Ich habe abgebrochen ... Welche Bücher habt ihr weg gelegt? (ab 10.01.2016)

  • Zitat

    Original von streifi
    Ich habe das Buch abgebrochen, weil es mir zu wenig Krimi war.
    Der Mord passiert erst nach der ersten Hälfte des Buches und von den Ermittlungen kriegt man kaum etwas mit....


    Ich fand es angenehm viel Rom, allerdings auch wenig Krimi. Operngänger haben bestimmt Spass am Buch.

  • Muss es mich als Leserin interessieren, dass ein Kommissar seiner Nahrungsaufnahme einen Toilettengang anschließt? Nein!
    Leider kommen solche unwichtigen Details in diesem Krimi am laufenden Band vor.
    Nervend ist auch die permanente Erwähnung der Untersuchungen einer Pathologin, gemeint ist allerdings eine Rechtsmedizinerin - ein kleiner, aber feiner Unterschied!
    Es nervt einfach nur, dafür ist mir meine Leszeit zu schade.

  • Als ich das Buch vom Büchereulentreffen mitgenommen habe, dachte ich eigentlich, es würde mich total interessieren, schließlich spielt es im Berlin der 20er Jahre, womit mich u.a. schon Volker Kutscher und Susanne Goga geködert haben.
    Doch nach 118 Seiten hatte ich genug. Die Geschichte war absolut rätselhaft und die Morde einfach nur brutal. Die beiden Hauptfiguren, Dr. Dalus und Oberkommissar Mohrfels sind irgendwie diffus geblieben und die Sprünge in der Geschichte haben es auch nicht besser gemacht. Zudem mag ich keine Krimis, in denen der Täter seine Gedanken äußert. Als dann auch noch die Gedanken eines Polizeihundes aufgeführt wurden, hat es mir dann fast gereicht.



    Simon Jaspersen - Bevor die Nacht kommt


    Kurzbeschreibung:
    Über der Reichshauptstadt türmen sich schwere Wolken. Inmitten der schlimmsten Hitzewelle sucht die Berliner Polizei nach einem Serienmörder: Vier junge Frauen verschwanden bisher, alle wurden erdrosselt aufgefunden. Nun hat der Täter erneut zugeschlagen.
    Die Reichskriminalpolizei glaubt, in Wilhelm Legner den Täter gefunden zu haben. Der junge Psychiater Dalus hegt jedoch Zweifel. Sein ehemaliger Patient ist zwar im Rotlichtmilieu bestens bekannt - aber ein Serienmörder?


    Oberkommissar Mohrfels gerät immer stärker unter Druck. Auch Dalus rückt der Fall plötzlich schrecklich nah: Seine Schwester Marie ist wie vom Erdboden verschluckt. Ist sie ein weiteres Opfer dieser Stadt der korrupten Politiker, gierigen Finanziers und skrupellosen Gangsterbanden?

  • Ich habe Die Holunderschwester so gut wie abgebrochen. Ja, es ist ganz nett, aber irgendwie langweilig und vorhersehbar. Ich glaube, dass mag ich nicht weitere 400 Seiten.. die vielen begeisterten Rezi-Schreiber bei Amazon müssen irgendwie ein anderes Buch gehabt haben... :gruebel



    Kurzbeschreibung
    München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?

  • Nach 130 Seiten gebe ich auf...


    Kurzbeschreibung:
    Russland am Vorabend der Revolution. Auf der zugefrorenen Neva in St. Petersburg werden zwei Tote gefunden: ein Mann und eine Frau. Beide kommen aus dem Umfeld der Zarenfamilie. Die Polizei ermittelt unter Bedingungen, wie sie schwieriger nicht sein könnten. Die Ordnung in der Stadt löst sich immer mehr auf, während auch politisch das Chaos ausbricht. Bleibt da noch Spielraum für "normale" Morde? Aber welcher Mord ist schon "normal"?


    Leider geht es kaum um den Fall, sondern viel mehr um die private Situation des Chefermittlers und nach 130 Seiten weiß man im Grunde nicht viel...leider ist es nicht so geschrieben, dass ich dran bleiben will oder das gerade spannend ist im Dunkeln zu tappen...konnte mich leider nicht packen...finde es auch schwer das Buch einzuordnen, beworben wird es als historischer Thriller, aber Thriller kann ich da nicht drin sehen... :-(

  • Ich habe "Wer hat Angst vor Jasper Jones?" abgebrochen, nach nur ca. 60 Seiten. Es konnte mich einfach überhaupt nicht fesseln, obwohl die Thematik interessant gewesen wäre.
    Habe dann vor einigen Wochen, nachdem es fast ein Jahr angebrochen rumlag, das Ende gelesen und jetzt wird es verschenkt :grin

  • Und wieder ein Abbruch... :-(


    Stephen Baxter - Evolution


    Die Dinosaurierschilderungen fand ich noch interessant, also alles um Purga herum, aber dann wurde es auch schon zäh und anstrengend am Ball zu bleiben...habe dann nur noch quer gelesen und schließlich ganz abgebrochen, weil es mich einfach nicht fesseln konnte.

  • Nach langer Zeit habe ich auch mal wieder einen Abbruch. Der Schreibstil war irgendwie so gar nicht der meine und so habe ich das Buch nach knapp 40 Seiten zur Seite gelegt. Immerhin habe ich so mal etwas Alt-SuB abgebaut ;-)


    Beschreibung:
    Die Altmark im Jahre 1782: Auf dem Weg in das Städtchen Steinfurth begegnet der Bauchredner Julius Klingenthal der geheimnisvollen Alena, die sich ihren
    Lebensunterhalt als »Klagefrau« verdient – und um Julius ist es geschehen. Da wird die kleine Stadt von einer furchtbaren Tat aufgeschreckt: Ein Salzkaufmann wird mit einem Schwert getötet. Bald passiert ein zweiter Mord – und Julius gerät unter schweren Verdacht …

    :lesend J.R.R. Tolkien; Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

    :lesend Frank Herbert; Der Herr des Wüstenplaneten

    :lesend Tad Wiliams; Das Reich der Grasländer (Hörbuch: Andreas Fröhlich)

  • Nachdem mir " Die Tochter des letzten Königs" so gut gefiel, hatte ich mich auf die Fortsetzung gefreut, breche sie nun aber enttäuscht ab nach 200 gelesenen Seiten. Ein bisschen hab ich noch quer gelesen auf S. 300, dann bei 400, aber auch da hat mich die Geschichte nicht wieder eingefangen.


    Ehrlich gesagt, langweile ich mich mit Isabell.
    Zu viel Melodram hart am Rande von Kitsch, über weite Strecken empfinde ich es handlungsarm und dominiert von Gefühlen, Gedankengängen und Beschreibungen, von denen ich den Eindruck habe, dass sie sich immerzu wiederholen.
    Auch der Stilmix von modern und historisch, der mir in Teil 1 noch gut gefallen hat, konnte mich hier nicht auf ähnliche Weise bezaubern :-(.


    Sehr schade. Aber weitere 300 S. werde ich nicht lesen, zumal es mir beim Querlesen nicht besser zu werden schien.

  • Nicht wirklich langweilig - aber auch leider überhaupt nicht fesselnd war dieses Buch. Nicht das richtige für mich im Moment, zu langatmig für zu wenig Lesezeit.


    Es ist auch kein Roman, sondern eher die Lebensgeschichte des Autors ab einem gewissen Punkt.


    Mir ist das Buch ja in der Bücherei in den Korb gehüpft, also tut es nicht ganz so weh, wie sonst die Abbrüche... hach, ich werde wohl alt ;-(

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“

  • Zitat

    Original von eveCO
    Auch wenn ich wohl die Einzige bin, das Buch ging nach 140 Seiten gar nicht mehr für mich. Den Schreibstil fand ich nicht gut und die handelnden Personen empfand ich als nervig. Schade, hätte gern mehr über die französische Seite im 2. Weltkrieg gelesen.



    Da siehst du wie die Geschmäcker verschieden sind, mir gefiel das Buch hervorragend.

  • Zitat

    Original von Chroi
    Nach langer Zeit habe ich auch mal wieder einen Abbruch. Der Schreibstil war irgendwie so gar nicht der meine und so habe ich das Buch nach knapp 40 Seiten zur Seite gelegt. Immerhin habe ich so mal etwas Alt-SuB abgebaut ;-)


    Beschreibung:
    Die Altmark im Jahre 1782: Auf dem Weg in das Städtchen Steinfurth begegnet der Bauchredner Julius Klingenthal der geheimnisvollen Alena, die sich ihren
    Lebensunterhalt als »Klagefrau« verdient – und um Julius ist es geschehen. Da wird die kleine Stadt von einer furchtbaren Tat aufgeschreckt: Ein Salzkaufmann wird mit einem Schwert getötet. Bald passiert ein zweiter Mord – und Julius gerät unter schweren Verdacht …


    Mir ging es bei dem Buch genauso, aber ich habe es bis zum bitteren Ende zu Ende gelesen.
    Obwohl mir sonst seine Bücher sehr gut gefielen.

  • Uns schon wieder ein Abbruch. Ich bin so gar nicht ins Buch gekommen, irgendwie war es mir zuviel Beschreibung und zuwenig Handlung. Noch dazu sind mir die handelnden Personen irgendwie fremd geblieben. Schade....


    Kurzbeschreibung:
    1665. Ganz Bologna trauert um die Malerin Elisabetta Sirani. Sie sei vergiftet worden, heißt es – von ihrer Magd. Fassungslos ist auch Giovanni Luigi Picinardi, der Elisabetta liebte und an der Aufgabe, die Trauerrede zu verfassen, schier zerbricht. Er taucht ein in Elisabettas Leben und Welt, als Jurist auch in den Mordfall. Und er macht erstaunliche Entdeckungen, die seine Sicht und Wahrnehmung der Dinge entscheidend verändern.


    So wie der historische Giovanni Luigi Picinardi mit seiner Trauerrede hat auch Liv Winterberg der Künstlerin Elisabetta Sirani ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt.