'Todeslied' - Prolog - Kapitel 10

  • Ich hab jetzt auch den ersten Abschnitt durch - leider sind Dinge wie Kieferorthopäde, Elternabend, Kundentermin und am Wochenende Konfirmation meiner Nichte dem Lesevergnügen im Weg... :S


    Der Prolog war spannend, ich hatte schon einen Herzinfarkt befürchtet. Wenn dann der Straßenrand leicht abschüssig ist, dreht sich ein Auto ganz schnell um die eigene Achse, mein Kollege hat es ausprobiert. Zum Glück saß er allein im Auto - der Fahrersitz war die einzige Stelle, an der das Dach nicht eingedrückt war... Das Kind hat vermutlich überlebt und spielt noch eine Rolle. Altersmäßig würde der dänische Volontär tatsächlich passen. Falls die Tote die junge Mutter ist, hat sie vielleicht Nachforschungen in Auftrag gegeben, und jemand wollte verhinden dass sie etwas aufdeckt.


    Bei den Segelpassagen habe ich Sehnsucht auf einen Segelurlaub bekommen :love:. Mein letzter ist viel zu lange her... Das Wiedersehen mit den bekannten Figuren war richtig schön.


    Der Ehemann allerdings ist ein ziemlicher Armleuchter. Daueraffaire, sogar ein eigenes geheimes Ferienhaus gebaut, und der Kollege deckt das auch noch. Muss er nicht arbeiten? Mit 30 Tagen Urlaub wären solche Machenschaften eher schwierig, denn es klingt ja so, als ob er regelmäßig Zeit mit seiner ehebrechenden Griechin verbringt. Der Sohn und die tote Frau tun mir da leid.


    Über die Finanzen habe ich auch nachgedacht: Ihr Name klingt, als ob sie aus gehobenen Verhältnissen stammt, und die Wohnsituation würde dazu passen. Getrennte Konten (oder ein privates Konto neben dem gemeinsamen, so haben wir das hier auch) sind jetzt nicht ungewöhnlich, aber ein ganzes Ferienhaus ist schon nicht billig. Ob er so gut verdient? Oder von ihrem Geld heimlich etwas abgezweigt hat? Für den Mörder halte ich ihn nicht, so wie es war war es für ihn deutlich bequemer als jetzt - jetzt muss nämlich er sich um den Sohn kümmern, bisher hat das vermutlich seine Frau gemacht. Weder Ehemann des Jahres noch Vater des Jahres wird er in nächster Zeit werden...

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • schriebe ich Bücher wie "Mein Stricklädchen am Strandweg"

    Also wenn das Buch von dir geschrieben wurde, würde mich solch ein Titel wohl eher nicht abschrecken. Vorausgesetzt, du hast irgendwo eine Leiche unter dem ganzen Strick versteckt... :gruebel

    Und Ditch kommt auch in diesem Buch noch oft vor - sei unbesorgt! :knuddel1

    Ohne Ditch hätte das auch einen Punkt Abzug in der B-Note gegeben. :chen

  • Das Kind hat vermutlich überlebt und spielt noch eine Rolle.

    Ich hatte es so verstanden, als sei das Kind "mit einer Menge Geld in einer Plastiktüte" schon an einen Mann mit rötlichen Vollbart übergeben worden war - und der Mann allein im Auto saß...

    hat sie vielleicht Nachforschungen in Auftrag gegeben, und jemand wollte verhinden dass sie etwas aufdeckt.

    Auch eine Idee...

    Der Ehemann allerdings ist ein ziemlicher Armleuchter.

    Da bin ich genau Deiner Meinung!

    Ob er so gut verdient?

    Ich glaube, Architekten, die in Dubai Wolkenkratzer bauen, verdienen SEHR GUT... Aber ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass sie eigentlich das Geld hatte... Aber über die finanzielle Situation dieses Ehepaares habe ich auch schon nachgedacht....

  • Das Kind hat vermutlich überlebt und spielt noch eine Rolle.

    Das Kind ist ja bereits vor dem Unfall übergeben worden. Und ich denke auch, dass es noch mal eine Rolle spielen wird.


    Muss er nicht arbeiten? Mit 30 Tagen Urlaub wären solche Machenschaften eher schwierig, denn es klingt ja so, als ob er regelmäßig Zeit mit seiner ehebrechenden Griechin verbringt. Der Sohn und die tote Frau tun mir da leid.

    Wenn er selbständig ist, kann er sich ja freinehmen, wann er möchte. Und im Zweifel kann er auch von Griechenland aus arbeiten, er muss ja nicht immer auf der Baustelle sein (oder hat seinen Handlanger Robby dafür).

    Der Sohn tut mir auch ungemein leid. Er scheint seinem Vater eher lästig zu sein.

  • Der Sohn tut mir auch ungemein leid. Er scheint seinem Vater eher lästig zu sein.

    Der Sohn war für mich tatsächlich eine schriftstellerische Herausforderung. Ich musste, um ihm und seinem Schicksal, seinen Empfindungen und Ängsten gerecht zu werden, ein paarmal mit einer Kinderpsychologin sprechen. Hoffentlich - das könnt ihr mir erst am Ende sagen - ist mir das halbwegs gelungen.

  • Ich habe den ersten Abschnitt auch gestern beendet und bevor ich gleich ein wenig weiterlese gebe ich hier mal kurz meine Meinung kund.


    Ich fand den Prolog schon richtig spannend und war direkt in der Geschichte drin. Wenn das blöde Alltagsleben nicht wäre, würde ich bereits wissen wie es weiter geht. Ich finde den Schreibstil wie immer super und mußte herzlich lachen als die beiden Jungs Sächisch gesprochen haben. Ich musste die Stelle wirklich 3x lesen. :rofl Einen Verdacht habe ich bis jetzt noch nicht, dafür ist es noch zu früh. Den Ehemann schließe ich auch aus, aber man weiß ja nie ....

    Das Segellatein finde ich gar nicht so schlimm ich habe eher Probleme mit den vielen Namen, gerade aus dem Chor. Ich sehe mich spätestens in 100 Seiten wieder wie wild durch das Buch blättern ... wer war das noch mal?!? Der Buchautor, auf dem Segelschiff mit der Stricknadel ??? :handarbeit:lache

    Ach nee war ja gar nicht im Buch. 8o


    Bin gespannt wie es weitergeht.

  • Ich wollt nur kurz vermelden, daß ich gestern gestartet bin , aber noch bei Kapitel 9 - sprich, der Abschnitt hat noch ein Stück


    Daher les ich auch noch nix von Euch hier, aber kann schon vermelden, daß ich sofort drin war und gepannt aufs nach der Arbeit weiterlesen bin.

  • So, habe jetzt auch den ersten Teil durch.


    Wie immer ein richtig spannender Prolog, der einen erstmal verwirrt zurücklässt.


    Doch dann kommen die wunderschönen Beschreibungen der Gegend und holen einen erstmal wieder runter. Ich war ja schon so oft da oben in der Ecke und spüre beim Lesen immer wieder den Wind auf der Haut, rieche das Wasser, höre die Wellen rauschen beim Segeln, sehe alles genau vor mir.


    Es verspricht spannend zu werden. Dem Ehemann hat scheinbar nichts mehr an seiner Frau gelegen. Obwohl sie verschwunden war, hat er sich weiter mit seiner Geliebten getroffen. Komplett unsympathisch der Mann. Da war ja der Chor besorgter als er. Aber auch hier sind einige etwas „merkwürdig“.


    Und dann sind sie wieder da … einige alte Bekannte, bis jetzt erstmal nur Helene, aber ich hoffe bald noch auf Frau Sörensen.


    Also ich habe mir gar keine Gedanken gemacht bezüglich der Rückblicke. Ich fand es nicht schlecht, noch einmal an alles erinnert zu werden und zu viel war es nicht für mich. Okay Scholli ist kein Schimmelersatz, aber besser als nix 😉.


    Bin sehr gespannt wie das Zusammenspiel Deutschland mit Dänemark klappt.


    Irgendwie komisch finde ich den Mads, den Jungjournalisten. Zu übereifrig. Und warum hat er sich gerade Kira ausgewählt, gibt ja so viele Journalisten. Die Begründung war okay, aber ich weiß nicht. Oder ist es der Fall der ihn interessiert und daher Kira für ihn interessant. Aber dann hätte er sich ja auch an den Journalisten der "Boulevardpresse" wenden können. Aber ich denke er hat mehr Chancen was ehrliches von Kira zu erfahren, als von der Polizei oder Klatschreportern. Den muss ich mir auf den nächsten Seiten mal genauer unter die Lupe nehmen, falls er da noch eine größere Rolle spielt.


    So … somit mal wieder mehrere Verdächtige meinerseits. Zu einfach wäre der Ehemann, der Journalist kein Motiv (jedenfalls für mich zum derzeitigen Zeitpunkt) und ich denke, da könnte noch der ein oder andere im Chor (Tenor, Leiter) auch auf die Liste kommen. Aber Dieter hat es ja bis jetzt auch immer geschafft am Anfang mehr zu verwirren als zu entwirren.


    Ich denke, nach dem nächsten Abschnitt kann ich genaueres sagen … oder auch nicht.

    :lesend Sylvia Filz/Sigrid Konopatzki - Suche beste Freundin forever

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    Hörbuch: Klüpfel/Kobr - Kluftinger

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  • Die letzten Tage haben mich leider nicht wirklich zum Lesen kommen lassen, gerade mal ein paar Seiten vor dem Schlafengehen - und auch Eure Kommentare kann ich gerade erst nachlesen.


    Den Prolog werde ich mir auf jeden Fall noch einmal vornehmen, da hatte ich wohl etwas ganz falsch in Erinnerung. Ich sollte mir wohl doch Notizen machen beim Lesen :/

    Klamroth ist mir äußerst unsympathisch. Gar nicht mal wegen der heimlichen Liebschaft, die er da in Griechenland unterhält, sondern eher, wie er mit dem Tod seiner Frau und insbesondere mit seinem Sohn umgeht. Gut, dass ihm der Tod seiner Frau vielleicht nicht ungelegen kommt, mag sein, aber das Telefonat mit seinem Sohn habe ich als sehr kalt empfunden. Furchtbar.

    Genau das hat mich auch am meisten gestört. Verdächtig finde ich ihn bisher noch nicht, obwohl ich mich schon frage, ob seine Firma wirklich so viel Geld abwirft, dass er davon ein Haus in Griechenland finanzieren kann, ohne dass das seiner Frau auffällt. Wenn er auf zu großem Fuß lebt, seine Frau dagegen aus einer sehr wohlhabenden Familie stammt, ist das doch ein klassisches (wenn auch vielleicht ein etwas zu "abgenutztes") Mordmotiv.

    Irgendwie komisch finde ich den Mads, den Jungjournalisten. Zu übereifrig.

    Ja, bei ihm habe ich auch ein ungutes Bauchgefühl. Er tritt zwar ganz harmlos auf, und vielleicht ist sein Übereifer einfach nur damit zu erklären, dass er noch jung und unerfahren in seinem Job ist, aber mein Bauchgefühl sagt etwas anderes.

  • So, nu bin ich durch mit Abschnitt 1


    Meine erste Vermutung war auch, daß Susanne, die jugendliche Tochter aus dem Prolog ist, der das kind weggnommen wurde.


    Vermutlich hat der Vater nicht geduldet, daß seine Tochter als Teenie ihr Kind behalten kann - "man hat ja einen Ruf zu verlieren", da hat die Tochter dann kein Mitspracherecht.


    Der olle Klamroth scheint dann ein eingeheirateter Mann zu sein, der in die Familie Susannes hineingeheiratet hat.

    Unsympathisch ist er ja sehr mit seiner Heimlichtuerei - dem Haus in Griechenland, natürlich mit Geliebter.


    Ach ja - einmal stand dort Kia statt Kira - Seite 70 , kurz vor dem Absatz

  • Hmmm ... wie macht ihr das denn mit dem Einfügen, also "Schubi schrieb und dann meinen Satz". Ich krieg das nicht hin. Wollte auf SamtpfoteXL antworten. Muss ich also so machen.


    Es geht um Mads. Vielleicht ist er wirklich nur übereifrig, weil er am Anfang ist und wenig Erfahrung hat. Aber er kommt mir trotzdem merkwürdig vor.

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  • Hmmm ... wie macht ihr das denn mit dem Einfügen, also "Schubi schrieb und dann meinen Satz". Ich krieg das nicht hin. Wollte auf SamtpfoteXL antworten. Muss ich also so machen.

    Hm, ich habe nur zitiert. Warum jetzt "Schubi schrieb" und nicht "Zitat von Schubi" (das steht da, wenn man den Beitrag schreibt oder ihn editiert), das weiß ich auch nicht. :gruebel

  • Findus ... aber du hast genau das gemacht, was ich nicht hinbekomme


    Wenn ich auf Zitat gehe, habe ich das Feld mit "Zitat". Da kann ich dann einen Satz von dir z. B. reinkopieren. Wenn ich dann das Wort "Zitat" umändern will in "Findus schrieb", bekomme ich die Meldung "Zitat bearbeiten" und soll ne Quelle und einen Link eintragen. Das ist mir zu hoch :-(

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