Lesejahr 2011 - Das Jahreshighlight

  • OK, wenn Delphin so viele postet, traue ich mich auch. :-]


    Bester Fantasyroman: Guy Gavriel Kay/Under heaven


    Bester historischer Roman: Alexej Tolstoi/Peter der Erste I – III (eigentlich ein 2/3 Reread, aber viel zu gut, um ihn zu übergehen)


    Bester Krimi/Thriller: Neil Cross/Luther – The calling


    Bester SF-Roman: C.J. Cherryh/Conspirator


    Bester sonstiger Roman: Paul Mann/The queer commando


    Beste Auto-/Biographie: Nathaniel Fick/One bullet away


    Bestes sonstiges Sachbuch: Sebastian Junger/War ex äquo mit David Simon/Homicide (war unmöglich, hier eine Entscheidung zu treffen)

  • Mein Jahreshighlight 2011 war auf jeden Fall "Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven, auch wenn ich es davor schon einmal gelesen hatte ;-)


    Kurzbeschreibung
    Mit einem Trick bringt Mordan, der erste Heerführer der kriegerischen Kjer, die junge Heilerin Lijanas vom Volk der Nivard in seine Gewalt. Im Auftrag seines Königs Haffren will er die Heilerin und ein zauberkräftiges Elixier, die »Tränen der weißen Schlange«, an den Hof bringen.
    Lijanas aber hat nur einen Gedanken: Flucht! Doch je näher sie den als »Blutwolf« verschrienen Mordan kennenlernt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und er sich ebenso zu ihr. Er setzt alles dran, sie sicher an den Hof seines Königs zu bringen. Dort erwartet sie jedoch eine tödliche Überraschung …

  • @ Regenfisch, Gwendy, Mairedh & Knoermel: Ich freue mich riesig, dass ihr den "Mangobaum" hier genannt habt. Euer Lob macht mich fast ein wenig sprachlos. Das musste ich unbedingt noch loswerden, bevor das Jahr vorüber ist.


    LG harimau :wave

    "Lieber losrennen und sich verirren. Lieber verglühen, lieber tausend Mal Angst haben, als sterben müssen nach einem aufgeräumten, lauwarmen Leben"

    Andreas Altmann

  • Mein absolutes Jahreshighlight:


    Andre Aciman "Ruf mich bei deinem Namen":
    Völlig überraschend trifft Elio seine erste große Liebe: Der Harvard-Absolvent Oliver ist für sechs Wochen bei Elios Familie an der italienischen Riviera zu Gast, wo er ein Buch abschließen will. Oliver ist alles, was Elio will, vom ersten Moment an. Die Zuneigung ist gegenseitig, doch Schüchternheit und Unsicherheit veranlassen beide zur Zurückhaltung. Ein fast unerträgliches Spiel von Verführung und Zurückweisung beginnt. In einem kurzen Sommer zwischen Obsession und Angst, Verlangen und Verzweiflung suchen zwei Menschen nach dem Augenblick der absoluten Erfüllung.

  • Da ich mich aber - wie viele andere hier - nicht auf ein Buch beschränken kann, seien darüber hinaus noch folgende genannt:


    Suzanne Collins, Dir Tribute von Panem, Tödliche Spiele


    Marc Levy - Kinder der Hoffnung


    Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler


    Patrick Ness und Siobhan Dowd - Sieben Minuten nach Mitternacht


    Kai Meyer - Arkadien fällt

  • Auf der Highlightliste für 2011 steht dieses Buch ganz weit oben. :wave

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Zitat

    Original von harimau
    @ Regenfisch, Gwendy, Mairedh & Knoermel: Ich freue mich riesig, dass ihr den "Mangobaum" hier genannt habt. Euer Lob macht mich fast ein wenig sprachlos. Das musste ich unbedingt noch loswerden, bevor das Jahr vorüber ist.


    LG harimau :wave


    Lieber harimau, ich kenne zwar Deine Bücher nicht, aber irgendwie zählst Du doch auch zu meinen Lesehighlights des Jahres. Ja, ganz sicher. :lache :knuddel1

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Meine ganz persönlichen Top 5


    Platz 1 (unangefochten): Mein geteiltes Herz von Clarie Hake
    Tolle Biografie über eine Schweizerin vor und während des 2. Weltkrieges in Asien.


    Platz 2 teilen sich drei sehr unterschiedliche Bücher (Rangfolge ohne Wertung - ich kann mich nicht entschieden)


    Die Sprache der Schatten von Susanne Goga (siehe unten)


    Krieg: Stell dir vor er wäre hier von Janne Teller
    Kleines, aber sehr feines und nachdenklich machendes Jugendbuch (aber durchaus auch für Erwachsene) über Flüchtlinge!


    Radikal von Yassin Musharbash
    Ganz aktueller Polit-Thriller, der viele Dinge aufzeigt, die falsch laufen.


    Platz 5: Gegensätz ziehen sich aus von Kerstin Gier
    Absolut vergnügliches Frauenbuch!


    Da mein Platz 1 schon mehrfach erwähnt wurde, ich "Radikal" im Geheimtipp-Thread vorgestellt habe, habe ich mich hier für "Die Sprache der Schatten" entschieden, ein wunderschöner, historischer Roman, der mal ganz anders ist und das Leben Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin sehr feinfühlig und detailliert schildert.


    Kurzbeschreibung (übernommen vom Bouquineur aus dem Rezi-Thread des Buches, da dies sehr viel mehr aussagt, als der Klappentext)
    Berlin 1876. Rika, die junge Witwe eines Textilfabrikanten erhält von ihrem Stiefsohn, der nur wenig jünger ist als sie, ein Gemälde als Geschenk, das sie durch sein ungewöhnliche Motiv sofort in seinen Bann schlägt. Die leidenschaftliche Kunstsammlerin ist fasziniert und möchte alles über die Herkunft des Bildes und seines Erschaffers wissen, doch ihr Stiefsohn hält sich seltsam bedeckt. Rika lässt sich davon nicht abhalten und macht sich auf die Suche nach dem Maler. Sie findet ihn, doch er ist nicht das, was sie erwartet hat. Athonis, wie er sich nennt hat ein Geheimnis, das Rika ergründen möchte, koste es was es wolle.



    .

    "Alles vergeht. Wer klug ist, weiß das von Anfang an, und er bereut nichts." Olga Tokarczuk (übersetzt von Doreen Daume), Gesang der Fledermäuse, Kampa 2021

  • Mein Lesehighlight war auf jeden Fall das Buch von Tom und jedem, dem ich das Buch aufs Auge drücke, ist auch restlos begeistert! :-]


    Sommerhit - Tom Liehr

  • Konnte es kaum aus der Hand legen, hab Sebastian Fitzek danach direkt eine Mail geschrieben und ihn dann kurze Zeit später auf ner Lesereise persönlich kennengelernt - von daher hat das Buch und auch der Autor mich total berührt!


    Die Art, wie es geschrieben ist (Seiten- und Kapitelzahl läuft rückwärts) fand ich total genial und zum Schluss erkennt man auch, warum das Sinn macht!!

  • Nachdem das Jahr 2011 jetzt definitiv vorbei ist, will auch hier meine Lesehighlights des vergangenen Jahres kundtun.


    Der absolute Überflieger, das beste Buch seit Jahren:


    Sturz der Titanen - Ken Follett


    Dahinter folgen:


    2. Der verlorene Sohn - Helme Heine + Gisela von Radowitz
    3. Das falsche Rot der Rose - Jens Johler + Christian Stahl

    "Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die alles vernichten wollten, was gut ist an unserem Land, am eifrigsten die Nationalflagge schwenken?"
    (Winter der Welt, S. 239 - Ken Follett)

  • Nachdem ich an Sylvester das letzte Buch in 2011 zu Ende gelesen habe, meine Jahreshiglights:


    Den


    2011-DYKE


    erhält in der Sparte


    Fantasy kein einzelnes Buch sondern


    Simon R. Green für seine Geschichten aus der Nightside


    Science Fiction


    Gerd Ruebenstrink für Das Wörterbuch des Viktor Vau


    Krimi/Thriller:


    Martin Mauerer für Terror


    Historischer Roman:


    John Vermeulen für Der Maler des Verborgenen (John Vermeulen ist eigentlich immer eine feste Bank – schon das 4. Mal)


    Allgemeine Belletristik:


    Harper Lee für Wer die Nachtigall stört...


    Sachbuch:


    Klaus Woltron für Die 7 Narrheiten des 21. Jahrhunderts - Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Fadenkreuz


    Und daraus das Über-Highlight


    EDIT: 2001 in 2011 geändert :wave

    "Sie lesen?"
    "Seit der Grundschule, aber nur, wenn's keiner sieht."


    Geoffrey Wigham in "London Calling" von Finn Tomson

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  • Ich habe dieses Jahr leider nur sehr wenige Bücher gelesen, daher leider auch nur sehr wenige gute und überdurchschnittlich viele Abbrüche. Wenn ich aber ein Highlight festlegen müsste, wäre das der Debütroman von Daniela Krien, den ich erstaunlich gut fand.

  • Das ist wirklich schwierig - ich könnte hier mehrere aufzählen:


    England, spätes 18. Jahrhundert: Von ihrem Vater, einem Arzt und Wissenschaftler, zur Botanikerin ausgebildet, träumt die junge Mary Linley davon, die Welt zu bereisen. Doch als sie nach dem Tod des Vaters verheiratet werden soll, sieht sie nur eine Möglichkeit, ihrer Berufung zu folgen. Sie gibt sich als Mann aus, um an Bord der Sailing Queen im Stab des Botanikers Sir Carl Belham auf Expeditionsfahrt zu gehen. Die Lebensbedingungen auf See erschüttern sie, denn Entbehrungen, Krankheiten und Tod prägen den Alltag. Dennoch glaubt sie, ihr Ziel erreicht zu haben: Sie erkundet fremde, faszinierende Länder. Erst durch die Liebe zu Sir Carl Belham erkennt sie, dass sie sich für ihre Ideale selbst verleugnet

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.