'Das Haus in der Nebelgasse' - Seiten 179 - 269

  • Was ich in diesem Abschnitt ja ganz furchtbar fand, ist die Vorstellung, wie Kathie und ihre Familie ( und natürlich auch andere Familien) während der Pest in ihrem Haus für 40 Tage eingeschlossen worden sind.
    Sie sind vielleicht alle gestorben, wahrscheinlich sind sie verhungert oder verdurstet und hatten evtl. gar nicht die Pest. Das hat mich während des Lesens richtig mitgenommen. :-(


    Was ich in dem Abschnitt dagegen wieder total schön fand: das es um Apotheken und das Apotheken-Archiv geht. Da ich selber Apothekerin bin, freue ich mich immer, wenn so etwas in einem Buch vorkommt. Und am liebsten hätte ich zusammen mit Matilda in diesen ganzen Aufzeichnungen über die alten Apotheken und ihre Bräuche und die Herstellung von Arzneien gelesen und geschmökert. Das hat mir richtig gut gefallen! :-]

  • Zitat

    Original von Rouge
    Was ich in diesem Abschnitt ja ganz furchtbar fand, ist die Vorstellung, wie Kathie und ihre Familie ( und natürlich auch andere Familien) während der Pest in ihrem Haus für 40 Tage eingeschlossen worden sind.
    Sie sind vielleicht alle gestorben, wahrscheinlich sind sie verhungert oder verdurstet und hatten evtl. gar nicht die Pest. Das hat mich während des Lesens richtig mitgenommen. :-(


    Das fand ich auch ganz schrecklich. Wenn die Menschen nicht an der Pest gestorben sind, dann sind sie vermutlich verhungert oder verdurstet. :-(

  • Ich muss sagen, dasBuch ist echt toll. Matilda ist so interessiert und wir haben dadurch die Möglichkeit auch ganz viele Einzelheiten über Londons Geschichte zu lernen. Ich kann viele Dinge so gut nachvollziehen, ich finde es auch sehr aufregend alte Gebäude und historische Stätten zu besichtigen. Können auch nur wenige nachvollziehen, aber ich finde es aufregend einen Stein anzufassen, der vor hunderten von Jahren bearbeitet wurde. Im Forum romanum hatte ich irgendwie durchgehend Gänsehaut, trotz knapp 40 Grad Außentemperatur :-)


    Stephen Fleming ist ja ganz ähnlich gestrickt wie Matilda, die beiden passen wirklich gut zusammen.


    Und Mrs. Westlake ist ein richtiger Schatz! Und in ihren Ansichten sehr fortschrittlich.


    Das Gespräch mit Annes Mutter war ja auch recht aufschlussreich. Matilda Unbehagen gegenüber dem Vormund scheint ja nicht unbegründet zu sein. Wenn auch andere da so ihre Zweifel haben. Wobei ich den Vater eigentlich recht nett fand.
    Aber alleine die Geschichte, wie Laura über den Tod ihrer Eltern informiert wurde, ist sehr seltsam. Nicht dass Easterbrook da seine Finger im Spiel hatte um an das Vermögen zu kommen.....

  • Ganz wunderbar finde ich die Beschreibungen Londons. Dass man 1900 nur in die U-Bahn einsteigen musste und schnell am Ziel war, wofür man 300 Jahre zuvor eine Tagesreise benötigte. Und dann wieder Matildas und Flemings Wege zu Fuss durch die Stadt, das entschleunigt die Sache und ermöglicht einen anderen Blick auf die Stadt, als wenn sie sich nur mit Bahn oder Droschke vorwärts bewegen würden.

  • Zitat

    Original von streifi


    Das Gespräch mit Annes Mutter war ja auch recht aufschlussreich. Matilda Unbehagen gegenüber dem Vormund scheint ja nicht unbegründet zu sein. Wenn auch andere da so ihre Zweifel haben. Wobei ich den Vater eigentlich recht nett fand.
    Aber alleine die Geschichte, wie Laura über den Tod ihrer Eltern informiert wurde, ist sehr seltsam. Nicht dass Easterbrook da seine Finger im Spiel hatte um an das Vermögen zu kommen.....


    Dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen. Vielleicht hat der Vormund etwas mit dem Tod von Lauras Eltern zu tun, weil er wusste, dass es ein geheimes Vermögen in dem Haus gibt. Er möchte Laura heiraten um so an das Geld oder was auch immer es ist zu gelangen.
    Aber woher wusste dann der Vormund davon, dass es überhaupt existiert??

  • Zitat

    Original von Rouge
    Was ich in diesem Abschnitt ja ganz furchtbar fand, ist die Vorstellung, wie Kathie und ihre Familie ( und natürlich auch andere Familien) während der Pest in ihrem Haus für 40 Tage eingeschlossen worden sind.
    Sie sind vielleicht alle gestorben, wahrscheinlich sind sie verhungert oder verdurstet und hatten evtl. gar nicht die Pest. Das hat mich während des Lesens richtig mitgenommen. :-(


    Da ging es mir genauso. Diese Vorstellung finde ich ganz schrecklich und musste nach diesem Kapitel auch erst mal eine Pause einlegen, um das ganze zu verdauen.


    Zitat

    Original von streifiMatilda ist so interessiert und wir haben dadurch die Möglichkeit auch ganz viele Einzelheiten über Londons Geschichte zu lernen.


    Das finde ich auch. Und ich hab mir auch ganz viele, viele Einmerkungen gemacht, was mir so alles aufgefallen ist (die kann ich gar nicht alle aufzählen). Auch die eingestreute Geschichter von Oscar Wilde fand ich zwar traurig, aber sehr interessant.


    Zwei Fragen zu Londons Geschichte, in erster Linie natürlich an dich Susanne! :wave


    Das Londoner Postnetz ist ja wirklich unglaublich schnell. Am Abend abgesandt und beim Frühstück schon eine Antwort! :wow Das sind ja E-Mail-Zeiten! Wie hat das funktioniert?


    Und: der Apotheker "schaltet das Licht ein". War das schon elektrisches Licht oder wie darf ich mir das vorstellen?


    Zitat

    Original von Rouge
    Dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen. Vielleicht hat der Vormund etwas mit dem Tod von Lauras Eltern zu tun, weil er wusste, dass es ein geheimes Vermögen in dem Haus gibt. Er möchte Laura heiraten um so an das Geld oder was auch immer es ist zu gelangen. Aber woher wusste dann der Vormund davon, dass es überhaupt existiert??


    Das finde ich jetzt zwar etwas weit hergeholt, aber denkbar ist natürlich alles! Aber dann hätte er ja schon Jahre vorher diesen Plan verfolgen müssen, mit vielen Wenns und Absers.


    Meine Theorie ist eher, dass er erst vor Kurzem von einem Schatz??? o. ä. erfahren hat, im Haus gesucht und nichts gefunden hat (das könnte auch zumindest teilweise das "Umgehen" erklären) und jetzt (zu Recht) vermutet, Laura könnte mehr wissen, als sie zugibt. Und jetzt will er über sie an den "Schatz" ran.


    Allerdings ist der Fund zwar äußerst interessant, ein Schatz könnte aber höchstens das angsprochene Gold sein. Da bleibt dann der Zusammenhang zum Mohn. Schwierig :gruebel

    "Wir brauchen alle immer mal wieder Beschäftigungen, die uns eine Pause von uns selbst gönnen." Tracy Chevalier, Violet, Atlantik Verlag 2020

  • Zitat

    Original von MissMoneypenny


    Das fand ich auch ganz schrecklich. Wenn die Menschen nicht an der Pest gestorben sind, dann sind sie vermutlich verhungert oder verdurstet. :-(


    Ja wirklich eine furchtbare Vorstellung! :-(
    Und dann hatten ja vll nicht mal alle die Pest, wie hier angedeutet wird.
    Das Einzige was mit irritiert: wie kann Laura eine Nachfahring von Katharina sein, wenn alle in dem Haus gestorben sind? :gruebel


    Zitat

    Original von JaneDoe
    Ganz wunderbar finde ich die Beschreibungen Londons. Dass man 1900 nur in die U-Bahn einsteigen musste und schnell am Ziel war, wofür man 300 Jahre zuvor eine Tagesreise benötigte. Und dann wieder Matildas und Flemings Wege zu Fuss durch die Stadt, das entschleunigt die Sache und ermöglicht einen anderen Blick auf die Stadt, als wenn sie sich nur mit Bahn oder Droschke vorwärts bewegen würden.


    Ja, das ist echt wunderbar beschrieben und gefällt mir auch ausgesprochen gut.
    Übrigens, Susanne, hast du auch Marzi gelesen?
    Weil der Ritter von Knightsbridge offenbar mal in einem Traum von Matilda vorkam. Das fand ich amüsant! :grin


    Zitat

    Original von Rouge


    Dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen. Vielleicht hat der Vormund etwas mit dem Tod von Lauras Eltern zu tun, weil er wusste, dass es ein geheimes Vermögen in dem Haus gibt. Er möchte Laura heiraten um so an das Geld oder was auch immer es ist zu gelangen.
    Aber woher wusste dann der Vormund davon, dass es überhaupt existiert??


    Hm... :gruebel Habe aber das Gefühl, dass sein Vater da nix von weiß. Den ganz genauen Zusammenhang hab ich auch noch nciht verstanden.


    Bin gespannt, ob sie die Kirche findet und den "Schatz"!! :wave

  • Zitat

    Original von Rouge
    Was ich in diesem Abschnitt ja ganz furchtbar fand, ist die Vorstellung, wie Kathie und ihre Familie ( und natürlich auch andere Familien) während der Pest in ihrem Haus für 40 Tage eingeschlossen worden sind.


    Katies Schicksal (und das ihrer Familie) ist wirklich grausam. Aus den Zeilen heraus lässt sich ja vermuten, dass Katies Familie Opfer von Verleumdung geworden ist, ohne dass jemand tatsächlich die Pest hatte. Womöglich wurden sie aus reiner Habgier von wem auch immer ausgelöscht.


    Zitat

    Original von Nightflower
    Das Einzige was mit irritiert: wie kann Laura eine Nachfahring von Katharina sein, wenn alle in dem Haus gestorben sind? :gruebel


    Das habe ich mich auch gefragt. Wenn doch alle Ancrofts gestorben sind bzw. von einem Widersacher auf diese perfide Art und Weise ausgelöscht wurden, kann es doch eigentlich keine direkten Nachfahren geben. Oder hat sich vielleicht eben jener Widersacher als ein Verwandter der Ancrofts ausgegeben, um an das Erbe zu kommen? Das gesamte Vermögen wurde ja anscheinend jemandem anvertraut oder auch dafür verwendet, um sich aus dem gesperrten Haus freizukaufen. Ich schätze mal, dass die eigentlichen Ancrofts, hätten sie überlebt, danach völlig verarmt gewesen wären.
    Vielleicht ist ja auch Easterbrook der direkte Nachfahre und will das mit dem Inhalt des Kästchens beweisen. :wow


    Zitat

    Original von Lese-rina


    Das finde ich jetzt zwar etwas weit hergeholt, aber denkbar ist natürlich alles! Aber dann hätte er ja schon Jahre vorher diesen Plan verfolgen müssen, mit vielen Wenns und Absers.


    So weit hergeholt finde ich das gar nicht. Easterbrook senior erwähnt doch bei Matildas Besuch, dass sich die Kanzlei hauptsächlich mit Vermögensangelegenheiten beschäftigt. Vermutlich hat sich Easterbrook junior auch bei Lauras Eltern eben um diese Dinge gekümmert und in diesem Zusammenhang vom "geheimen Schatz" erfahren. Dass er seinen Plan jahrelang verfolgen muss, ist sicher keine Hinderungsgrund für ihn.


    Ich hoffe, dass Matildas Nachforschungen schnell Licht ins Dunkel bringen...


    Sie ist ja zusammen mit Fleming schon ein gutes Stück vorangekommen. Ich bin sehr gespannt, ob Fleming oder womöglich beide sogar noch in das Ancroftsche Anwesen eindringen werden... Der geräumige Keller wurde ja nun schon mehrfach angesprochen, vielleicht findet sich ja vor Ort noch der ein oder andere Hinweis auf das Geheimnis.


    Die beiden passen übrigens prima zusammen. Der gemeinsame Abend in dem italienischen Restaurant und der anschließende Spaziergang durch London haben mir gut gefallen, das wirkte schon ziemlich modern. Fleming scheint Gefallen an Matilda gefunden zu haben, wie ja auch Mrs. Westlake treffend feststellt. :-]


    Zitat

    Original von streifi
    Und Mrs. Westlake ist ein richtiger Schatz! Und in ihren Ansichten sehr fortschrittlich.


    Hier muss ich dir unbedingt zustimmen. Vor allem, wie sie erkennt, das Wilde von der Gesellschaft vernichtet wurde - solche Zusammenhänge herzustellen gelingt vielen heute nicht.

  • Zitat

    Original von Lese-rina


    Das muss wirklich furchtbar gewesen sein. Man sperrt gesunde Menschen zusammen mit todkranken ein - so hat keiner eine Chance. Und ich könnte mir vorstellen, dass oft auch aus Angst "gesunde" Haushalte eingeschlossen wurden. Und bei Katies Familie gar aus Habgier? Einfach schrecklich... ;-(



    Zitat

    Original von Lese-rina
    Das Londoner Postnetz ist ja wirklich unglaublich schnell. Am Abend abgesandt und beim Frühstück schon eine Antwort! :wow Das sind ja E-Mail-Zeiten! Wie hat das funktioniert?


    Über die schnelle Postzustellung hatte ich mich auch gewundert. Wenn ich da so an heute denke, wie oft ich auf Post warten muss... ;-)



    Zitat

    Original von LeseBär
    Ich bin sehr gespannt, ob Fleming oder womöglich beide sogar noch in das Ancroftsche Anwesen eindringen werden... Der geräumige Keller wurde ja nun schon mehrfach angesprochen, vielleicht findet sich ja vor Ort noch der ein oder andere Hinweis auf das Geheimnis.


    Ich traue den beiden tatsächlich zu, dass sie dort "einbrechen". Das würde irgendwie passen... ;-)



    Zitat

    Original von LeseBär
    Die beiden passen übrigens prima zusammen. Der gemeinsame Abend in dem italienischen Restaurant und der anschließende Spaziergang durch London haben mir gut gefallen, das wirkte schon ziemlich modern. Fleming scheint Gefallen an Matilda gefunden zu haben, wie ja auch Mrs. Westlake treffend feststellt. :-]


    Das sehe ich genauso. Die beiden geben ein sehr schönes Paar ab und passen auch intellektuell bestens zusammen. Fleming gefällt mir übrigens von Abschnitt zu Abschnitt besser... :heisseliebe

  • Ich mag diese Buch wirklich sehr und es gibt mir wieder etwas mehr Motivation zum Lesen, die in den letzten Wochen doch sehr im Keller war.


    Mathilda und Fleming sind wirklich ein schönes Paar und ein hervorragendes Team. Ich habe keinen Zweifel, dass sie dem Geheimnis auf die Spur kommen.


    Die Schilderungen in dem alten Buch haben auch Beklemmungen bei mir ausgelöst, 40 Tage eingesperrt zu sein :cry Ich bin sehr gespannt in welchen verwandschaftlichen Verhältnis Laura zu den Personen steht.


    Die Schilderungen Londons sind klasse, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie in England bzw. GB war, aber bei diesem Buch bekomme ich auf jeden Fall Lust drauf (auch wenn ich mir natürlich im Klaren darüber bin, dass es heute dort ganz anders zugeht) ;-)


    Mrs. Westlake ist immer noch meine Lieblingsfigur, sie hat genau das richtige Näschen bzgl. Fleming, ich hoffe sehr das sie recht hat :heisseliebe

  • Mir gefällt das Buch auch nach wie vor richtig gut!
    Vor allem beim Spaziergang von Matilda und Fleming wurde London für mich so richtig lebendig. :-]
    Die Forschungsarbeit der beiden geht ja auch gut voran, auch wenn das alles immer noch sehr rätselhaft ist. Und ich hoffe dass auch Arkwright nochmal eine Rolle spielen darf, ich mag den komischen Kauz :lache
    Gut gefallen hat mir auch die Mutter von Lauras Freundin Anne, endlich jemand, der Matildas Bedenken teilt und ey nicht als völlig normal betrachtet, dass ein begabtes Mädchen die Schule verlässt, um einen deutlich älteren Mann zu heiraten

  • Weiterhin gefällt mir das Buch total gut.


    Matilda finde ich sehr mutig, wie sie z.B. die Anwaltskanzlei aufsucht und unter einem Vorwand den alten Easterbrook ausfragt.


    Das "Date" von Matilda und Fleming hat mir auch gut gefallen. Sie gehen italienisch Essen und ich denke da geht noch was. :grin


    Zitat

    Original von Nightflower
    Das Einzige was mit irritiert: wie kann Laura eine Nachfahring von Katharina sein, wenn alle in dem Haus gestorben sind? :gruebel


    Da bin ich auch drüber gestolpert und kann mir noch keinen Reim darauf machen. :gruebel


    Und wie bei euch auch, musste ich schon beim Lesen schlucken, als die Beschreibung auf das verriegelte Haus kam. Die Bewohner sind wohl elend zugrunde gegangen. ;-(

    Gruß Sabine


    ich lese: "Ohne Ausweg" von Kathrin Lange

    ich höre: "Drei Schwestern am Meer" von Anne Barns

  • Das Buch hat einen Sog entfaltet, dem ich mich nicht mehr entziehen kann.


    Zitat

    Original von Rouge:
    Was ich in diesem Abschnitt ja ganz furchtbar fand, ist die Vorstellung, wie Kathie und ihre Familie ( und natürlich auch andere Familien) während der Pest in ihrem Haus für 40 Tage eingeschlossen worden sind.


    Zitat

    Original von Ayasha:
    Das muss wirklich furchtbar gewesen sein. Man sperrt gesunde Menschen zusammen mit todkranken ein - so hat keiner eine Chance. Und ich könnte mir vorstellen, dass oft auch aus Angst "gesunde" Haushalte eingeschlossen wurden. Und bei Katies Familie gar aus Habgier? Einfach schrecklich... traurig


    Das hat mich auch schockiert. :yikes


    Vielleicht war Easterbrook Senior mit Katharinas Familie bekannt und hat sie verraten und Easterbrook Junior hat sich dann in die Familie Ancroft geschlichen um an das verschollene Geld von Katharinas Familie und von Familie Ancroft zu kommen. :gruebel


    Zitat

    Original von Lese-rina:
    Das Londoner Postnetz ist ja wirklich unglaublich schnell. Am Abend abgesandt und beim Frühstück schon eine Antwort! Wow Das sind ja E-Mail-Zeiten! Wie hat das funktioniert?


    Original von Ayasha:


    Über die schnelle Postzustellung hatte ich mich auch gewundert. Wenn ich da so an heute denke, wie oft ich auf Post warten muss... Augenzwinkern


    :write


    Matilda und Mr. Fleming sind ein gutes Team und ich hoffe, da wird vielleicht noch mehr daraus.

  • Zitat

    Wissen ist wie Liebe. Es hat nur Sinn, wenn man es teilt.


    Ich liebe dieses Zitat. Spätestens da hatte mich der Historiker aber sowas von in der Tasche. Und Mathilda scheint ihn ja auch sehr, sehr gern zu haben :grin


    Mir gefiel auch dieser Abschnitt wieder sehr, sehr gut, die Einblicke ins historische London sind einfach beeindruckend. Gerade die angedeutete Geschichte um die ursprüngliche Besitzerin des Kästchens, deren ganze Familie offenbar gestorben ist, weil ihr Haus als Pesthaus deklariert wurde. Wer tut sowas? Vielleicht ein geschäftlicher Konkurrent der Ancrofts?


    Was die Verbindung zwischen den Ancrofts der Vergangenheit und Laura angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass wir aus dem Buch von Katie noch Dinge erfahren werden - vielleicht gab es noch andere Kinder, die zu dem Zeitpunkt nicht im Haus waren. Oder jemand konnte durch den Keller entkommen - dass soviel von den unteriridischen Gängen Londons gesprochen wird, deutet für mich an, dass diese Aspekte noch relevant werden - entweder für die Geschichte im 17. Jahrhundert oder für diese.


    Was mich an dem Buch absolut beeindruckt, ist die Figurenzeichnung - Mrs. Westlake als Nebenfigur beispielsweise ist so herrlich schrullig, gleichzeitig aber auch sehr fortschrittlich. Ich fand die Szene, in der sie um Oscar Wilde trauert und damit hadert, wie übel ihm mitgespielt wurde, sehr berührend.

    SUB 220 (Start-SUB 2020: 215)


    :lesend Susanne Michl u. a. - Zwangsversetzt. Vom Elsass an die Berliner Charité. Die Aufzeichnungen des Chirurgen Adolphe Jung (1940 - 1945)

    :lesend Antonio Iturbe - Die Bibliothekarin von Auschwitz

    :lesend Anthony Doerr - Alles Licht das wir nicht sehen (Hörbuch)

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Ganz wunderbar finde ich die Beschreibungen Londons. Dass man 1900 nur in die U-Bahn einsteigen musste und schnell am Ziel war, wofür man 300 Jahre zuvor eine Tagesreise benötigte. Und dann wieder Matildas und Flemings Wege zu Fuss durch die Stadt, das entschleunigt die Sache und ermöglicht einen anderen Blick auf die Stadt, als wenn sie sich nur mit Bahn oder Droschke vorwärts bewegen würden.


    :write :write
    Ich lese diese Stellen mit einem solchen Genuß - diese sind einfach nur perfekt beschrieben. :anbet

  • Zitat

    Original von Susannah


    Ich liebe dieses Zitat. Spätestens da hatte mich der Historiker aber sowas von in der Tasche. Und Mathilda scheint ihn ja auch sehr, sehr gern zu haben :grin


    Ach, ja! Das hatte ich schon fast wieder vergessen.... :wow Aber ich fand diese Stelle auch einfach wunderbar! :heisseliebe Ja, er scheint Matilda zumindest nicht egal zu sein. ;-)