'Gut Greifenau - Morgenröte' - Seiten 126 - 201

  • Die Hochzeit von Katharina mit Ludwig rückt unerbittlich näher. Der geplante Termin jedenfalls. Ludwig macht sich des Nachts an Katharina heran und erlebt eine böse Überraschung. Fast schade, daß sie ihn nicht mehr verletzt hat. Der zeigt sein wahres Gesicht, indem er ihr droht für die Zeit nach der Hochzeit. Ob das nicht ein Fehler war und sie noch mehr anspornt, die Hochzeit zu torpedieren? Und wenn es mit einem „Nein“ am Altar ist?


    Je länger Konstantin bei Rebecca bleiben muß, je mehr scheint ihre Gegenwehr zu einer Beziehung zu schwinden. Wird ja auch Zeit. :grin


    Der Pastor errät, wer ihm die Unterlagen gestohlen hat und schwärzt Albert beim Grafen an. Geschickter Schachzug von Alexander, jetzt hat Wittekind wieder etwas zum „Knabbern“. Hoffentlich bekommt der irgendwann seine höchst verdiente Abreibung.


    In Rußland schreitet die Revolution voran und Feodora gibt endgültig zu erkennen, daß sie politisch keine Ahnung hat;

    S. 146: Feodora war wirklich erschrocken. „Ich frage mich, woher dieser Hass und diese Wut kommen.“

    Also wenn man sich nur ein bißchen mit russischer Geschichte beschäftigt, sollte das klar vor Augen stehen.


    Während Nikolaus vom Endsieg (auch wenn der Begriff aus dem nächsten Krieg stammt, paßt er hier auch) träumt, erleidet Kontantin einen Rückschlag: ihn trifft die Spanische Grippe. Mußte das nun auch noch sein?! Wie Rebecca frage ich mich, wo er sich angesteckt hat, er war doch außer mit ihr mit niemandem in Kontakt. Selbst sein Vater hat ihn nun anscheinend endgültig aufgegeben, nur er selbst sich nicht. Er erreicht Rebeccas Versprechen, ihn zu heiraten, wenn der das überlebt. Jetzt muß er „nur noch“ überleben! ;-)


    Katharina entwickelt wirklich enorme Initiative - jetzt gibt sie vor, an der Spanischen Grippe erkrankt zu sein. Und das so überzeugend, daß nicht mal Dr. Reichenbach etwas merkt - alle Achtung.


    Ida ist also verheiratet. Bei der Beschreibung ihres Mannes habe ich mich gefragt, ob das denn wirklich nun auch noch sein muß. Ich vermute, daß der noch auftaucht und es entsprechende Schwierigkeiten gibt. Als ob nicht schon genug Elend da wäre. So gut mir das Buch bisher gefällt, das hätte es für mich denn nun wirklich nicht mehr gebraucht, das wirkt auf mich doch etwas überzogen nach dem Motto „was kann man noch Schlimmes in dem Buch unterbringen?“.


    Dann also in der Tat: Konstantin und Rebecca heiraten! Hat ja auch lange genug gedauert. ;-) Man darf auf den Empfang zuhause gespannt sein.


    Es sei zugegeben, daß ich über das Ende des Ersten Weltkrieges nicht allzu viel weiß. Aber als ich dann von den Forderungen des amerikanischen Präsidenten las, war mir klar, daß Trump ganz in der Tradition amerikanischer Präsidenten handelt: die glauben, die Welt dreht sich einzig und allein nach ihren Vorstellungen bzw. die Welt hat sich deren Vorstellungen anzupassen (vgl. S. 191 letzter Absatz). Wenn ich daran denke, wie die Amis derzeit gegen den Internationalen Strafgerichtshof vorgehen, weil der wegen Kriegsverbrechen von Amerikanern ermittelt - für wen oder was halten die sich eigentlich? War aber anscheinend schon immer so.


    Am Ende des Abschnittes ist dann mal wieder wirklich alles unklar. Alexander, Julius: noch am Leben? Ich tippe mal auf „ja“, bald kommt hoffentlich die Auflösung.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

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  • Nun dauert der Krieg schon 5 Jahre! Und dann zieht auch noch die gefährliche spanische Grippe durchs Land... Schlimme Zeiten!


    Katharinas Plan finde ich erstaunlich! Weiter so!


    Ich habe bis hierher schon wieder viel gelernt, hier über das Ende des 1. Weltkriegs...


  • In Rußland schreitet die Revolution voran und Feodora gibt endgültig zu erkennen, daß sie politisch keine Ahnung hat;

    S. 146: Feodora war wirklich erschrocken. „Ich frage mich, woher dieser Hass und diese Wut kommen.“

    Also wenn man sich nur ein bißchen mit russischer Geschichte beschäftigt, sollte das klar vor Augen stehen.

    Ja, wirklich erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit damals auf die unteren Klassen geschaut wurde. Dieses Herrenrasse-Denken gab es schon weit von 1933.

  • Ludwig hat sich seinen Besuch sicher ganz anders vorgestellt, aber Katharina hatte eine scharfe Überraschung für ihn. Konstantin wird auch noch von der spanischen Grippe erfasst, während Katharina dies vortäuscht. Beiden verschafft es Zeit. Rebecca ist nun bereit, Konstantin zu heiraten, während Katharina an der letzten Fluchtchance arbeitet. Die erhoffte Freisetzung von Soldaten für die Westfront bleibt aus, während Nikolaus schon sein eigenes Gut vor Augen hat. Der Kaiser will nicht zur Hochzeit kommen und nun darf es auch für Feodora etwas kleiner sein. Alexander wird nun auch noch eingezogen und der vermutliche Tod Konstantins ist verarbeitet. Julius ist zurück und will Katharina befreien, erleidet aber dabei Schiffbruch. Und der Pastor erkennt die Zusammenhänge um Albert Sonntag und spinnt ein Rachenetz, aber er und der Graf sind Brüder in Sachen nichts klappt wie geplant. So bleibt mir Albert noch erhalten.

    :Hörbuch Bernard Cornwell - Der Erzfeind

    :Hörbuch Hans Rath & Edgar Rai - Toten haben keine Freunde

    :lesend Tom Finnek - Schuldacker

    :lesend Karsten Dusse - Achtsam morden

    :lesend William Melvin Kelley - Ein anderer Takt

  • Ich hoffe Katharina hat noch einen neuen Plan um Ludwig nicht heiraten zu müssen, denn die Hochzeit rückt immer näher.

    Katharina gefällt mir immer besser. Sie täuscht die Spanische Grippe vor und sogar der Arzt schöpft keinen Verdacht. Einfach genial aber auch irgendwie traurig, wenn man seine Eltern so täuschen muss.


    Konstantin erkrankt an der Spanischen Grippe, in seinem geschwächten Zustand kein Wunder. Sofort nimmt sein Vater Abstand. Er besucht in nur noch ganz selten. Sicher er hat Angst vor Ansteckung, aber ich glaube er hat ihn schon aufgegeben. Ich verstehe das nicht, die Hoffnung stirbt doch zuletzt und Rebecca gibt ja auch nicht auf, im Gegenteil, sie heiraten heimlich. Da bin ich auf die Gesichter der Familie gespannt.

  • Ja, wirklich erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit damals auf die unteren Klassen geschaut wurde. Dieses Herrenrasse-Denken gab es schon weit von 1933.

    Mir ist das sowohl in Romanen als auch in Sachbüchern über das Rußland jeder Zeit (und die Jahre zuvor) begegnet. Wenn man das so liest, ist einem, wenn man nur ein bißchen Verstand hat, völlig klar, daß es so nicht bleiben konnte. Entweder kamen Änderungen freiwillig - oder mit Gewalt. Wir heutigen wissen, daß Letzteres der Fall war.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Zwei Dinge haben mich überrascht:


    Einmal, dass Ida verheiratet ist und sie vor ihrem Mann geflohen ist. Dass da was in ihrer Vergangenheit ist, über das sie nicht gerne sprich, okay. Aber das?


    Zum anderen, dass Rebecca und Konstantin am Ende dieses Abschnitts schon verheiratet sind. Irgendwann mal ja, ich habe es ihnen so gewünscht. Naja, jetzt bin ich mal gespannt, wie die Familie reagiert, wenn er A nach Hause kommt und dann B auch noch als verheirateter Mann mit einer Dorflehrerin


    Egidius verdient einfach nur einmal eine kräftige Abreibung, die ihm die gerechte Strafe für sein Handeln ist.


    Ob es auch für Katharina und Julius ein Happy End gibt?

    Wir dürfen gespannt sein...

  • Konstantin erkrankt an der Spanischen Grippe, in seinem geschwächten Zustand kein Wunder.

    Tatsächlich hatte die Spanische Grippe eine Besonderheit: Es fiel auf, gerade in der zweiten Welle, dass außergewöhnlich viele junge, kräftige Menschen befallen wurden. Natürlich auch Kinder, und Alte und anders geschwächte wie Hungernde. Doch der Prozentsatz von eigenlich immungestärkten Menschen war auffällig hoch.
    Heute weiß man durch Forschungen, dass der Grippevirus sich gerne an Immunzellen gehangen hat, um sich zu teilen. Das bedeutet, dass gerade die, die über viele Immunzellen verfügten, wenn einmal infiziert, sich dann auch recht schnell der Zustand verschlechterte. Viele von denen starben. Die sterberate war auch gemessen an anderen Grippeviren sehr hoch.
    Und Konstantin ist ja in diesem Zustand gar nicht mehr so geschwächt.

  • Tatsächlich hatte die Spanische Grippe eine Besonderheit: Es fiel auf, gerade in der zweiten Welle, dass außergewöhnlich viele junge, kräftige Menschen befallen wurden. Natürlich auch Kinder, und Alte und anders geschwächte wie Hungernde. Doch der Prozentsatz von eigenlich immungestärkten Menschen war auffällig hoch.
    Heute weiß man durch Forschungen, dass der Grippevirus sich gerne an Immunzellen gehangen hat, um sich zu teilen. Das bedeutet, dass gerade die, die über viele Immunzellen verfügten, wenn einmal infiziert, sich dann auch recht schnell der Zustand verschlechterte. Viele von denen starben. Die sterberate war auch gemessen an anderen Grippeviren sehr hoch.
    Und Konstantin ist ja in diesem Zustand gar nicht mehr so geschwächt.

    Danke für die Info. Schon wieder was dazu gelernt.

  • Wieder einmal kriegt Feodora, wonach sie sich sehnt: einen Besuch vom Prinzen und seiner Mutter. Das Feodora glänzen will, ist klar, aber Katharina macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Zum einen, als sie -erwarteterweise - nachts Besuch vom Prinzen bekommt -der augenscheinlich sein "Mütchen" kühlen möchte - aber nicht damit rechnet, das Katharina ein Messer bereitliegen hat, andererseits, das Katharina in Gesellschaft der prinzlichen Familie so lammfromm und angepasst bleibt. Eigentlich hätte ihr das zu denken geben müssen; besonders da Katharina vorher schon durch ihren Hungerstreik gezeigt hat, das sie durchaus einen Dickkopf besitzt und diesen auch einsetzt.


    Was mir etwas auf die Nerven geht ist die Tatsache, das Feodora für ihre russischen Landsleute eine art Auffanglager darstellt. jeder, der ihren Namen mal gehört hat bzw. irgendwie evtl. über x-Ecken mit ihr oder ihrer Familie verwandt ist, taucht in Greifenau auf und wird dort aufgepäppelt und betreut. Das ist, besonders in den Zeiten des "wenig habens" doch unmöglich. Klar, wenn ihre Brüder nebst Familie aufgeschlagen wären, dann wäre das etwas anders gewesen, aber so.... Das muss doch ins Geld und an die Reserven gehen. Das Katharina und auch Alexander dadurch massiv genervt sind, kann ich mir sehr gut vorstellen.


    Ich bewundere die "Ausgefuchstheit" von Katharina, sich vermeintlich mit der spanischen Grippe angesteckt zu haben, und somit in ihrem Zimmer isoliert wird. So bekommt sie das, was sie letztlich will: ihre Ruhe und die Möglichkeit, ihre Flucht vorzubereiten, denn sie will diese Hochzeit nicht....


    mal sehen, wie es weiter geht

  • Ich habe versehentlich schon den nächsten Abschnitt gelesen, jetzt muss ich aufpassen, dass ich spoilere...

    Ida ist also verheiratet. Bei der Beschreibung ihres Mannes habe ich mich gefragt, ob das denn wirklich nun auch noch sein muß. Ich vermute, daß der noch auftaucht und es entsprechende Schwierigkeiten gibt. Als ob nicht schon genug Elend da wäre. So gut mir das Buch bisher gefällt, das hätte es für mich denn nun wirklich nicht mehr gebraucht, das wirkt auf mich doch etwas überzogen nach dem Motto „was kann man noch Schlimmes in dem Buch unterbringen?“.

    Das war mir auch zu viel... und es hat mich an das Drama um Mr. Bates in Downton Abbey erinnert, das war mir auch zu langwierig. :-)

    Aber Albert wird sich da bestimmt noch einsetzen können...

    Was mir etwas auf die Nerven geht ist die Tatsache, das Feodora für ihre russischen Landsleute eine art Auffanglager darstellt. jeder, der ihren Namen mal gehört hat bzw. irgendwie evtl. über x-Ecken mit ihr oder ihrer Familie verwandt ist, taucht in Greifenau auf und wird dort aufgepäppelt und betreut. Das ist, besonders in den Zeiten des "wenig habens" doch unmöglich. Klar, wenn ihre Brüder nebst Familie aufgeschlagen wären, dann wäre das etwas anders gewesen, aber so.... Das muss doch ins Geld und an die Reserven gehen. Das Katharina und auch Alexander dadurch massiv genervt sind, kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Dass das den normalen Bewohnern von Greifenau auf die Nerven geht kann ich mir auch gut vorstellen, aber gleichzeitig finde ich es auch sehr stimmig, dass auf der Flucht jede noch so entfernte Verwandtschaft genutzt wurde - und umgekehrt auch keiner abgewiesen wurde.

  • Dass das den normalen Bewohnern von Greifenau auf die Nerven geht kann ich mir auch gut vorstellen, aber gleichzeitig finde ich es auch sehr stimmig, dass auf der Flucht jede noch so entfernte Verwandtschaft genutzt wurde - und umgekehrt auch keiner abgewiesen wurde.

    Tja, die liebe Famiillisch ... Aber es ist doch positiv, dass Feodora nun ausnahmsweise mal solidarisch ist.

  • Der Pastor errät, wer ihm die Unterlagen gestohlen hat und schwärzt Albert beim Grafen an. Geschickter Schachzug von Alexander, jetzt hat Wittekind wieder etwas zum „Knabbern“.Hoffentlich bekommt der irgendwann seine höchst verdiente Abreibung.

    Ziemlich unbeholfen, wie er versucht ihn anzuschwärzen. Brot in solchen Mengen backen, dass man es verkaufen kann, das erfordert Helfer und ist ziemlich unrealistisch.



    Katharina entwickelt wirklich enorme Initiative - jetzt gibt sie vor, an der Spanischen Grippe erkrankt zu sein. Und das so überzeugend, daß nicht mal Dr. Reichenbach etwas merkt- alle Achtung

    Der gute Doktor ist wohl nicht besonders gut. Mal ehrlich auch die Krankenschwester merkt nicht, dass sie ihr Fieber nur vorspielt. Wo sie den ganzen Tag und die ganze Nacht zwei Wochen lang bei dem Mädel im Zimmer lebt. Hmmm. Das kam mir seltsam vor. Als Frau mit drei Männern im Haus weiß ich einzuschätzen, wann es eine leichte Temperatur und wann was ernsteres ist. :lache Das hätte ich von der Schwester auch erwartet. Auch wenn man damals über die Grippe noch wenig wusste. Kaltes Fieber. :S



    Tatsächlich hatte die Spanische Grippe eine Besonderheit: Es fiel auf, gerade in der zweiten Welle, dass außergewöhnlich viele junge, kräftige Menschen befallen wurden. Natürlich auch Kinder, und Alte und anders geschwächte wie Hungernde. Doch der Prozentsatz von eigenlich immungestärkten Menschen war auffällig hoch.
    Heute weiß man durch Forschungen, dass der Grippevirus sich gerne an Immunzellen gehangen hat, um sich zu teilen. Das bedeutet, dass gerade die, die über viele Immunzellen verfügten, wenn einmal infiziert, sich dann auch recht schnell der Zustand verschlechterte. Viele von denen starben. Die sterberate war auch gemessen an anderen Grippeviren sehr hoch.
    Und Konstantin ist ja in diesem Zustand gar nicht mehr so geschwächt.

    Wobei ich mich schon fragte, wo er das her hat. Ist die Erkrankung nicht von Mensch zu Mensch gegangen? Hing die tatsächlich an Nahrungsmitteln. =O


    Einmal, dass Ida verheiratet ist und sie vor ihrem Mann geflohen ist. Dass da was in ihrer Vergangenheit ist, über das sie nicht gerne sprich, okay. Aber das?


    Zum anderen, dass Rebecca und Konstantin am Ende dieses Abschnitts schon verheiratet sind. Irgendwann mal ja, ich habe es ihnen so gewünscht. Naja, jetzt bin ich mal gespannt, wie die Familie reagiert, wenn er A nach Hause kommt und dann B auch noch als verheirateter Mann mit einer Dorflehrerin

    Das verspricht noch einiges an Ärger für den Rest des Buches. ;)

  • Der gute Doktor ist wohl nicht besonders gut. Mal ehrlich auch die Krankenschwester merkt nicht, dass sie ihr Fieber nur vorspielt. Wo sie den ganzen Tag und die ganze Nacht zwei Wochen lang bei dem Mädel im Zimmer lebt. Hmmm. Das kam mir seltsam vor. Als Frau mit drei Männern im Haus weiß ich einzuschätzen, wann es eine leichte Temperatur und wann was ernsteres ist. :lache Das hätte ich von der Schwester auch erwartet. Auch wenn man damals über die Grippe noch wenig wusste. Kaltes Fieber. :S

    Ja, ein wenig habe ich mich auch gewundert. Andererseits - sie hatte ja keinen Anlass die Diagnose anzuzweifeln. Und wenn sie Katharina mal in einem guten Moment erwischt hat, hat sie sich vermutlich gefreut, dass es ihr besser geht.

  • Seite 131, vierte Zeile von unten "Also tut mir den Gefallen und wehr dich."

    letzte Zeile "nestelt an Hose", Seite 132, vorletzter Absatz ist das "Blut am Nachthemd", olay er trägt also eine (Unter-) Hose unter dem Nachthemd.


    Furchtbar, wie Feodora und Adolphis ihre Tochter Katharina einsperren , das Fenster ihres Zimmers sich nicht mehr, weil verbrettert, öffnen lässt. Anfangs hat sie immerhin noch Alexander als Verbündeten. Nach seiner OP wird er nun aber auch eingezogen und sie muss eigenständig planen, wie sie die Hochzeit verhindert. Gegen den Übergriff ihres Verlobten hat sie sich gut gewehrt, doch liebt dieser Widerspenstigkeit. Wäre ganz spannend gewesen, ob man am nächsten Tag noch einen leichten Schnitt am Hals gesehen hätte und wie er sich am nächsten Tag verhalten hat.


    Inzwischen ist Katharina 18 und mutig, die Erkrankung an Spanischer Grippe vorzutäuschen. Nur gut, dass man über die Erkrankung noch am Forschen war. Arzt und Krankenschwester werden noch nicht viel wissen, doch zumindest die Krankenschwester sollte doch bei 24Std. Diensten ein bisschen Lunte riechen. Doch vermutlich ist sie unterwürfig, selig bei Herrschaften zur Hand gehen zu können und weiß natürlich auch nicht, dass Katharina gegen ihren Willen den Prinzen heiraten soll.


    Habe ich doch richtig vermutet, Konstantin kann Rebecca doch überzeugen, dass sie ihm vertraut und den Heiratsantrag annimmt.


    Idas Ehemann wird schon noch für ordentlich Ärger sorgen.


    In diesem Abschnitt ist für mich der Rechercheaufwand und das genaue Einflechten historischer Ereignisse herauslesbar.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Immer mehr Dinge kommen ans Licht, z.B. über Ida.

    Alles entwickelt sich rasant weiter...………


    Ich finde es klasse, wie Katharina versucht, sich gegen Ludwig zu wehren.

    Sie ist wirklich wild entschlossen.


    Es macht wirklich Spaß, das Buch, die Reihe, zu lesen.