'Die Manufaktur der Düfte' - Seiten 335 - 458

  • Als Lisette und Hans sich Hotel getroffen haben, habe ich schon befürchtet, dass Lisette Viktor über den Weg läuft. Aber die beiden kennen sich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, sprich das könnte dann erst peinlich werden, wenn sie sich mal kennenlernen sollten.

    Das hab ich mir ja auch, es war halt auffällig, am gleichen Tag zur gleichen Zeit im gleichen Hotel...

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • xexos dann wird es wohl nix mit dem Bier in der silbernen Kanne zum Sommertreffen....

    Ich hatte vorher bei google-maps schon bemerkt, dass es für die silberne Kanne keinen Eintrag mehr gibt. Aber man könnte sich natürlich mit einer Flasche Bier einfach vor den Eingang stellen oder alternativ dort in einen Biergarten oder in ein Brauhaus gehen. Sollte ich in vier Wochen bei euch vorbeikommen, steht ein Ausflug nach Schwabach auf jeden Fall auf meinem Programm. In Nürnberg habe ich ja erstmal alles durch. :lache

  • Auch in diesem Abschnitt passiert wieder extrem viel und viele Jahre vergehen, Phillip und Käthe leben auch bereits nicht mehr. Auch von Rosa müssen wir uns hier nun verabschieden, das fand ich sehr traurig, weil sie ein richtig großes Herz hatte. Umso schlimmer, das die blöde Emma sie aus dem Haus jagt, weil sie alt geworden ist. Sowas von herzlos. Das ist ja sowieso eine furchtbar arrogante Ziege, die könnte ich gegen die Wand klatschen:fetch

    Aber Fritz holt sie ja zurück und so kann sie in Frieden zu Hause sterben, so erfährt nun auch Fritz wer Leo wirklich ist


    Das Carl dann auch noch Firmengelder veruntreut, konnte ich zuerst gar nicht glauben, die Konsequenz daraus finde ich allerdings völlig in Ordnung. Das Emma ihn dann verlässt, war klar, arrogante Schnepfe halt. Und er nimmt sich dann das Leben... tragisch was Spielsucht alles anrichtet.


    Auch das Schicksal von Hans und Hermine ist tragisch. Erschütternd auch, wie es damals in den sogenannten Irrenanstalten dann zuging. Furchtbar. Eigentlich denkt man ja, Lisette und Hans könnten jetzt vielleicht wieder richtig zueinander finden, aber irgendwo ist es auch krass, er hat ja eine Frau, auch wenn diese krank ist. Und Lisette hat einen Mann. Wie soll das denn noch werden wenn Hans Hermine aus der Anstalt holt ? :huh:


    Ja, in diesem Abschnitt geht es auch sehr viel um Politik und Gesellschaft, das fand ich stellenweise doch ganz schön langatmig

  • Konnte das Buch gerade kaum aus der Hand legen, aber der Wettergott hat mich pünktlich zum Abschnitt der Leserunde mit ein paar Regentropfen aus dem Liegestuhl vertrieben. :lache


    Fritz' soziale Ader mag ich gern und ich finde die "Dosis" hier auch sehr stimmig. Er ist aufmerksam und hilft, aber er sprengt nicht sofort alle damaligen Gegebenheiten.


    Das Carl verbannt wurde, kann ich durchaus nachvollziehen. So ein jahrelanger Betrug kann nicht einfach durch Rückzahlung geheilt werden. Dass seine Emma nicht zu ihm hält, war ja irgendwie klar. Ein Glück ist die weg, spätestens seit sie Rosa rausgeschmissen hat, konnte ich so dann endgültig nicht mehr leiden. Bei dem Rausschmiss fand ich es ein wenig ulkig, wie lange es gedauert hat, bis Fritz das gemerkt hat. Ich hatte davor immer den Eindruck, dass sich im Ribotschen Haus alle ständig begegenen.


    Die Fußballszenen haben mir auch gut gefallen, wirklich schön so viele "Geschichte" zu erfahren, zusätzlich zur Seifensiederei.

    Als Lisette und Hans sich Hotel getroffen haben, habe ich schon befürchtet, dass Lisette Viktor über den Weg läuft. Aber die beiden kennen sich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, sprich das könnte dann erst peinlich werden, wenn sie sich mal kennenlernen sollten.

    Ich hoffe mal sehr, dass diese Geschichte mit Hans nicht in einer Katastrophe endet.

    Die Krankheit von Hermine ist ja wirklich schrecklich. Ich frage mich wirklich, wie Hans da eine Betreuung zu Hause organisieren will.

    Ja, da hatte ich auch damit gerechnet, dass Lisette auf jemand Bekannten trifft und die Begegnung mit Hans verhindert wird.

    Bin gespannt, wie es mit den beiden weitergeht und wie die Betreuung von Hermine funktionieren wird.

  • Wow, in diesem Abschnitt ist wieder sehr viel passiert.


    Hermines Schicksal ist mir auch sehr Nahe gegangen, aber auch das von Carl.


    Ich bin sehr gespannt, wie sich die Paar-Konstellationen weiterentwickeln, dass könnte glaube ich spannend werden.


    Viktor macht mir auch immer viel Freude beim Lesen, echt ein toller Kerl ;-)

  • In diesem Abschnitt passiert wirklich sehr viel! Und ich finde das Buch weiterhin sehr spannend.


    Rosa's Entlassung hat mir richtig leid getan. Als Emma sie entlassen hat, war ich richtig schockiert. Wie gut, dass Fritz Rosa zurück in "ihr" Zuhause geholt hat. Dort konnte sie denn in Ruhe sterben, jedoch nicht, ohne Fritz die Wahrheit über seinen Onkel Leo zu erzählen.


    Fritz gefällt mir in diesem Abschnitt sehr gut. Er versucht den Kontakt zu seinem Sohn zu halten (schön die Gründung des Fußballvereins.). Louise als neue Frau an seiner Seite, die versucht ihren eigenen Weg zu gehen ist gut beschrieben.


    Hans und Hermine haben es leider nicht so einfach. Mutig von Hans Hermine aus dem Krankenhaus zu holen- wie er es mit den Kindern und ihr zuhause regelt wird sicher nicht einfach.


    Und dann ist da noch Carl. Als er wegen der Bilanz fragte hatte ich schon ein eigenartiges Gefühl. Aber dass er schon so viele Jahre seine Brüder hintergeht ist schon heftig. Aber mit Emma hatte er auch nicht die richtige Frau an seiner Seite. Und dass sie ihn verlässt war leider abzusehen...

  • Und dann ist da noch Carl. Als er wegen der Bilanz fragte hatte ich schon ein eigenartiges Gefühl. Aber dass er schon so viele Jahre seine Brüder hintergeht ist schon heftig. Aber mit Emma hatte er auch nicht die richtige Frau an seiner Seite. Und dass sie ihn verlässt war leider abzusehen...

    Ich hab mich ja auch gefragt, ob Emma nicht sogar etwas von der Sache wusste... :gruebel

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda

  • Das kann natürlich sein. Ich hatte nur den Eindruck, dass sie mit ihren hohen Ansprüchen mit seinem "normalen" Gehalt auch nicht ausgekommen wäre.

    Vielleicht ist es auch u. a. dieser Anspruchsgedanke gewesen, der Carl an den Spieltisch getrieben hat.

    :lesend 

    "Read. Read anything. Read the things they say are good for you, and the things they claim are junk. You'll find what you need to find. Just read.”
    - Neil Gaiman