Rezensionswünsche ab 29. Januar 2012

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  • Kommt jetzt als Sonderausgabe raus, kennt es schon jemand von früher?


    Info:


    Diese Reise beginnt lange vor dem Aufbruch, sie beginnt mit der Diagnose: »Ihr Kind ist autistisch.« Jahre später fahren Franco und sein Sohn Andrea mit dem Motorrad quer durch den amerikanischen Kontinent. Ein Abenteuer, das durch kontrastreiche äußere und innere Landschaften führt. Und Vater und Sohn einander näherbringt.

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Hat jemand California schon gelesen?


    California - Edan Lepucki


    Das Ende des amerikanischen Traums Nach einer Folge von verheerenden Naturkatastrophen stehen die Vereinigten Staaten am Rande des Zusammenbruchs. Im politischen Vakuum gehen Armut und Terror Hand in Hand. Wer Geld hat, flüchtet und verbarrikadiert sich in Gated-Communitys. Die Übrigen haben nur eine Chance zu überleben – Flucht in die Wildnis. So auch das junge Paar Cal und Frida. Nur mit dem Nötigsten brechen sie auf und finden am Rande eines Waldes in einer kleinen Hütte Unterschlupf. Als Frida bemerkt, dass sie schwanger ist, könnte das der schönste Moment ihres Lebens sein. Stattdessen hat sie panische Angst. Als sie und Cal von einer geheimen Kommune namens The Land erfahren, keimt Hoffnung auf. Doch die Bewohner von The Land haben ein dunkles Geheimnis, das nicht nur Frida und Cal betrifft, sondern vor allem ihr ungeborenes Kind. Wie weit darf man gehen, um den zu schützen, den man liebt? California führt in eine Zukunft, die viel näher ist, als uns lieb sein kann, und erschafft ein bedrückend erhellendes Panorama der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen.

  • Kennt jemand dieses Buch? Ich habe es geschenkt bekommen, aber die Rezis bei Amazon sind nicht besonders ermutigend...


    Yoko Ogawa: Schwimmen mit Elefanten


    Der Poet unterm Schachbrett Ein Elefant, der auf dem Dach eines Kaufhauses lebt, weil er nicht mehr in den Aufzug passt. Und ein Junge, der daraufhin beschließt, nicht mehr zu wachsen, sondern sich stattdessen von einem alten Mann in die Kunst des Schachspielens einweisen zu lassen. In einem ausrangierten Bus wird ein kleiner Junge von einem alten Mann in die Geheimnisse des Schachspiels eingeweiht. Er ist außergewöhnlich talentiert und spielt am besten, wenn er unter dem Schachtisch sitzt – ohne seinem Gegner in die Augen zu sehen. Nur so kann er in Gedanken bei dem Elefanten sein, mit dem er befreundet ist. Deswegen wird ihm jedoch der Beitritt in den örtlichen Schachklub verwehrt. Er darf allein einen Schachautomaten bedienen. Im Inneren des Automaten, eingezwängt zwischen Hebeln und Knöpfen, treibt der Junge seine Kunst zur Vollendung. Doch dann kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall. »Eine fantastische Reise in eine fremde Welt, berührend und mitreißend zugleich!« Elle „Ein kleines Wunder.“ Brigitte



    LG, Bella

  • Liest jemand oder hat schon jemand Die sieben Leben des Arthur Bowman gelesen?
    Die ersten Seite wirken sehr stakkatohaft, mich würde da besonders interessieren, ob sich diese hackartigen Wechsel bei den Absätzen auch in den späteren Teilen des Buchs so fortsetzen oder ob die Geschichte etwas mehr Ruhe und detailverliebtere Auserzählung bekommt.
    :help


    Inhalt von Amazon:


    1852: Arthur Bowman, einer der härtesten Söldner der Ostindienkompanie in Birma, hat eine gefährliche Expedition tief in indigenes Gebiet geführt; ein Himmelfahrtskommando, das mit der Gefangensetzung der zehn Überlebenden endet. Sechs Jahre später ist er ein gebrochener Mann im viktorianischen London während der Jahrhunderthitze. Alkohol- und opiumsüchtig verdingt er sich als Polizist. Da wird in der Kanalisation eine verstümmelte Leiche entdeckt – und Bowman des Mordes verdächtigt. Denn der Tote trägt Narben wie er – Folge der Folter in Birma. Also bricht er auf, die neun Mitinhaftierten zu finden. Die Suche führt ihn in den Wilden Westen, wo weitere bestialische Morde geschehen. Bis er den Mörder findet, hat er sich durch seine Erlebnisse und die Liebe einer Frau zu einem geläuterten Menschen gewandelt …

  • Hat das jemand gelesen? Wird ja im Moment wegen der Facebook-Aktion so intensiv besprochen. Ich würde mich über eine Eulenmeinung freuen.


    ›Willkommen im Meer‹ ist: Schule, Humanismus, Niedertracht, Sozialkritik, Oldenburg, PISA, Kolonialismus, Gutmenschenverschwörung, Geldadel, Lehrerzimmer, Tolkien, Portugal, Utopia, Mutter, Nachwuchs, Marihuana, Berufsverbot, Radikale, Rotwein, Strand, EMEA, Kleinkinder, Weihnachten, Freundschaft, Ranzen, Volksmund, 9/11, Kochrezepte, Globalisierung, Intelligenztests, Wetter, Schüler – alles in einem einzigen umwerfenden Roman.

  • Wie sieht es mit Jack von Tess Riley und Christian Brandt aus?


    Kurzbeschreibung von Amazon:
    Der Forscher Matthieu Savary ist der Star im Genfer CERN. Doch heimlich arbeitet er an einem ganz anderen Projekt: Das Reisen in der Zeit. Ein erster Versuch scheitert. Bei einer Explosion wird Savary lebensgefährlich verletzt. Im Hospital besucht ihn eine Unbekannte, und sie macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Ihre Organisation wird ihm das Leben retten, offiziell ist er schon tot. Dafür soll er von einem hochgeheimen Teilchenbeschleuniger unter der Insel Jersey aus mit einem Team von Spezialisten eine Reise in das Jahr 1888 antreten. Damals beging ein Mann namens Jack Morde von beispielloser Grausamkeit. Und heute haben mächtige Namenlose größtes Interesse an deren Aufklärung. Das Team reist in die Vergangenheit. Und sieht sich plötzlich selbst verfolgt vom berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten …

  • Hat das schon jemand von euch gelesen? Klingt ja nicht uninteressant


    Kurzbeschreibung
    Die letzte Frau Heinrichs VIII. – der große Roman über die Tudor-Zeit



    Heinrich VIII., der alte, sterbende König, hatte schon fünf Königinnen an seiner Seite. Als sechste Frau sucht er sich Catherine Parr aus – erst einunddreißig Jahre alt und schon zweifache Witwe. Er hätte keine bessere finden können, denn Catherine ist klug, auf Ausgleich bedacht und eine überaus patente Frau. Ihr Herz gehört aber Thomas Seymour, dem Bruder der dritten Ehefrau Heinrichs, und sie beginnt eine Affäre mit ihm. Aber nicht deswegen hängt ihr Leben an einem seidenen Faden – es tobt auch immer noch ein blutiger Religionskrieg.
    In diesem sehr genau recherchierten Roman ist eine moderne Frau zu entdecken, die bislang im Schatten ihrer Vorgängerinnen stand. In England wurde Elizabeth Fremantle dafür gefeiert, dass sie wie kaum eine andere die Tudor-Zeit wieder lebendig werden lässt.

  • Hat das schon jemand gelesen?


    Wussten Sie, dass Ihr Personalausweis oder Ihr Reisepass nicht Ihre deutsche Staatsangehörigkeit bestätigt und fast alle Deutschen in ihrem eigenen Land staatenlos sind? Nein? Es gibt tatsächlich ein Dokument, welches die rechtmäßige Staatsangehörigkeit bescheinigt, aber es ist keines der beiden zuvor genannten. Nur wenige Deutsche sind im Besitz dieser speziellen Urkunde, z.B. viele Staatsanwälte, Notare, Bundespolizisten oder Politiker. Wussten Sie zudem, dass Gerichtsvollzieher in der BRD seit 2012 keine Beamten mehr sind oder dass die BRD selbst gar kein Staat ist - und auch nie war -, sondern eine von den Alliierten installierte Verwaltung, die großteils innerhalb einer „Firmenstruktur“ operiert? War Ihnen geläufig, dass wir bald in die „Vereinigten Staaten von Europa“ übergehen und die Menschen in „handelbare Waren” umfunktioniert werden? Haben Sie sich nicht auch schon gewundert, wieso aus dem Arbeitsamt eine „Agentur für Arbeit“ geworden ist oder warum Sie vor Gericht als „Sache“ behandelt werden und nicht als Mann oder Frau? Und Sie werden wahrscheinlich auch überrascht sein, wenn Daniel Prinz Ihnen die Rolle des Vatikans und der katholischen Kirche darlegt, die darin genauso verwickelt sind wie die City of London. War Ihnen bewusst, dass die Sklaverei in Wirklichkeit nie abgeschafft wurde? Der Autor beantwortet nicht nur diese Fragen ausführlich, sondern zeigt zudem auf, welche höchst raffinierten und hinterhältigen Mechanismen eingesetzt werden, die uns alle versklavt haben und dafür sorgen sollen, dass wir aus dem gegenwärtigen, riesigen Hamsterrad nie ausbrechen. Im Buch kommt dabei auch ein Insider zu Wort, der mit weiteren brisanten Fakten aus dem Nähkästchen plaudert, z.B. auch, auf wie viele Menschen die Weltbevölkerung von der Elite reduziert werden soll. Wie ein roter Faden wird das gesamte Konstrukt offenbart, auf dem dieses Kontroll- und Machtsystem aufgebaut ist. Sie glauben, Sie wüssten als aufgewachter „Bürger“ tatsächlich bereits über alles Bescheid? Dann werden Sie spätestens hier eines Besseren belehrt. Daniel Prinz bleibt jedoch bei all diesen Informationen nicht stehen. Er präsentiert im zweiten Teil des Buches auch tiefgreifende und fundierte Ideen und Lösungsansätze, die aufzeigen, wie wir uns aus diesem Sklavensystem wieder befreien und eine wirklich gerechte Welt in Frieden und Harmonie erschaffen können. Und bei dem Ganzen spielt Deutschland die Schlüsselrolle...

  • Jasmin87


    das Buch kann man nicht lesen. Schwachfug, mit sehr gefährlichen Tendenzen.
    Das stammt aus dem Kreis der sog. Reichsbürger. Dazu gibt es Wikipedia-Artikel, ich möchte das hier nicht näher ausführen. Schau Dir den Artikel in Ruhe an. Es gibt auch sonst im Netz einiges an Informationen über diese Leute.
    Jan van Helsing, der das Vorwort geschrieben hat, findest Du unter seinem richtgen Namen auch bei Wikipedia.



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Ich warte gespannt auf die erste Eulenmeinung zu dem neuen Roman von Jonathan Franzen.
    Eigentlich hätte ich das längst gekauft. Aber knapp 27 Euro find ich dann doch etwas happig und überlege mir den Kauf dreimal.

    Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen.


    Johann Nepomuk Nestroy
    (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

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  • Ich habe heute "Unschuld" von J. Franzen gelesen. Aber man möge hier bei den Eulen von mir nie wieder einen Kommentar zu einem Roman von Jonathan Franzen erwarten. Meine Watsch´n (übersetzt "Ohrfeigen") habe ich hier im Forum im Dezember 2013 einkassiert. Im Zweifelsfall gibt es ja Gott sei Dank bezahlte Rezensenten, die man konsultieren kann.

  • streifi
    Das Spiel der Königin habe ich gelesen und würde 8 Eulenpunkte mindestens vergeben. Ich kann mir vorstellen, dass es dir auch gefällt. Der Stil ist eher nüchtern als emotional und hält sich sehr an den bekannten Fakten. Auf der Homepage der Autorin habe ich gelesen, dass es eine Trilogie werden soll.

  • Zitat

    Original von Büchersally
    streifi
    Das Spiel der Königin habe ich gelesen und würde 8 Eulenpunkte mindestens vergeben. Ich kann mir vorstellen, dass es dir auch gefällt. Der Stil ist eher nüchtern als emotional und hält sich sehr an den bekannten Fakten. Auf der Homepage der Autorin habe ich gelesen, dass es eine Trilogie werden soll.


    ok, dann werde ich das mal im Auge behalten :-)


    eidt: Ich seh grad, am 12.10. kommt die Taschenbuchausgabe, da kann ich auf jeden Fall noch drauf warten....

  • Zitat

    Original von Larissa
    Ich habe heute "Unschuld" von J. Franzen gelesen. Aber man möge hier bei den Eulen von mir nie wieder einen Kommentar zu einem Roman von Jonathan Franzen erwarten. Meine Watsch´n (übersetzt "Ohrfeigen") habe ich hier im Forum im Dezember 2013 einkassiert. Im Zweifelsfall gibt es ja Gott sei Dank bezahlte Rezensenten, die man konsultieren kann.


    Davon würde ich mich aber nicht abhalten lassen. :wave