Sunday nimmt die Ermittlungen auf.


    Meine Meinung:


    Sunny ist eine interessant Persönlichkeit, die für den Leser einige Überraschungen bereit hält. Im Laufe der Erzählung wurde sie mir immer sympathischer, je mehr man über ihre schlimme Kindheit und ihr weiteres Leben erfahren hat.

    Die Handlung ist spannend und spielt in zwei Handlungssträngen, die auch durch die Schrift unterschieden werden. Einmal die Handlungen rund um Sunnis Ermittlungen und dann die geheimnisvolle Geschichte, die in dem kursiven Handlungsstrang erzählt wird. Dieser Wechsel sorgt für eine gute Spannung, das man als Leser immer wissen will, wie es wohl weitergeht.

    Die Handlung ist logisch aufgebaut und bis zum Ende hin abwechslungsreich und spannend zu lesen. Einige interessante Wendungen sorgen immer wieder für Überraschungen und machen es schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen.

    Ein Page-Turner der mal wieder zeigt, dass Kathy Reichs weiss, wie man fesselnder Thriller schreibt.

  • Blutschatten - Kathy Reichs

    Karl Blessing Verlag

    Hardcover

    400 Seiten

    20,00 €


    Beschreibung:

    Kann eine Frau mit einer gefährlichen Vergangenheit ein Mädchen ohne Zukunft retten?
    Sunday Night ist eine Frau mit körperlichen Narben, seelischen Wunden – und Killerinstinkt. Jahrelang lief sie vor ihrer Vergangenheit davon und suchte sich ein Leben, in dem sie niemanden brauchte und nichts spürte. Als ein Mädchen im Chaos einer Bombenexplosion verschwindet, bittet dessen Familie Sunday um Hilfe. Und Sundays Gerechtigkeitssinn und Rachedurst werden geweckt. Ist das Mädchen tot? Hat sie jemand entführt? Falls sie noch lebt, warum kann die Polizei sie nicht aufspüren? Wenn Sunday zurück ins Leben und das verschwundene Mädchen finden will, muss sie sich jetzt endlich ihren eigenen Dämonen stellen.


    Über die Autorin:

    Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in 30 Sprachen übersetzt.

    Meine Meinung:

    Der Auftakt um die ehemalige Polizistin Sunday Night war bisher mein erstes Buch von Kathy Reichs. Ich denke, dabei wird es auch bleiben. Zu Beginn war mir die Protagonistin sogar noch recht sympathisch. Nach einer schwierigen Vergangenheit lebt sie zurückgezogen und scheut soziale Kontakte. Ihre sarkastische Art gefiel mir anfangs. Doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sämtliche mit ihr in Kontakt stehende Personen auf die gleiche Weise sarkastisch dargestellt wurden. Und auch Sundays Talente als Superwoman waren mir eindeutig zu übertrieben.

    Der Stil war präzise und dialogreich. Doch streckenweise hatte ich das Gefühl, es dreht sich alles im Kreis. Lange gab es kaum Hinweise, die immergleichen Observierungen wurden nur an andere Orte verlagert. Aufgepeppt wurde das Geschehen durch gelegentliche Actionszenen.

    Zudem waren mir die Beschreibungen viel zu ausführlich und ausschweifend. Streckenweise bekam man als Leser ellenlange Aneinanderreihungen von Straßennamen, Markenklamotten und Restaurants präsentiert.

    Zwischendurch wurde immer wieder ein kursiver Part eingestreut, bei dem sich ebenfalls einiges wiederholt und mich gelangweilt hat. Am liebsten mochte ich noch den Anfang. Der war genauso vielversprechend wie der Klappentext.

    Zum Schluss kam dann doch noch ein Hauch Spannung auf, aber letztendlich blieb der Stil der gleiche und insgesamt konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen. Allein meine Neugier auf Sundays Vergangenheit und auf das, was mit Stella geschehen ist, haben mich am Ball bleiben lassen.

    Dafür vergebe ich 4 Eulenpunkte



  • Ich finde es schon interessant, wie bei diesem Buch die Meinungen ein wenig auseinanderdriften.


    Von Kathy Reichs kannte ich vor diesem Buch lediglich die ersten beiden Jugendthriller der Virals-Trilogie und die gefielen mir ganz gut.


    Diese Buch hier hat mir im Großen und Ganzen auch gut gefallen.

    Ein Thriller, der aber auch viel ruhige Sequenzen hatte, die ich genau zu dem Zeitpunkt aber auch brauchte.

    Mag sein, daß er Zeitpunkt des lesens bei mir viel zum positiven Befinden des Buches ausmacht. Ich weiß es nicht.


    Die Person der Sunday Night ist durchaus gewöhnungsbedürftig, also für mich eher ein Mensch, mit dem ich mich weniger gerne befreunden würde - dahingegen gibt es aber Nebenprotagonisten, die für mich viel dazu beigetragen haben , daß ich letztlich doch mit ihr - warm werden wäre übertrieben - eher gut leben konnte.


    Kritikpunkt sind bei mir aber auch die nervigen ständigen Erwähnungen irgendwelcher Markennamen, da ich da nix mit anfangen kann und es mich so überhaupt nicht interessiert.

    Ob das als Füllmaterial eingesetzt wurde oder die Autorin einen Hang zu Marken hat, weiß ich nicht - zumindest hoffe ich, sie unterläßt das im nächsten Teil.


    Das, was viele nicht so gut fanden, gefiel mir hier besonders - die Arbeit von Sunday, die einzelnen Schritte - Beschatten und observieren, das akribische herausarbeiten, bzw. vorbereiten und eben nicht ständig in Verfolgungsaktion oder ähnlichem zu sein.

    Auch sich wenn das typische amerikanische Superheldensyndrom - Sie schaffen alles und jeden , auch mit dem Kopf unter dem Arm :grin - auch in diesem Thriller bemerkbar machte, war es in einem erträglichem Maß.


    Für mich wurde das Buch von Abschnitt zu Abschnitt doch spannender.

    Gerade zum Ende hin, das für mich doch sehr überraschend war - im positiven Sinn, als daß ich da nicht schon Seiten vorher drauf gekommen bin, machte es für mich lesenswert.



    Fazit

    Ein solider Auftakt zu einer Reihe, die interessant zu werden verspricht - für mich zumindest.

    Die Protagonisten ist zwar gewöhnungsbedürftig, das macht es es aber nicht schlechter, da andere Figuren das durchaus ausgleichen.

    Fallmäßig war es spannend, interessant insofern, daß auch mal die tatsächliche Arbeit einer Detektivin dargestlellt wurde.


    Für den nächsten Band wäre ich bereit. Den würd ich gerne lesen, allein schon um zu sehen, ob Sunday es schafft, daß ich mich mehr für sie erwärmen kann.

  • Cover: Das Cover finde ich gut, es sticht aber nicht sehr aus den anderen Thrillern heraus.


    Inhalt: Sunnday ist eine zurückgezogen lebende Ex-Polizisten die immer noch mit ihrer Vergangenheit kämpft. Als Stella nach einem Bombenangriff verschwunden bleibt, wenden sich ihre Familie an Sunnday um sie aufzuspüren. Der Fall von Stella weckt Sunndays Gerechtigkeitssinn, aber wenn sie zurück in die Zivilisation will muss sie sich ihren eigenen Ängsten und der Vergangenheit stellen.


    Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, der Thriller hat sich locker und leicht lesen lassen. An einigen Stellen hätte es etwas knackiger und kürzer geschrieben sein können.


    Ich bleibe etwas zwiegespalten zurück, nachdem ich den Thriller gelesen habe. Ich finde den Charakter von Sunnday sehr interessant. Es ist zwar schwierig gewesen mit ihr warm zu werden, da sie zuerst doch sehr distanziert wirkt.


    Zu Beginn war der Spannungsaufbau sehr gut gemacht, fällt aber dann zum Ende doch sehr ab. In der zweiten Hälfte fand ich die Handlung zum Teil sehr unglaubwürdig und gewollt. So gibt es viele Passagen die sich wie Kaugummi ziehen und ich das Gefühl hatte sich ständig wiederholende Handlung zu lesen.


    Gut gefallen hat mir der Charakter von Gus, der durch seine sympatische Art die Stimmung etwas auflockert.


    Fazit: Eine neue Reihe von Kathy Reichs, die aber leider für mich noch nicht ausgereift ist.

    Das Buch ist wie eine Rose, beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz.


    (Sprichwort aus Persien)


    LG büchervamp :flowers

  • Nach einer Bombenexplosion wird ein Mädchen vermisst. Die Familie bittet Sunday um Hilfe.


    Sunday Night eine taffe Frau, Privatdetektivin. Einzelgängerin. Ihr Körper ist übersät von Narben. Die schlimme Vergangenheit lässt sie nicht mehr los. Wenn Sie sich an einem Fall festgebissen hat, dann lässt sie nicht mehr so schnell locker.


    Die Geschichte fängt spannend an. Bei Sunday Night musste ich gleich an "Lisbeth Salander" denken. Der Mittelteil zog sich dann aber doch. Die Ermittlungsarbeit wurde mir zu detailreich geschildert und es wurde mir zu viel observiert. Das Ende fand ich dann wieder spannend. Ich hätte gern mehr über Stella, das vermisste Mädchen, erfahren.


    Ich vergebe 6 Punkte.

  • Ich wurde mit Sunday Night leider nicht warm. Ihre Art, die ja ihre Gründe hat, ist so unberechenbar und explosiv, zudem war der Schreibstil nicht so meins, z.B. diese seitenlangen Frage-Antwort-Spielchen, bei dem ich teilweise nicht wusste, wer gerade dran ist. Oder auch die kursiv gedruckten Einschübe, die ich irgendwann überblättert habe, weil ich es nicht ertragen konnte. Ziemlich brutal. Für mich der erste und letzte Fall mit dieser Ermittlerin.

    Ich vergebe 7 Punkte