Zuletzt gesehener Film - ab 11.11.2013

  • The Jungle

    Inhalt:

    Backpacker Yossi und seine Freunde reisen seit Monaten durch Lateinamerika. In Bolivien lernen sie den charismatischen Aussteiger Karl kennen und gemeinsam machen sie sich auf eine Expedition in den Dschungel. Der Trip wird schnell zu einer grausamen Odyssee – umgeben von einer unberührten und tödlichen Natur müssen die Abenteurer den Weg zurück in die Zivilisation finden…


    Daniel Radcliffe hat mich wirklich beeindruckt.


    Dito, als ich den Film vor einigen Monaten auf DVD geguckt habe, ging es mir ähnlich.

  • KON TIKI – die legendäre Heyerdahl-Expedition von 1947. Heyerdahl wollte beweisen, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus erfolgte. (Es wäre möglich gewesen, wie er zeigte, aber heute wissen wir, dass es äußerst unwahrscheinlich ist)

    Obwohl ein Abenteuerfilm, treibt er langsam dahin wie jenes Floß aus Balsaholz, das damals seinen Weg nach Polynesien fand …


    Kleinigkeiten: Hailiebhaber mögen monieren, dass es so viele Große Weiße Haie wie plötzlich unter dem Floß nur vor Südafrika an einer Stelle gibt, auf hoher See findet sich eher z.B. der Weißspitzenhochseehai, der aber auch tatsächlich immer schnell vor Ort ist, wenn es irgendwo in den Weiten da draußen etwas zu knabbern gibt, aber ansonsten bleibt der Film nahe an der Realität, was freilich auch heißt: kein Drama!

    Es gelingen Bilder von atemberaubender Intensität. Den Walhai unter dem Floß zum Beispiel vergisst man so schnell nicht.

    Über weite Strecken kommt der Film ohne Musik aus, aber ganz am Ende punktet der Film noch mit einem wunderschönen Score.


    8,5/10 für das filmische Denkmal, das die Norweger ihren Abenteurern setzten.

  • Den habe ich mir gestern gegönnt.

    Ein sehr sehr guter Film - packend, spannend, tolle Schauspieler - den man wohl erst gar nicht vom Regiseur so erwartet hätte.

    Aber - in Herbig steckt richtig viel, wie der Film beweist.



    ASIN/ISBN: B07HN55W36



    Die Familien Strelzyk und Wetzel haben 1979 mit einem selbstgefertigten Heißluftballon – zu acht in einer winzigen Gondel – die Flucht aus der DDR in die Freiheit gewagt. Basierend auf ihrer Geschichte hat Regisseur Michael Bully Herbig einen fesselnden Thriller inszeniert, der die Flucht der beiden Familien als atemlosen Wettlauf gegen die Zeit erzählt.

    Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt…


    Mit BALLON hat Michael Bully Herbig den wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR für die große Kinoleinwand verfilmt: Am 16. September 1979 ist es den Familien Strelzyk und Wetzel geglückt, mit einem selbstgebauten Heißluftballon die Grenze zu überwinden und in die Bundesrepublik zu fliehen. Basierend auf dieser wahren Geschichte hat Michael Bully Herbig einen fesselnden Thriller inszeniert, der mit Friedrich Mücke („SMS für Dich“), Karoline Schuch („Katharina Luther“), David Kross („Der Vorleser“), Alicia von Rittberg („Charité“) und Thomas Kretschmann („Operation Walküre“) hervorragend besetzt ist.

  • Mir hat der Film auch gefallen :-)

  • ASIN/ISBN: B07VQ9QC7R


    "Leberkäsjunkie" - der neue Eberhofer!


    Kurzbeschreibung:

    Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer (Sebastian Bezzel) mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt's nur noch gesundes Essen von der Oma (Enzi Fuchs). Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) den Franz verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sohnes kriegt er nebenbei gut hin, aber wie immer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen durch allerhand Kriminalität getrübt: Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Selbstverständlich eilt Kumpel und selbst ernannter Privatdetektiv Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) zu Hilfe, um ungefragt bei Ernährung, Erziehung und Ermittlung zu beraten.



    Ich liebe die Reihe. :love:

  • Ich hab Donnerstag "Greatest Showman" open-air im Gartentheater der Herrenhäuser Gärten gesehen.

    Der Film hat uns sehr gut gefallen.

    ASIN/ISBN: B078SG3CN5

    Zitat

    Als der Familienvater P.T. Barnum seine Arbeit verliert, verwirklicht er eine verrückte Idee: Er gründet einen Zirkus, der nicht nur kuriose Gestalten bietet, sondern auch atemberaubende Tänzer und Akrobaten. Doch Unterhaltung ist nicht sein einziges Ziel. Er sehnt sich auch nach gesellschaftlicher Anerkennung. Deshalb sucht er sich professionelle Hilfe, um sich in der Kunstszene zu etablieren. Die findet er bei dem Theatermacher Phillip Carlyle.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Once Upon A Time In Hollywood


    Wunderschön anzusehen, aber seltsam Handlungsarm, d.h. ohne wirkliche Story, mit verwirrend geschnittenen Szenen, vielen Personen und viel Gerede. Erst zum Schluß wird es tarantinoesk mit einem überraschenden Ende.


    Ich weiss nicht, ob ich ihn genial oder mau finden soll. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Jedenfalls wurde so viel im Film geraucht, das ich eben beim Ausziehen instinktiv an meiner Kleidung gerochen habe:D

  • Ich habe damals nur ein paar Seiten gelesen, dann ebbte mein Interesse an "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer rasch ab, weil ich dem Text einfach nicht glauben konnte. Aber wir hatten gestern Abend kinderfrei, ich hatte Gutes über den Film gehört, ich mag Nora Tschirner, also bin ich mit der besten Frau der Welt ins Kino gegangen.


    Mmh.


    Der Film ist mit 122 Minuten deutlich zu lang, sogar viel zu lang. In den meisten Einstellungen sieht man Alexander Fehling (der über keine besonders variationsreiche Mimik verfügt und mir am Anfang eher unsympathisch war, später gab sich das ein bisschen, aber warm bin ich mit der Figur nicht geworden) oder Nora Tschirner dabei, wie sie Mails lesen, die die Stimme des Verfassers dazu aus dem Off vorträgt. Manchmal sind die Mails auch an Wänden, Autofenstern oder so zu lesen, dank perfektester Beamertechnik. So oder so, es ist nicht sehr spannend, Leuten dabei zuzuschauen, wie sie Mails - die auch nicht durch die Bank Bahnbrechendes enthalten - lesen oder schreiben. Nur bei Nora Tschirner passiert dabei so viel mit dem Gesicht, dass es halbwegs interessant bleibt - die drei Gesichtsausdrücke, die Alexander Fehling kann, sind schnell abgenutzt. Aber ich habe Nora Tschirner diese klassische Künstlerehefrau, die auch noch mit angeheirateten (aber sehr pflegeleichten) Kindern umgehen muss, nicht so recht abgenommen. Ich würde nicht so weit gehen, sie als Fehlbesetzung zu bezeichnen, aber ich hatte beim Zuschauen die ganze Zeit das Gefühl, dass die Schauspielerin die Figur nicht besonders respektierte, die sie da zu interpretieren hatte.


    Zur Handlung: Leo Leike ist Linguistikprofessor (was durch seine schriftliche Ausdrucksfähigkeit nicht immer gespiegelt wird) und wurde gerade von seiner Freundin verlassen, da bekommt er eine Mail von Emma, die eigentlich irgendein Abo kündigen will (und "like" mit "leike" verwechselt, was eine Sollbruchstelle des Settings ist). Daraus wird dann eine Mailbeziehung, die sich immer mehr intensiviert, aber Emma ist verheiratet - mit einem deutlich älteren Mann - und hat zwei in die Ehe eingeschleppte Kinder zu versorgen, die allerdings technisch aus dem Gröbsten raus sind.


    Das mag alles im Buch ganz gut geklappt haben, aber die Filmadaption ist zäh und kommt über weite Strecken einfach nicht voran. Als Leo dieses Feuerwerk (kein sprichwörtliches, sondern ein echtes) abfackelt und Emma damit beeindrucken will, überkam mich ein bisschen Fremdscham. Die Frau aus dem Roman mag da wirklich vor Rührung von den Socken gewesen sein, aber ich würde gerne wissen, woran Nora Tschirner denken musste, um diese Freudentränen herauszupressen. So ähnlich ging es mir mit der titelgebenden Szene mit der Nachttischlampe und dem Wind. Es gibt andere Szenen, die ganz gelungen sind, und der Film ist nicht wirklich schlecht, aber er ist auch nicht wirklich gut - und, wie gesagt, viel zu lang. Und Nora Tschirner ist, wie ebenfalls gesagt, eigentlich viel zu cool für diese Rolle. Was mich allerdings ein bisschen geärgert hat, das ist (Achtung, Spoiler), einen so langen und vor sich hinmäandernden Film, der sich nur um eine einzige Frage dreht, nämlich die, ob diese Beziehung im realen Leben fortgeführt werden könnte, mit einem offenen Ende daherkommt, also die Antwort auf die Frage verweigert. (Ende Spoiler)


    Ich gäbe dem Film die Schulnote drei, Tendenz drei minus.

  • einen so langen und vor sich hinmäandernden Film, der sich nur um eine einzige Frage dreht, nämlich die, ob diese Beziehung im realen Leben fortgeführt werden könnte, mit einem offenen Ende daherkommt, also die Antwort auf die Frage verweigert

    Ich habe das Buch gerne gelesen. Und da wird die Frage am Ende auch NICHT beantwortet. Finde ich gut, wenn sich der Film da an die Vorlage hält. Und es gäbe da noch die Fortsetzung "Alle sieben Wellen". :grin

    Ach ja, und ich möchte mir den Film unbedingt anschauen. Ich mag die zwei Schauspieler sehr gerne.

  • Danke, Tom ! Mich hat der Film vorher schon nicht gereizt, jetzt werde ich mir die Zeit auch im Heimkino sparen wenn es soweit ist. Diese Art von Liro ist einfach nicht meins.

    Dann kann ich auch warten bis es den Film irgendwann mal im Free-TV gibt. Das Buch habe ich damals gelesen, weil es in den Amazon-Kundenforen als Hype umging. Besonders glaubwürdig fand ich die Figuren damals schon nicht. Die abgefilmte Theater-Version, die ich später im Fernsehen gesehen habe, fand ich ganz gut gespielt.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Tom Liehr: Sommerhit

  • Gestern lief anlässlich seines 25. Jahrestages in allen Kinos (zumindest hier) Léon- der Profi.

    Bin natürlich im Kino gewesen und hab mir diesen zeitlosen Film zum wohl 20. Mal angesehen, aber zum 1. Mal im Kino.

    Einfach toll.:love: Mit einem fantastischen Jean Reno und einem wunderbar durchgeknallt- bösen Gary Oldman.

    Habe den Film zum ersten Mal Im Februar 1998 gesehen, und er verzaubert mich jedes Mal aufs Neue.

    Einer der Filme die man gesehen haben sollte.

    "I do not have the talent of conversing easily with people I have never met before."
    Mr. Darcy