IlmeP 7.0 **2020**

  • Sorry Ladies, ich will hier keinen Unfrieden stiften....


    Es mag bei jeder Schwangeren anders sein, aber MEINE Kolleginnen sind eher krank als schwanger und sehr schnell bereit, zu Hause zu bleiben... Ob das sein mus oder nicht kann ich nicht beurteilen, ich bin ja nicht schwanger, aber keine von ihnen machte einen sehr kranken Eindruck oder klagte über Beschwerden, allerdings sind beide bei der gleichen Gynäkologin, die bekanntermaßen sehr ängstlich ist...


    Das wars von mir jetzt zu dem Thema, sorry, falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlte....

  • Ich glaube das ist immer so ne Sache. An sich ist das Prinzip gut, es wird halt von einigen Leuten ausgenutzt.... So wie manche sich bei jedem Pups krank schreiben lassen und es Ärzte gibt, die das mitmachen. Oder Leute, die im Home Office gefühlt eigentlich nichts erledigen und damit allen anderen die Möglichkeit dazu kaputt machen, weil die Chefs es dann nicht mehr erlauben.

    Gibt halt bei allem schwarze Schafe.


    Ich hab mittlerweile tatsächlich ein Problem mich krank zu melden, weil ich ne Kollegin hatte die alle drei Wochen spätestens ne Krankschreibung für mindestens ne Woche, meistens länger, vorbeibrachte. Weil ich weiss, was wir von ihr dachten, mag ich mich teilweise nicht krankmelden, wenn ich nicht wirklich kurz vorm umkippen bin. Wobei es manchmal sinnvoller wäre, schon früher die Reissleine zu ziehen.

  • Natürlich ist das Prinzip gut und notwendig, aber wie immer gibt es Leute, die das ausnutzen.


    In meiner (jetzt Ex-)Firma waren/sind es immer die gleichen, die sich oft für 1 - 2 Tage ohne Schein krank melden, und man muss ja davon ausgehen, dass es ihnen tatsächlich so oft gesundheitlich nicht gut geht.

    Home-Office wird nur in Ausnahmefällen genehmigt, weil die Anwesenheit am Arbeitsplatz in der Firma notwendig ist.


    streifi , Du bist / meldest Dich doch nicht so regelmäßig krank, oder? Wenn jemand das ständig macht (bitte nicht hauen), sollte vielleicht überlegt werden, ob die Person gesundheitlich noch in der Lage ist, ihre Arbeit auszuführen. Kommt natürlich auf die Krankheit(en) an.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Das wundert mich jetzt aber wirklich.


    Hier heißt es zur Lohnfortzahlung im Beschäftigungsverbot:

    "Der Arbeitgeber ist somit verpflichtet eine Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn) zu zahlen, die dem Durchschnittslohn der Arbeitnehmerin entspricht."


    Meine Kollegin, die die Lohnbuchhaltung macht, hatte mir damals auch bestätigt, dass die Firma das volle Gehalt für diese Kollegin während ihres Beschäftigungsverbots bezahlt.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Du meine Güte, bitte nicht aufregen. Vielleicht empfindet ihr meine Aussage polarisierend, aber ich habe sie NICHT verallgemeinert, sondern nur auf meine Kollegin bezogen, und da kann ich sehr wohl eine Meinung haben und bleibe auch dabei. Sie hat uns, bis sie tatsächlich im Beschäftigungsverbot war, zwei Monate lang ständig damit gedroht.


    Übrigens wird der Lohn sehr wohl vom Arbeitgeber im Beschäftigungsverbot fortgezahlt.

    Es gibt immer solche und solche, Ärzte und auch werdende Mütter. Da aber mittlerweile Ärzte auf Nummer sicher gehen, um später nicht verklagt werden zu können, werden sicher viele werdende Mütter zeitig arbeitsunfähig geschrieben. Bei Erzieherinnen oder Lehrerinnen kann ich das nachvollziehen, auch bei Berufen die körperlich anstrengend sind. Bei Bürojobs eher weniger nachvollziehbar.

    Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.


    Oscar Wilde (1854 - 1900)

  • O.k., hier habe ich etwas gefunden, womit Du Recht hast, Zimööönchen :


    "Für den Zeitraum des generellen Beschäftigungsverbotes vor und nach der Geburt erhalten Arbeitnehmerinnen Mutterschaftsgeld. Bei einem arbeitsbezogenen generellen Beschäftigungsverbot haben Arbeitnehmerinnen Anspruch auf volle Lohnfortzahlung, die vom Arbeitgeber zu zahlen ist. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht der Höhe des durchschnittlichen Nettolohns der letzten drei Kalendermonate vor der Schwangerschaft.

    Grundsätzlich werden davon täglich 13,00 Euro von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Sofern der tägliche Nettoarbeitslohn 13,00 Euro überschreitet, ist der Arbeitgeber zur Zahlung eines Arbeitgeberzuschusses verpflichtet, sodass die Arbeitnehmerinnen durch den Erhalt des Mutterschaftsgeldes keinen finanziellen Nachteil erleiden.

    Laut § 14 Abs. 1 MuSchG hat der Arbeitgeber Anspruch auf 100-prozentige Erstattung des Zuschusses von der gesetzlichen Krankenkasse nach dem U2-Verfahren. Dazu muss der Arbeitgeber einen entsprechenden Antrag bei der Krankenkasse einreichen."


    Das hatte mir meine Kollegin aus der Lohnbuchhaltung nicht gesagt, sondern gemeint, dass die Firma das Gehalt in der Zeit zu 100 % weiter zahlt.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)