'Provenzalische Schuld' - Seiten 001 - 073

  • Ich bin ja gespannt ob die Person im Prolog Ninette ist, und ob es wirklich der Bürgermeister ist, der ihr was antut. Und ob ihr überhaupt etwas geschehen ist. Bin noch im 5. Kapitel, das ebook kommt mir länger vor, als 72 Seiten. Ich befrüchte ja mal, dass Pierres und Charlottes Urlaub dran glauben muss. Das gibt Ärger.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Also, ohne den Prolog würdige ich Pierre ja zustimmen, dass es wohl nur ein normales Ehedrama ist... Aber mit dem Prolog?



    Ich hoffe mal, dass Ninette nicht wirklich was passiert ist....



    Arnaud Rozier ist ja wirklich ein selbstverliebter Idiot. Schafft nen Hund an und kümmert sich kein bisschen. Und ist der Meinung, dass ein wöchentlicher Blumenstrauß ja genügend Zuwendung ist...

  • Irgendwie hab ich das Gefühl, mit Wissen des Prologs, dass Pierres Assistent Luc diesmal den besseren Riecher hat als der Commisaire. Pierre nimmt ihn ja nicht für voll aber das zeugt nur von seiner Selbstüberschätzung.

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  • Irgendwie hab ich das Gefühl, mit Wissen des Prologs, dass Pierres Assistent Luc diesmal den besseren Riecher hat als der Commisaire. Pierre nimmt ihn ja nicht für voll aber das zeugt nur von seiner Selbstüberschätzung.

    Das hab ich mir auch gedacht....

  • Ja, interessanter Einstieg mit dem Prolog................

    Ich denke auch, dass es sich um Nanette handelt, zumindest wird dies suggeriert.


    Und Charlotte ist - freiwillig - so in ihre Arbeit eingespannt, dass gefühlt selbst ein Urlaub mit Pierre sie nicht so richtig locken kann.

    Bin erst am Anfang, aber ich glaube, der Urlaub kommt eh nicht zustande. ;-)


    Seite 34: die Tomaten-Ziegenkäse-Tarte wird erwähnt. Diese will ich heute nachbacken............ :-)

  • So, ich bin am letzten Kapitel. Also ich glaube schon, dass Nanette ist, die morgens überfallen wird im Prolog. Ihr letzter Gedanke war doch, hätte ich ihn nie geheiratet.


    Ich bin gestern sehr gut reingekommen, aber sofort die gute Küche von Charlotte gerochen. Aber dass sich Nanette einfach absetzt, wie Charlotte und die Schwestern glauben, glaube ich nicht. Zumal nach dem Telefonat von Pierre mit dem Commissare. Wen hat Nanette denn die Postkarte geschrieben? Ich glaube aber wenn sie es wirklich geschrieben hat, nicht dass sie es freiwillig tat.

    Don't live down to expectations. Go out there and do something remarkable.
    Wendy Wasserstein

  • Der Prolog hat es echt in sich. Ich bin auch eine, die gerne alleine in den Wäldern umherstreift. Gruselig ist, dass ihr der Unbekannte nicht irgendwo draußen in der Natur aufgelauert hat, sondern sich gewaltsam Zutritt in ihr Haus verschafft hat. Ich bin mir allerdings noch nicht klar, bzw. ich hoffe, dass er sie nicht wirklich erschossen hat, sondern ihr nur einfach einen Faustschlag verpasst hat, besonders sollte es wirklich Nanette sein. Sollte die Dame wirklich erschossen worden sein, dann ist es nicht Nanette. Die wäre aufgrund der Ermittlungen bestimmt schon gefunden worden, wenn sie tagelang erschossen in dem Ferienhäuschen herumliegen würde. Ich tendiere auch mehr dazu, dass sie entführt worden ist, um die Rückkehr zu ihrem Mann zu verhindern und diesem zu schaden. Leid tut mir der Bürgermeister nicht. Wie alt sind die beiden eigentlich? Das gelebte Rollenbild deutet so in den Sechzigern an.


    Pierre ist schon eine besondere Marke. Er kommt zu Beginn wieder einmal nicht besonders sympatisch rüber. Sein Verhalten gegenüber Luc und Charlotte gefällt mir nicht. Warum wohl seine alten Erinnerungen an Suzanne hochkommen? Hat er unbewusst Angst, dass es ihm mit Charlotte genauso gehen wird, wenn sie mehr Zeit, also den Urlaub, miteinander verbringen? Mir ist nicht so richtig klar geworden, warum er sich so plötzlich von Suzanne trennen musste. Nur weil sie geklammert hat und ihm das im Urlaub erst bewusst geworden ist. Irgendwie seltsam.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Naja, ich denke, der erste gemeinsame Urlaub war wahrscheinlich ein richtiger Flop.

    Bei einem gemeinsamen Urlaub lernt man die Menschen schon von allen Seiten kennen, meistens jedenfalls.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dies zum Ende einer ( vielleicht noch nicht allzu langen ) Beziehung beitragen kann. ;-)

  • Naja, ich denke, der erste gemeinsame Urlaub war wahrscheinlich ein richtiger Flop.

    Bei einem gemeinsamen Urlaub lernt man die Menschen schon von allen Seiten kennen, meistens jedenfalls.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dies zum Ende einer ( vielleicht noch nicht allzu langen ) Beziehung beitragen kann. ;-)

    Das kann ich nur bestätigen ;)

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Das ist wohl nicht nur in Beziehungen schwierig, auch wenn mehrer Familien miteinander Uralub machen kann das schief gehen.

    Auch ein Grund warum wir auch gerne nur als Familie in Urlaub fahren, teilweise ist es eh schon schwierig genug zwei pubertierende zu motivieren was mit zu machen. Wenn sich da dann noch jemand von ausserhalb einmischt....

  • Wieder einmal ein spannender Prolog. Aber ich glaube nicht, dass es sich um Nanette handelt.

    Wenn sie ermordet worden wäre, hätte man sie bestimmt schon gefunden, obwohl, in so einer einsamen Hütte in der Jahreszeit, ist natürlich nicht viel los dort.


    Und dann war alles wieder da ... und ich bin angekommen, es ist immer wieder wie ein nach Hause kommen.


    Obwohl Pierre Charlotte liebt, scheint er ganz schöne Bindungsängste zu haben. Ein Urlaub würde beiden gut tun, auch um mal zu testen, wie es ist, ständig beisammen zu sein, aber ich befürchte, dass dieser Fall nicht in zwei Tagen gelöst ist, und der Urlaub verschoben werden muss. Interessant der Rückblick auf seine ehemalige Freundin Suzanne. Was ist damals passiert? Hat er Angst, so etwas ähnliches könnte wieder passieren?


    Übrigens, das leckere Früchtekompott auf Seite 9 hat sehr gut geschmeckt, dass habe ich mir heute gegönnt :mahlzeit


    Rozier scheint ja ein ziemlicher Egoist zu sein. Also ich würde da auch einfach mal ein paar Tage abhauen. Aber es scheint ihn ja nicht viel gestört zu haben, dass sie solange weg war, wäre da nicht die Karte gekommen.


    Ein Blumenstrauß die Woche, einen Hund, um den sich selbstverständlich seine Frau kümmern muss, ohne zu fragen. Was ist das für eine Beziehung? Ist er jemals auf seine Frau eingegangen? Aber irgendwas muss sie ja an ihm haben, denn sie bleibt ja bei ihm.


    Nanette hat ja wenigstens ihren Freundinnen angekündigt, dass sie weg will, aber dass sie sich ganz absetzt, das glaube ich nicht. Was für eine mysteriöse Postkarte. Ob sie wirklich meint, was drauf steht? Also sehr verworrenen. Wurde sie am gleichen Tag eventuell entführt oder später? Aber warum? Also ich habe bis jetzt absolut keine Ahnung und werde nun weiterlesen.

    :lesend Manuela Inusa - Die Chocolaterie der Träume

    :lesend Sophie Bonnet - Provenzalischer Rosenkrieg

    --------------------
    Hörbuch: Andrea Schacht - Gebiete sanfte Herrin mir

    Hörbuch: Tanja Kinkel - Säulen der Ewigkeit

    SuB: 305

  • Das hier ist meine erste Begegnung mit Pierre und er ist wirklich eine Marke für sich, war mir aber gleich sympathisch. :-]


    Ich denke schon,dass Nanette die Frau aus dem Prolog ist, oder vielleicht auch eine der anderen ermordeten Frauen?:gruebel


    Die Gerichte von Charlotte hören sich alle super lecker an. Leider bin ich in der Küche eine ziemliche Null, so dass das mit dem Nachkochen nix wird. :lache

  • Wie alt sind die beiden eigentlich? Das gelebte Rollenbild deutet so in den Sechzigern an.

    Gut erkannt. :)

    Allerdings ist das alte Rollenbild in Frankreich auch in den jüngeren Generationen oft noch sehr präsent. Gerade in ländlicheren Regionen steht die Frau nach wie vor im Schatten des Mannes und muss darum kämpfen, einen eigenen Platz zu finden, an dem auch ihre Bedürfnisse zählen.

    Übrigens, das leckere Früchtekompott auf Seite 9 hat sehr gut geschmeckt, dass habe ich mir heute gegönnt :mahlzeit

    Schööön! In manchen regionalen Rezepten wird das Kompott ja vorher in den Kühlschrank gestellt, aber ich finde, gerade lauwarm schmeckt es am besten. :wave

  • Ich glaube nicht, dass Nanette die Frau im Prolog ist. Ich gehe davon aus, dass sie noch lebt. Im Prolog ist von einer Nichte die Rede und von einem untreuen Mann. "Was soll schon passieren? Der Mord war ein Einzelfall." sagt die Frau. Demnach könnte es sich um die zweite ermordete Frau handeln, nicht um Nanette.

    Bei Sophies provenzalischen Krimis ist es immer ein Eintauchen in eine komplett andere Welt. Hier auch wieder. Die Zeit vergeht hier langsamer, die Menschen verhalten sich anders, es wird noch genüsslich gespeist und nicht nur im Vorbeigehen gegessen. Als selbstbewusste, eigenständige Frau hat man es sicher nicht leicht. Roziers Verständnis von einer guten Beziehung (jeden Samstag Rosen) und ein "sie hat es doch gut bei mir" lassen mich nur mit den Augen rollen.

    Kein Wunder, dass Nanette nach der Anschaffung des Hundes nun endgültig die Nase voll hat und in Ruhe über ihre weitere Zukunft nachdenken will. Ich glaube nicht, dass der Bürgermeister etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat.

    Zwischen Pierre und Charlotte scheint auch nicht alles im Reinen zu sein. Er hat sichtlich Bindungsängste. Was immer auch in der Vergangenheit mit seiner Freundin Suzanne passiert ist (hat sie ihn verlassen?), das ist viele

    Jahre her und scheint mir ihm als Vorwand zu dienen, sich nicht wirklich auf eine Beziehung mit Charlotte einlassen zu wollen.

  • So, der erste Abschnitt ist gelesen und mich hat die südfranzösische Stimmung schon voll im Griff. Der Einstieg ging ja gleich mitten ins Geschehen. Nannette schein ja wohl getötet worden zu sein und es ist schon erschreckend mit diesem Wissen über die Suche nach ihr zu lesen.

    Es scheint ja einige Hinweise auf eine zerrüttete Ehe zu geben und ihr Mann scheint ja nur seine Wahl im Auge zu haben.

    Ich habe noch keine Vorstellung, was hier genau passiert ist, aber ich bin neugierig wie es weitergeht. Schön ist es auf jeden Fall von all den schönen Orten der Provence zu lesen und ich meine immer den besonderen Duft der Region zu riechen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

  • Ich bin gleich wieder gut bei Pierre im (scheinbar) beschaulichen Sainte Valerie angekommen.


    Ich denke nicht, dass Nanette die Frau aus dem Prolog ist. Die ist ja anscheinend erschossen worden. Wahrscheinlich ist sie das zweite Mordopfer, von dem die Rede ist. Ich gehe davon aus, dass Nanette noch lebt und am Ende wieder zum Bürgermeister zurückkehrt. Und er schwört hoch und heilig, sie in Zukunft nicht mit Blumensträußen und Reisen abzuspeisen, sondern wirklich auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bürgermeister etwas mit Nanettes Verschwinden zu tun hat. Aber freiwillig ist sie sicher nicht weg, sonst hätte sie sich bestimmt nach der ersten Woche wieder bei ihren Freundinnen gemeldet, damit die sich keine Sorgen machen.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Für Pierres und Charlottes Urlaub sehe ich schwarz. Beide stecken viel zu tief in ihrer Arbeit fest. Hoffentlich gibt es keinen großen Krach zwischen den beiden und alles renkt sich wieder ein.


    Die ganzen leckeren Gerichte, die erwähnt werden, lassen mir dauernd das Wasser im Mund zusammenlaufen. Beim flüchtigen Blättern im Kochbuch sind mir schon ein paar davon ins Auge gesprungen. :mahlzeit

  • In den ersten Kapiteln werden die Figuren vorgestellt - der Polizist mit Bindungsängsten, seine arbeitswütige Freundin und der egozentrische Bürgermeister, dessen Gattin verschwunden ist. Die geplante Auszeit wurde anscheinend unfreiwillig verlängert.


    Ob der Mörder aus dem Epilog jetzt etwas damit zu tun hat oder der Fall parallel geklärt wird, ist noch unklar, aber die verschwundene Frau scheint (wenn noch nicht tot) zumindest in Lebensgefahr zu schweben.


    Ich lese jetzt weiter ...

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • ich mag auf alle Fälle schon mal den Schreibstil und wie die Geschichte erzählt wird. Der Bürgermeister führt ein Sololeben mit Beiwerk Ehefrau .. mit dem wird man nicht weit kommen wenn es um seine Frau geht ;-). Der 'Herr Polizist er hat es gern einfach ohne Verpflichtungen. hmm der Prolog ob das wohl die Frau vom Bürgermeister ist oder doch jemand anderes