Nachhaltiger Haushalt, Plastikvermeidung, natürliche Pflegemittel etc.

  • Größere Sachen wie Birnen, Äpfel , Knoblauch auch Karotten, lege ich so aufs Band. Champignons, ja ich hebe ja die Tüten, falls ich mal eine mitnehme immer auf und benutze sie mehrmals. Bei Kirschen brauche ich die auch, Tomaten sind ja meistens in der Verpackung, die bekomme ich hier selten einzeln, nur auf dem Markt.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Ich freue mich, daß langsam immer mehr auf den Trichter kommen und vieles lose verkaufen.


    Inzwischen gibt es sogar bei Lidl und Aldi viele Obst- und Gemüseartikel, die lose verkauft und dann an der Kasse gewogen werden. Außerdem ist immer mehr regional und bio, das freut mich sehr.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Bei uns im Kaufland muss man das Obst und Gemüse selbst abwiegen. Da gibt es jetzt die Auswahl zwischen Unverpackt, mit Foliebeutel und den Ökobeuteln, die direkt neben der Waage liegen und gekauft werden können. Ich benutze schon seit längerem Ökobeutel, da gab es die noch nicht in den Supermärkten.

    Das habe ich gestern auch das erste Mal bei uns entdeckt.

    Ich nehme immer die Plastikbeutel, die um die Werbeblättersammlung herum gepackt sind, in meinem Rucksack mit zum Einkaufen. Die eignen sich gut für kleinere Mengen (Kirschen, Pflaumen, Radieschen, ...) - größere Früchte oder Gemüse wiege ich unverpackt, klebe die Preisschilder direkt auf die Schale (wird ja zuhause sowieso gründlich gewaschen) und lege sie auf meine anderen Waren auf das Kassenband.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Tania Blixen: Nordische Nächte

    Babettes Fest (1950)

  • Ich brauche die Beutel für lose kleinere Ware, wie Kirschen, Litschi, Feigen oder Weintrauben. Sonst ist ja meistens alles verpackt oder groß genug und robust. Wenn ich sie dabei habe, werde ich aber auch lose Äpfel, Birnen und Fleischtomaten hinein packen.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Ich kaufe schon länger mit den grünen Ökobeuteln ein, da kommt empfindliches Obst oder Gemüse rein. Alles, was robust genug ist, kommt lose aufs Band und dann in den Rucksack. Für Champignons oder Kartoffeln nehme ich meist gebrauchte Papiertüten.

    Da ich leider etwas vergesslich geworden bin, muss ich ab und zu ne Papiertüte (für Brot) nehmen... diese werden dann vielseitig weiterverwendet.


    Für Käse nehm ich mir ne Plastikdose mit, und zur Eisdiele gehe ich mit ner Kaffeetasse, deren Form gut passt - da passen wunderbar 2 große Kugeln rein. (Eiswaffeln sind ja auch gut, aber wären gleich wieder 200 leere Kalorien extra).

  • Zum Thema Würstchen muss ich sagen, dass ich vor einiger Zeit die Rügenwalder Würstchen für mich entdeckt habe. Es gibt normal große Würstchen, Mini-Würstchen und Mini-Salami. Ich liebe die und gönne mir ab und zu mal eine Packung, und vor allem bei den Mini-Wiener Würstchen schmeckt man kaum, dass sie vegetarisch sind. Die sind auch in der Linsensuppe toll :thumbup:

    Ja, diese Rügenwalder Würstchen waren auch bei den Fridays for Future (FFF) ne Weile sehr beliebt, doch dann stellte sich heraus, dass die letztendlich schlimmer sind von der CO2- Bilanz als Fleisch. Ich gab die Details nur verschwommen in Erinnerung, ich glaube, es werden sehr große Mengen Hühnereiweiß verwendet und der Rest weggeschmissen... so in diese Richtung.

    Da nehm ich lieber 3-mal im Jahr normale Bio-Wiener.


    Ich komme inzwischen doch recht gut klar damit, vegetarisch zu essen. Gelegentliche Ausnahmen erlaube ich mir, wenn ich so richtig schlimmen Heißhunger auf ne gute Hühnersuppe oder Spaghetti Bolognaise habe. Das komnt eher selten vor, vielleicht einmal in 2 Monaten. Damit fühle ich mich bisher zufrieden.


    Ach, und danke allen, die mich im Juni mit Infos über Calcium in Lebensmitteln versorgt haben, das war lieb von euch. :*

    Natürlich achte ich sowieso darauf, aber einiges davon war mir neu, z.B. viel Calcium in Aprikosen.

    Mein kalziumhaltiges Mineralwasser trinke ich zur Absicherung, damit ich nicht ständig rumrechnen muss, ob ich jetzt wirklich schon genug C. gegessen habe. :)


    Angesichts der brennenden Wälder in der Arktis, Kanada, Alberta, Sibirien, Kalifornien, Brasilien und anderen südamerikanischen Regenwald-Ländern sowie in diversen Ländernb bin ich ziemlich down...all die Bäume weg, unglaublich riesige Mengen CO werden freigesetzt, dazu die aufgetauten Permafrostböden... das macht mich fassungslos.

    All unsere Bemühungen im individuellen Bereich sind toll, aber wenn sich auf politischer Ebene nicht bald grundlegend und massiv etwas ändert, retten wir damit auch nichts mehr.

    Ganz schön schwer, angesichts der aktuellen Lage optimistisch zu bleiben. Geht es euch auch so?

    Trotzdem versuche ich weiter meinen ökologischen Fußabdruck mögl. noch mehr zu verkleinern und aktiv zu sein, also mitzumachen bei den Parents for Future, nebenher bei den Grandparents for Future und natürlich bin ich bei jedem FFF-Klimastreik dabei. Das Tolle ist die Stimmung und dass es dabei immer friedlich zugeht. Es sind sogar alte Frauen mit Rollator dabei, auch Eltern mit Kleinkindern - und es werden immer mehr Erwachsene.


    War von euch auch schon mal jemand dabei?

    Und wenn ja, wie war's?


    Am 20.09. gibt es einen globalen Klimastreik. Motto:

    Jung und alt zusammen.

    Hoffentlich werden wir dann so viele, dass sich die Politiker noch mehr bewegen...

    Es gibt ja auch schon einige Statements, die erstmal ganz gut klingen, doch ist mir unklar, inwieweit das ernst gemeint ist oder doch wieder nur Wahlversprechen, die dann nach den Wahlen gekippt werden.

    Da inzwischen sogar VW Druck macht, dass das Kohlekraftwerk in Hannover abschalten soll, weil VW nur noch mit sauberem Strom arbeiten will, bedteht Hoffnung.


    Falls es jetzt richtig richtig viele werden, die sich hinter die Forderungen der FFF stellen, entsteht der nötige Druck, tatsächlich endlich nachhaltig und konsequent zu handeln, hoffe ich.

  • Die vegetarischen Würstchen enthalten sehr viel Hühnereiweiß, so dass in der Endbilanz wohl mehr Tiere sterben als für ein normales Wiener Würstchen. Die Legehennen werden nach 1,5 - 2 Jahren ja auch zu Suppenhühnern und die männlichen Küken werden direkt nach dem Schlüpfen getötet.


    https://www.stern.de/genuss/es…s--original--8350418.html

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

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